Zwei junge Ostler wollen im Westen Crowdfunding ausprobieren

Ihr erinnert euch an Hindrich und Günther? Die beiden gingen im Sommer mit ihrem Video „Simply Clever“ zumindest hierzulande derbe steil. Und das zu Recht. Hier zur Erinnerung noch mal die ans Zwerchfell appellierenden 8.41 Minuten.

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Nach dem viralen Steilgang haben die beiden offenbar Klicks geleckt und wollen nun ein 25-minütiges Roadmovie-Abenteuer drehen. Dafür brauchen sie – na klar – ein wenig Kohle. Hindrich hat jetzt Netz, wie er sagt, und in diesem auf Startnext dieses Crowdfunding gefunden. Also haben sie dort ein Projekt gestartet: Simply the Worst. 4000 Mark D-Mark Euro brauchen sie um diesen Film zu machen. Ich würde den wirklich gerne sehen und 4000 sollten doch zu schaffen sein. Eigentlich.

Wir, also Hindrich und Günther die Protagonisten des Vorgängerfilms sind bereits wieder heiß auf ein neues Abenteuer, welches mit dem neuen Kurzfilm „SIMPLY THE WORST“ höher, weiter und noch besser werden wird.
Im Roadmovie-Charakter sind wir alten Zweitaktfreunde der ehemaligen DDR wieder auf der Piste unterwegs und werden unvergessliche und humorvolle Eindrücke sammeln. Durch unsere sächsische Mundart und den bekannten Werkstattslang werden wir den Zuschauern erneut die Tränen in die Augen treiben. Dabei wird die Fahrt von uns beiden Glanzlichtern des Arbeiter- und Bauernstaates in Richtung Osten gehen, natürlich nicht ohne die altbewährte DDR-Qualität.

Eine Planung des Drehablaufes liegt bereits vor und beinhaltet unzählige frische Witze, uralte Sprichwörter, Zoten, neue Figuren und jede Menge des altbekannten sinnfreien Gequatsches. Das ganze Programm wird in maximal 25 min abgespielt sein.

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Als die Polizei in der Hafenstraße Parolen überstreichen will

Ein Klassiker von NDR extra 3, den ich tatsächlich bis eben nicht kannte. Um so mehr muss ich darüber lachen. Das sieht halt immer alles einfacher aus, als es tatsächlich ist. Und auch Streichen will gelernt sein. Mit Bitumen nämlich wäre das nicht passiert. Aber mich fragt ja keiner. Das haben sie davon. Einmal mit Profis!1!!!


(Direktlink, via Buzzter)

Adventskalender 2013, Türchen #04: BarbNerdy – Lets go Dancing

ak2013_04 Barbara aka BarbNerdy in ihrer „Lovely Panke“ im Wedding. Dort veranstaltet sie einmal monatlich die Party „Support your local ghetto„. Toller Laden in einem Hinterhof. Klein, aber urst charmant. Ich hatte die Freude dort auch zweimal zu spielen. Allerdings mag man dort nicht so sehr die 4-to-the-Floor Abfahrt. Barbara übrigens auch nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein. Lustiger Weise liegen unsere Sets gar nicht soweit auseinander, wenn wir uns um Soundscapes zum Entspannen bemühen. Im Gegenteil, da gibt es breite Überschneidungen.

Barbara ist seit locker 20 Jahren im Namen des Basses und der neuen Musik unterwegs. In den 90ern als Bookerin im verrückten Berlin, später dann im Vertriebsbereich. Nebenbei immer ein Auge auf neue Platten, die den Weg in ihr riesiges Regal finden könnten. Akribisch wird da gediggt, und selektiert. Heute alles sehr bass- und natürlich breaksgeladen. Neu sind ihre Tracks fast immer, schlackern tun sie meistens und untenrum schiebt dann die Basskanone, dass die Hosenbeine flattern.

