Doku: Keine Atempause – Düsseldorf, der Ratinger Hof und die neue Musik

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(Foto: Ralf ZeigermannCC BY-SA 3.0)

Vor zwei Tagen lief im WDR Oliver Schwabes Doku Keine Atempause – Düsseldorf, der Ratinger Hof und die neue Musik, die sich der musikalischen Umtriebe im und um dem Ratinger Hof in Düsseldorf widmet, die später auch für das ganze Land nicht unwichtig bleiben sollten. Hier in der ARD-Mediathek. TV-Wiederholung am Soonntag, 02:26 Uhr.

Der Film von Oliver Schwabe ist die erste umfassende Dokumentation dieser Zeit. Campino erinnert sich an seine erste Band ZK, mit der er nicht wirklich einen Plan verfolgte. Harry Rag gab vor eine Band zu haben, die aber gar nicht existierte. Bis er plötzlich mit S.Y.P.H. ein Konzert spielen sollte. Gabi Delgado gründete DAF und wollte Körpermusik machen, Peter Hein fing an zu singen, weil er nicht Bassspielen konnte und Martina Weith stand als Frau ‚ihren Mann‘ in einer von Jungs dominierten Szene.

Die Kunststudenten der Akademie schauen gespannt auf die wilde Szene und Kurt Dahlke von Der Plan forderte, es müsse „mehr Kunst in die Musik und mehr Musik in die Kunst.“

Aber schon 1979 zerbricht die kleine Szene in der Altstadt wieder, vielleicht auch, weil die sogenannte Neue Deutsche Welle die Musik aus Düsseldorf kopiert und plötzlich Hubert Kah, Frl. Menke und Nena die Hitparaden bevölkerten.

Gabi Delgado zog es mit DAF nach London und startete dort eine internationale Karriere. Fehlfarben landeten mit „Ein Jahr (Es geht voran)“ einen Hit, als Sänger Peter Hein schon ausgestiegen war. Andere Bands lösten sich auf. Und aus ZK wurden Die Toten Hosen, mittlerweile Deutschlands erfolgreichste Rockband.

„Keine Atempause“ dokumentiert mit bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen, Musik und zahlreichen Interviews den Sound aus Düsseldorf, der die Deutsche Musikszene bis heute beeinflusst.

Französischem Fischer geht portugiesisches U-Boot ins Netz

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(Foto: Pixabay)

55 Kilometer süd-südöstlich der Lizard-Halbinsel in Cornwall, England, ist einem französischen Fischer ein portugiesisches U-Boot ins Netz gegangen. Dieses ist wohl umgehend aufgetaucht und der Fischer wurde gebeten, es vom Netz zu trennen. Dieser Bitte kam er nach. Das U-Boot konnte daraufhin seine laufende Teilnahme an einer Übung mit der britischen Marine fortsetzen.

„Das war ein geringfügiger Zwischenfall“, sagte ein portugiesischer Militärsprecher der Nachrichtenagentur Lusa. „Es gab keinerlei Schäden.“ Der französischen Behörde zufolge wurde niemand verletzt.

Einstinkefingerhorn, gif’d


(Oduregifs, via FernSehErsatz)

Ein Wendekreis mit roter Farbe

Gab es als Guerilla-Art-Aktionen so schon öfter, auch in Berlin. Das hier aber erscheint mir viel subtiler und damit noch viel besser, gerade in irgendeiner Vorstadt.


(via this isn’t happiness)

Ein Drohnenflug über das verlassene North Brother Island in New York

North Brother Island ist eine kleine unbewohnte Insel im Stadtgebiet von New York, die bis 1885 das Quarantäne-Krankenhaus „Riverside Hospital“ beherbergte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Insel für ein Wohnprojekt für Veteranen, später für ein Drogenentzugsprogramm genutzt. Seitdem ist auf der Insel nicht viel passiert.

Gegenwärtig ist die Insel unbewohnt und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die verfallenen Gebäude sind zugewachsen. Die geschützte Lage begünstigt eine große Kolonie von Nachtreihern.

Die Leute von Abandoned NY haben da jetzt mal eine Drohne drüber fliegen lassen. Komplett abandoned. In New York.


(Direktlink, via Laughing Squid)

„Kleiner“ Statistikfehler im Kontext zur Rigaer bei der FAZ

Die FAZ berichtete in diesem Artikel erst über 7800 seit 2011 begangener Straftaten, die aus dem Umfeld der Rigaer Straße begangen worden sein sollten. Wenn man sich kurz in die Primärquelle klickt (via Fefe), findet man 78 dieser tatsächlich begangenen Straftaten. Ein gar nicht so unwesentlicher Unterschied. Aber man kennt das ja: ob nun 7800 oder 78 EUR auf dem Konto – wer merkt das schon so beim täglichen rüber Gucken?

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Mittlerweile wurde der Artikel aktualisiert, die Meldung mit den „7800 Straftaten“ aber ging so raus und wurde vermutlich schon für drölfdutzend Hater-Artikel auf Facebook missbraucht.

