Ein Klavierkonzert für die Arktis

Der Pianist Ludovico Einaudi spielt am Flügel auf einer schwimmenden Plattform, während um ihn herum die Arktis buchstäblich zerfällt. Gedreht wurde dafür vor dem Wahlenbergbreen-Gletscher auf Spitzbergen.

Mit der Aktion fordert Greenpeace die OSPAR-Kommission auf, arktische Gewässer bei einer heute beginnenden Tagung unter Schutz zu stellen.


(Direktlink)

Doku über die Professionalisierung des Tischkickerns in den USA auf Kickstarter

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Für die deutschen Liebhaber des Tischkickens vielleicht nicht ganz so präsent, aber dennoch ziemlich interessante Filmidee von Joe Heslinga. Der möchte auf Kickstarter einen Dokumentarfilm finanzieren, der sich der Professionalisierung des Foosballs in den Staaten widmet. Wohl auch, weil dieser dort eine ziemliche Massenbewegung auslösen konnte. Da kann man schon mal einen Film drüber machen. Ich würde mir den ansehen.

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Did you know that in the 70s, you could win nearly as much money at a professional foosball tournament as you could at a professional golf or tennis tournament? Pro foosball players could win tens of thousands of dollars in one weekend, sometimes competing for Porches or Corvettes. People even quit their jobs and dropped out of school to play in the million dollar tour.


(via Boing Boing)

Hühnchen frittieren wie im 18. Jahrhundert

Jas. Townsend and Son macht einen ziemlich geilen YouTube-Channel, für den er unter anderem alte englische Rezepte auf traditionelle Weise nachkocht. So, wie man damals eben gekocht hat. Nichts mit Umluft, Grillstufe und Thermomix. Diese Rezepte findet er in alten Kochbüchern aus dem 18. Jahrhundert. Nicht nur für Kochinteressierte, für die aber bestimmt besonders spannend.

In seinem aktuellen Video erklärt und zeigt, wie man im 18. Jahrhundert Hühnchen frittiert hat. Und wer keine Angst vor literweise Öl über offenem Feuer hat, kann das gerne mal nachmachen. Die Marinade, jedenfalls, werde ich mal nachmachen.

This fried chicken recipe comes from Nathan Bailey’s 1736 cookbook, „Dictionarium Domesticum.“ This recipe calls for a marinade that is sure to surprise you. The tartness of the marinade contrasted to the sweetness of the batter really sets this dish off.


(Direktlink, via reddit)

Eine verdammt ehrliche Artikelbeschreibung zum Verkauf eines Autos

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Hanssolo85 bietet auf eBay gerade seinen ollen Renault Clio B Phase 2 1.2 16V Privilege an. Offenbar verbindet ihn mit diesem Auto nicht die tiefste Liebe und so schreibt er sich diese problematische Beziehung und den damit verbundenen Frust in der Artikelbeschreibung von der Seele. Die Trennung fällt ihm offenbar alles andere als schwer. Ob das den Verkaufswert erhöhen wird ist unwahrscheinlich, aber er ist dabei so ehrlich, wie manche KFZ-Dealer es ihr Leben lang nicht gewesen sein dürften. Viel Glück, Hanssolo! Go for it!

Hallo liebe Liebenden!

Zum Verkauf steht: $DREGGSKARRE! Ein Renault Clio Bj. 2001. Der Schrotthaufen, oder das, was von ihm übrig ist, nachdem ich ihn drei Jahre geschunden, gefoltert, malträtiert, vollgequalmt, verlebt, verbraucht und misshandelt habe. Rest-TÜV bis 10.2016.

#defekt #schrott #kaputt #groschengrab #bastelfahrzeug #sargnagel #verkehrsbehinderung

Fangen wir der Einfachheit halber damit an, was an dem Kackfass noch funktioniert:

Klimaautomatik arbeitet bisher einwandfrei.
Motor schnurrt, wie ein Kätzchen. (Wenn man von dem infernalischen Krach, durch den gelochten Auspuff, absieht.)
Gurte lassen sich problemlos anlegen.

Der Rest von dem Fahrzeug ist absolut am Ende.

