Alkohol + Gras + Morphium = Uromas Hustensaft

Kein Wunder, dass die Leute heute flächendeckend unter Schlafstörungen leiden. Vor 100 Jahren nämlich gab es gegen diese ganz adequate Mittel, wie dieser Hustensaft hier beweist.

Ihnaltsstoffe:

Alcohol (less than 1%),
Cannabis Indica F.E.
Chloroform
Morphia, Sulph.


(via Dangerous Minds)

Davon drei mal einen halben Löffel und das Schlafen war kein Ding mehr. Gute Nacht!

Und nun: ein bisschen deutscher HipHop

Soll ja keiner sagen, dass die deutsche Jugend zu so gar nichts taugt. Es gibt viele junge Leute da draußen, die ihr Talent für HipHop entdeckt haben und sich locker mit einem Haftbefehl messen können. Und wenn man die Jungspunde aus der Reserve lockt, gibt es derartig harten Disstrack, das ich, wäre er an mich gerichtet, sofort hinter Omas Ofen verstecken würde! Echt jetzt.

Jetzt muss man die drei von RedRebellRecords nur noch mit dem Spacesurfer in ein Studio stecken und alles wird gut. Aber das kann ja keiner bezahlen!


(Direktlink, via Marc)

Harlem Shake (Matt and Kim Edition)

Wer vom Harlem Shake bisher noch nichts mitbekommen hat, hat die letzte Woche unter einem Stein, zumindest aber komplett außerhalb des Netzes verbracht. Wer also immer noch nicht weiß, warum jetzt alle den Harlem shaken, möge bitte Google bedienen.

Ich fand das Dingen bis hier ja recht albern, aber Matt und Kim setzen der Sache die wohlverdiente Krone auf.


(Direktlink, via Rene)

Ein Tüp, der beim Jonglieren einen Zauberwürfel löst

Ist ja auch das normalste auf der Welt eigentlich: so einen Rubik’s Cube beim Jonglieren lösen. Ravi Fernando macht das eben so. Ihr kennt das.


(Direktlink, via reddit)

Insel der toten Puppen


(Foto: CC von Esparta Esparta)

Und weil wir gerade beim Thema sind: in Mexico gibt es eine Insel, auf der ein alter Mann mal damit begann, Spielzeug-Puppen in die Bäume zu hängen. Das tat er, weil vor dieser Insel einst ein Mädchen tödlich verunglückte und er ihren Geist wohlwollend stimmen wollte. Später starb der Mann im Suff wohl an der selben Stelle wie zuvor schon das Mädchen. Heute ist Isla de las Muñecas eine kleine Touristen Attraktion. Klein wohl auch deshalb, weil die Insel eher schwerlich zu erreichen ist.

Sonja Peteranderl hat den Weg dorthin trotzdem auf sich genommen und neben ein paar Fotos diese Story für SpOn mitgebracht. Ich dachte beim Lesen unweigerlich an den Friedhof der Kuscheltiere.

Wie kleine Kinderleichen hängen Hunderte von Puppen an Baumstämmen aufgeknüpft. In den Wipfeln schaukeln sie an Leinen, die quer über die Insel gespannt sind. Manche sind wie Mumien in Spinnennetze eingewoben, einer Babypuppe krabbeln rote Käfer aus den Augenhöhlen heraus. Vielen fehlen Arme oder Beine, einige sehen wie Brandopfer aus: Die Sonne hat ihnen die Gesichter schwarz versengt, die Plastikhaut ist von der Hitze aufgeplatzt und wirft Blasen

Zombie-Warnung im amerikanischen TV

Kein schlechter Service, wenn es denn tatsächlich mal dazu kommen sollte. Allerdings waren das hier nur ein paar Tüpen, die sich in den in Montana ansässigen TV-Sender KRTV gehackt haben und folgende Nachricht über den Äther schickten. Zombies!


