Vor dem Auge die Kindheit

Wenn du in einer Stadt bist, in der alle Farben einen grauen Schimmer tragen , so einen grauen Schimmer wie diesen alle Farben in der DDR trugen, wenn du in einer Stadt bist, in der seit 1989 die Zeit still gestanden zu seien scheint, dann bist du in Halle an der Saale. Ganz sicher.

Stressig ist das auch alles irgendwie.

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So. Wir fahren jetzt nach Thüringen um die entspannungsbereiten Gäste auf dem Monkreakz Festival mit einem Live-Set zu erfreuen. Play-Time ist von 04:00 bis 06:00 Uhr und wir freuen uns auf das kleine aber doch großartige Festival, dass allerhand an musikalischer Auswahl bietet. Wir werden uns in der Nacht die Ohren von phattem Drum´n Bass freipusten lassen und bei D.Diggler steppen gehen, der schon auf der Fusion ein exorbitant gutes Set zu spielen wusste. Der Wodka ist schon eisgekühlt, wie ich hoffe.
Bis morgen dann, ne.

Flossimo Extremo Tag 1-4

Tag 1: Der Zug kommt pünktlich, das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Die Stimmung ist gut. Die Zehn Jungs wissen noch nicht, wo genau das Floss zusammengebaut werden soll, ebenso wenig. Ich auch nicht. Nach knapp zwei Stunden Fahrt verlassen wir in Hangelsberg den Zug. Im Umkreis von 50 Metern um den Bahnhof soll nun ein Hinweis versteckt sein, wie es zu der Stelle geht, die es nun zu ereichen gibt. Nach ca. 15 Minuten wird eine Karte gefunden, die uns den ca. 2 Kilometer langen Fussweg offenbart. Die Kids dachten, sie würden, wie im letzten Jahr, von Autos abgeholt und sind nicht wirklich amüsiert darüber, Nach vier Stunden quält uns Betreuer der Hunger und wir versuchen zu erfragen, ob es denn angedacht sei, auch irgendwo einen Stop zu machen, um zu vespern. “Ja” es sei angedacht. Nur bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ein sehr weiter Weg. Sobald Menschen am Ufer auftauchen, fragen die Kids wie weit es noch bis Neu Zittau sei. Da nämlich planen sie den dass sie das nun laufen müssen. Einige von ihnen haben viel zu viel Gepäck in so Reisetaschen, wie sie in den 90gern mal aufkamen. Die Dinger sind nicht nur potthässlich, sondern auch alles andere als praktisch. Sie qäulen sich nun also 20 Minuten über den neuen Berliner Umland Asphalt und bemerken rasch, dass man hier nur allzu wenig Menschen trifft. Mittlerweile ballert die Sonne regelrecht. Die Stimmung ist dennoch gut.

Wir kommen an dem Platz an, an dem mein Kollege das Material zum Bau des Flosses abgelegt hat und an dem er uns erwartet. Kurze Vorstell-Begrüßungs-
Grundsätzliches-Runde. Die Kids bekommen etwas Materiel, auf dem zu erkunden ist, wie man denn nun so ein Floss baut und vertiefen sich dann in die Planungsphase. Wir stehen für Fragen zur Verfügung, bauen aber, dass müssen sie selber. Nach circa 4 Stunden geht das bzw. die Flösse zu Wasser. Man entschied sich in der Gruppe für ein Floss was die Kids trägt und ein Beifloss, auf dem das Gepäck schwimmen soll.

Es wird ziemlich schnell und für die Kids ziemlich intensiv klar, dass ein Floss seine Geschwindigkeit selber bestimmt oder sich diese eher an der Strömung orientiert. Die zehn Paddel sehen zwar gut aus, helfen aber so gut wie nichts, um schneller zu fahren. Auf die Idee, anstatt der Paddel sich Staken zu nehmen kamen sie vorerst nicht. Wir werden erst später einen Hinweis diesbezüglich geben. Nach dem Wassern des Flosses sind die Kids in jedem Fall euphorisiert und bester Dinge. Das wird sich all zu bald ändern. Wir Betreuer fahren in einem furchtbar wackeligen Kanadier hinterher. Ab hier ist das nun ihr Weg.

Nach drei Stunden Fahrt wird den meisten klar, dass das hier kein Ich-leg-die-Beine-hoch-und-mache-mal-eben-einen-Erholungstrip wird, sondern mitunter richtig harte Arbeit. Die Bauherren verzichten im Vorfeld darauf, die Plastiktonnen dicht zu kleben. Fatal, wie sich nun rausstellt. Die Tonnen lecken und es läuft in einige Wasser hinein. Viel Wasser. Das Floss bekommt eine unangenehme Seitenlage und steht fast komplett 10 Zentimeter unter Wasser. Das Gepäckfloss droht gänzlich abzusaufen und wird während der Fahrt it den Händen und einer Schüssel entwassert. Die Stimmung beginnt rapide zu sinken. Es kommt die Erkenntnis hoch, dass die Tour nicht umsonst “Flossimo Extremo” heißt.