Die Kupplung ist im Arsch. (Bevor wieder 100 Mails kommen: Der Kübel ist NICHT fahrbereit!)
Motor verliert Wasser (sicher wieder mal das scheiß Thermostatgehäuse, war schon mal defekt, is ne Krankheit von diesen Mistdingern.) und verliert Öl. (Dürfte Ventildeckeldichtung sein, aber was weiß ich schon?)
Service- und ABS-Leuchte leuchten. (Keine Ahnung, ob es ein ABS-Ring, oder sonstwas ist. Das ist mir auch scheißegal.)
Die Heckbeleuchtung hat einen Massefehler. (Sobald es regnet, blinkt das Heck, wie ein Weihnachtsbaum auf Koks und der Heckscheibenwischer läuft Amok.)
Airbagleuchte leuchtet, wenn sie Lust dazu hat. (Bekanntes Problem, die Kabel verlaufen unter dem Fahrersitz und wenn man etwas daran herumzuppelt, verschwindet der Fehler für ein paar Kilometer.)
Die Antriebsachse rechts ist ausgeschlagen. (Bei scharfen Kurven rattert es, wie eine 100 Jahre alte Straßenbahn.)
Der Auspuff ist perforiert. (Die Kiste röhrt wie ein brünftiger Elch und wird garantiert keine AU der Welt mehr bestehen.)
Das Motorlager ist schön spröde und rissig. (Nur eine Frage der Zeit…)
In der Mittelkonsole rasselt irgendwas, wie ein Sack Nüsse. (Fragt mich bloß nicht, woher das kommt. Ist nervig, aber hat bisher nicht zu nachteiligem Fahrverhalten geführt.)
Die Sitze sind völlig fertig und versifft. Und zwar alle. (Hinten hat ein Hund gelebt, vorne ein Suchtraucher. Der Beifahrersitz hat mal einen halben Liter Hefeweizen geschluckt. Der Fahrersitz hat mehrere Brandlöcher und einen großen Riss.)
Das „Fahrzeug“ hat mehrere Unfallschäden, die man auf den Fotos hoffentlich erkennen kann. Hinten links wurde das Gefährt bei einem Einparkversuch von einer Laterne angegriffen und leicht verwundet. Ein paar Kratzer vorne links am und unter dem Scheinwerfer hat ein VW Golf Variant hinterlassen, als er zu stark gebremst hat.
Am Dach sind ein paar Hagelschläge zu erkennen.
Die Befestigungsnase vom Schaltsack ist abgebrochen. (Ich finde „Schaltsack“ sollte mal Wort des Jahres werden.)

Ach ja, das Stromkabel für die Endstufe im Kofferraum, Verbandskasten, Wahndreieck und Dosenpfand sind NICHT Bestandteil dieser Auktion und wurden dem Fahrzeug bereits entnommen. Der Tank enthält laut Bordcomputer noch sieben Liter Super. Der Aschenbecher kann auf Wunsch vor der Übergabe noch befüllt werden.

Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Wenn mir noch irgendwas einfällt, das ich vergessen haben könnte, werde ich die Informationen selbstverständlich ergänzen.

Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, kann sich den rollenden Eimer Scheiße entweder ansehen und darauf bieten, oder möge für immer schweigen.
Fahrzeugbesichtigung ist nach Absprache möglich. Preisverhandlungen gibt es keine. Wer Bock hat, sich diesen kostenintensiven Sargnagel ans Bein zu tackern, soll ihn mit eigenen Augen begutachten und an der Auktion teilnehmen. Wer das nicht will, soll mich in Ruhe lassen! Für nervige Diskussionen, mit Inhalten, wie: „Was ist letzter Preis?“, oder „Ich gebe Dir 200 sofort, wenn du die Auktion beendest!“, habe ich weder Zeit, noch habe ich Lust dazu.

Das Wrack muss bis spätestens sieben Tage nach Auktionsende abgeholt werden!

Jedes Gebot ist BINDEND. Es gibt KEINE NACHVERHANDLUNGEN!
Spaßbieter bekommen Post von meinem Anwaaaaaaaaaaalt!

[…]

Noch eine kleine Ergänzung:

Die Nummer hier scheint aus irgendeinem Grund viral geworden zu sein und das weckt meine (Neu)gier, wozu das Internetz so fähig ist.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, 50% des Erlöses für einen guten Zweck zu spenden.