Mit genau diesem Focus fährt sie ihre Partyreihe im Wedding. Im Namen der neuen Musik, weil nur Entwicklung einen nach vorne bringen kann. Das macht sie verdammt konsequent und ebenso gut. Und so wurde dieser Mix dann auch in der Panke aufgenommen. Support your local Ghetto! Eben.


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Style: Bass
Lenght: 01:30:11
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Jonwayne – Ode to Mortality (Cassette 3: Marion Morrison Mixtape)
Jeremiah Jae – Court Jester (Bad Jokes)
Thundercat – Evangelion (Apocalypse)
Mac Miller – Suplexes Inside of Complexes and Duplexes (Watching Movies with the sound off)
Dexter – Roll it, Light it, Suck it (Dexter – The Trip)
Dexter – Summerdays (Dexter – The Trip)
Alt-J ∆ – Breezeblocks (Sebastian Carter Remix)
Kendrick Lamar feat. Drake – Poetic Justice (Wolf Saga Remix)
Hazeem – Sunday Routines
Rejjie Snow – Ussr (feat. Jesse James) [Rejovich EP]
Tajan x fwdslxsh – Beautiful
Ghost Mutt – Queens Road Masonic Lodge [Rumble ]
Om Unit – Nagual (Threads)
Ital Tek – Violet
Seafloor – Ferdinandea (Fissure)
Seafloor – Too Late (Fissure)
Om Unit – Deep Sea Pyramid (Threads)
Mr. Pigman – Foot and Smoke (Sky Simulator)
Amit – Human Warfare (Machine Drum RMX)
Hazeem – Vajrasattva
KRTS – Berlin Girls
Machinedrum – Center Your Love (Vapor City)
Om Unit – Governers Bay (Threads)
Ital Tek – Jupiter Ascent (Control)
Ital Tek – Ultra (Control)
Pixelord & Klic – Mustard Tiger Club RMX
clicks & Whistles – Rooftop Demo
Mr. Pigman – Easy Life (Sky Simulator)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Four Tet live in Tokyo, 01.12.2013

Heute ist halt mal wieder „Big Music Day“. Mit dem Hören kommt da kaum einer hinterher, aber packt die Mixe auf Halde, es kommen ganz sicher wieder auch wieder dünnere Zeiten.

Kieran Hebden hat vorgestern im Hostess Club-Weekender in Tokyo diese Stunde live hingelegt.


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Morgan Freeman, gemalt mit dem Finger auf dem iPad

„Zeichnen kann jeder“, wurden sie in der Schule nicht müde zu erzählen. Ich habe denen kein Wort geglaubt. Also ja, zeichnen kann jeder, nur sieht das bei mir _immer_ nach Kindergeburtstag aus. Anders bei Kyle Lambert, der hier mal eben in 200 Stunden Morgan Freeman mit dem Finger aufs iPad zeichnete. „Zeichnen kann jeder.“ Am Arsch!


(Direktlink, via TDW)

XLR8R Podcast 324: DJ Koze

Zum Jahresende packt XLR8R die Podcast-Latte noch mal in Stabhochsprunghöhe und lässt Koze an die Regler treten. Allein die Tracklist macht klar, dass über diese Höhe in diesem Jahr kein anderer mehr springen wird. Lieblings!