Zugegebenermaßen haben auch wir uns ein wenig verkalkuliert was die Tragkraft der sechzehn 60-Liter Tonnen betrifft. Wir hätten nicht gedacht, dass die zehn Fahrenden das Floss dermassen belasten könnte. Wir bestellen auf dem nicht offiziellen Wege zum nächsten Nachmittag noch zwei Fässer a 200 Liter. Das sollte reichen.
Die Stimmung ist im Arsch. Die Kids wollen an Land und ein Lager bauen. Sie wollen essen, sie wollen schlafen. Nur kann man eben nicht wahllos überall anlanden. Schon gar nicht mit einem Floss dieser Größenordnung.
Ein erster Versuch wird schnell wieder verworfen. Nicht nur, weil das Anlandemanöver in einem Busch landet, sondern auch, weil der eigentlich ganz nette Lagerplatz, voller Schwanexkrementen ist. Wir Betreuer wissen um eine nette Stelle in Mönchwinkel. Bis zu dieser wollen sie noch fahren, obwohl die Motivation in diesem Moment alles andere als hoch ist. Das haben sie sich doch ein wenig einfacher vorgestellt. Auf dem Floss kommt es zu ersten Konflikten, die es auszutragen gibt. Meinem Kollegen und mir kommt der Gedanke, dass wenn es bei diesem Tempo bleibt, es schwierig wird, noch im Hellen die angedachte Lagerstelle zu erreichen. Wir entscheiden uns dafür, meinen Kollegen an Land gehen zu lassen, so das er per Fuss vorgeht um schonmal Feuerholz zu sammeln und ein feuer zu machen. Als wir den Lagerplatz erreichen ist die Stimmung ziemlich weit unten. Alle haben Hunger und sind müde. Nachdem Essen steigt die Stimmung wieder. Als allesamt am Fuer sitzen, machen wir einen Befindlichkeitscheck. Auf einer Skala von 10 – für: “Mir geht es prima.” bis 1 – für: “Ich will nach Hause. Und zwar sofort!” gibt es einen Schnitt von 7. Nach Aussagen der Kids war dieser Wert beim Ende der heutigen Flossfahrt bei 1-3. Ulala. Das überrascht auch uns ein wenig. Der Himmel ist sternenklar und wir verzichten darauf ein Biwak zu bauen, legen uns ums Feuer und schlafen ein.

Tag 2: Die Kids haben sich dazu entschieden, heute nicht weiter zu fahren. Sie wollen auf die 400 Liter Tragkraft warten, die in Form von zwei 200 Liter-Fässern heute geliefert werden sollen. Außerdem wolle sie sämtliche Fässer verkleben und den Rest des Tages “chillen”, wie sie es nennen. Da jedem von uns nur einen Euro pro Tag an Verpflegungsgeld zu Verfügung steht, müssen sie sich Gedanken darum machen, wie wir alle satt werden können über den Tag lang. Das heißt: Frühstück, Mittag, Vesper und Abendbrot. Da das nicht mit 12 Euro zu bewerkställigen ist, werden sie ihre Arbeit im Tausch gegen etwas zu Essen anbieten. Trinkwasser wird auch über diesen Weg besorgt. Davon brauchen wir bei 36°C jede Menge. Eine Grundlage an Essen haben wir zwar eintstecken, aber reichen tut das nicht. Ein Teil der Gruppe macht sich also auf den Weg durch das anliegende Dorf. Der Rest geht baden und liegt in der Sonne. Ich auch.

Wir bekommen einen Anruf, dass es hier keinen Laden und somit keine Einkaufsmöglichkeit gäbe, sie aber die Möglichkeit hätten, ein lebendes Huhn zu bekommen. Das solle 15 Euro kosten. Es gäbe aber auch noch jede Menge Gemüse dazu. Okay. Wir sagen ihnen, dass sie das Huhn dann selber schlachten, rupfen, und ausnehmen müssten. Beim kochen wären wir behilflich. Eine andere Gruppe kommt mit zwanzig Litern Trinkwasser und vier Konserven aus dem Dorf zurück. Schlechte Ausbeute. Wir warten auf das Huhn.

