Ein Selfie auf Reisen: New York City to Costa Rica

Tim Panse war drei Wochen unterwegs und alles was er mitbrachte, ist dieses Selfie Stop-Motion Video. „1.000 selfie photographs, 23 days, 22 locations, 14 different vehicles, 2 countries!
A selfie experience.“

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Schenkt euch Liebe

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(von Strassenträumer, via Christian)

Pizzabestellungen vom digitalen Tisch aus

Bisher nur ein Concept einer großen Pizzalieferanten-Bude, aber durchaus vorstellbar, dass es genau dazu in nicht allzu ferner Zukunft mal kommen könnte. Welcome to the Future.


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Doku: Homs – Ein zerstörter Traum

Ich habe seit ein paar Monaten beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die im November letzten Jahres mit ihren ganzen Familien aus Homs flohen und hier im Süden Berlins Zuflucht fanden. Natürlich sprach keiner von ihnen nur ein Wort Deutsch, sie konnten ja nicht wissen, dass das für sie irgendwann mal sinnvoll sein könnte. Die Kommunikation zwischen uns, die anfänglich täglich stattfand beschränkte sich auf „Hände und Füße“ und auf das Wesentliche. Wir spielten. Billard und an der Konsole hin und wieder. Ich stelle die Computer-Tastaturen auf arabisch um. Dinge eben, für die des keiner Sprache bedarf. Ganz anders wenn es darum ging, sich doch mal verständigen zu müssen. Das Smartphone einrichten, den WLAN-Schlüssel übertragen, Videos auf das Tablet bekommen, ganz alltägliche Fragen zum Einkauf klären, solche Sachen eben. Wir versuchten es mit dem Google Translator, der zwar Vokabeln kann, aber bei Sätzen komplett aussteigt und nur für noch mehr Missverständnisse sorgt.

Dabei entstand bei ihnen hin und wieder Frust. Nicht weil sie sauer waren, nein. Sondern weil eben Tätigkeiten, die bis dorthin in ihrem Leben völlig alltäglich waren, nun für sie ohne Hilfe nicht mehr zu bewerkstelligen waren und wofür sie nicht einmal etwas konnten. Klar, versuchte ich immer auch gerne stundenlang irgendwie mit ihnen diese neuen Herausforderungen auf irgendeine Weise stemmen zu können. Das gelang und gelingt immer noch nicht ganz. Aber es wird besser. Die Kleinen gehen mittlerweile zur Schule, die Großen machen Sprachkurse. Die Kleinen finden ohnehin fast immer einen Weg, sich mit Gleichaltrigen zu verständigen. Auf dem Trampolin oder am Tischtennistisch muss man nicht viel sprechen. Die Großen hingegen wollen schon gerne mal auch einfach nur reden, glaube ich. Ihnen dabei zuzusehen, wie sie nach Monaten das erste Mal mit ihren Freunden skypten – Freunden, die nach wie vor in Homs ausharren und von denen sie nicht mal wissen konnten, ob diese noch leben würden – ging mir tief ins Herz. Sehr tief.

Es handelt sich um zwei Familien. Eine davon hat vier Söhne und zwei Töchter. Der Vater ist Zahnarzt, zumindest war er das, als sie noch in Homs lebten. Die Mutter Lehrerin. Es ging ihnen dort vor dem Krieg wohl verhältnismäßig gut. Sie hatten ein Haus mit sieben Zimmern und einem großen Garten. „Eine sehr schöne Haus“, wie mir der 17-Jährige heute nach seinen ersten Wochen Deutschkurs freudig und auch ein bisschen wehmütig mitteilen konnte. Hier leben sie mit der ganzen Familie in einem kleinen Haus mit vier Zimmern. „Sehr klein Haus“, wie er heute sagte. Er teilt sich sein Zimmer mit seinen drei Brüdern. Der älteste von ihnen kam mit Schussverletzungen, sein jüngster nach einem Beinbruch im Rollstuhl hierher. Beide haben sich zumindest körperlich erholen können. Was in all ihren Seelen vorgeht, kann ich nicht wissen – kann ich nicht womöglich auch nicht mal annähernd erfassen.

Sie sind jeden Tag dankbar und auch ein bisschen glücklich, hier sein zu können. Das äußern sie auf die ihnen und mir mögliche Weise kommunizieren zu können. Ein nicht immer einfaches Unterfangen. Sie sind hier und vergessen hoffentlich vieles von dem, was ihre Eltern dazu brachte, mit ihnen die Flucht zu wagen. Weg von dem Krieg, den Granaten, den Schüssen, den alltäglich tödlichen Gefahren. Was nützt es einem schon, wenn es dir wirtschaftlich verhältnismäßig gut geht, aber dir jeden Tag eine Bombe auf den Kopf fallen kann. Nichts. Gar nichts.