(Ich könnte auch alles spenden, aber ich habe horrende Schulden wegen der Scheißkarre…)

(via Wiase)

Cats on Amps

Als Elektroniker bin ich ja Fan der großartigen Cats On Synthesizers In Space. Für die Fraktion an den Saiten gibt es jetzt eine eigene Sammlung, in der Katzen auf Verstärkern rumhängen: Cats on Amps.

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(via Daniel)

Deconstructed Coffee

Guten Morgen. Erstmal einen Kaffee. In Melbourne bieten sie den jetzt auch als „Deconstructed“ Variante an, wobei das schwarze Gold in Form von drei Komponenten serviert wird. Espresso, heiß Wasser, Milchschaum. Gut, dass zum Kaffee auch heißes Wasser gereicht werden kann, wusste schon meine Oma. Manchen war der halt zu stark und die konnten dann je nach Geschmack mit heißem Wasser verdünnen. Und Kaffeesahne stand eh immer auf dem Tisch. So neu also ist die Idee des „Deconstructed Coffee“ gar nicht, sie wird nur anders verpackt. In Laborgläschen nämlich.

Bei DRadio Wissen hat man sich das mal genauer angesehen und nebenbei gleich Hipster-Bashing betrieben. Fast so alt wie der Deconstructed Coffee meiner Oma.

(via Urbanshit)

Album-Download: Four Tet – Randoms

Four Tet haut aus dem Nichts mal eben ein Album für umme raus, das einige seiner Produktionen sammelt, die über die Jahre entstanden, aber nie veröffentlicht wurden. Wer etwas zahlen möchte, kann auch das tun: Name your price.

Over the years there have been some pieces of music that I have made specially for compilation projects or have ended being released only as part of a compilation album. As time passes I look back at this music and find the context it was originally put in often feels a bit random now. So I have put together this new album called Randoms that brings together this music in a different way. The oldest track here is Field from 1996, the first Four Tet track ever released on Leaf Records Invisible Soundtracks compilation. The most recent is Gillie Amma I Love You which was made for a charity project called BOATS in 2013. All the tracks here have been released before and I am sure some internet searching will give you the full details if you are interested. Thank you to everyone who originally commissioned and released this music. The artwork for this was made by Jason Evans.


(via FernSehErsatz)

Waschbären ziehen Junges eine Mauer hoch

Da wird niemand zurückgelassen.

Occurred June 16, 2016 / Camdenton High School, Camdenton, Missouri, USA

„I am a Police Officer in Camdenton Missouri and was working security one evening at the local High School. I saw the mother raccoon on the wall with one of her babies as she was attempting to get her other baby over the wall. The mother raccoon leaned over the wall as the baby held onto her legs so she could reach out and grab the other baby and pull him up. Great example of a mothers love and teamwork!“ -Chris Williams


(Direktlink, via Arbroath)

Radioheads „Creep“ trifft auf The Hollies‘ „The Air That I Breathe“

The Moon Loungers haben sich Radioheads „Creep“ und The Hollies‘ „The Air That I Breathe“ genommen und schon vor Jahren ganz wunderbar zu einem Song verschmolzen. Die Puristen werden wieder schimpfen, wie sie es immer tun. Aber die Idee dazu kommt nicht von ungefähr, denn Radiohead haben sich beim Schreiben von „Creep“ nicht unwesentlich an „The Air That I Breathe“ orientiert und so kommt zusammen, was irgendwie die selben Wurzeln hat – und weiß dabei sogar noch überzeugend zu klingen. Hier bei iTunes.

Due to similarities to „The Air That I Breathe“, a song recorded by the Hollies in 1973, Albert Hammond and Mike Hazlewood are credited as co-writers of „Creep“. „Creep“ uses a chord progression used in „The Air That I Breathe“ in its verse and a melody from „The Air That I Breathe“ in the bridge following the second chorus.
(via Wikipedia)


(Direktlink, via Boing Boing)

Kurzfilm: We keep on dancing

Ziemlich schräger und vielleicht deshalb sehr schöner Kurzfilm von Jerry Projects. „Two distinctly disparate characters come together over a broken down Volkswagen Beetle in this sweet, amusing tale of love, loss and… car trouble.“

Ich habe hier seit Jahren einen T4 Bulli als Erbe meines Vaters, der schon Unsummen verschluckt hat – und ich würde ihn dennoch immer wieder aufs Neue reparieren lassen. Vielleicht mag ich diesen Film deshalb.

