Zur Debattenkultur im Netz

Es gibt da die immer noch Hoffenden, wie ihn hier:


(via Elquee)

Und die, denen manchmal einfach nichts mehr einfällt. Zu diesen zähle ich auch mich.


(via Mathias Richel)

TGIF, gif’d

Ich. Freitags. Immer.


(via Fasel)

Ein mit Licht gemalter 50-50 to Kickflip

Habe ich so auch noch nicht gesehen.

(Direktlink)

Und dann ist die GEMA auch noch total fassunglos

Der Stern hatte im Zuge der Klage, die die GEMA gegen Youtube einreichte, eine kleine und nicht mal gute Bilderstrecke, für die vorstellbare Sperrtafeln zusammenmontiert wurden. Um ehrlich zu sein, ist das nicht mal annähernd lustig und wahrscheinlich hätten nicht mal halb so viele Menschen darauf geklickt, wenn die GEMA nicht jetzt ihre dem geschuldeten Tränen in einen offenen Brief gegossen und diesen in Schriftform auf Facebook veröffentlicht hätten. Das blanke Entsetzen! Die GEMA fühlt sich sowas von verhohnepiepelt! „Wie kann sich nur ein Medium wie der Stern so etwas erlauben? Das geht ja mal gar nicht!“

Wir sind fassungslos, dass Sie als renommiertes Medium derart ehrverletzend und einseitig parteiisch gegen uns berichten. Wir Musikurheber sind es leid, dass wir durch derartige Meinungsmache als Feindbild aufgebaut werden. Die Tätigkeit als Urheber, die Musik doch erst ermöglicht, bildet unsere materielle Lebensgrundlage. Wir wollen keinen Rolls-Royce in unserer Garage, sondern eine erfolgsabhängige Vergütung für die Nutzung unserer Musikwerke. Dies gilt im Besonderen, wenn wir mit unserer Kreativleistung zum wirtschaftlichen Erfolg eines Konzerns beitragen, der im letzten Jahr 50 Mrd. USD Umsatz erzielt hat und die Zahl der verkauften Videoanzeigen seiner Tochter YouTube abermals erhöhen konnte. Zu diesem Erfolg haben auch wir Urheber beigetragen. An dem Umsatz werden wir jedoch nicht beteiligt.

Statt den Kern des Problems zwischen GEMA und Youtube – und sei es satirisch – dazustellen, nehmen Sie eine hämische Verkürzung vor und machen sich damit zum Instrument einer internationalen Kampagne. Wollen Sie sich als Journalisten wirklich auf die Seite eines internationalen Suchmaschinenbetreibers schlagen, der nicht für sein hohes Verständnis für geistiges Eigentum und die daraus folgende Vergütung der Schöpfer bekannt ist?

Durch Ihre angeblich mit einem „Augenzwinkern“ erstellten Sperrtafeln unterstützen Sie die Google-Tochter YouTube in ihrer Kampagne gegen die GEMA. Als Redaktion beeinflussen Sie damit die Öffentlichkeit und Meinungsbildung in für uns nicht nachvollziehbarer Weise, denn für die Sperrungen von Videos können wir nicht verantwortlich gemacht werden. Dass über die Angemessenheit der Vergütung mit Youtube verhandelt werden muss, ist selbstverständlich. Eine außergerichtliche Einigung hierüber strebt die GEMA bis heute an – unabhängig von einer Unterlassungsklage.

Ich finde es ja mittlerweile fast ein bisschen tragisch, dass die GEMA offenbar nach und nach feststellen muss, dass ihr etwaig und wie auch immer ausgerichtetes Koalitionspotenzial viel kleiner ist, als die sich denken mag.

(via Rene)

Bonobo DJ-Set @ Turntables on the Hudson

Da die neue Platte ja bald kommen wird, kann Promo sämtlicher Art ja nicht von Schaden sein. Und was passt da besser, als mal eben ein DJ-Set hochzuladen?

