Video: David Bowie – No Plan

Gestern wäre David Bowie 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wurde die 4 Tracker EP „No Plan“ veröffentlicht. Gleichzeitig gibt es ein Video zur Single „No Plan“. Ein tolles Stück Musik.


(Direktlink, via FACT)

Spooky Wackelaugenporträt zum Selbermachen 👀

Wer seine Gäste zur nächsten Hausparty mal ein wenig verschicken will: Moritz hat sich ein paar Porträts gebaut, in denen sich, ganz wie in alten Filmen, die Augen der Porträtierten hin und her bewegen. Für den Rest sorgt der fiese Sound.

You don’t own a haunted castle but still want that scotish chic of an „ghost chateau“? Make your own ancestors portay with moving eye and easily scare away unwanted guests!

Hier die Anleitung.


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Wie das mit dem Exorzisten war

LieblingsGIF für heute. Mindestens.


(via Tante Polly)

Marihuana-Stop-Motion: Hadag Nahash & Infected Mushroom – Legal Eyes

Infected Mushroom kenne ich noch als damals schon quasi Popstars der Psy Trance Szene, der sie wohl auch waren. Ihr Sound gab mir damals nicht sonderlich viel, so das ich auch nicht verfolgt habe, was die Beiden über die Jahre so getrieben haben, auch wenn der Name irgendwann dann mal im Line Up des Coachella Festivals auftauchte.

Jetzt stolpere ich gerade über dieses Stop-Motion Video, zu dem der Beat von Infected Mushroom kommt, auf den Hadag Nahash seinen Rap packt. Soweit, so naja. Aber: Es ist das erste Marihuana-Stop-Motion, das ich bisher gesehen habe.

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Tüp strickt sich Pullis von Orten und fährt dann dort hin, um sich mit seinen gestrickten Pullis dort zu fotografieren

Das.

(via René)

Pferd musiziert mit Gummihuhn

Da muss also erst ein Pferd namens Kruzah kommen, um der Welt zu zeigen, dass das gute alte Rubber Chicken auch als Instrument taugt. Und Kruzah gibt wirklich alles.


(Direktlink, via Schlecky)

Berlin – Stadt der Liebe

Berliner Romantik.


(via Notes of Berlin)

Ein paar Republikaner vs Austin Powers

(via Moby)

Winter bei den Patrioten vom „Rostocker Widerstand“

It’s cold outside. 😂😂😂


(via Monchi)

Und der Anmelder der Demo so. Das kennen wir doch irgendwo her schon…

Was Chucky, die Mörderpuppe, vielleicht mit meiner Jugend zu tun hat

Als wir damals 1990 eines Tages, ein Jahr nachdem die Mauer gefallen war, in die von uns gewählte Schule gekommen waren und dort keiner so genau wusste, was genau diese neue „Freiheit“ denn sein sollte, reizten wir den Versuch, das herauszufinden, voll aus. Natürlich.

In der DDR gab es keine Schulen, wie der des uns heute völlig vertrautem Schema der Grund- und Oberschule. Wir kamen mit sechs Jahren auf eine Polytechnische Schule und blieben dann dort bis zum Abschluss der 10. Klasse. Bis dahin erstmal alle. Mit Fahnenappell, Klassenwimpel, Gruppenrat und Freundschaftspionierleiterin. Für einige wenige ging es dann noch weiter auf eine Erweiterte allgemeinbildende polytechnische Oberschule (EOS). Die Bezeichnung Gymnasium war in der DDR nicht üblich. Der Besuch einer EOS war nur wenigen vorbehalten. Die Eltern mussten politisch gefestigt sein und sollten im besten Fall nicht aus kirchlichen Kreisen kommen. Das war dann schon immer ein wenig problematisch.

