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G20-Demo „Welcome to Hell“: Polizist bewarf Kollegen mit Bierdosen

(Foto: Tama66)

Kiek an. Da wird nun tatsächlich gegen einen Beamten ermittelt, der während des G20-Gipfels „über die Stränge“ schlug. Allerdings ganz anders, als man das erwartet hätte. Nicht, dass der unverhältnismäßig auf Demonstranten losgegangen wäre oder so. Diesbezüglich scheint der Aufklärungswille der Ermittler ja eher gering zu sein. Der bayrische Polizist, der „privat“ in Hamburg war, hatte während der „Welcome to Hell“-Demo Bierdosen auf seine Kollegen geworfen. Ohne zu treffen.

Laut Münchner Polizei wurde der Beamte umgehend vom Dienst suspendiert, zudem hat er mehrere Disziplinarverfahren am Hals – und in Hamburg wahrscheinlich bald eine Anklage wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

5 Kommentare

  1. Carsten Wiemann12. Januar 2018 um 21:24

    Naja, Freispruch oder 3,5 Jahre???? Was wird es wohl?

    • Ronny12. Januar 2018 um 21:38

      Ich tippe auf unter 12 Monate mit Bewährung. So ist es ja immer und der Herr kann im Dienst bleiben.

  2. Helge12. Januar 2018 um 22:57

    das andere agressionen abbauen dürfen das ist zu tolerieren…aber ein Polizist …

    nichtmal ne halbe seite der Münze…

    • sld13. Januar 2018 um 13:07

      Aber man darf doch nicht gegen den staat seine agressionen abbauen und alles kaputtschlagen… aber als bullezist schon?

  3. Fritz14. Januar 2018 um 04:41

    Klingt ja fast so, als hätte der Agent Provocatur ohne dienstlichen Befehl gehandelt. Aber vieleicht ist der Prozess nur nur ne Show zur Verschleierung.
    Da finde ich den minderbemittelten Beamten der für sein Ventil die Karriere halbherzig riskiert fast glaubhafter.

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