Tracklist:
01 Kronos Quartet „The Beatitudes“ (Nonesuch)
02 Die Vögel „Mesmerize“ (Pampa)
03 Apparat „Sweet Unrest“ (Mute)
04 DJ Koze „Nices Wölkchen (Robag Wruhme Remix)“ (Pampa)
05 Mount Kimbie „Made To Stray (DJ Koze Remix)“ (Warp)
06 Jon Hopkins „Abandon Window“ (Domino)
07 Si Schroeder „C4“ (Trust Me I’m a Thief)
08 Marvin Gaye „Marvin’s Message to the CBS Records Staff“ (Columbia)
09 Marvin Gaye „Sexual Healing Rehearsals“ (Columbia)
10 Azeda Booth „Ran“ (Absolutely Kosher)
11 Ken Nordine „Looks Like It’s Going to Rain“ (Two Bass Hits)
12 Jullian Gomes (feat. Bobby) „Love Song 28 (Charles Webster Remix)“
13 Ricoshëi „Perfect Like You“ (Pampa)
14 Gilb’r „Nuage de L’onde“ (Versatile)
15 Lawrence „Serpentine“ (Cocoon)
16 Four Tet „Parallel Jalebi“ (Text)
17 Lali Puna „Move On (Baths Remix)“ (Morr)
18 Matana Roberts „Amma Jerusalem School“ + „For This Is“ (Constellation)
19 Homeboy Sandman „Musician“ (Stones Throw)
20 Blu & Exile „So(ul) Amazin‘ (Steel Blazin‘)“ (Sound in Color)
21 Abida Parveen „Menda Dil Ranjhan Rawal Mange“

Doku über das Berliner Watergate: Watergate X

Offenbar hat es sich unter Berliner Clubs etabliert, dass es eine Doku über den Laden geben muss. Der Tresor hat gleich mehrere, die Bar 25 mindestens einen. Das Watergate dachte wohl zum zehnjähriges Jubiläum im letzten Jahr, es wäre an der Zeit es dem gleichzutun. Und so feierten sie ausgiebig die 10 Jahre. Dazu gab es eine „opulente Collectors Box mit Fotobuch, Postern und einem 42-minütigen Film über den Entstehung. Die Dokumentation Watergate X gibt es nun erstmals auch online zu sehen – kostenlos und in voller Länge!“ Schönes Ding.

Zehn Jahre sind eine lange Zeit — Zeit für nicht enden wollende Nächte, nach denen auch wirklich die Sonne aufgeht. Zeit für House, Zeit für Drum’NBass, vor allem Zeit für wirklich gute Musik. Für Auf- und Umbau, LED, Sound, Künstler, Tänzer und Macher. Drinnen und draußen, Vorhang auf, Vorhang zu. Für Freundschaften, für eine Stadt im Wandel — und wir so mitten drin.

Der Watergate X Film, 2012 auf der „10 Jahre Watergate“ DVD erschienen, zeigt, was wir lieben, und was wir tun, weil wir es lieben. Einige unserer langjährigen Freunde kommen darin zu Wort — jetzt könnt ihr ihn euch online gratis ansehen. Cheers, und auf die nächsten 10 Jahre!


(Direktlink, via Groove)

Nick Solé – Exclusive Nightflight Guest Mix – 03.12.13

Ich weiß gar nicht mehr genau in welchem Jahr es genau war, aber ich schätze es war 1996, als ich den Nick kennenlernte. Er betrieb den damals einzigen Plattenladen in Potsdam, in dem man ausschließlich elektronische Musik kaufen konnte… „mBeat“ hieß er. Und jetzt, wo ich das gerade schreibe, fällt mir auf, dass ich ihn noch nie gefragt hab, wofür der Name mBeat eigentlich steht… ich hol’s nach.
Der Laden befand sich damals noch in der Friedrich-Ebert-Straße… auf welcher Höhe kann ich heute nicht mehr mit 100%iger Sicherheit sagen… doch für die, die sich in Potsdam auskennen… es war um die heutige unscheinbar herum. Ein zwei Jahre später zog der Karsten, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, mit all seinen Platten und natürlich seinem Stammpublikum, zu dem ich inzwischen gehörte auf einen Hinterhof in der Brandenburger Straße, Potsdam’s Fußgängerzone.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich Ende der 90er Jahre fast jeden Nachmittag dort im Laden verbrachte und die neuesten Platten hörte, die Karsten mir gut vorsortiert präsentierte… wie wir vor der schweren Eingangstür standen, rauchten, über Musik philosophierten und fachsimpelten. Es war ein kleines Vermögen, was ich dort zusammengerechnet jeden Nachmittag gelassen habe. Aber dafür stehen heute zum Teil unersetzliche Perlen in Form von schwarzem Vinyl in meinem Regal. Ja gut… ich geb zu, in meinem Regal steht auch die ein oder andere Platte, die ich ohne Probleme aussortieren könnte, was ich wohl auch demnächste mal tun werde, aber das ist ein anderes Thema.

