Preis- und Sortimentsliste des Konsum Fleischverarbeitungskombinats Bautzen

Als ich damals in gerade-nicht-mehr-Westberlin meine erste Ausbildung begann, musste ich mir von den dortigen Altgesellen immer wieder sagen lassen, dass sie, wenn sie denn überhaupt mal den Osten bereisten, in den Fleischereien immer dachten, dass sie eigentlich in einem Fliesenladen wären. Ich verstand das erst gar nicht, später wurde mir dann erklärt, dass man in diesen Läden der DDR immer mehr Fliesen als eben Fleisch sehen konnte und folglich dachte, es gäbe da halt Fliesen. Ich lachte nicht wirklich drüber.

Wir als Familie hatten, wenn ich mich recht erinnere, nie wirklich Versorgungsengpass. Mein Vater kannte zwei Fleischermeister und immer wenn er mal “was Besonderes” wollte, ging er zu denen und brachte als Argumentations-Verstärker einen geräucherten Aal mit, den es so auch nicht immer gab. Diesen holte er sich vorher bei dem ihn bekannten Fischer ab, um ihn dann zu räuchern. Um an den Aal oder wahlweise frischen Karpfen zu kommen, nahm er zum Fischer als Argumentations-Verstärker immer ein Kilo Spargel mit, den er aus seinem Garten stach. Das war alles nicht einfach, aber irgendwie funktionierte es dann doch, aber darum soll es gar nicht gehen. Viel mehr um diese Preisliste vom Fleischverarbeitungskombinat Bautzen, von der ich nicht weiß, aus welchem Jahre sie ist. Angebot war laut dieser Liste reichlich, ob das allerdings alles so in die Läden kam, halte ich für zweifelhaft, wenn nicht gar für ausgeschlossen. Gemessen an dem damaligen Lohngefälle waren derartige Produkte jedenfalls keine Schnäppchen.


(via Paula Kirby)

Eine Blitze spuckende Superzelle

Mutter Natur zieht mal wieder durch. Aufgezeichnet vom Fotografen Stephen Locke schon im Mai diesen Jahres.

Time lapse cinematography of the structured supercell outbreak near Climax, Kansas on May 10, 2014.

(Direktlink, via Colossal)

Apple reagiert auf gebogene iPhones und bietet Reparatur-Kit an

Das ging schnell, aber es war klar, dass da was passieren musste! Apples Antwort auf das #Bendgate. Jetzt neu im Apple Store. Stolzer Preis, aber das sind wir ja gewohnt.

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(via @schmarsten)

[Sponsored Post] Hotelpage soll zwischen Sportwagen auch mal einen Truck einparken: Volvo Trucks – The Casino

Nachdem schon ein Hamster einen Truck von Volvo steuerte und Van Damme auf zwei LKWs der Marke einen rollenden Spagat hinlegte, geht Volvo jetzt nach San Remo in Italien und stellt den gerade erst als Parkservice-Mitarbeiter für das Casino eingestellten Ambrogio Adani vor eine nicht ganz leichte Aufgabe. Während das Einparken von Luxus-Karossen für ihn keinerlei Probleme darstellt, scheint ihm die selbe Aufgabe in einem Truck nicht ganz geheuer. Wer kann’s ihm verübeln.

„Wir wollten sehen, wie der Parkservice-Mitarbeiter reagiert, wenn er aufgefordert wird, einen großen Lkw zu parken. Wie verhält er sich? Wird er es versuchen?,“ so Regisseur Henry Alex Rubin.

Adani versuchte es nicht, stattdessen sah er sich sehr intensiv in der Gegend um, so als würde er versteckte Kameras wittern.

„Als mir klar wurde, dass ich den Lkw parken sollte, ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Ich dachte nur ‘Wie soll ich das denn machen?’“, so Adani.

Ob sich so ein Truck ebenso leicht steuern lässt wie in Sportwagen, geht aus dem Clip leider nicht hervor, aber vielleicht bringt das Behind The Scenes Video da ja Klärung.


(Direktlink, Sponsored by Volvo)

Grumpy Cat Papier-Winkekatze zum Selberbasteln

Ich bin jetzt ein kleines bisschen verliebt und mir ziemlich sicher, zu wissen, wer zukünftig auf meinem Schreibtisch winkend auf mich warten wird.

Entworfen hat das Teil, Markus Fischer, hier die PDF-Vorlage zum Ausdruck und Basteln.


(via Interweb3000)

Die Bundesregierung erklärt Skype


Christian Ströbele stellte im Bundestag dem Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche, dem Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes, eine Frage und bekam am Rande folgendes über Skype erläutert:
(PDF, Frage 1)


“Bei Skype handelt es sich um eine inhaltsverschlüsselnde Kommunikationssoftware, welche u. a. häufig von Akteuren aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und des Cybercrimes genutzt wird.”

Wisst ihr Bescheid, ihr organisiert Kriminellen und Cybercrimer!
(via Netzpolitik)

Grandmaster Flash erklärbärt: How to do a Break Mix

So, liebe Kinder, war das damals nämlich. Im Jahr 1983.