Die ziehen das jetzt echt durch. Sie kommen mit einem lebendigem Huhn in einem Pappkarton und kiloweise Gemüse. In der Gruppe wird aufgeteilt, wem nun welche Tätigkeit zukommen wird. Schlachten, ausnehmen und so weiter. Ich bin raus ab hier und gehe baden. Nicht das mir die Sache unangenehm wäre. Im Gegenteil: wer Fleisch essen will, sollte auch wissen, dass dieses nicht in den Kunststoffpackungen wächst, in denen es im Supermarkt in der Kühltruhe pfeilgeboten wird. Dennoch, der Tag ist zu schön, um ihn mit Blut zu beflecken. Ich fahre mit dem Kanadier ein Stück die Spree runter, suche mir eine Badestelle und “chille”, so wie sie es nennen. Das Wasser ist angenehm kühlend und ich genieße den urwüchsigen Flair der Müggelspree. Nach einer halben Stunde kehre ich zurück und das Schlimmste ist offenbar schon geschehen. Das Huhn sieht aus, als wäre es frisch aus der real-Kühltheke entflogen. Die Stimmung ist bestens. Es tut der Gruppe gut, solche Dinge in Kooperation zu tätigen. Wir machen eine deftige Hühnersuppe. Währenddessen kommen die zwei Fässer und werden gleich mit den übrigen bearbeitet. Die Deckel werden verklebt, so das kein Wasser mehr hineinlaufen kann. Ob das wirklich dafür sorgt, dass das Floss 20-30 Zentimeter mehr an Höhe gewinnt und vor allem, dass in die Tonnen kein Wasser mehr läuft wird sich erst Morgen zeigen wenn der Kleber getrocknet ist und das Floss erneut zu Wasser geht.

Wir essen ein äusserst wohlschmeckende Hühnersuppe. Auch die, die erst nicht bereit waren diese zu essen, ergeben sich der Gruppendynamik und kosten wenigstens. Wir brauchen nochmal Wasser und es gehen wieder welche los und holen welches. Abends gibt es Tee und Espresso, der ohnehin die ganze Woche für Energie gesorgt hat. Rund um die Uhr. Die Stimmung in der Gruppe ist großartig. Kein Wunder, heute wurde auch nicht mit dem Floss gefangen. Der Tag neigt sich dem Ende. Die Kids erfreuen sich an einer Affenschaukel, die fünfzig Meter flussabwärts einsam vor sich hinhängt. Ich gehe mit meinem tensidefreiem Duschbad in der Spree baden und es wird dunkel. Der Himmel ist ganz nach Vorhersagen wieder sternenklar und wir sparen uns erneut das Biwak. Uns kommt der Gedanke mit dem ganzen Gedöns, was im Camp so rumliegt eine Percussion-Session zu machen. Die großen Stahlfässer eignen sich bestens zu sowas. Die kleinen Plastiktonnen auch. Es dauert eine halbe Stunde, bis zwei Polizeibeamte auftauchen und uns sagen, dass es Beschwerden aus dem Dorf gab. Wir sagen, “wir hätten nur gesungen” und versprechen, dass das nicht mehr vorkommen würde. Sie fahren wieder. Das Feuer wärmt und wir legen uns schlafen.

Die Mücken sind eine Qual, der Schlafsack für das Klima viel zu dick und irgendwo da hinten jagt ein Gewitter durch den Himmel. Wir überlegen kurz eine Plane zu ziehen, aber ergeben uns der eigenen Trägheit, legen uns eine Plane unter, um diese im Falle eines Regens einfach überzuziehen. Später dann hat uns das Gewitter eingekreist. Es müssen mehrere sein, denn es blitzt und donnert überall um uns herrum. Ich schlafe ein und wir bleiben auch in dieser Nacht trocken.

Tag 3: Aufgrund der Tatsache, dass gestern nicht geflosst wurde ist die Stimmung gut. Das große Floss muss nach dem Trocknen des Klebers nun wieder zusammengebaut werden und das Gepäckfloss komplett neu aufgebaut werden. Dann wird sich zeigen, ob wir die erhofften 20-30 Zentimeter an Höhe gewinnen können, so das das Floss auch als ein solches zu erkennen ist und vor allem das man auf dem Floss auch sitzen kann, ohne im Wasser sitzen zu müssen. Es klappt. Das Floss ist nun baulich bestens präpariert um den Rest der Woche auf diesem verbringen zu können. Die Kids haben unseren Hinweis, dass man mit Staken vielleicht besser vorankommen würde angenommen und zur Umsetzung zwei vier Meter lange Knüppel besorgt, die ab jetzt zum staken dienen. Das es aber auch dann nicht mit der Geschwindkeit eines Kanus vorangehen wird ist ihnen noch nicht ganz klar. Kommt aber bald schon. Da das Dorf zwecks der Essensbeschaffung gestern schon erfolgreich abgegrast wurde, belassen wir es bei dem Versuch der Trinkwassergewinnung, was nach dieser Nacht schon unangenehm genug sein dürfte. Aber es funktioniert ohne weiteres und wir machen uns wieder auf den Weg um in Hartmannsdorf Essen zu besorgen. Die mitgebrachten Grundnahrungsmittel gehen langsam der Neige zu und wir brauchen unbedingt Neue. Auch unabhängig davon, was man für die täglichen 12 Euro kaufen kann. Es sind wieder um die 35°C und die Sonne knallt erbarmungslos auf uns hernieder. Wir Betreuer im Kanadier überlegen, ob das so gut sein kann, stellen aber ganz pragmatisch fest, dass wenn wir stoppen, wir zu wenig zum Essen haben und die 20 Liter Trinkwasser gerade bei der Hitze nicht lange reichen werden. Wir entscheiden, weiter zu fahren und instruieren die Kids: Kopfbedeckung. Sonnenschutzcreme. Trinken, trinken, trinken! Die Stimmung auf dem Floss sagt wieder ab. Kein Wunder. Das Floss hat circa 8 m² auf denen zehn Leute zwangsläufig ihren Tag verbringen müssen. Die Vorstellungen von Geschwindigkeit, Arbeitsteilung und den zu erreichenden Zielen varieren stark. Es gibt jene, die sich auch aus wohlmeinenden Gründen in eine Führungsrolle drängen und es gibt jene, die froh darüber sind, dass genau dieses von ihnen nicht erwartet wird. Der Rest hängt irgendwo dazwischen und ist ziemlich frustriert, dass ihm niemand zuhören will oder kann. es brodelt ganz schön und zwischenmenschlich Diskrepanzen werden auch für uns, die wir immer um die 10 Meter Abstand zum Floss haben, nur all zu deutlich. Pädagogisch betrachtet eine traumhafte Situation, denn die Dinge auf dem Floss müssen in Eigenregie organisiert werden. Wir greifen nur ein, wenn wir das Gefühl haben, dass irgend etwas zu sehr aus dem Ruder zu laufen droht.