Neben seiner Arbeit im Plattenladen beschäftigte sich Karsten auch immer schon mit dem Produzieren der Musik, die er so liebte… Deep House… am Besten auch immer noch mit soulig angehauchten Vocals, vornehmlich weiblich!
2005 erschien dann seine erste eigene Veröffentlichung, bzw. seine ersten beiden… zum einen die Nick Solé Trax 001… also die Nr. 1 auf seinem eigenen Label, und bis heute auch leider die Einzige, was sich aber wohl demnächst ändern wird… zum anderen die 001 auf dem Label Mojuba Records. Das war damals die Minimal Summer, die auf einer One-Sided-12Inch erschien. Inzwischen gehört Karsten zum festen Mojuba-Artist-Roster mit vier wunderbaren deepen Maxis. Im letzen Jahr erschien dann auf Mojuba auch noch sein Debut-Album „Flowers For You“.

Im Jahr 2007 oder ’08 verließ Karsten den Laden und sein damaliger Kompagnon Stephan betrieb ihn noch eine Weile als Online-Shop weiter… der einstige Spirit verblasste aber sehr schnell… meine Erinnerungen an diese Zeit nicht! Inzwischen findet man, wenn man mbeat googlet nur noch eine Landingpage mit der Anschrift des Online-Shops… keine Verlinkung, kein Katalog, nixx.

Karsten zog sich dann jedenfalls eine Weile zurück und ich hörte lange nichts mehr von ihm… bis auf, dass ab und zu mal ein Release von ihm auf Mojuba erschien.

Eines Tages vor etwa 4 Jahren erzählte mir ein Freund, er hätte den Nick getroffen und er wohnte jetzt da und da… also schrieb ich ihn mal an und fragte ihn, ob er denn nicht Lust hätte mal nen Mix zu meinem Nightflight auf Fritz beizusteuern, den ich zum damaligen Zeitpunkt eher unregelmäßig und vertretungsweise moderierte. Damals dauerte es eine Weile bis er antwortete, aber ich bekam einen Mix… es war ein Live-Mitschnitt eines seiner Auftritte in der Panoramabar.

Inzwischen mach ich jede Woche einen Nightflight und ich fand es wird wieder Zeit für einen NICK-SOLÉ-DJ-Mix… und wie die Headline dieses Beitrags bereits verrät, gibt es den heute, bzw. gab’s den in der letzten Nacht im deutschen Radio!
Bevor’s nun aber endlich losgeht, möcht ich noch sagen, dass dieser Mix was ganz Besonderes ist… alle Tracks in diesem Mix hat Nick im Laufe der letzten Jahre selbst produziert… UND alle Tracks in diesem Mix wurden bis heute nie veröffentlicht.
Man kann also sagen Nick Solé mixt Nick Solé… und das Ganze verpackt in 60 soulige Minuten Latin-Jazz-Deep-Dub-House… GROSSARTIG, WAHNSINN!

Viel Spaß beim Hören und Zuhören.
Bis nächste Woche,
Tobi


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Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
alle bisherigen Mixe noch ein mal zu nachhören.
… und hier nochmal die komplette Sendung im Loopstream zum nachhören.

Sonne, Gras, Tanzen, Bass

Soviel zum Glück bedarf es gar nicht.

