Prelinger Archives at archive.org

Ich mag immer nich´ diese elendig langen englischen Texte übersetzen, deshalb als Zitat:

Prelinger Archives was founded in 1983 by Rick Prelinger in New York City. Over the next twenty years, it grew into a collection of over 60,000 “ephemeral” (advertising, educational, industrial, and amateur) films. In 2002, the film collection was acquired by the Library of Congress, Motion Picture, Broadcasting and Recorded Sound Division. Prelinger Archives remains in existence, holding approximately 4,000 titles on videotape and a smaller collection of film materials acquired subsequent to the Library of Congress transaction. Its goal remains to collect, preserve, and facilitate access to films of historic significance that haven’t been collected elsewhere. Included are films produced by and for many hundreds of important US corporations, nonprofit organizations, trade associations, community and interest groups, and educational institutions. Getty Images represents the collection for stock footage sale, and over 2,000 key titles (soon to be 2,500) are available here. As a whole, the collection currently contains over 10% of the total production of ephemeral films between 1927 and 1987, and it may be the most complete and varied collection in existence of films from these poorly preserved genres.

Prelinger Archives@Archive

Ich gehe also davon aus, dass es sich bei den hier unzähligen Filmchen um CC-Lizenzen handelt. Wegen archive.org und so.

Ich mag diesen alten Shice wirklich sehr gerne. Weil das alles so ist, wie jene, die damals in dieser Zeit alt waren, das genauso genauso haben wollten, wenn ihr versteht. Die mochten diesen Shice damals wirklich. Sehr gerne.
Die wollten sowas. Die wollten so leben. Die haben das alles geglaubt. Damals in den Fünfzigern, glaube ich.

Living in 1958

(Direktlink, via Else Normelinski)

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Prost! Und später dann das. Vielleicht.

Ich wäre ja dafür, die Scorpions gänzlich auf den Index zu setzen. Wegen furchtbar schlimmer Musik. Und überhaupt: Wen interessieren da schon die Cover?

Das Riddim-Magazine hat in einem Special die neue Ausgabe einzig und allein Bob Marley gewidmet. Incl. DVD mit bisher unveröffentlichtem Material des Heroen. Großartig! Auf ihrer Page haben sie allerdings furchtbare Flash-Ad-Pop Ups, die, bitte festhalten, u.a. ausgerechnet vom babylonischen MC Doof gebucht werden. Die Welt ist so schlecht geworden. (Habe ich heute schon öfter gesagt, aber das ist eine andere Geschichte.) Bei soviel Pop Up-Müll bin ich doch froh, auch mal wieder Print kaufen zu können.

Wie mich sowas nervt: Musiker, die stundenlang über B-Moll und C-Dur Akkorde schwadronieren, aber es nicht packen, die auch nur über 8 Takte gerade auf einen Rhythmus zu kriegen. Pah!

Jetzt ganz offiziell: Das Netlabel Thinner geht ab Releasenummer 104 neue Wege und bietet dann auch Bezahl-Downloads an, wie Sebastian Rendenz auf thinnerism bekannt gibt.
(via murdelta)

(Nachgedanken:)
Ich muß das jetzt mal noch loswerden, da mich das nicht erst seit heute beschäftigt, heute dafür aber um so mehr. Ich weiß von der Entscheidung schon eine geraume Zeit, hatte es dann aber doch lieber verdrängt. Für mich stirbt da auch eine Idee, die es wert war, sie nach vorne, nach oben zu tragen. Musik primär als kulturelles Gut zu verstehen, nicht als Ware, die es zum Kauf gibt.

