Project C-90, das virtuelle Kassettenmuseum

Sehr ambitioniertes Projekt, das versucht alle je auf dem Markt gewesenen Kassetten zu sammeln und virtuell auszustellen. Bisher haben sie hunderte zusammengesammelt.


(via E.O.M.S)

Ohai, gif’d


(via Like Cool)

Einhornlamas gonna hate


(via Antisoup)

I’m not fat


(via E-Gruppe)

Inga Und Wolf – Gute Nacht, Freunde

Ich habe mich jetzt eine Stunde durchs Archiv gewühlt, weil ich mir ziemlich sicher war, das irgendwann schon mal gehabt zu haben. Hatte ich aber tatsächlich noch nie und deshalb wird es jetzt einfach mal Zeit dafür. Ein wirklich großes Lied, mit dem ich zumindest schon mal einen Mix beendet hatte. Und den ich wieder im Kopf habe, nachdem ihn Julia letztens erst kurz zitiert hatte.

Und manchmal sind die YouTube Kommentare dann doch nicht ganz so beschissen: „Das Lied lasse ich mal bei meiner Beerdigung spielen. Großer Abgang.“

Und morgen machen wir dann wieder frische Elektronik. Natürlich.


(Direktlink)

Nonsens, gif’d


(via ffffound)

Wenn der Lieblingssong nicht lang genug ist, ins Netz laden und unendlich oft variiert hören: The Infinite Jukebox

Eine wirklich ziemlich abgefahrene Version der musikalischen Dauerschleife hat Paul Lamere mit „The Infinite Jukebox“ da ins Netz gebaut. „For when your favorite song just isn’t long enough.“ Diese Jukebox nämlich nimmt sich den Song, den man sowieso immer und immer wieder hören kann, zerlegt das Ding auf irgendeine Weise und variiert dann Phrasen und Parts, dass der Kontext eines Songs nicht komplett zerrissen wird. Die Nummer wird also nicht einfach nur immer und immer wieder geloopt, sondern klingt tatsächlich, als wäre es ein niemals endender Song. Außerdem kann man noch munter darin hin und her klicken, wie es einem gefällt. So jetzt aus dem Stehgreif würde ich sagen: Das ist schlicht genial!

Ich habe mir eben „Der Traum ist aus“ von den Scherben hochgeladen und höre den durch bis morgen früh. Die Analyse dauert schon mal ewig. Keine Ahnung, ob das damit überhaupt geht, aber die schon angebotenen Songs laufen tatsächlich minutenlang durch, ohne das man auch nur einen Cut oder eine Verschiebung hören würde. Wie ein Song, der für eine Stunde lang geschrieben wurde. Toll!


(via Notcot)

Scheiden Frostschutz Konzentrat

Edeka liebt nicht nur Lebensmittel und hat deshalb ganz besondere Angebote für diesen Winter.


(Foto: @smu1401via, via @roarschaaach)

Liebe Deejays!


(via Marc)

The city needs art


(via StreetArt in Germany)

Lego Pop-up レゴで飛び出る東大寺

Ich habe nicht die geringste Ahnung, was da stehen könnte, der Tüp hier aber ist der absolute Meister des Fachs „Klapp-Lego“.


(Direktlink, via reddit)

FAX +49-69/450464 Label-Mix

Hier aus gegebenem Anlass noch mal diese fast fünf Stunden lange Retrospektive des Schaffens von Pete Namlook, gemixt von Wild Dragon. Leider nur im krüppeligen Stream oder als direkten Download. Vielleicht ist ja jemand so gütig und lädt das Dingen auf Mixcloud oder so.


Wild Dragon hat genau das jetzt getan und 50 Tracks von FAX +49-69/450464 zu einem über 4,5 Stunden langen Mix verschweißt. Ein Traum der ambienten Klänge als Querschnitt durch das Schaffen von FAX +49-69/450464.

