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Early Warning Signs of Fascism


(via RBYN)

12 Kommentare

  1. da]v[ax12. Mai 2017 um 15:35

    So early sind diese signs ja nicht wirklich. Ich labere mir seit 2009 das Maul fusselig, bekomme aber bis heute immer zu hören „na, so schlimm isses ja noch nicht“. Es ist zum Heulen. Denn: wir stecken MITTEN DRIN, und aus dem Sumpf kommt man nicht mehr raus, wenn man erstmal tief genug drin steckt. Ich fürchte, wir (und nicht nur wir , sondern auch eine Menge andere Staaten dieser sog. westlichen Welt) sind längst über den Point of no Return drüber. Aber nein Max, ist alles nicht so scholimm Max, wir hatten ja Hitler, uns kann nix passieren Max, hier, nimm dein Soma, Max.

  2. Ichantwortemax12. Mai 2017 um 20:00

    Birng mal ein paar Beisliele Max…so ist das einfach nur pesimistische Frasendräscherrei.
    Wie haben doch: Keinen Starken Nationalismus (bei der Mehrheitsgesellschaft) Menschenrechte haben wir auch, keine MIlitärische Vorherrschaft, sexismus darf und wird kritisiert, die massenmedien sind frei usw.und sofort.
    Das sind schon ganz inderesante Frühwahrnzeichen. Aber jetzt zu sagen wir währen mitten drin ist schon so PEGIDA bullshit alla Lügenpresse und Merkel muss weg.
    Ich lebe zumindest in einem Rechtsstaat, den ich auch verteidige (verbal natürlich)

  3. daMax13. Mai 2017 um 00:47

    Es ist natürlich auch leichter, mit dem Finger Richtung USA zu zeigen. DA würdest du doch locker 7 der o.g. Punkte wieder erkennen, oder nicht? Von der Liste kann ich zumindest Sexismus, Besessenheit mit nationaler Sicherheit, spezielle Rechte für Konzerne und immer weiter geschwächte Arbeitnehmerrechte hierzulande erkennen, aber das bin sicher nur wieder ich. Wirrkopp und VT’ler eben.

  4. daMax13. Mai 2017 um 00:50

    Ach ja und die Nazis bei der Bundeswehr sind auch nur verwirrte Einzeltäter, bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

  5. Ichantwortemax13. Mai 2017 um 01:14

    Das ist ja alles schön und gut, aber im Faschismus leben wir trotzdem nicht. Es gibt zwar faschistische Einstellungen in der Mehrheitsgesellschaft aber diese Hohlköpfe sind in der Minderheit…und ich denke wir kommen da schon wieder raus. Wann soll den die Spitze für diesen „Point of no returne“ gewesen sein? Die 60/70/80/90/00er Jahre??? Uns ging es als Gesellschaft noch nie so gut und wir hatten als Bürger noch nie so viele Freiheiten und Rechte. Ich sag auch nicht das man das nicht noch alles optimieren kann und sollte, aber diese ewige jamerei ist wasser auf die Mühlen der AFD’ler und PEDIDA Idioten. Sich ständig als Opfer darstellen ist doch Sinnlos. Mann kann teilhaben und was bewirken wenn man es nur will!
    Ich halte das daher immernoch für pesimisitsche Kackscheiße…jamern auf hohem Nivau.
    (Das es Nazis in der Bundeswehr gibt war ja wohl schon lang klar.)
    (ich stimme zu Merkel muss tatsächlich weg)

  6. daMax13. Mai 2017 um 09:39

    Ich sehe, wir nähern uns langsam an. Ich finde es gut, dass es im Netz doch noch Leute gibt, die für eine Diskussion zu haben sind, das ist nämlich selten geworden.