(Direktlink, via Bemme)

Hüllkurven auf Häuserwände: Audiomurals


(via r0byn)

Audiomural ist ein klasse Projekt im polnischen Elblag, das auch Jahrzehnte später noch von vom zweiten Weltkrieg gezeichnet ist. Einige der Einwohner finden ihre Stadt alles andere als sehenswert und sie hätten gerne etwas optische Abwechslung in der Stadt. Eine Architektin hat genau diesen Umstand zum Anlass genommen und für die Neugestaltung einer weißen Fassade Einwohner der Stadt zu ihrer Stadt befragt. Aus diesen Antworten hat sie die Hüllkurven extrahiert und die dabei entstandenen Spektogramme auf die Fassade gemalt. Sehr schön.

Hier die Projektseite mit jeder Menge Hörbeispielen, hier die Galerie.

The Audiomurale project is set on the wall of a townhouse at Rzeznicka Street in the Old Town district of Elblag (Poland). Extensively damaged at the end of World War II, Elblag’s Old Town waited until the 1980’s for major reconstruction works.
One of the biggest problems of Elbląg’s Old Town district is emptiness, manifested both in the still underdeveloped blocks and in the lack of visible activity of citizens. Despite the sustained efforts of municipal authorities, it is still generally perceived as the city’s “dormitory district”, and as such – it requires reinvigoration.

Sinn des Lebens


(Notes of Berlin)

Marshall Kühlschrank

Wer als Gitarrist nicht nur seinen Sound sondern auch auch sein Bier aus einem Marshall serviert haben möchte, die haben auch Kühlschränke in Amp-Optik. Das knallt. Mit $550 jetzt auch nicht so teuer. In welcher Energieeffizienzklasse die Dinger ausgeliefert werden, ist nicht bekannt, danach zu fragen allerdings wäre jetzt auch nicht sonderlich Rock ’n‘ Roll.


(via Jay Mug)

Montag


(via Ffffound)

Versteckte Typografie, gif’d

Klasse Arbeiten des japanischen Motion Graphic Designers MountStar.


(Alle unter CC von MountStar, via 1 Design per Day)

Wellen selber machen

Gute Laune. Ganz viel gute Laune. Das Video ist staubalt, aber ich sehe es gerade zum ersten mal.

Wenn du surfen willst und keine Wellen hast, hast du gemeinhin ein Problem. Entweder entscheidest du dich dann dafür, die Freizeit doch im Vorgarten zu verbringen oder trommelst ein paar Freunde zusammen, die mit dir einen Flusslauf zum Meer graben. So geschehen hier am Waimea River auf Hawaii. Sieht nach jeder Menge Spaß aus. 


(Direktlink, via reddit)

Himalaya, timelapsed

Der Versuch, dem Montagmorgen einfach mal was Schönes zu entgegnen. Mutter Erde in ihren schönsten Kleidern. Und Wolkenberge überall.

Aufgenommen von Maxim Letovaltsev, Musik: Max Richter. Passt

(Direktlink)

Ein Tribute-Mix für einen ganz großen des Psy-Trance: „Loud – Cosma, 10 years without him“

Das war hier heute bis genau eben einer dieser ganz wenigen Abende, an denen ich mich schon recht frühzeitig dazu entschieden habe, endlich mal früher ins Bett zu gehen. Ich hätte das sogar durchgezogen. Dann schickte mir Christoph den Link zu diesem Mix hier. Einem Mix, der einzig aus den Produktionen von Cosma besteht.

Aus den Produktionen von Avihen Livne, der heute vor genau 10 Jahren mit einem Motorrad in Goa tödlich verunglückte und kurz davor mal ganz nebenbei und vermutlich ungewollt dem Psy-Trance ein gänzlich neues Klangkleid überzog. Der irgendwie alles noch mal veränderte. Für mich war er einer der ganz ganz großen in diesem Genre. Einer, der klanglich alles bis dahin Gehörte voll über den Haufen warf und einfach nur das machte, was für ihn der damals neue Sound war, der unter dem Imprint „Goa“ doch bitte schön zu laufen hatte. Ich liebte diese völlig neue, sehr clean produzierte und durchaus minimale Musik, die trotz oder gerade wegen der entschlackten Synthie-Orgien den absoluten Punkt der Mitte zur absoluten Ekstase durch die psychedelisch geschwängerten Boxen zu tragen vermochte. Ohrgasmus und so.