Wir gingen einfach zur Schule und irgendwann kamen dann halt irgendwelche alten Männer in Mänteln und erklärten uns, wie unsere, für jeden individuell, Zukunft am besten aussehen könnte. Sören, Thomas und Ronny sollten wohl am besten für den Rest ihres gerade noch jungen Lebens zur Armee gehen. NVA ginge, die Grenztruppen auch. Alternativ dazu Sport. Sören spielte Tischtennis – und das verdammt gut. Thomas war Fußballer – und der Beste im Sturm. Ronny stand für den „großen BSG“ beim Handball im Tor und wurde damit Bezirksmeister. Schule fertigmachen, irgendwas lernen, was dich dann für den Rest deines Lebens festgenagelt hätte. Oder zur Armee gehen. Oder sich für den Sport entscheiden, was im Osten zwangsläufig bedeutet hätte, sich über Umwege für die Armee zu entscheiden. Weil es nirgendwo anders so viel Förderung für Sport gab, als eben bei der Armee. Schach wäre noch eine Option gewesen. Aber auch die hätte bei irgendwas mit Armee geendet.

Wenn das alles sportlich nicht drin war, dann eben Ausbildung zum „Facharbeiter“. In irgendeinem VEB. Fürs Leben lang. Oder halt Soldat.

Die Idee, dass die Mauer irgendwann mal fallen würde, gab es für mich in jungen Jahren nicht. Natürlich nicht. Die stand bis dahin ja mein Leben lang. Ich war verdammt gut im Tor. Aber ich war auch verdammt gut im Chor. Der einzige Junge, frische 13, nur Mädels um sich. Und dann die Frage, wohin es denn nun gehen sollte. Ich wollte Panzerkommandat werden. Wirklich. Der einfachste Weg. Mein Alter war Feldwebel und hätte da sicher irgendwas drehen können. „Vitamin B“ und so. Das Ding mit dem Sport hatte sich recht schnell erledigt. Vier mal die Woche Training. Am Wochenende Punkt- und wenn keine Saison war, Testspiele. In den Ferien Trainingslager fernab der Familie. Das war schon fast Arbeit und so hatte ich keine Lust, mich beim ASV Frankfurt zum Leistungssportler ausbilden zu lassen. Schon damals fast alles gewonnen und ob dessen dennoch beide Knie komplett im Arsch.

Viel lieber wäre ich damals zum Thomanerchor gegangen, zu dem mich meine Musiklehrerin schicken wollte, was meine Mutter untersagte. Weil: „Wer Mathe nicht richtig kann, muss es auch mit dem Singen nicht versuchen. Singen hat keine Zukunft, Junge!“ Okay und danke. Womöglich wäre ich dann einer der Prinzen geworden und das konnte ja keiner wollen.

Dann fiel die Mauer. Alles war anders. Alles war neu. Alles zurück auf Start.

Es ging auf einmal um so was wie „weiterführende Schulen“. Von einem Jahr auf das nächste. Wovon wir damals alle keine Ahnung hatten. „Abitur? Fürn Arsch! Was soll das schon bringen?“ Lass uns mal lieber dort auf die Schule gehen, wo die besten Kumpels der Stadt auf die Schule gehen würden. Von etwaiger Zukunft und etwaigen Perspektiven hatten wir damals eh keine Ahnung. Primär sollte jeder Tag aufs Neue Spaß machen. Also sammelten sich die damals Beklopptesten auf der vermeintlich schlecht gewähltesten Schule der Stadt. Der Ruf der selbigen ist bis heute nicht gänzlich rehabilitiert. Ich bilde mir ein, dass wir dafür bis heute nicht ganz unverantwortlich sind. Gesamtschule.

Die Lehrer dort setzten sich aus denen zusammen, die im Osten irgendwie politisch „Dreck“ am Stecken hatten, und jenen, die in Westberlin keiner mehr auf Kinder loslassen wollte. Aus dem Osten welche, die zweifelsohne Stasivergangenheiten aufzuarbeiten hatten. Aus dem Westen, Altlinke, die mit ihrem Marxismus oder gar Kommunismus an dortigen Schulen schon länger Probleme hatten. Nun konnte man sie von dort aus auch einfach mal ganz offiziell in den Osten abschieben.