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(Foto: Lena, via Christian)

Adventskalender 2013, Türchen #03: rktic – Und das Rauschen

ak2013_03Roh, dezidiert, etwas dreckig, hypnotisch. Ronny aka rktic teilt sich nicht nur den Vornamen mit mir, sondern auch die Vorliebe für herrlich rauschenden nie zu aufgeregten Dubtechno. Minimal darf der sein, wenn die Chords einem durch die Hirnrinde fegen und sich im Hall nach den endlosen Delays verlieren, so das nur noch ein Rauschen bleibt. Dass das vor einigen Jahren noch konsequent ohne viel Ballast produziert wurde, ist kein Geheimnis.

Manchmal ist man das etwas über, aber wenn man sich drauf einlässt, funktioniert dieser Sound auch heute noch ganz wunderbar. Hier vereinzelt das Blubbern einer 303, dort drüben die weichen Closed Hi Hats der 808, dumpfe Pads und immer wieder Delay, Delay, Delay. Und so hangelt sich Ronny hier an Klassikern aus dem Hause Basic Channel lang, die er stark ausgebremst hat, um sie in aktuelle Dubtechno-Produktionen zu betten, was sich zu einer wahrlich gelungenen Melange vereint. Immer ohne sich in kitschigen Elementen oder gar Effekthaschereien zu verlieren. Eine 2,5-stündige Reise durch die Tiefen des Techno, die auf ihre ganz eigene Weise einer Meditation gleichkommt.

Wohl auch ob unserer gemeinsamen Liebe für Dubtechno sind wir damals beim selben Netlabel gelandet. Thinner nämlich, auf dem Ronny u.a. zusammen mit Marko Fürstenberg veröffentlicht hat. Auch heute veröffentlicht er noch Musik im Netaudio-Kontext.


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Style: Dubtechno
Lenght: 02:29:27
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 rktic – Intro
02 Mekha – Farewell
03 Silent Harbour -Saltwater Intrusion
04 Hallucinator – Frontier
05 Marcel Dettmann – Outback
06 Milton Bradley – A Sky Full Of Numbers
07 Minimal Boffin – Averment
08 Ronny Ragtroll – Rue cozy
09 Stefan Gubatz – Byte & Scratch (Rework)
10 Deadbeat – Mercy Cage Dub
11 Basic Channel – Octagon
12 Cyrus – Presence
13 Air Protection Office – June (Alan Backdrop Re-edit)
14 TM404 – 202-202-303-303-606
15 Rhythm & Sound – Distance
16 rktic – Drumfill
17 Intrusion – Montego Bay
18 Abdulla Rashim – Endasilasie 1
19 Drumcell & Material Object – Strumpet (Echologist Trick)
20 Curse – Just Talking
21 Conforce – Sonar Conversations
22 MLZ – OneState
23 Monolake – North
24 Peter van Hoesen – Republic
25 Vainqueur – Elevation version 3
26 G-Man – Quo Vadis
27 Beat Pharmacy – Drifter (Drifting Drums Mix)
28 Unbroken Dub – I want to make this louder
29 Plastikman – Kriket
30 Fluxion – Memba
31 Das Kraftfuttermischwerk – Chocolate In Nutshells
32 DeepChord Presents Echospace – Abraxas
33 Monolake – Reminiscence
34 Maurizio – M5
35 Deadbeat – Fourth Quarter (Cala’s House)
36 Basic Channel – q1.2
37 The End Of All Existence – The End Of All Existence
38 Shackleton – You Bring Me Down
39 Cassegrain – Distil
40 Slam – Groovelock (Deepchord Atmospheric Rebuild)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Neue Burial EP im Dezember

„Tru­ant“, die letzte Burial EP kam Mitte Dezember 2012. Nun frohlockt man, dass die kommende, von der ein Name noch nicht bekannt ist, Mitte diesen Dezembers veröffentlicht wird. Die 3-Track EP kommt auf Hyperdub und hat 28 Minuten Spielzeit. Vorbestellungen werden schon mal auf Bleep entgegengenommen. Weihnachtsmusik by Burial. Ich freu mich drauf. VIELLEICHT kommt ja dann im nächsten Jahr auch endlich mal das Album, auf das alle schon so lange warten.
(via r0byn)

Skateboards in Flammen

Hübscher Eyecatcher von BeyondSlowMotion, der Jonathan and Jason Bastian dabei zeigt, wie die beiden ihre Decks anzünden und auf denen tricksen. Natürlich in Slow Motion. Heiße Sache, das.