Nach vier Stunden erreichen wir Hartmannsdorf. Wir haben vor, nur etwas zum Essen zu besorgen, Trinkwasser auch und dann weiter zu fahren, auch wenn die Kids hier bleiben wollen. Es wurde Gewitter angesagt und wenn wir hier bleiben gibt es vor uns nur Wasser und hiter uns nur hohe Bäume. Denkbar schlechte Vorraussetzungen also um sich bei Gewitter schützen zu können. Es kann nicht mehr lange dauern und wir erreichen eine der Wohl schönsten Lagerplätze an der gesamten Müggelspree. “Die vier alten Eichen” nämlich. Die Stelle hat eine ganz spezielle, ja fast mystische Aura. Da wollen wir nächtigen. Daran kann man nicht einfach so vorbei fahren und es gibt auch bei Gewitter die Möglichkeit, den Eichen zu entlfiehen.

Die Kids schaffen es in zwei Stunden massenhaft Essen zusammen zu bekommen und wir können ausgelassen vespern. Sie sind selber überrascht, wie viele Menschen zu geben bereit sind und natürlich auch ein wenig stolz auf das von ihnen Geschaffte. Sobald alle das Floss verlassen können, steigt die Stimmung unter ihnen immer akut an, wenn es was zu essen gibt sowieso noch mehr. Die Stunden auf dem Floss müssen für einige ziemlich anstrengend sein, was uns Sorgen macht aber eben auch ein Teil der Tour ist. Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg zu den Eichen. Die Sonne kündigt an, als bald hinter dem Horizont verschwinden zu wollen und wir müssen uns ein wenig beeilen. Es gibt nichts unangenehmeres als ein lager in dieser Größenordnung zu bauen, wenn es schon dunkel ist. Nach knapp einer Stunde müssen wir feststellen, das die angedachte Stelle für diese Nacht schon besetzt ist. Verdammt! Wir fahren 300 Meter zurück und finden etwas nettes zum nächtigen. Die Gruppe hat sich gespalten, was sich auch darin äussert, dass sie sich im Lager nicht mehr zusammenlegen. Wir, als die Betreuer, liegen in der Mitte am Feuer und je links und rechts von uns zwei Gruppen. Das ganze macht uns Sorgen und wir versuchen zu vermitteln, was sich als schwierig herrausstellt. Aufgrund der Stimmung beschließen wir heute mal für die Gruppe zu kochen, was dankbar angenommen wird. Es gibt Nudeln mit Tomatensosse, wie man sie aus der DDR-Schulspeisung kennt. Die zieht immer. Nachdem Essen enspannt sich die Gruppe zusehendst, was uns freut. Es beginnt ganz leicht zu nieseln, was ich nicht wahr haben will. Ich möchte einfach nicht unter einer Plane schlaffen. ich will die Sterne sehen, wenn mich der Schlaf holen kommt. Es bleibt bei den paar Tropfen und wir bauen wieder kein Biwak. Nur drei der Kids ziehen es vor sich eine Plane zu spannen, um darunter zu schlafen. Der Platz ist auch ohne Regen ekelhaft nass und schon am Abend wird alles mit einer Reifschicht überzogen sein, so dass über den Schlafsack nach schon zwei Stunden die Wassertropfen laufen. Es wird furchtbar feucht in dieser Nacht und am nächsten Morgen ist mein Schlafsack schon von innen feucht sein, worauf ich gar nicht kann. Aber was soll es. Das ist nun mal so. Dazu kommen die tausenden von Mücken, die die wahren Terrornetzwerke sein dürften. Sobald auch nur ein Stück Haut rausguckt lassen sie sich darauf nieder und stechen erbarmungslos zu. Immer wieder. Einigen macht das sehr zu schaffen. Die Anti-Mücken-Creme hält genau sechs Stunden und man weiß vor dem Einschlafen schon, dass man am nächsten Morgen mindestens wieder zwanzig Stiche kassiert hat. Wir legen uns ans Feuer und während wir über Sternbilder reden schlafe ich ein. Eine unruhige, nasse und allgemein unangenehme Nacht. Unter den Eichen wäre das nicht passiert.