    Pessimistische Kackscheiße mag das sein, das will ich nicht verhehlen. Ich sammele seit 2009 Nachrichten, die ich für Meilensteine auf dem Weg in den Faschismus halte, größtenteils aus Deutschland, aber eben nicht nur. Da bleibt es nicht aus, eine etwas düsterere Weltsicht zu bekommen als der Rest der Mannschaft. Da kannst du dich ja mal von der letzten Seite an nach vorne durchblättern und mir danach dann sagen, dass ich da nur Gespenster sehe. Dann aber bitte begründet und nicht nur mit Zeckoptimismus a la „wird schon nicht so schlimm sein“ ;)

    Vielleicht leben wir hier in Deutschland noch nicht mitten im Faschismus drin, bei den USA bin ich mir da nicht so sicher. Ich meine, die haben inzwischen weltweit Foltergefängnisse eingerichtet, was braucht es denn noch, damit die Menschheit einsieht, dass das keine Demokratie mehr sein KANN? Ich möchte dir dringend das (sehr bedrückende) Buch „Wie zerstört man eine Demokratie – Der 10-Punkte-Plan“ von Naomi Wolf ans Herz legen. Das zeigt auf, wie schleichend der Prozess vonstatten geht. Es ist nämlich NICHT so, dass zum Zeitpunkt X ein Herr Hitler o.ä. auf den Tisch haut und sagt „So, jetzt ist hier Faschismus“, sondern es sind 1000 kleine Schritte auf dem Weg dorthin. Und wenn ich mich in Europa umsehe, kann ich einfach so tun als wäre nichts. Österreich, Ungarn, Polen, Dänemark, Holland, Frankreich, überall ist stramm rechtes Gedankengut wieder gesellschaftsfähig geworden, dass wirst du nicht leugnen wollen, oder doch?

    Und mit dem bald lückenlosen Überwachungsapparat, den unser Herr De Misere, seine Vorgänger und auch die Wadenbeißer von der Polizeigewerkschaft uns in den letzten 10 Jahren geschaffen haben, hat eine angenommene wirklich faschistische Regierung ein Instrument an die Hand bekommen, nach der sich ein Herr Mielke aber die Finger geleckt hätte.

    Long story short: Faschismus geschieht schleichend und ist manchmal schon da, bevor deutlichere Anzeichen wie Massenvernichtungslager. sichtbar werden

  7. daMax13. Mai 2017 um 09:41

    Ähm… Ronny? Dein Layout ist inzwischen wirklich total zerschossen :( Die ersten Absätze sollten lauten (und hoffentlich zerhauts das nicht wieder):

    Ich sehe, wir nähern uns langsam an. Ich finde es gut, dass es im Netz doch noch Leute gibt, die für eine Diskussion zu haben sind, das ist nämlich selten geworden.

    Pessimistische Kackscheiße mag das sein, das will ich nicht verhehlen. Ich sammele seit 2009 Nachrichten, die ich für Meilensteine auf dem Weg in den Faschismus halte, größtenteils aus Deutschland, aber eben nicht nur. Da bleibt es nicht aus, eine etwas düsterere Weltsicht zu bekommen als der Rest der Mannschaft. Da kannst du dich ja mal von der letzten Seite an nach vorne durchblättern und mir danach dann sagen, dass ich da nur Gespenster sehe. Dann aber bitte begründet und nicht nur mit Zeckoptimismus a la „wird schon nicht so schlimm sein“ ;)

  8. daMax13. Mai 2017 um 13:40

    ah okay! Gibst du trotzdem kurz meinen Kommentar frei? Danke.

  9. Harry13. Mai 2017 um 22:04

    Ich finde ja bezüglich der Frage, ob wir uns auf dem Weg in einen neuen Faschismus befindetn das Konzept des autoritären Etatismus recht informativ, das in relativ aktualisierter Form z.B. von John Kannankulam nochmal aufgegriffen wurde. Leseprobe: http://kannankulam.de/content/uploads/2014/03/VSA_Kannankulam_Etatismus.pdf

    Außerdem: Diese Liste da oben hätte man so oder so ähnlich auch mit „Kurzfassung des AfD-Wahlprogramms“ beschriften können. Und die sind gesellschaftlich leider alles andere als irrelevant im Moment.

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