(Direktlink, via Marco)

Adventskalender 2013, Türchen #02: Steven Beyer – Schlametta

ak2013_fontiertSteven Beyer kenne ich seit einer gefühlten Ewigkeit. Eine Stadt wie Potsdam ist klein und wenn in so einer Stadt viele das selbe mögen bzw. machen, läuft man sich früher oder später mal über den Weg. Spätestens wenn man feiern geht. Damals ging ich das häufiger. Und wie das eben so ist, gibt es natürlich auch immer eine gewisse Konkurrenz unter Machern. Wir teilten die kleine Techno-Szene der Stadt damals immer in die Guten und die weniger Guten. Steven gehörte zu den Guten, auch wenn er Minimal liebte, was zu jener Zeit hier irgendwie fast jeder tat.

Wir veröffentlichten auf TFE seine ersten Produktionsversuche, über die Jahre verloren wir uns aus den Ohren. Irgendwann ging ich dann mal auf eine Party in der Stadt, auf der – natürlich – Minimal durch die Boxen kam. Steven aber riss den Laden mit einem herrlichen Detroit-Set ab. Spätestens da wusste ich, dass der Mann wirklich was kann. Steven, die gute Seele, die eigentlich immer auf der Suche nach dem harmonischen Kompromiss war, haute da einfach allen das um die Ohren, was erst nur die wenigsten hören wollten.

Ich guckte hin und wieder im Netz, was er so treibt. Mittlerweile veröffentlicht er auf Supdub und ist weiterhin im Namen des tobenden Dancefloors unterwegs. Auch außerhalb der Stadt. Minimal spielt er schon lange nicht mehr, heute eher gerne mal eine saftige House-Peitsche mit Garage-Anleihen auf den Arsch. So wie hier. Und weil Montag ist, kann es dann auch gerne mal etwas derber zugehen. Die Leute müssen ja auch wach werden.


(Direktlink)

Style: House
Lenght: 01:04:09
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Intro Night & Day
02. Sei A – Wants (Original Mix)
03. Luna City Express – Mr. Jack (Robags Edna Mompf Remix)
04. Tapesh Kant – Talking Dirty (Mat Joe`s Clean up Mix)
05. Hector – Amorphous Mass (original Mix)
06. Dense & Pika – Colt (Original)
07. Sante & Sidney Charles — Butt Head (original Mix)
08. Opencloud – Phoenix Sun (Pig & Dan Remix)
09. Darlyn Vlys – Soho Nights (Whyt Noyz Remix)
10. Harvey Mc. Kay – Lost (Original Mix)
11. Alfred Heinrichs – Secret (Steven Beyer Ghostly Secret Remix)
12. Adler & Fin – Talk is Cheap

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Wunschzetteln heute

Heute mehrfach gesehen. Aber hat sich mal wer die Mühe gemacht, tatsächlich die URL einzutippen? Ich nämlich auch nicht…

[Update]
Ja, manche haben das getan. Offenbar geht es darum.

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(via Interweb3000)

Kleiner Trip für zwischendurch: Barry Martin’s Hopalong Orbits Visualizer

Ich habe keine Ahnung, was genau hier vor sich geht, oder wie genau das gemacht ist. Es ist mir auch egal, es zieht ordentlich an den Synapsen. Hui. Ich flieg mal eben durch den Orbit. Kommt am besten zu Musik irgendwelcher Art. Hui!

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(Danke, Malte!)