Und so trafen wir uns dort alle. Manche jung, manche alt. Die Alten satt, die Jungen verdammt hungrig. Alle die, die keine Ahnung hatten, wie genau es für jeden von uns nun weitergehen würde. Wir versuchten das Beste daraus zu machen. Die Lehrer, die es noch über die ein oder andere „Überprüfung“ schaffen mussten. Oder jene, die eh nur noch auf ihre Rente warteten. Wir, die Schüler, denen nichts wichtiger war, als herauszufinden, was genau denn diese neu gewonnene „Freiheit“ für uns bereithalten würde. Wir als Schüler haben alles übertrieben. Wirklich alles. Ich hätte damals kein Lehrer von uns sein wollen. Aber es war halt schon wichtig, herauszufinden, wo genau diese neue Freiheit ihre Grenzen haben sollte. Unsere Schule hat das zu erfahren, nicht geschafft. Dafür haben wir damals viel geschafft. Die Grenzen für dortige Lehrer damals zu zeichnen, zum Beispiel.

Wenn wir dann mal Freistunde hatten, brachte Kramer VHS-Kassetten mit, die wir dann aus dem „Medienschrank“ heraus der Klasse vorführen konnten. Ohne Lehrer. Die hatten ja auch keine Ahnung. Und so kam es, dass ich Chucky – die Mörderpuppe zum allerersten Mal in einer Freistunde in der Schule sah. Irgendwann gegen 10:30 Uhr. Die Lehrer wussten noch weniger darüber als wir selber und waren froh, wenn ihnen mal keiner gesellschaftlich zukunftsorientiert auf den Sack ging.

Danach warfen wir das komplette Klassenzimmer inklusive des Lehrertischs aus den Fenstern. Wissen wollend, wie weit diese neue Freiheit gehen darf. Es geschah: nichts. Keine Konsequenzen.

Ein paar Wochen später bekamen alle Schüler der Schule in dem Viertel tagsüber Hausverbot in dem benachbarten Rewe. Wir hatten das mit der neuen Freiheit dort wohl doch etwas überreizt – und der Supermarkt reagierte. Ganz anders als die Schule. Aber das ist nochmal eine andere Geschichte.

Das alles fiel mir gerade ein, als ich den Trailer für das Remake von Chucky sah. Chucky hat so etwas nie erleben können. Die Pfeife!


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Bei Aua pusten

Immer noch. Natürlich.


(via Familienzentrum St.Jakobus)

Drei S-Bahnwaggons während eines Halts unter Farbe bringen: Two Hands Are Not Enough

Die Berliner Crews 1UP und BHF begnügen sich nicht damit, nur über längeren Zeitraum abgestellte Waggons zuzulacken, sondern schaffen das auch während eines regulären Halts im regulären Verkehr. Dafür bedarf es natürlich mehr als nur zweier Hände.


(Direktlink, via RBYN)

Willste ein Wasser, kriegste ein Windows Upgrade

Intel Director of Incident Response Jackie Stokes wollte eigentlich nur etwas Wasser aus ihrem Wasserspender holen, der aber war gerade anderweitig beschäftigt. Hello Future!


(via Boing Boing)

Kevin allein zu Haus… mit Blut

YouTuber BitMassive hat sich mal zwei Szenen aus Kevin allein zu Haus genommen und das Gezeigte angemessen mit Blut angereichert. Ein bisschen Tarantino-like.


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(Direktlink, via Shock Mansion)

Der erste Selfie Stick in einem Film von 1970

Könnte sein, dass Sci-Fi hier mal wieder Motor der Modernisierung war, denn bereits im Jahr 1970 wurde in der tschechischen Sci-Fi Komödie „Ich habe Einstein umgebracht“ mit einem Selfie Stick hantiert. Womöglich der erste Selfie Stick, der je in einem Film gezeigt wurde.


(Direktlink, via Boing Boing)