Die Welt sieht auf die Krim, in Syrien tobt nach wie vor ein Bürgerkrieg, an den man sich gewöhnt zu haben scheint. Eine wirkliche Verbesserung für jene, die darunter täglich leiden müssen, ist nicht in Sicht. Das dort ausharren und warten müssen dürfte dem Vorhof zur Hölle ziemlich ähnlich sein.

Und so sehen von hier per YouTube Bilder aus der Stadt, die einst die ihre war. Mir jegliche Möglichkeit, darüber dann auch nur halbwegs angemessen mit ihnen reden zu können, so gerne ich auch möchte. Das wird sich ändern. Der Deutschkurs schreibt seine ersten Erfolge. Der 17-Jährige wollte heute wissen wie alt und ob ich verheiratet sei, ob ich Kinder hätte und wie alt die wären. Man spürt, wie froh er darüber ist, endlich ein paar Sätze wechseln zu können. Er mag die Schule hier, die in Syrien war wohl nicht pralle. Er will als Fleischer arbeiten, das hat er schon in Homs gemacht. Seitdem er elf war, wenn ich das richtig verstanden habe. Damals, als die Stadt in der er aufwuchs, noch eine Stadt und kein Trümmerhaufen war.

Ich wusste nicht viel über Homs, als ich die Kids zum ersten Mal traf. Ich las ein bisschen was darüber, aber den Schrecken, den sie dort wohl erlebt haben müssen, konnte ich nicht mal annähernd realisieren. Natürlich nicht. Eben sah ich dieses Dokumentarfilm. Der macht es kein bisschen besser.

Heute lief diese preisgekrönte Doku auf arte. Talal Derki hat in den Jahren 2011 und 2012 den 19-Jährigen Basset begleitet und darüber diesen mitunter beklemmenden Film gemacht. Jetzt für sieben Tage auf arte+7.

Seit Herbst 2011 kämpfen der damals 19-jährige Baset und seine Kameraden aus Homs gegen Assads Truppen. Aus friedlichen Demonstranten werden bewaffnete Kämpfer, aus jungen Männern, für die Religion kaum eine Rolle spielte, werden im Angesicht des Todes gläubige Moslems. Der Dokumentarfilm wurde beim Sundance Film Festival 2014 ausgezeichnet.


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Augenzucker: Musicians with guns – Overstepping artifacts

Ich habe keine Ahnung, was genau hier vor sich geht, aber es sieht absolut fraktalesk und großartig aus. Ein Video von Ricardo Montalban zu einer schön verrauschten Ambient-Nummer von Musicians with guns.

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Die Beschreibung gibt folgenden Einblick. ¯\_(ツ)_/¯

> / °°000 – #CLS
> / °°010 – #LOAD /mwg/protocol/crawling through the amazing box -r -p -s -n
> / °°022 – #RUN —
> / °°143 – #ERR [00054d64-ba6c5411] ; „nonlinear overlapping function“
> / °°285 – #LIST [4016457fa-6552b31c]
> / °°299 – #DEBUG [23d3c447-9ff4c812]
> / °°356 – #COORD [????????-????????]
> / °°387 – #TRACE [535b8c47-88f5a7bb] ; „analytical distance estimator“
> / °°408 – #ERR [012d2556-9a9b1445] ; „overstepping artifacts“
> / °°437 – #LOSTINTIMEANDSPACE [8342dc41-e4a22f1b]
> / °°446 – #MOFRACT [7271dd5c2 – a948b8d4] ; „half octahedral planes“
> / °°489 – #ROTATE [61d5f4aa-62b49c10] ; „helispiral rotation“
> / °°524 – #TRAPPED [33a49ee2-bb6462c7]
> / °°551 – #ZOOM [+inf/-inf -g -s -t]
> / °°637 – #ERR [e682b6d4-fe945aa0] ; „lost in a different coordinate system“
> / °°793 – #NOEND /mwg/cometa -i

Nicole Putin singt für ein bisschen Frieden

Nicole_Putin_Teilnehmer
(Fotomontage: extra 3)

Tony Hawk und Moby werben auf dem Hoverboard

Ein ziemlich gelungenes Viral für irgendein kommendes Produkt, dass hier mit dem guten alten Hoverboard um die Ecke kommt. Selbst wenn Leute wie Tony Hawk oder Moby ihr Gesicht dafür hergeben, glaube ich nicht, dass es tatsächlich das Brett all unser Träume werden wird, aber der Name hat schonmal eine offenbar nicht ungewollte Ähnlichkeit: HUVr nämlich. What ever. We will see.

Sollte das Dingen hingegen wirklich kommen, verkaufe ich mein Auto. Soviel ist mal klar!


(Direktlink, via TDW)

Ein Wassertropfen aus und auf Holz springen lassen

Wunderschönes Objekt des britischen Designers Dean O’Callaghan, das völlig aus Holz ist, mechanisch angetrieben wird und das Hüpfen eines Tropfens auf einer Wasseröberfläche simuliert. Nicht wirklich nützlich, aber eben sehr schön und manchmal reicht genau das ja schon.