Schon im April letzten Jahres hat Bonobo auf der Partyreihe “Turntables on the Hudson” in New York City dieses Set hingelegt, was ich jetzt noch nicht ganz gehört, allerdings schon geladen habe. Wenn ich also nach Feierabend in den Zug steige, wird genau das hier mein akustischer Begleiter sein.

Marinelli fasst den Sound als „Zu schön, um wahr zu sein. Zu deep, um sich um Genregrenzen zu scheren. Zu gefühlvoll, um nicht heimlich ein Tränchen dabei zu vergießen.“ Dem vertraue ich jetzt mal, zumal ich ja weiß, dass er von Bonobo kommt.

So entzücke ich mich gerade an Vorfreude auf die Heimfahrt. So einfach nämlich kann man mich manchmal glücklich machen, da bedarf es keiner Geschenke sondern einfach nur guter Musik.


(Direktlink, via Blogrebellen)

Die Gema-Klage gegen YouTube konnte nicht zugestellt werden

Die Klage, die die GEMA gegen YouTube aufgrund der unliebsamen Sperrtexte eingereicht hat, konnte in Deutschland in zugestellt werden und wird nun wohl auf dem internationalen Rechtsweg beschritten. Keine Ahnung ob das im Falle dessen ein Vorteil für YouTube sein könnte, könnte mir das aber durchaus vorstellen. Kann man sich ja gar nicht ausdenken.

Im Streit mit der Internet-Videoplattform YouTube muss die Verwertungsgesellschaft Gema nun den internationalen Rechtsweg beschreiten. Eine Unterlassungsklage gegen die Google-Tochter, die von der Gema beim Landgericht München eingereicht wurde, konnte in Deutschland nicht zugestellt werden, sagte Gema-Sprecherin Ursula Goebel der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. „Wir gehen nun davon aus, dass es mehrere Wochen dauert, bis das Dokument in den USA zugestellt werden kann.“

Wenn Hunde rodeln


(via 1000 Notes)

Ein bunter Schneepenis mit Goldregen

Und dann das! Der Bursche allerdings versaut das ganze Gesamtbild.


(Direktlink, via Say OMG)

Frieden, Bier, Sonnenschein


(Von Jasiah (Danke, skFFM!) via Anti)

Stoibers Transrapid-Rede auf dem Schlagzeug interpretiert

Jonny König macht genau das, was da oben steht. Er trommelt das Kauderwelsch des Stoibers. Die Auto-Tune Orgie gibt es umsonst. Die Original-Rede sollte jeder schon mal im Kommunikations-Seminar gehört haben: als bestes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.


(Direktlink, via Schlecky)

Ein Junge, der auf Dubstep tanzt

Ryan auf der Bühne. Nicht mehr – nicht weniger.


(Direktlink, via reddit)

Frei.Wild-Fans finden Jennifer Rostock jetzt doof


(Foto unter CC von Abhijay Achatz)

Nach einem Konzert der Band Jennifer Rostock in Hamburg hat die Band am Montagabend auf Facebook verlautbaren lassen, dass sie auf ihren Konzerten keine Fan-Shirts der Böhsen Onkelz mehr sehen möchte. Auch auf das Tragen von Shirts der Band Frei.Wild solle dort verzichtet werden.

Nachtrag zu Hamburg: wir wollen nie wieder Leute mit Böhse Onkelz Shirts auf unseren Konzerten sehen. Und Freiwild könnt ihr auch stecken lassen! Klar, jetzt geht hier in den Kommentaren die üble Diskussion ab, aber Grauzone ist ganz nah an Braunzone. NAZIS RAUS, den Rest kennt ihr ja.

Etwas später erläutern sie:

Wir möchten klarstellen, dass wir nicht alle Böhse-Onkelz- oder Freiwild-Fans als Nazis bezeichnen und auch niemandem vorschreiben wollen, wie er/sie sich zu kleiden hat. Aber auf unseren Konzerten möchten wir die Namen von diesen „fragwürdigen“ Bands nicht lesen.
Denn auch wenn Freiwild sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnen, findet ihre Musik gerade in der rechtsextremen Ecke viel Anklang, da die Texte große Identifikationsfläche für nationalistisches Gedankengut bieten.

