Thomas Fehlmann – Making It Whistle

Flash-Guide To Electronic Music

Auf Techno.org gibt es eine ziemlich gut gemachte Flash-Übersicht von Ishkur über die Geschichte der elektronischen Musik. Alle Genres und Subgenres werden kurz aber doch zufriedenstellend erläutert. Außerdem gibt es eine Timeline und jede Menge Hörbeispiele. Dass die Optik schöner sein könnte, will ich nur am Rande erwähnen, denn der Inhalt steht da drüber. Ziemlich kuhl gemacht, das Ganze. Ein kleines Techno-Lexikon in Flash-Format.


(via stackenblochen)

Piratenplakat-Voting

Die Große macht gerade einen Selbstverteidigungskurs und hat mir eben gezeigt, was sie heute gelernt hat: sie hat mir voll in den Saque getreten.

Für sowas also zahle ich Geld? Aua!

Sehr gut.

Aufstand der Netzbürger, ein durchaus lesenswerter Artikel auf SpOn, der dennoch viel zu spät kommt. Irgendwie erinnert der SPIEGEL im Umgang mit diesem Thema auch ein wenig an die SPD. Die hatten das auch viel zu lange so gar nicht auf dem Schirm. Nicht umsonst stehen sie jetzt alle vor einem derartigem Debakel. Hätte sich der SPIEGEL mit derlei Themen schon vor zwei Jahren umfangreich auseinandergesetzt, würde die momentane Situation vielleicht anders aussehen.

Kleiner Bär auf grosser Fahrt – Bärenmarke Clip aus dem Jahr 1957

.Wenn ich das so sehe, wird mir klar, dass eine späte Geburt auch durchaus als Gnade empfunden werden kann.


(Direktlink, via Pantoffelpunk)

Ich war heute arbeiten. So richtig arbeiten. Körperlich. Handwerk. So wie früher täglich. 8 Stunden schufften auf dem Bau. Eine Ausbildung lang. 3 verdammt lange Jahre. Das war alles nichts für mich und dennoch habe ich das Handwerk an sich als sehr ehrenwerte Arbeit kennen und auch schätzen gelernt. Deshalb fällt es mir auch immer schwer nachzuvollziehen, warum Handwerker an sich einen so dermaßen desolaten Ruf genießen. Klar weiß ich, dass sie als laut, unpünktlich, generell unzuverlässig, überbezahlt, meckerig, unzufrieden und klugscheißerisch gelten. Aber hey: die können eben die Sachen, die viele Leute selber nicht können. Für mich macht es keinen Unterschied ob jemand eine komplette Elektroinstallation in ein Haus baut oder ob er eben eine Website mit php und CSS-Codes auf die Beine stellt. Die wenigsten, die ich kenne können beides. Mit dem Unterschied, dass ich mir anmasse zu behaupten, dass die meisten Handwerker weitaus härter für ihr Geld, von dem sie nicht sonderlich viel bekommen, arbeiten müssen, wie ein Großteil derer, die ihr Geld in Büros oder ähnlichem verdienen. Ich schließe mich da mit ein. Ich musste früher für weitaus weniger Geld weitaus mehr Arbeit leisten. Andere Arbeit, natürlich. Das finde ich heute gut, klar, deshalb habe ich ja auch was anderes gemacht.

Was mir aber heute eigentlich durch den Kopf ging: wenn ich immer noch auf dem Bau mein Geld verdienen würde, würde ich nicht bloggen. Glaube ich.

Mayday 1994, Deutschlandhalle

Youtube-User Technomuseum hat mal wieder ein doch lustiges Filmchen über die 94er Mayday in der Berliner Deutschlandhalle hochgeladen. Rein zufääällig wohnte ich dieser Veranstaltung bei und war völlig geflasht von dem, was dort an Lautstärke durch die Boxentürme jagte. Dass das hier arg gekürzt gezeigt wird, macht nichts, denn als lustiges musikalisches Zeitdokument reicht das schon und zeigt, wie nahe die Veranstalter damals dem Größenwahn nahe waren. Aber hey, sie konnten sich das zumindest finanziell wohl auch leisten. Der Sound aus der Halle erinnert zumindest was die Geschwindigkeit betrifft, sehr an den Main Floor des Vuuv am letzten Wochenende. Mit dabei, klar, Mate, der zu jener Zeit eine ähnliche Haarfarbe hatte, wie meiner einer, aber das ist eine andere Geschichte.


(Direktlink)

Kode 9 on XLR8R TV

Steve Goodman, seines Zeichens als Kode9 bekannt und Labelmacher von Hyperdub, über sich, Dupstep und über Hyperdub. Schönes Ding.


(Direktlink, via RBMA Daily News)

Immer wenn ich will, sehe ich eine Sternschnuppe. Und dann kann ich mir was wünschen. Wer will, kann gerne mitmachen.

(Foto bei via Light Paint)

Schönes Video von einem Rummel

Ich mag’ den Begriff “Rummel” ja irgendwie gerne. Er hat sowas kleinjungenlich-Romantisches. Klar, heute nennt man sowas nicht mehr Rummel, und die alten Spassigkeiten wurde im Laufe der Jahre gegen so einen Quatsch wie Greifarm-Automaten ausgetauscht. Zuckerwatte und kandierte Äpfel gibt es auch eher seltener, Büchsen werfen mögen offenbar auch nur noch die wenigsten. Und von diesen alten Schaukeln, die die Form eines Schiffes hatten und mit denen man auf’s Tiefste die Mädchen beeindrucken konnte, habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Sei es drum; die Farben und die Bilder machen diesen Clip dennoch irgendwie kleinjungenlich-romantisch. Und schön! Die Musik da drüber muss wohl dann auch so.