(Direktlink, via Colossal)

Ron Deacon – Exclusive Nightflight Guest Mix – 04.03.14

Seit er 2010 seine erst Scheibe auf Farside veröffentlichte, hab ich ihn auf meinem musikalischen Radar. Er ist ein Meister des Deep House’s. Seine Tracks wirken immer sehr frisch, obwohl sie doch schon eher klassisch und zeitlos angelegt sind. Oft gehen sie auf eine sehr freundliche und lockere Art gut nach vorn. Ebenso programmiert er seine Beats aber auch gern mal schleppend und schon ein wenig melancholisch, was ich ja ganz besonders mag.

Nun war an der Zeit ihn mal nach einem exklusiven Mix für meinen Nightflight auf Fritz zu fragen, was er sofort zusagte. Das Ergebnis gab’s letzte Nacht im Radio zu hören und heute ganz exklusiv auf hier beim KFMW!

Ein wirklich großartiger und abwechslungsreicher Mix, den Ron Deacon hier abgeliefert hat!

Enjoy!

Tobi


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Tracklist:

01. Fourt Romeau – SW9 (Lowtec Remix) – Spectral Sound
02. Detroit Swindle – Unfinished Business – Freerange
03. Gruber Nürnberg – Fractions – 8bit Records
04. Chez Damnier – Can You Feel It (Steve Bug Re-Dub) – Desous Recordings
05. Urban Soul – Sex On My Mind – King Street
06. Mathew Jonson – Level 7 – Crosstown Rebels
07. Sebo K – Hardwood – ???
08. Michel Gleis – Mir A Nero – Pampa Records
09. Simian Mobile – Sacrifice – Delicacies
10. André Lodemann – Coming Your Way – Defected
11. Recloose – Electric Sunshine (Andrés Remix) – Rush Hour

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
alle bisherigen Mixe noch ein mal zu nachhören.
… und hier nochmal die komplette Sendung im Loopstream zum nachhören.

Die wahrscheinlich effizienteste Art Laub zu harken, gif’d

Ist ja gerade erstmal Frühling und der Herbst mit samt seinem Laubfall kommt gewiss. Da könnte es dann durchaus praktisch sein, das hier mal gesehen zu haben.


(via KTH)

Wenn man einen Tischtennisball mit 1770 km/h auf eine Kelle ballert

Ich habe keine Ahnung, wo genau dieses GIF herkommt. Ich kann auch nicht wissen, ob der hier auf die Kelle geknallte Ball tatsächlich die angegebene Geschwindigkeit von 1100 mph, was etwa 1770 km/h entspräche, hat. Auch nicht, wie man so eine Zelluloid-Murmel überhaupt auf eine derartige Geschwindigkeit bringen kann, ohne das die sich schon vor dem Aufprall in Nichts auflöst, aber ich kann mir schon vorstellen, dass der dann ein Loch in die Kelle drischt.

They created a vaccum in the tube it was in and punctured one end and supplied compressed air. The air rushes in the fill up the space, but the ball is in the way. The far end is only covered in packing tape and the ping pong ball rips through it like a bullet through paper.

Fakt allerdings ist, meine Birne will ich da nicht im Wege wissen.


(Direktlink, via reddit)

Angela Merkel am Rosenmontag

Da feiern die auf Twitter heute dieses Oscar-Gruppen-Selfie als das „beste Foto, ever“. Fast 3 Millionen Retweets, über 1,5 Millionen Favorites. Damit hat der Tweet den bisher am meisten Interaktionen auslösenden von Barack Obama eingeholt. Allerdings haben sie nicht mal Liza Minnelli mit eingefangen, die schlicht zu klein für dieses Selfie war. Und keiner hatte unsere Frau Kundesbanzlerin auf dem Zettel, die gleich mal nachlegt. So ausgelassen wie heute hat man sie selten gesehen. Was ist schon der Oscar!

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(von und via Bembers)

Wie ein großer weißer Hai sich eine Robbe fängt

Beeindruckende Aufnahme von Marius van Straaten, die zeigt wie sich ein großer weißer Hai eine Robbe „angelt“. Glück für alle Robben, die hier in der Nähe waren: die hier gefangene war wohl nur eine Attrappe. Ich möchte bitte nicht in der Haut einer Robbe stecken, wenn ein Hai mal Hunger hat. Ich möchte überhaupt generell dann nicht in seiner Nähe sein.

This amazing shot shows a shark attacking a seal decoy. Great Whites hunt seals by coming from the deep at high speed and hitting the seal out of the water. The sharks speed is enough to lift the seal and itself often weighing over a 1000 kg straight out of the water. This video captures this action clearly in Table Bay, the biggest breeding ground of Great White sharks in the world.

(Direktlink, via Like Cool)

Montag


(via Björn)

Warum sich Nazis keine Gedanken über die Zombie Apokalypse machen müssen (vereinfacht)

Foto bei MoGreens.