(Direktlink, via Blogbuzzter)

Phaeleh: Neue EP und ein Ambient Album für umme

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Keiner macht Dubstep so deep wie der aus Bristol stammende Phaeleh. Das ist Fakt! Vor zwei Tagen erschien seine neue 8-Track EP “A World Without“. Die Vinyls sind jetzt schon alle weg, digital kann man den akustischen Zuckerwürfel natürlich trotzdem kaufen, was ich gestern getan habe. Und jeder Cent hat sich gelohnt, denn macht Dubstep so deep wie Phaeleh. Das ist Fakt!

Hier eine Nummer von der EP, einen Stream dazu gibt es auf seiner Seite, der läuft aber gerade zumindest bei mir nicht.


(Direktlink)

Das der gute Mann aber auch eine echte Schwäche für Ambient hat, ist kein Geheimnis. Wohl auch weil dieser sich heute nicht mehr ganz so gut verkauft, hat er schon vor vier Wochen ein Ambient Album für umme zum Download angeboten. Wohl auch eine kleine PR-Maßnahme. Das Album kommt mit dem, was Ambient halt so bringt. Nicht viel, aber wundersame Räume um durch diese zu fliegen und in denen zu träumen.

Der Download dazu findet sich auf Bandcamp.


(Direktlink)

Metallspäne und Magneten tanzen zu Techno: Technofrolics

Ein tolles Spielzeug. Hier gibt es noch mehr davon.

Found at Maker Faire in New York September 20, 2014. Pretty cool piece that used metal filings, magnets and music to dance and move in mesmerizing patterns. The piece was created by Technofrolics.

(Direktlink, via BoingBoing)

Eine Katze. Mit Pfeife. Und Monokel. Und Zylinder


(via Tasmo)

Ganz, ganz, ganz knappe Kiste

Letztens in Russland. Alter!

(Direktlink, via Byte Que Eu Gosto)

iPhone 6 Biegetest

Die Tage ging rum, dass die neuen iPhones wohl bei einigen etwas verformt aus den Hosentaschen kamen. Da haben die sich hier wohl gedacht, man könne das ja mal auch ohne Hosentasche testen und biegen an einem iPhone 6 Plus rum. Und das will man dann ja so auch nicht haben. Wahlweise allerdings kann man das Teil ja einfach immer in der Originalverpackung mit sich rumtragen.

(Direktlink, via Joanne Casey)

Disrespect your sourroundings

Guten Morgen!

(Direktlink, via reddit)

Graffiti-Entferner wird selbst zum Wandbild

Schöner Spin des englischen Street Artisten DS, der einen Tüpen dabei fotografierte als dieser sich gerade daran machte, ein Helly Kitty Bild von DS zu entfernen. Kurz darauf, klebte DS dann eben ein Paste-Up an genau jene Stelle, wo vorher seine Helly Kitty entfernt wurde. Die Sache liegt jetzt zwar schon über ein Jahr zurück, ist aber deshalb kein bisschen weniger großartig.


Bildschirmfoto 2014-09-23 um 17.34.06

Die Story dazu:

“The next day I went to photograph the poster in the light of day. While I was photographing the poster, a man came out of the building and rushed up to me. I’m paraphrasing but the conversation went like this:

Guy (agitated): “Did you put this up?”
Me: “Nope.” (lie)
Guy: “But you know who did.”
Me: “Nope. I’m just a guy who likes photographing street art.”
Guy: “Huh, street art… No such thing. This is all just vandalism. I’d know, I have an Arts degree” (he actually said that).
Me: “I don’t know. Some of it looks really good. Surely this poster is better than the tag it went over?”
Guy: “I guess it’s a little better than tagging. But it’s still just vandalism. It’s not art. These people are just junkies high on petrol fumes and…”

I kind of laughed at that point. But it was one of those laughs that you try to hold in, so it comes out more like a snort. That made him a lot more angry. I guess he figured that I was either the artist, or I knew the artist because he then made a point of trying to tear down the poster in front of me. However I have just started coating posters in polyurethane to make them waterproof. What he (and I) didn’t know is that this apparently also makes the posters near impossible to tear off by hand. So instead of tearing it, he could only chip at the edges. He caught his finger nail under it, hurt himself and really cracked the angries. Then he pulled out his keys and kind of scratched at it for a while, but didn’t make much progress.

Me: “Do you mind if I photograph you tearing the poster down?”
Guy: “No. You should photograph it and put it on one of those little websites, to let all these other vandals know what happens when they put up this crap.”
Me: “Ok, I’ll do that.”
Camera: Click, click.

I took the photo of him tearing down the poster. I then turned that photo into a poster and put it right next to the last one.”

(via Blogrebellen)

Kutiman – No One In This World

Die zweite Nummer vom am 01. Oktober neu erscheinenden Kutiman Album “Thru You Too“, für das er wieder einzig Samples benutzt hat, welche er aus YouTube-Videos geschnitten hat. Ich mag ja, dass die beiden bisherigen Nummern auch sehr musikalisch und nicht als platte Sample-Orgien daher kommen.

(Direktlink, via René)