(Direktlink)

Diese Einkaufscentren in den so genannten “sozialen Brennpunkten” würden außerhalb der selbigen grandios in die Pleite scheitern.

Schlaumeise im Tiefflug

Als ich heute die Kinerarztpraxis betrat, die es zu Malern gilt, fing mich der Herr des für das Haus zuständigen Sicherheitsdienstes ab. Was ich “vor hätte, wie lange das dauern würde und überhaupt.” Ihm wäre das “ja egal”, lies er mich wissen, aber wegen dem Vertrauen und so; “Sie wissen schon.” Und wie ich wusste. Nachdem ich ihm all seine Fragen halbwegs zufriedenstellend beantwortet hatte, wies er mich darauf hin, “das hier aber striktes Rauchverbot gelte!, dass es auch einzuhalten gelte!” Ich sagte ihm, dass mir das völlig klar ist, schließlich handle es sich bei den Räumlichkeiten um eine Arztpraxis, worauf hin er mich mit den Worten aus den Schuhen warf, “dass das damit nicht das geringste zu tun” hätte – es ginge dabei “einzig und allein um die Rauchmeldeanlage.
Ich glaube, er ist Raucher. Und Kinderlos.

Clubroot – Lucid Dream

Klar, oder ?

Ich verstehe immer noch nicht, warum die Archive der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht für jedermann auch online zugänglich sein sollen. Und ich meine sämtliche Archive! Alle. Sowohl Funk als auch Fernsehsendungen. Wie sich das technisch umsetzen lässt, ist mir das egal, aber ich bin sicher, dass es derartige Möglichkeiten gäbe. Und wenn wir schon mal dabei sind, kann auch noch das komplette Rundfunkarchiv der DDR damit zugänglich gemacht werden. Es müsste für einen privaten Investor doch die Möglichkeit bestehen, sich zumindest anteilmäßig die Rechte daran zu kaufen und die Inhalte dann ins Netz zu stellen. Von mir aus auch dann, wenn das trotz gezahlter GEZ zusätzlich mit Kosten für den Verbraucher verbunden wäre.

Was zur Umsetzung dazu rechtlich relevant und möglich wäre, ist mir ziemlich egal. Wäre ja auch als Nicht-Investor nicht meine Angelegenheit. Ebenso wenig wie der Rundfunkstaatsvertrag.

Und wenn darauf wirklich noch niemand vor mir gekommen sein sollte, was ich nicht glauben mag, verschenke ich diese grandiose Geschäftsidee unter CC-Lizenz. Auch unter dem Aspekt der dann kommerziellen Nutzung. Finde nur eben die genaue Bezeichnung nicht.

Download: Quantec live @ Atmosphere show on Proton Radio

[Update:] Das ist gar ein ordinärer Mix von Quantec, sondern ein Live-Set, was die Nummer dann doch um einiges interessanter erscheinen lässt. Das erste, was ich je von ihm zu hören bekomme.

Da kann wohl so gut wie nichts schiefgehen und Überraschungen erwartet man keine, wenn doch, dann wird man enttäuscht. Gut so. Verrauschter Dubtech, in dem ich keine Höhepunkte finden kann, der mich aber dennoch lange nicht nervt. Geht gut in Bus, Bahn und draußen.

Tracklist:
1 Quantec – Interlude 4
2 Quantec – Motionless
3 Quantec – Deep Depressed
4 Quantec – 2088
5 Quantec – Looking Back
6 Quantec – Acherontic
7 Quantec – Slope
8 Quantec – Secret Path
9 Quantec – Spectrum
10 Quantec – Swayings
11 Quantec – N2o
12 Quantec – No Words
13 Quantec – Debarkation
14 Quantec – Wtf
15 Quantec – Vast

Direktdownload

(via Deepgoa)

Riesenplüschb-boyhund im Battle gegen Mann

Ach, Internetz, you make me smile.


(Direktlink, via The Daily What)

Doku: Freundschaft! Die Freie Deutsche Jugend

Der Dokumentarfilm “Freundschaft! Die Freie Deutsche Jugend” (2008) von Lutz Hachmeister und Mathias von der Heide schildert die Geschichte des Jugendverbandes FDJ von seinen Anfängen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zum Niedergang der DDR.

Die Ostpunks Kai-Uwe Kohlschmidt und Chris Hinze von der Band SANDOW und Christian Flake Lorenz von FEELING B, der heute bei RAMMSTEIN spielt, erklären, wie man als DDR-Jugendlicher rebellieren und abseits der staatlich vorgegebenen Normen leben konnte.

Zeigt interessante Einblicke in das jugendliche Dasein in der DDR. Als Playlist, also einfach rechts immer auf das Pfeilchen klicken. Ihr wisst schon.


(Direktplaylist)

Wer würde dagegen wetten, dass die SPD zur Bundestagswahl mit unter 25% in die Opposition geschickt wird?

Wenn irgendwann dann mal irgendwer den Schlüssel zu dem Internetz in der Tasche hat, wie wir es heute noch kennen, ganz ohne Zugangserschwerungen, ohne die Laien, ohne das BMI, ohne diesen ganzen unsinnigen Quark, den sie uns erzählen wollen, und gerne auch ohne KiPo, wäre ich dankbar, wenn mich derjenige darüber in Kenntnis setzen würde. Sperrt die einfach aus. Ich will die nicht. Ich bin es leid, mir jeden Tag neuen Schwachsinn von denen ansehen zu müssen, die gänzlich keine Ahnung, aber die Mittel haben.

Das wäre dann wohl “Web 3.0″ oder sowas. Das geht doch technisch sicherlich irgendwie, oder? Ich meine, ich hab’ ja keine Ahnung, aber momentan die Schnauze wirklich gestrichen voll!