Psy-Trance war an einem Punkt, an dem eigentlich alles gesagt war. Viel zu viel mitunter. 17 Melodien per Track muss man halt auch nicht immer machen. Dieser ganze Gitarren-Rotz ala Sun Project, den ich schon lange nicht mehr hören konnte und der immer noch mehr Leute mit drei Buchstaben auf den Nummernschildern auf die Festivals fuhren lies. Diese ganze, geremixte Pop-Shice, die dem heutigen Dubstep genau so die Beine brechen wird, wie sie es damals schon mit dem Psy-Trance tat. Die Paralelen diesbezüglich sind nicht zu übersehen. Das alles war für mich so durch und begann mich derbe zu langweilen. Und dann kam Cosma.

Er kam mit seinen jungen Jahren gerade mal auf zwei Alben. „Simplicity“ ‎, das 2001 erschien, und schon gut war, aber immer noch in den alten Teichen fischen ging. Dann kam im März 2003 Nonstop und dieses Album – haltet mich gerne für total bekloppt – veränderte alles. Es war wie das einsetzende Atmen eines schon lange tot Geglaubten. Es schrie förmlich nach Wiederbelebung! Da, als viele schon meinten, es sei endgültig vorbei, kam dieser junge Mann auch Isreal und ballerte das genaue Gegenteil durch die CD-Player, die gerade zu dem Standard aller Psy-DJs wurden. Alle spielten seine Tracks. Egal wo man feiern ging, Cosmas Tracks waren total omnipräsent. Und das ganz zu recht. Auch keines unserer Sets kam damals mit weniger als mindestens vier seiner Nummern von „Nonstop“ aus. So war das nämlich.

Allerdings war Livne da schon nicht mehr unter den Lebenden. Kurz bevor „Nonstop“ veröffentlicht wurde, verstarb er.

Die Festivals des folgenden Sommers waren geprägt von seinem neuen Sound. Alle liebten diesen. Mat Mushroom, das werde ich nie vergessen, knallte in seinem Set auf dem Second Floor der 2003er Shiva Moon fast das komplette Album durch. Alle hörten es und wussten, warum er genau das tat. Alle gingen total mit. Es waren für mich zwei der besten Stunden meines ganzen Psy-Trance Lebens. Und das hielt ganz schön lange an.

Mit dem Tod von Cosma starb auch ein wenig der Psy-Trance in mir. So richtig Herausragendes wollte nach diesem nämlich nicht mehr nachkommen. So blieb es. Bis heute. Leider.

Und weil ich das mit dem Bett eh gerade aufgegeben habe, höre ich das hier jetzt auch bis zum Ende durch. Vielleicht fange ich sogar noch mal von vorne an. Der alten Zeit wegen. Und wer nicht genau weiß, was das hier alles soll: Minute 17 ff hat alles wunderbar auf den Punkt gebracht: „The Time Has Come“. Vermutlich habe ich keine andere Nummer so oft gespielt wie diese.

Danke, Eitan Reiter und Kobi Toledano aka Loud aus Haifa, Israel, für diesen völlig unerwarteten Kick in die Vergangenheit und den damit verbundenen doch so wunderbaren Hirnfick. Ganz großes Tretbootfahren, das. Und ganz viel lange schon erloschen geglaubter Liebe.

Und womöglich wäre der Goa, der heute bei mir leider nur noch unter „ferner liefen“ läuft ohne den Unfall im Jahre 2003 ein ganz anderer. Ich ging zumindest damals schwer davon aus. Cosma hätte das beweisen können und ich traute ihm zu, genau das zu tun. Nun denn.


(Direktlink)

Nur ein paar Pinguine an einer Wegkreuzung


(Direktlink, via Say OMG)