Das ist unsere Meinung. Die kann man doof finden, aber ändern wird sich daran nichts.

Wer sich informieren will, findet im Internet genug Material beider Seiten.

Schönes Statement, könnte man einfach so stehen lassen. Allerdings sehen das die Frei.Wilderer ganz anders und hauen in die Kommentare allerhand Dreck, der soweit geht, dass sowohl die Band selber als auch Facebook einige der härtesten Kommentare löscht. Bei aktuell über 8000 wohl keine Lieblingsaufgabe.

Auf den ersten Blick unpolitische Frei.Wild-Fans bepöbelten die Band und Unterstützer ihrer Haltung mit Heil-Hitler-Parolen, forderten “Nazis rein” und sprachen Todesdrohungen aus. Dass auch die von Rechtsextremen durchsetzte “Identitäre Bewegung” sich in dem Thread äußerte, zeigt, wie nah die sogenannte Mitte und Neonazis sich im Umfeld von Frei.Wild bewegen.Wer sich in den Kommentaren als Frei.Wild-Kritiker zu erkennen gibt, dem wird offen mit Gewalt gedroht. “Junge, dir gehört echt mal der Unterkiefer ausgehackt” und ähnliches war dort zu lesen.

Natürlich argumentieren einige – wie immer -, „Frei.Wild sei keine rechtsextreme Band“ und überhaupt seien die Deutschen ja selber schuld daran, dass Heimatliebe immer gleich mit Nationalismus gleichgesetzt wird. Außerdem finden sie es voll doof, wie eine Band überhaupt so eine Aussage treffen kann.

Andere hingegen äußern sich zustimmend zu der Aussage von Jennifer Rostock: “Frei.Wild sind nationalistisch-völkischer Dreck und sie versuchen die ‘harmlose’ unpolitische Schiene zu fahren“. Konkreteres dazu findet sich auf Störungsmelder.

Grundsätzlich eine Sache der Haltung. Finde ich gut.

Bahlsen verspricht 52.000 Keks-Packungen für 52 soziale Einrichtungen, wenn das Krümelmonster den güldenen Keks zurück gibt

Bahlsen steigt nun auf den viral rasenden Zug, den ihnen das Krümelmonster bescherte, in dem es den goldenen Firmen-Keks in Hanover klaute, auf und will bei Rückgabe des selbigen 52.000 ihrer Keks-Packungen an 52 soziale Einrichtungen abgeben, wie Bahlsen auf Facebook verlautbaren lässt.

Liebes „Krümelmonster“,
wie dir sicherlich bekannt ist, engagiert sich das Unternehmen Bahlsen bereits seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im sozialen Bereich. Wir versprechen unseren Fans: Bahlsen spendet 52.000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen, wenn du uns unseren goldenen Keks wieder zurückbringst.

Besser hätte man damit nicht umgehen können.

Aber eines sage ich Dir, Bahlsen, wenn sich das Ding hier wirklich als nur eine – zugegeben geniale – PR-Aktion rausstellen sollte, werde ich Dir sowas von in den Arsch treten und nie wieder irgendwas von Dir kaufen! (Was ich eh bewusst nie tue.)

Sei es drum, das Krümelmonster bringt vielleicht ganz viele Kekse für die, die sie gebrauchen können. Klasse.
(via Pantoffelpunk)

Kühltürme, die in Slow-Mo abdanken

Nachdem die Slow-Mo-Guys sich bisher immer im heimischen Garten austobten, suchen die beiden nun offenbar die großen Bühnen. Dafür haben sie hier fünf Kühltürmen dabei zugesehen, wie diese in die ewigen Jagdgründe einziehen.

Das könnte man dann perspektivisch ja auch mit allen hoffentlich dann überflüssigen AKWs ebenso handhaben.


(Direktlink)

Wenn der Schnee in Mustern vom Dach fällt

Das erinnert irgendwie an einen Song in Guitar Hero, sieht aber ziemlich hübsch aus.


(Direktlink, via reddit)