(Direktlink)

Neulich am Geldautomaten

Da folgt man einmal den Anweisungen – und kommt nicht zu seinem Geld.


(via Björn)

Der lange Weg zu einem Trick auf dem Board

Ich hatte hier schon öfter mal Video von Skatern, die am Ende nicht nur gestandene Tricks zeigen, sondern auch den mitunter verdammt schmerzhaften Weg dorthin.

Zwei Jahre hat Christian Flores seinen Laser Flip am Triple Set geübt, bis er diesen dann endlich gestanden hat. Mit wie viel Herzblut er er den Trick wirklich stehen wollte, zeigt dieses Video.

Tricks can sometimes take forever and seem impossible to land. For Christian Flores it was a laser flip down a triple set. It took him 20+ missions over 2 years to finally roll away from it. Christian recounts what it physically and mentally took for him to land the hardest trick he has ever done.


(Direktlink, via reddit)

Ein elektronischer Katzenschwanz für Menschen

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Das hat der Menschheit noch gefehlt: ein elektronischer Katzenschwanz für Menschen, den man sich einfach an den Gürtel clipt. Hier bei ThinkGeek. Passend dazu auch die elektronischen Katzenwackelohren.

Clip this Twitchy Kitty Electronic Tail to the back of your waistband and express your pleasure or displeasure like your favorite feline. With a quick tap of the on/off button your tail will curl from side to side. It’s a great bit of fun for cat costumes. Just don’t be surprised if it freaks your cat out. Remember: simple things like tin foil freak them out.

Product Specifications
• Twitchy Kitty Electronic Tail
• A ThinkGeek creation & exclusive
• Clip it to the back of your waistband and it’ll swish back and forth
• Great for costuming and cosplay
• On/off button helps conserve batteries
• Batteries: 4 AA (not included)
• Dimensions: 24″ long (including the battery box and mechanism) x 4″ wide; 20″ long x 2″ diameter tail
• Weight: 14 oz. (including batteries)
• Ages 8+“


(Direktlink)

Krabben, sehr viele Krabben

Jedes Jahr im Sommer treffen sich in Port Phillip Bay, Melbourne, Australia tausende von Spinnenkrabben um sich dort gemeinsam zu häuten. Das sieht in der Menge ziemlich creepy aus.

Every year as the waters cool on the southern shores, hundreds of thousands of Giant Spider crabs find their way up on the sandy shallows Rye and Blairgworie in Port Phillip Bay, Melbourne Australia. This happens between May – July ever year and the result is a moving sea of orange crabs that blanket the shallows.

As the name suggests these crabs are massive. Their legs are over 70cm long with a body measuring nearly 17cm wide. They move in organised chaos on 8 long legs. Their weapons, swollen claws. Their mission, seek shelter in the safety of the sandy shallows, moult and in some cases mate.

Like most crustaceans, a hard suit of armour protects these crabs. What it doesn’t allow the crabs to do though is grow. So the crabs need to get rid of the old armour and grow a new bigger one.

To do this, they secrete a special enzyme that separates the old shell from the underlying skin, while a new soft paper-like shell is secreted beneath the old one. The crabs then start absorbing seawater and swell, causing the old shell to come apart. The soldier’s shell then simply opens up like a lid and the crab extracts itself.

Once one crab starts to moult it sets off a chain reaction and the rest of the orange-clad army moult almost simultaneously. Moulting not allows the crabs to grow, it helps to rid them of parasites and other animals growing on their shells including bacteria that can weaken and erode their protective uniform.


(Direktlink, via Likecool)

Dr. Martens x Teenage Mutant Ninja

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Ich habe letzten Freitag mangels regenfestem Schuhwerk darüber nachgedacht, mir mal wieder ein paar der guten alten Martens zu holen, die mich mal 10 Jahre lang über jedes schlammige Festivalgelände brachten und dann doch irgendwann durch waren. Jetzt sehe ich gerade die Kollabo zwischen TMNT und Dr. Martens und habe mich ein bisschen verliebt. Cowabunga! Want!

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(Direktlink, via René)