Natürlich bin ich nicht in der Position den Entscheidenen zu sagen, was sie lieber tun oder lassen sollten. Natürlich verstehe ich die diversen Gründe, die zu der Entscheidung geführt haben, aber begrüßen tue ich sie dennoch nicht. Für mich ist das ein Schritt nach hinten, wie ich es ja auch damals schon in diesem Interview sagte, was leider nicht mehr verfügbar ist. Das sehe ich bis heute so. Ich dachte, hatte gehofft, das Thinner noch irgendeinen für sich gehbaren Weg finden würde, etwas Neues aus dieser Situation zu schaffen, nicht das, was viele andere auch versuchen und dabei Ideen über Board werfen oder einfach vernachlässigen. Etwas Neues schaffen – auch dafür steht Thinner für mich. Und so sehr mich die Kiste auch emotional mitnimmt, und das tut sie wirklich, wünsche ich Thinner nur das Beste für die neue Konzeption. Erfolgreich sollen sie weiterhin sein, musikalsiche Zeichen setzen, die Fahnen in den Sturm halten, sich nicht unterkriegen lassen. Das würde ich klasse finden, auch wenn ich die ein oder andere Sorge habe, dass sich dann auch Dinge entwickeln, mit denen andere Labels auch zu kämpfen haben. Sich an dem zu orientieren, was sich gut verkauft zum Beispiel. Diese Gefahr besteht eigentlich immer, wenn Musik als Mittel eingesetzt wird Umsätze zu generien. Der Mut dazu Risiken einzugehen wird kleiner weil er teuer werden kann. Das sehe ich selber bei TFE-Records. Natürlich sind ein Gabriel le Mar und dub KULT sehr starke Pferde im Stall, aber wie wird es dann wohl weiter gehen? Artists, die ohnehin fette Absätze auf Hardware-Labels bringen, signen? Eine sichere Option, klar. Aber braucht man sowas?

Ich habe keine Ahnung, wohin sich das entwickeln wird. Vielleicht sehe ich das alles zu schwarz, vielleicht auch zu dogmatisch. Vielleicht aber sehe ich da gerade auch einfach nur einen Dampfer untergehen, auf dessen Bug in großen Lettern steht: “Revolution”. Vielleicht aber ist das auch alles nicht so tragisch und Thinner wird besser denn je. Wer weiß das schon, kann das schon wissen? Mein persönliche Prognose allerdings ist eine andere. Es darf die Frage erlaubt sein, wieviele Hörer, nach nun mehr 100 Veröffentlichungen, wirklich bereit sein werden, dafür auch zu zahlen, wo schon ohnehin die wenigsten bereit sind für Musik zu zahlen, die sie nur zu zahlen kennen. Ich weiß, dass sich nur 10% von denen lohnen könnten, aber werden es auch so viele sein. Das alles wird sich zeigen und ich hoffe sehr, dass ein Fazit in einem Jahr positiver ausfällt, als ich gerade denke. Das würde mich freuen. Bis dahin aber bin ich etwas traurig, gerade wegen der GEMA-Argumentation, die nach zu vollziehen mir einfach nicht gelingen will. “GEMA abschaffen” ist mir als Slogan nämlich immer noch näher, als “sich mit der GEMA einlassen”.

Solange aber kann ich auf Sur seine Frage (Comment 18) antworten: I am just a stupid!

( Ich hoffe, das nimmt mir keiner übel und bedanke mich für´s Zuhören. Ich habe damit heute schon so viele Leute genervt, dass ich das jetzt mal loswerden mußte. Jetzt ist mir besser.)

“Was? In Griechenland gab es Unruhen, in Berlin war eine Nazidemo und in Afrika gibt es Piraten?” Junge Menschen sind nicht nur schlecht informiert, oder informieren sich über das Falsche. Das ganze grenzt schon fast an Ignoranz. Bitte sage mir einer, dass man das nicht auf die jugendliche Allgemeinheit projezieren kann.

Maxim – Was für ‘ne Welt

Jetzt kann man über “Mädchenmusik” reden, über Pop auch, Kitsch und über viel zu einfache Wahrheiten. Kann man, aber nicht mit mir, nicht heute. Dafür hab` ich heute keine Zeit. Deshalb sag` ich einfach mal: nice Nummer.

(Direktlink)

Ein Lied: Protonica – Final Steps
(Einfach den Flashplayer starten. Wegen heute Nacht und so.)

Dem Heesters sein Hirn hat den Dienst endgültig eingestellt.

Nikolausdubsteppräsent: Echodub Album for free

Echodub verschenkt eine 20 Track Compilation:

Christmas has come early for the dubstep community, and proudly dragging the Santa-sack full of presents is Echodub label honcho DFRNT – and he’s here to deliver to you 20, (YES 20!) completely free tracks, in the form of the first free album from Echodub: “Anechoic Chamber”.

There’s a nice chunky document full of information contained in the zip file, and some spangly artwork to go with the release.

Die steck ich mir doch glatt in die Stiefel.
Download: Echodub – Anechoic Chamber

Spielzeit: Pangea Lounge

Nachdem wir aus logistischen und zeitorganisatorischen Gründen unsere eigentliche Zeit von 06:00-08:00 Uhr leider verschieben mußten, spielen wir nun von 02:00-04:00 Uhr heute abend im Rechenzentrum. Mal gucken, wenn alles klappt nehmen wir auf. Obwohl, vor haben wir das ja immer.