Tracklist:
01.Bill Laswell & Pete Namlook – Definition Of Life
02.Pete Namlook aka 4 Voice – Old Love Dies
03.The Fires Of Ork (P.Namlook & Geir Jensen) – In Heaven
04.Bill Laswell & Pete Namlook – Holy Man
05.Tetsu Inoue & Pete Namlook – Shades Of Orion Parts XII, XIII & XIV
06 & 07.Bill Laswell & Pete Namlook – African Virus Parts II & III
08.Pete Namlook aka 4 Voice – The Final Frontier
09.Pete Namlook & Pascal F.E.O.S. aka Hearts Of Space – All About Sensuality
10.Pete Namlook – Summer Part IV
11.Pete Namlook & DJ Dag – Pure Energy
12.Pete Namlook & Dr. Atmo – Heaven
13.The Fires Of Ork (P.Namlook & Geir Jensen) – When The Night Is Black
14.Air aka Pete Namlook – Travelling Without Moving Trips IV & V
15.The Fires Of Ork (P.Namlook & Geir Jensen) – The Fires Of Ork
16.Pete Namlook & Charles Uzzell Edwards – Chill In (Lowrider)
17.Pete Namlook & Atom Heart – Beel
18.Pete Namlook & Atom Heart – The Third Option
19.Pete Namlook aka SYN – Jugoslavia
20.Pete Namlook aka SYN – Night Time Pleasures
21.Pete Namlook – While Angels Sing
22.Air aka Pete Namlook – Give Space A Trance (Chance III)
23.Tetsu Inoue & Pete Namlook – Biotrip
24.Bill Laswell & Pete Namlook – Angel Tech
25.David Moufang aka Move D – Goofi
26.The Fires Of Ork (P.Namlook & Geir Jensen) – Sky Lounge
27.Pete Namlook & Mixmaster Morris – Underwater
28.Pete Namlook aka Romantic Warrior – Romantic Warrior
29.Pete Namlook aka Romantic Warrior – Reflexion Au Jour
30.Pete Namlook – Homo Ambiens
31.Sequential (P.Namlook & DJ Criss) – 20,000 Leagues Under The Sea
32.SOL Featuring Antonia Langesdorf – Venus/Stardust (Electro Mix)
33.Anthony Rother – Don’t Stop The Beat
34.Daniel Pemberton – Antartica
35.Pete Namlook – 25th Of November 2089
36.Daniel Pemberton – Antartica
37.Peter Kuhlmann aka Pete Namlook – Road VI
38.Peter Kuhlmann aka Pete Namlook – Wandering Soul Part XII
39.Chris Meloche – In The Air Part X
40.Solphax aka Victor Sol – S-pac-E/P-Machine
41.Pete Namlook – Finis
42.Pete Namlook & Peter Prochir – Terminal Beach
43.Koolfang (P.Namlook & David Moufang) – Counter
44.Pete Namlook & Move D – Bad Hair Day
45.Pete Namlook & Hubertus Held – Hey Leroy!
46.Pete Namlook & Move D – False Decodings
47.Pete Namlook & Move D – Saucerful
48.Pete Namlook & Move D – Nite Out/Time To Go
49.Pete Namlook & Move D – As Peter Plays The Strings/At The End
50.Yoko Kanno & The Seatbelts – Radio Free Mars Talk 7

Pete Namlook verstorben

Ich weiß, dass Leute sterben. Manchmal kennt man sie von irgendwo aus dem Kino, dem TV, von den Büchern, die man las, den Platten, die man hörte. Das passiert, man nimmt Anteil daran. Akzeptiert es. Manchmal sterben Leute und sie waren Teil deiner Familie, das tut dann unendlich weh, man kann es nicht akzeptieren und es dauert ewig, bis man sich an den Verlust gewöhnt hat. Und es sterben Leute, mit denen man auf eine ganz irrationelle Art eine Verbindung geglaubt zu haben hatte, obwohl man sie nie traf.

Wie heute bekannt wurde verstarb letzte Woche Pete Namlook. Ein für mich absolut außergewöhnlicher Musiker, den andere kaum zu kennen scheinen. Ohne diesen Mann hätte ich mich wohl niemals für Ambient interessiert. Ich kaufte Mitte der 90er bei einem Chromapark im Berliner E-Werk eher zufällig eine CD seines Labels FAX +49-69/450464 und das brachte mich in eine akustische Welt, die ich vorher nicht kannte. Peter Kuhlmann alias Pete Namlook dürfte als der Erfinder des Techno Ambients gelten, als Legende gar. Er hatte fast jeden, der Rang und Namen hatte im Studio, um mit ihm im besten Fall gleich an ganzes Album aufzunehmen. Er veröffentlichte unter 60 Pseudonymen etwa 330 Platten – mehr als 30 davon habe ich. Er machte „Musik ohne Eier“, aber kaum ein anderer machte Musik mit so viel Herz.