Noch vor dem Essen, was allen bestens geschmeckt und ihre Laune beflügelt hat, beschliessen wir Betreuer, aufgrund der nicht ausgewogenen Gruppensituation, den Kids am nächsten Tag komplett die Regie zu übertragen. Wir hoffen, dass sich daraus ein Bindungsprozess entwickelt, der allen auf dem Floss Fahrenden zu Gute käme.

Tag 4:Wie erwähnt haben wir in der Hoffnung darauf, dass sie die Gruppensituation bessern würde, haben wir die komplette Regie an die Gruppe übergeben. Sie sollen ihre Ziele, ihre Pausen, ihren Weg, das Essen und alles weitere in Kommunikation mit sich selber organisieren. Wir stehen für Fragen, die sie sich nicht selber erschließen können zur Verfügung. Das ist alles. Es wird wieder abartig warm und wir müssen sie immer wieder darauf hinweisen, dass sie sich den Kopf bedecken, sich eincremen und trinken. Viel trinken. Wir erwarten, dass sie bei dem Wetter nicht länger als 3-4 Stunden fahren werden. Aber wir täuschen uns. Wir werden an diesem Tag fast acht Stunden im Kanu sitzen und die Kids auf dem Floss. Sie haben sich ein Ziel gesetzt, dass wir für unrealistisch halten. Sie wissen weder, wie weit das ist, noch wissen sie, wo man dort zwischendurch anlanden können, um einkaufen zu können und Essen und Trinkwasser holen zu können. Sie wollen dieses Ziel erreichen um dort den Rest der Woche verbringen zu können. Die Lust darauf, weiter mit dem Floss zu fahren ist gering. Dennoch ist es notwendig wenigstens in die Nähe eines Bahnhofs zu kommen um mit dem Gepäck nicht all zu weit laufen zu müssen, wenn am Freitag die Tour enden wird. Sie haben sich in den Kopf gesetzt noch heute da anzukommen, um die letzten zwei Tage “chillen” zu können, wie sie es nennen.

Sie hoffen auf einen nächsten Stop um einzukaufen und zu essen. Danach wollen sie dann weiter, um das von ihnen gesteckte endgültige Ziel zu erreichen. Ein Wahnsinn, wie wir finden. Aber wir lassen sie gewähren, vorerst, denn es ist ein Entscheidung, die die ganze Gruppe getroffen hat. Das war uns wichtig und es ist ligitim, sie das dann auch versuchen zu lassen, auch wenn wir dermassen Hunger haben, das auch unsere Laune zu sinken beginnt. Die Sonne will sich heute Feinde machen und knallt ohne Gnade. Der wohl relativste Satz der Woche, den die Kids gehört haben ist: “Ist nicht mehr weit. Ihr seid gleich da.” Das nämlich sagt ihnen ein jeder, den sie nach dem Weg fragen.

Noch bevor wir in die Nähe Neu Zittaus kommen, fällt uns auf, dass sich einer der Kids nicht an die Vorgabe gehalten hat, dass sie nur mit Kopfbedeckung zu fahren haben. Er sieht blass aus und es scheint als ginge es ihm nicht gut. Auf die Nachfrage, ob alles okay sei, meinte er: “alles okay. Kein Grund zur Sorge.” Nach nunmehr fast acht Stunden ohne Essen und auf dem Wasser, wobei wir wunderbare Lagerstellen hinter uns lassen, da die Kids eben ein anderes Ziel haben, erreichen wir Neu Zittau. Wir beschliessen, das Ganze hier abzubrechen und im Namen der Gesundheit die Regie zu übernehmen. Es ist 20:00 Uhr und es wird schwer sein überhaupt noch etwas einkaufen zu können. Es könnte nochmal zwei Stunden dauern, um ihr Ziel zu erreichen. Das ist für uns nicht tragbar und wir nehmen uns vor hier in der Nähe einen Lagerplatz zu suchen, nur um dort zu nächtigen.

Der Zustand des Jungen ist alles andere als “okay”. Ihm ist schwindelig, er hat Kopfschmerzen und fühlt sich allgemein unwohl. Also genau das Gegentei von dem, was er noch vor einer Stunde sagte. Wir vermuten, dass er einen Sonnenstich hat und hoffen, dass der Auslöser seiner Übelkeit nicht der heute Morgen gemachte Kaiserschmarn ist. Dann wäre es eine Sache von Minuten und es könnte den Nächsten umhauen. Wir rufen den Notarzt, der ihn mit Verdacht auf einen Sonnenstich mit ins Krankenhaus nimmt. Ein späteres Telefonat mit diesem ergibt, dass es erst am nächsten Morgen eine endgültige Diagnose und eine Empfehlung auf eine weitere Teilnahme geben wird. Wir müssen also genau hier die Nacht verbringen. An einer Brücke, über die eine Landstrasse führt. Mit elf Leuten müssen wir ein lagen in einer kleinen Gemeinde bauen. Na hoffentlich geht das gut. Einen uncharmanteren Lagerplatz hätte man auf der gesamten Strecke nicht finden können.

