Verreisen in der DDR

Im Osten zu verreisen war nicht annähernd mit dem zu vergleichen, was man sich heute unter “eine Reise machen” vorstellt. Vergesst die Netzportale, die All-Inclusive-wo-immer-du-für-ganz-billig-hinwillst, die Sterne, den ganzen immer und sofort verfügbaren Irrsinn. In der DDR gab es Jugendtourist. Und die Reisen über den FDGB. Ich habe es damals immerhin bis in die CSSR geschafft. Andere, wie der doofe Obermieter, der, der Telefon hatte und auch das Hausbuch führte, kam bis in die Mongolei. Wiederum andere fuhren nach Sibirien. So wie Siegfried Wittenburg, der seine Geschichte dessen für einestages aufgeschrieben und die Fotos davon gescannt hat.

Urlaub hatte er sich anders vorgestellt, doch als Siegfried Wittenburg in der Schlange vor dem DDR-Reisebüro endlich an die Reihe kam, war die kleine Auswahl auf ein einziges Angebot zusammengeschrumpft: Sibirien. Den skurrilen Besuch im Mutterland des Kommunismus dokumentierte er mit der Kamera.

Falsche Versprechungen


(via ffffound)

God less America


(via this isn’t happiness)

Just my daily two cents, Foo Fighters only

Das neue Foo Fighers Album “Wasting Light” komplett online | Mister Honk
Ich hänge seit genau 87 Minuten auf der sechsten Nummer fest. Weil sie großartig ist. So.

Geldscheinverpackungspolsterung

Es gab eine Zeit in der musste ich um irgendwie Kind und Kegel zu ernähren, mein Geld mit eBay Geschäften verdienen – das BAföG-Amt zahlte nichts, und eine andere Geldbeschaffungsmaßnahme gab es nicht. Also musste ich gucken, dass irgendwie die Miete, das Essen, das Auto, das Leben bezahlt werden konnte. Ich kaufte gebrauchtes Studio-Equipment und bot es auf eBay feil. Ich verdiente dabei soviel Geld wie nie zuvor und wie auch danach nicht mehr. Das ich dabei ein spottbillig eingekauftes Fender Rhodes für sehr viel Geld nach München verkaufte oder den Moog Prodigy an Lee Buddah, der diesen von einem “Profi” zerlegen lies, ohne das der den je wieder zusammen bekam, tut mir manchmal heute noch weh, aber man wollte ja auch was essen. Wie auch immer.

Was mir dann irgendwann tierisch auf den Sack ging, und neben der Tatsache, dass das eigentlich ein 40 Stunden Job mit Thrill-Garantie war, war der Umstand des ständigen Verpackens. Pakete hier, Pakete da. Post, Hermes, das volle Programm drei mal die Woche. Ich meine, irgendwann hat man ja auch keine Kartons im Keller – schon gar nicht so große.

Warum erzähle ich das? Weil da jemand meint, es wäre super, den Inhalt seiner Pakete mit gefakten Geldscheinen zu polstern, was ja mal ein definitiver Mittelfinger ist. Blöd nur, dass eine Einheit dessen mit $15.00 zu teuer gewesen wäre um ein Fender Rhodes damit zu packen.

(via Notcot)

Aurora Borealis über Island

Ich weiß nicht, ob die tief in mir wohnende Faszination für Nordlichter irgendwann mal vergehen wird – tendenziell wohl er nicht. Zumindest nicht so lange, bis mal selber unter einem stand. Dieses hier wurde im Isländischen Jokulsarlon aufgenommen. Wo ja zwei mich anmachende Dinge zusammen kommen. Island unter Nordlichtern.


(Direktlink)

Ray Okpara – Mobilee Loves Proton

Herrlich deeper und sonniger Schieber, den Ray Okpara letztes Wochenende für Radio Proton gemixt hat.


(Direktlink, Direktdownload)

Radiohead: nächstes Video mit Thom Yorke und Juliane Assange?

Würde durchaus passen, wenn ich mir das hier so ansehe.


(Direktlink, via Dangerous Minds)

Nächsten Samstag: “Frühlingszaubertraum” Psy Trance in Berlin mit Icke, 3×2 Gästelistenplätze

War ich vor ein paar Jahren mindestens ein mal monatlich zu Psy Trance tanzen, hat sich das fast gänzlichst verflüchtigt. Zum einen hat sich der Sound in eine Richtung entwickelt, die mir nicht liegt, zum anderen hatte die Qualität dann auch die Quantität der Partys stark nachgelassen. Wie auch immer.

Es gab über die Jahre hinweg allerdings immer 2-3 Veranstalterteams in Berlin, die immer gute Partys auf die Beine gestellt haben, eines derer ist für den Frühlingszaubertraum verantwortlich. Dort habe ich schön mehrfach Musik spielen können und nach dem die jetzt eine etwas längere Pause gemacht haben, gibt es jetzt, am Samstag den 09.04 endlich wieder ein Stelldichein der Berliner Fraggles mit Stampfgarantie. Wer da schon mal war, weiß das die ohne weiteres bis Sonntagabend durch rocken werden. Wer zumindest bis Sonntagmorgen bleibt, kann mir von 06:00-07:00 auf dem Chill-Deck “Hallo” sagen, wo ich live spielen werde.

Ich haue mal 3×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung raus. Wer also Bock auf einen akustisch- visuellen Trip in Nachtlänge hat, kann das bis Dienstag in den Kommentaren äußern. Wer die Plätze bekommt entscheidet der Zufall.

The Owl wants you


(via WOW)

Huch, gif’d


(via FFYY)

Afrika, 1940

Berlin 00 oder so.


(via Retrogasm)

XLR8R Podcast by Ricardo Villalobos

Das ist der definitiv beste heute!

(Direktlink, via @tanith)

:: signals ::

Ein wirklich saugeiles Timelapse Video von Digifruitella, was übrigens auch ein ganz toller Name ist.


(Direktlink)

Raver’s Phone – Die Hotline für Raver

Ich tippe mal auf irgendwas um die Jahrtausendwende. Habe die Nummer eben angerufen, weil keiner mit mir auf einen Rave fahren wollte – Nummer ist nicht vergeben.


(via Rave strikes back)