Ich habe seine Arbeit lange nicht verfolgt – irgendwie schien er damals künstlerisch irgendwo hängen geblieben zu sein. Und dennoch trifft mich diese Nachricht, die vorhin auf Discogs auftauchte, wie ein Schlag ins Gesicht. Denn wie erwähnt zählen die Produktionen von Pete Namlook zu den prägendsten Grundlagen der Musik, die ich auch heute noch mache. Und zu wissen, dass er nicht mehr da ist, macht mich irgendwie traurig, auch wenn ich den Mann nicht kannte, aber irgendwas schien uns zu verbinden.

Laut diesem Thread starb Pete Namlook im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt. Einem Statement seiner Tochter Fabia zu Folge ist er aus bisher unbekannten Gründen bereits am 8. November verstorben. Er wird mir fehlen. Seine Musik aber wird bleiben.

Bulli Pulli und keiner wollte ihn kaufen

Bei „Bulli Pulli“ denkt jetzt mindestens die Hälfte von euch an einen Pulli auf dem das Motiv eines Bullis ist. Wetten! Aber nein, hier geht es um einen Pulli für den Bulli. Der soll ja auch nicht frieren und der auf denn Lack will ja auch geachtet werden.

Auf jeden Fall wurde gerade versucht, diese Klamotte auf eBay zu verhökern. Leider habe ich weder einen T3 noch diese Auktion vor heute mitbekommen. Außerdem hätte ich auch gerade keine fünf Scheine für die neuen Klamotten meines Autos gehabt. Schließlich habe ich Kinder.

Aber nun gut, gekauft hat die 200 km Wolle eh keiner, vielleicht gibt es ja noch einen weiteren Anlauf dazu. Wenn nicht schreibt dem Anbieter einfach, für 5000,00 EUR könnt ihr euren T3 schön winterlich angemessen einpacken.

Ca. 200 km Wolle und über 2000 Arbeitsstunden haben in Folge Ina ,Claudia, Hilde, Gudrun, Carola, Marlies, Karin, Heike, Kerstin, Christine, Emely, und Gisela aufgewendet um unseren VW Bus T3 in einen echten Strickbulli zu verwandeln.

Für das gesamte Fahrzeug mußte ein ca. 40 Quadratmeter großer Spezialüberzug (teils aus Fanschals) als Wolleträger in über 400 Stunden Handarbeit genäht werden (siehe letztes Bild weißer Grundüberzug).
Der Clou: Sämtliche Fensterausschnitte, Beleuchtungen, Spiegel, Türgriffe, Scheibenwischer, Radioantenne und Anbauteile mußten Millimeter genau auf die Bulli Außenhaut angepasst und zu geschnitten werden. Sogar das Dach und die Felgen wurden liebevoll bestrickt. Trotzdem ist der Strickbulli voll Fahrfähig.
Das größte Problem stellte aber das Gewicht der Strickflächen da. Hierzu wurden zusätzlich über Hundert Spezial Magnetstreifen in den Überzug eingenäht um den schweren Pulli für den Bulli zusätzlich in Form zu halten. Eine Regenfahrt ist aber dann wohl doch nicht möglich. Das Gewicht würde sich verzehnfachen und die Stoßdämpfer bzw. Karosse wahrscheinlich in die Knie zwingen.
Kostenpunkt : Einfach Unbezahlbar! (Geschätzt ca. 10000 € wenn man Materialkosten + Arbeitslohn rechnen würde.)


(Danke, Tilman!)

Hier noch ein Video, wie der eingestrickte Bulli bei McDonalds vorfährt.

Mann gegen Rolltreppe

Spätestens wenn du die Challenge gegen eine Rolltreppe antrittst, solltest du dir vorher eine ordentliche Taktik überlegt oder einen weniger getrunken haben. Der gute Mann hier zeigt, wie es nicht geht. Und mit was für einer Ausdauer.


(Direktlink, via Rene)