Die Kids besorgen wieder Essen und Trinkwasser und wir legen uns irgendwie nieder, ohne Feuer, was alle ein wenig runterzieht. Mich auch. Die Stimmung ist trotz des Vorfalls gut, was uns in der Annahme bestärkt, den richtigen Weg gewählt zu haben. Wir reden noch lange mit den Kids in dieser Nacht und schlafen in der Hoffnung ein, dass uns die Polizei hier nicht wecken würde.

Fortsetzung folgt.

Rauschfaktor – der Sonnensegler


(Direktsonnensegel)

Zehn Jungs auf der Spree

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Zivilisation als solche hat so verdammt viele Vorteile.

Badewanne, kaltes Bier, eiskalter Vodka, Essen beim – zugegeben miesen – Griechen. Strom ohne Ende, I-Net auch, die verdammt netten Beiträge von Herrn Grau, das auswerten von tausenden Bildern, Filterzigaretten, ja Filterzigaretten, Kommunikatives mit kommunikationsfähigen Menschen und Musik. Ich bin wieder da. Im Eimer wie Sau, also körperlich betrachtet. Um einige Erfahrungen reicher, um einige Kilos Ärmer. Ich glaube, den Rest gibt es erst Morgen. Ich muss ins Bett jetzt. Gute Nacht.

Back for good

Wenn ich mir alles richtig gemerkt habe, kommt der Hausherr heute zurück von der Erlebnispädagogik. Ich räum dann jetzt noch schnell den gröbsten Dreck weg, einmal ausfegen und dann gehe ich wieder nach Hause und gönn mir zur Belohnung ein leckeres Graubrot. Ich danke für die Aufmerksamkeit, werte Kraftfuttermischwerkkunden, ich war gerne für sie da!
Ich danke dem Hausherrn, es war mir eine Ehre und ein Vergnügen, hier zu sein.
Ich danke meinem Produzenten, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre.
Ich danke meiner Mutter … Ok, ich hör schon auf.
Auf Wiedersehen!

Auch hübsch

Die Ware Schönheit ist die außen.

Techno? Nein danke!

Meine musikalische Sozialisation begann mit Vaters Plattensammlung. Drei Alben hatten es mir besonders angetan. Eine von zwei kabarettistischen Liedermachen, deren Namen ich nicht mehr weiß. Eine von Konstantin Wecker (die mit dem erschlagenen Willy drauf). Und das blaue Album der Beatles. Damit war der Rahmen erstmal gesteckt. Ich mochte Pathos, ich mochte Musik, die sich bei aller experimentellen Ausflügen auf Gitarre, Bass, Schlagzeug und eventuell Piano zurückführen lässt. Ich war die einfache Einheit des Songs gewohnt.
So vorgeprägt, war es ein kurzer Schritt hin zu R.E.M. Ich hatte irgendwo schon kurz nach der Veröffentlichung im Sommer 1991 Shiny Happy People gehört und war angefixt. Der einzige, der damals außer mir in der Klasse noch R.E.M. kannte, war ein komischer aber sympathischer Computernerd, der zwei wesentlich ältere Brüder hatte und ihn mit dem versorgten, was in der schwäbischen Kleinstadt „Indiemusik“ genannt wurde. Und R.E.M waren bis in den Sommer 1992 verdammt „Indie“ bei uns in der Provinz. Und zum Indiemusikhören gehörte auch die Arroganz, alles andere doof zu finden.
Zum Glück waren Nirvana erlaubt. Denn dieser verzweifelte Zorn von „Teen Spirit“, der sprach mir als 14 jährigem Bürgerssohn in Schwaben voll aus der Seele. War ja klar, dass nur ein völlig kaputter Junkie aus Seattle mein Lebensgefühl wiedergeben konnte. (Hatte ich erwähnt, dass ich Karten hatte für das erste Konzert, das Nirvana nicht mehr gespielt haben, nach Kurties Zusammenbruch in Rom? Seht Ihr, ich war so was von Indie!)
1994 hatte ich dann zwar immer noch keine coolen älteren Brüder, aber ältere Freunde mit coolem Indiemusikgeschmack. So lernte ich den größten Egomanen der Indiemusikgeschichte kennen: Billy Corgan. Bis heute gehören die Pumpkins-Alben bis inklusive „Adore“ zu dem ergreifendsten Zeug, das ich kenne. Obwohl das Corgansche Repertoire stilistisch nur sehr sehr bedingt Varianzen aufzeigt. Das Konzert am 19. April 1996 in Stuttgart gehört zu den besten Abenden meines Lebens. Ich war zwar nach der ersten Dreiviertelstunde schon so fertig, dass mich die Ordner aus dem Moshpit ziehen mussten, aber zu den Zugaben war ich dann wieder mittenmang dabei. Zwischendurch habe ich eben von der Vorhalle aus glücklich gelauscht.