Eskimorolle mit Bier

Liebe Kayaker*innen,

ich lass das mal so hier. Prioritäten und so. Weil wir wissen alle: das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist. Für mich gilt selbiges für Wein. Ich versuch das in diesem Sommer mal so noch.


(Direktlink, via Blogrebellen)

Lava am Straßenrand, gif’d

Schöner #perfectloop von Orbo.

Mann schleicht sich in die Sperrzone bei Fukushima und veröffentlicht Fotos

Letzte Nacht tauchte auf imgur eine Galerie von User xanthon auf. Sie zeigt seltene, oder besser: ungesehene, Bilder aus der Speerzone bei Fukushima, die sei 2011 nicht mehr betreten werden darf. Offensichtlich war er dort nun trotzdem mit Kamera unterwegs. Hat was von Walking Dead – nur ohne Zombies.

Never seen before photo of the fukushima exclusion zone. When i enter the red zone, i can feel a burning sensation in my eyes and thick chemical smell in the air. before i went there the authority told me that i need a special permit to visit this town and it take 3-4 weeks to get the approval from the local council,, well too much bureaucracy bullshit for me..so i just sneak in the forest to avoid cops on the road …AND IT WAS AMAZING !!!!!, I still remember what is like to only have a GPS and google map walking in the wood at 2am in the morning to get into the town of okuma,futaba and namie.
Have you ever wonder what is like in fukushima exclusion zone now ??? . to feel what is like to be the only person walking in the town when you have 100% full access to every shop and explore??. when i was young i always had a dream like this, If i’m alone in a supermarket i will eat all the chocolate up XD ….
everything is exactly where it is after the earthquake struck this town. the reident started to evacuate the town when tsunami warning came in ….hours later the fukushima daichi power plant exploded that lead to harmful radiation leaked.
The radiation level is still very high in the red zone. not many people seen this town for the last 5 years…is like it vanished … i can find food,money,gold,laptop and other valuable in the red zone….I’m amaze that nobody looted this town clean. unlike chernobyl the entire town is been looted clean. this is the difference between chernobyl disaster and the fukushima disaster.

(via Sploid)

Australien: Adler greift nach 6-Jährigem

Bei einer populären Tier-Show in Zentral-Australien hat ein Keilschwanzadler, der Teil der Show war, versucht, einen 6-jährigen Jungen zu greifen. Vermutlich hat er diesen für ein Tier gehalten, das er fangen wollte. Der Junge war verständlicher Weise verängstigt. Die Mutter mit ihm.

„The bird then flew over the crowd and tried to grab on to a young boy’s head. He screamed, the mother was distraught and the presenters wrapped up the show very quickly.“
The park issued a statement to the media after being contacted about the event.
„On Wednesday, 6 July, an incident occurred at the Alice Springs Desert Park where an eagle made contact with an audience member,“ the park said in a statement.
„A thorough investigation regarding the circumstances behind this incident is under way and the eagle will be removed from the show while this investigation is ongoing.“

Instagramer 55chris machte ein Foto davon.


(via Dangerous Minds)

Strange Times

Hihi.


(Direktlink, via reddit)

Verwirrende Perspektive

Oh ja.

(via Onlein Sein)

Ein Pflanz- und Pflegeroboter für den Garten: Farmbot

Ich bin nicht so der Gartentüp. Ich finde es schön, einen zu haben, aber viel in dem machen mag ich eigentlich nicht. Man hat ja auch keine Zeit und so. Die Entwickler von Farmbot haben für Menschen wie mich jetzt einen Roboter entwickelt, der sich ganz alleine um die Pflege des im Garten wachsenden Gemüses kümmert. Er sät es sogar selbstständig und wässert natürlich auch. Computergesteuert, Open Source und CNC-gefräst. Vielleicht will ich so einen jetzt auch.


(Direktlink, via MoGreens)


(Direktlink)

Publikum klatscht falsch – Pianist korrigiert

Harry Connick, Jr. spielte einen Song am Klavier, wobei das Publikum mal wieder auf der 1 und der 3 den Rhythmus zu begleiten begann. Keiner mag das. Geklatscht wird auf der Snare, also der 2 und der 4. Und weil das Publikum das wohl nicht merken wollte, trickste Connick, Jr. ein wenig, um die Crowd in den richtigen Rhythmus zu kriegen. Er spielte kurz einen Vierteltakt mehr als für den Beat eigentlich nötig. Dann passte alles.

The video explains how clapping on 1 & 3 makes the song feels like it drags, because it matches the intensity of the notes that are played. When you clap on 2 & 4, though, that intensity is more even throughout the song and so it feels like it flows better rather than a stop-and-go type of feel.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Deutsche Traditionen

Und Redditor 1234567777777 denkt sich so: „Ich verstehe nicht warum es Leute gibt, die meinen, es gäbe in Deutschland nicht viele Freizeitaktivitäten.“
Schinkenbrot.