Videos: Stereoscope – Blinkenlights Symphony

Es ist vollbracht. fAlk hat heute ganz offiziell die Videos (Ja, die Videos.) seiner Arbeit in Toronto freigegeben und ich freu mich wie Bolle, obwohl ich glaube, dass er selber damit immer noch nicht ganz zufrieden ist. Es ist schon fazsinierend, das nochmal zu sehen und zu hören. Vielleicht wäre ich ja doch gerne vor Ort gewesen?

Nach der Zeit des Wartens ist es um so erfreulicher, das fAlk gleich zwei Videos davon zubereitet hat. Zum einen aus der Sicht einer Standkamera, die in einem gegenüberliegenden Haus stand, und einmal aus Guerrilla-Perspektive von unten. Ich finde beide geil.
Hier die “Glossy-Cam-Version”, die “Guerrilla-Cam-Version” gibt es nach dem Klick unten.


(Direktlink, Offered under creative commons license, aber das versteht sich ja von selbst. )

Das zweite Video: (weiterlesen …)

Doku: Peter Tosh – Stepping Razor Red X

Reggae-Legende Peter Tosh ist der Dritte im Bunde der Wailers neben Bob Marley und Bunny Wailer. Dieser Dokumentarfilm widmet sich dem Leben des Reggae-Musikers Peter Tosh, der im Ghetto von Kingston aufwuchs und 1987 von einem Einbrecher erschossen wurde. Peter Tosh zählt noch heute zu den großen Namen des Reggae. Er war enfant terrible, Kämpfer für die Gleichberechtigung und galt als jamaikanischer Malcolm X. Für den Film kommen die persönlichen Aufzeichnungen Toshs, die legendären “Red X Tapes”zum Einsatz, aber auch eine Fülle von Interviews mit Freunden und Verwandten. Auch die Musik kommt nicht zu kurz: Teilweise unveröffentlichtes Konzertmaterial wird verwendet.

(texxas)


(Direktlink) (Internetz, ick liebe Dir!)

Die Bundesregierung schiebt 7000 Syrer zur etwaigen Folter im Heimatland ab. Wo leben wir hier eigentlich?

Bushido, Alphaville, Karel Gott. Wieviel Schrott sich doch in dreieinhalb Minuten unterbringen lässt.

Was mir in letzter Zeit immer wieder sauer aufstösst und mir mittlerweile wirklich tiersich auf den Sack geht, ist die Tatsache, dass einige im Osten Sozialisierte die Forderung erheben, die Aufklärung der Umtriebe des MfS endlich ruhen zu lassen und nicht weiter zu untersuchen. Da werden ehemalige Opfer und einige Medien vor Gericht dazu verdonnert, Namen der Täter nicht mehr vollständig zu nennen, damit diesein Ruhe ihren Lebensabend genießen können und überhaupt “sei das alles ja gar nicht so schlimm gewesen”. Irgendwie fehlt mir der Bezug dazu, das Verständnis auch, das Geschehene einfach so ungeklärt im Nichts verschwinden zu lassen. Echt jetzt. Wo bleibt da das Recht auf Wissen? Zu wissen, wer wem in den Stiefel gekackt, wen aus dem Leben und hinter Gitter gebracht hat – mitunter mit Folter verbunden, wer wem die Kinder, wem die Eltern genommen hat?

Ich bin der Letzte, der das hier alles feiern würde, der seine Kindheitstage vergessen hätte, auch die schönen, aber so kann es ja wohl nicht gehen. Ich meine, ich sehe immer diese Stasi 2.0-Vergleiche und empfinde diese mittlerweile ebenso unsinnig, wie die oft gescholtenen Nazi-Vergleiche. So sehr ich die schäublischen Aktivitäten auch verachte, sie mißbillige und nicht unter solchen in diesem Land leben möchte, kann ich über derlei Vergleiche nur lachen. Ihr habt ja keine Ahnung.

Und dann lese ich das und könnte schon wieder kotzen!

Ich brauche das beste aller weltbesten Vst Piano-Plugins. Welches soll ich nehmen?

Erich Fromm – Psychoanalyse des Faschismus

Leider kann ich keinerlei Angaben darüber finden, von wann genau das ist. Nichtsdestotrotz: sehenswert.

(Direktlink)