Mit dem Quartett „Beatles-R.E.M-Nirvana-Pumpkins“ war meine offizielle Musiklandkarte abgesteckt. Was da nicht reinpasste, wurde verdammt. Oder mehr so heimlich gehört, beziehungsweise nur mit den ironischen Gänsefüßchen versehen konsumiert. Weil ohne Nena, Depeche Mode und den bildungsbürgerlichen Kommerz-HipHop der Fantas war es dann schon etwas langweilig auf Dauer. Letzterer hatte den Heimat-Bonus (Hatte ich erwähnt, dass ich Michi Beck mal volllaberte?) und war irgendwie genehmigt. Und Punk gehörte sowohl zur linken Attitüde und zu den Wurzeln von College-Rock und Grunge. Was ich darüber hinaus noch zugab und unter dem „Kennt eh keiner“-Label verstecken konnte, war mein Interesse für Rave.

Die meisten schauten mich dann erschrocken an und fragten: „Du hörst Techno???“ Nein, eben nicht. Techno ging gar nicht. Bäh.

Erstens hat Techno keine Songstruktur. Finde ich bis heute schwierig.
Zweitens fehlt es Techno an Intellektualität. Oder dem, was wir damals da drunter verstanden: Die Welt ist schlecht, die Welt versteht mich nicht. Techno hören war was für die blöden Kinder reicher Eltern, die den 3er BMW schon zur Konfirmation bekamen.
Drittens sahen die dreieinhalb Jungs auf unserer Schule, die Techno nicht nur hörten, sondern lebten (also keine Eros Ramazotti-CD für die Mädels im CD-Wechsler hatten) scheiße aus. Sie waren bleicher als die Computernerds, sie hatten ekelig splissige lange Haare (unsere Indiemähnen waren gepflegt und feminin zum Zopf zusammengebunden) und trugen komische viel zu große, viel zu bunte Pullover mit komischen Tribalmustern drauf. Wir hatten die hübscheren Freundinnen. Und sie schworen darauf, dass Gabber the thing to come sei. Da blutet mir bis heute das Ohr.

Dass ich bereits Ende 1996 auf meiner ersten Goa-Party war und danach ein oder zwei geheime Raves (also jetzt mit Techno) in verlassenen Fabrikgebäuden besuchte, dass ich Ambient und House ganz oft ganz doll entspannend finde, dass konnte ich manchen Indiekollegen erst sagen, als sich die Clique in die Welt zerstreute, neue Blickwinkel entdeckte und die Crossover-Berührungen zwischen den Szenen größer wurden.

Was allerdings am Mayday toll gewesen sein soll, verstehe ich bis heute nicht.
(Mein erstes Konzert war übrigens 1991 eins von den Prinzen. Aber verratet mich nicht.)

Ich gehe

… jetzt an den See. Aber ohne Mädels.
Sollte also ruhig bleiben. Trotzdem hab ich ja etwas Bammel (via)…

Discoflashback

Ende der 90er waren wir donnerstags immer im “Universum”, einer Diskothek auf dem Campus Vaihingen der Universität Stuttgart. Da spielte der DJ, der tagsüber Langzeitstudent fürs Lehramt (Englisch und Erdkunde, glaube ich) war, den verrücktesten Mix der Stadt. Alle Stilrichtungen, Hauptsache tanzbar.
Das hat meine Ohren geöffnet und meine Musikstalinismus-Phase beendet.
Ein paar Stücke gehörten zum Standardrepertoire. Das hier auch:

Direktstandard
(wieder daran gedacht, dank Andreas! Und wenn ich vor Freitag herausfinde, ob und wie ich als Gastautor Videos einbinden darf, reiche ich das auch noch hier eingebettet nach.)

Bauch frei?

Gestern ganz intuitiv und herzlich naiv einer lieben Freundin über den schwangeren Bauch gestrichen. Erst im Moment der Tat ist mir aufgegangen, dass das ganz schön intim ist und dass ich besser vorher mal hätte fragen sollen…

Sie hat’s mir zum Glück nicht übel genommen.

When will we see us

Ich weiß nicht, wie der Hausherr von hier auf mein eigenes kleines Blog aufmerksam wurde, kann mich aber noch gut daran erinnern, wie ich Stammabnehmer der Kraftfuttermischung wurde.
Als Blogneuling benahm ich mich entsprechend jeglicher Erwartung und geriet zunächst einmal auf die Blogs, die alle kennen. Und bei Herrn Walters Blog gefiel es mir spontan. Unter anderem, weil der lauter gute Kumpels zu haben schien. Da kamen immer so freundschaftliche Kommentare zu den Beiträgen und ich war mir sicher, der Herr Walter ist ein ganz cooler Typ mit einer Riesenclique.
Am besten gefiel mir der Ton zwischen Herrn Walter und dem Hausherrn von hier. Dicke Freunde mussten das sein! Und Freunde von Herrn Walter wollte ich doch auch mal aufs Blog schauen.
So kam ich hier an. Und bin geblieben.

Mittlerweile habe ich einiges gelesen und gesehen und gehört, sodass mir der Hausherr von hier irgendwie recht vertraut ist. Doch das irgendwie ist entscheidend:
Trotz manch intimen Einblicks in die Gefühls- und Gedankenwelt des anderen, trotz der ein oder anderen ausführlichen Mail sind wir uns virtuell begegnet. Das läuft zwar wie im echten Leben: zwei quatschen sich an, einer macht nen Spruch, der andere reagiert witzig, die Neugier aufeinander wächst, es wird auch mal ernsthaft, etc. pp. Aber es ist nicht das echte Leben.
Ich habe Angst davor, den Hausherrn von hier kennenzulernen. Das ist wahrscheinlich kindisch, ich weiß. Nur, was würde aus dieser Blogfreundschaft, wenn wir uns in der direkten Kommunikation nicht verstehen würden?
Das ist wie mit Kontaktanzeigen. Da steht ein spannender Vierzeiler im Stadtmagazin, du antwortest kreativ, der Postaustausch funktioniert wunderbar und dann stehen sich zwei ziemlich inkompatible Menschen gegenüber. Dann ist wieder das erste Wort entscheidend. Ich bin groß darin, erste Worte zu versauen.
Vor 15 Jahren habe ich Michi Beck von den Fantastischen Vier ganz aufgeregt erzählt, dass ich Radio-DJ werden will. Keine Ahnung, warum. Den Jungrapper hat das auch keinen Deut interessiert und mein “Meet a Star” am Hinterausgang der Stadthalle war vorbei. Heute bin ich kein Radio-DJ, aber die Situation ist mir immer noch peinlich.

Neulich dachte ich, ich hätte den Hausherrn von hier live gesehen und gleich verärgert. Da lag ein Typ, der aussah, wie ich mir den Hausherrn von hier vorstelle, mit seiner dreadlockstragenden Partnerin auf der gleichen Liegewiese wie ich und ein paar Bekannte von mir.
Wir, also meine Bekannten und ich, waren etwas lauter als alle anderen. Ganz ehrlich, wir haben die Liegewiese beschallt mit unseren Gesprächen (die sich dank unserer Lektüre von Klatschblättern um die Cellulite von Promikörpern drehte). Und der Typ, der der Hausherr von hier gewesen sein könnte, und dessen Partnerin waren ordentlich angepisst von uns.
Wir waren anstregend und unverschämt. Die Reaktion von den anderen beiden war humorfrei und gleich beim ersten Versuch beleidigt. So kommt keine Kommunikation zustande.

Saint, solltest Du das gewesen sein, ich war der Schnösel mit den gackernden Mädels an der Seite. Sorry, wir waren zu laut. Wann sehen wir uns im echten Leben?

Feuerwerkersymphonie Potsdam 07 in Bildern oder

ein Feuerwerk für Herrn Grau. Ich bin weg. Gleich zumindest. Ab jetzt übernimmt Björn, was ja wohl mindestens ein Feuerwerk wert sein sollte, auch wenn ich mich mit den Cams mal wieder verkalkuliert habe. Aber was solls: ich bin nunmal Sozialarbeiter und nicht Fotograf. Auch wenn ich das gerne wäre…
Bilder nach dem Klick. (mehr…)

Ein schöner Tag

Eben kam mein Steuerbescheid für die letzten beiden Jahre. Jetzt kauf ich mir eine Insel im Pazifik. Also fast zumindest.

*prost*

Zero 7 – Destiny


(DirektlauerSommerabend)

360°

Keine Ahnung wie man solche Bilder macht, wie die von der Panosite sie zeigen, aber aussehen tut das Ganze doch sehr räumlich, wie ich finde. Wenn man sich durch die 360° Bilder der Fusion schiebt, hat man fast das Gefühl mittendrin zu stehen. Auch die Bilder in den Städten vermitteln ein ähnliches Gefühl. Abgefahrenes Zeug.

Herr Grau bloggt Gast

Und zwar hier. Da ich ab Sonntag in der Brandenburger Steppe unterwegs sein werde, in der es natürlich kein Internet gibt, kann ich mich logischerweise auch nicht um mein Blog kümmern. Da ich aber nicht will, dass das in der Zeit verwahrlost, so das womöglich noch jemand beim Jugendamt anruft, um dort Hilfe zur Erziehung für mein Blog zu fordern, habe ich mir einen vertrauensvollen Babysitter organisiert. Der gute Herr Grau wird sich, soweit wie ihm möglich, derweil um die Inhalte hier kümmern. Was er schreibt, wieviel er schreibt und worüber ist gänzlich seine Angelegenheit. Aber grundsätzlich kann da ja schonmal nichts schief gehen, wenn er schreibt. Hach, ich freu mich.

Ab heute in Ihrer Apotheke

Gute Preise. Gute Besserung.

(DirektMadTV)

Das neue Tocotronic-Album ist genau wie die letzten drei Alben vorher auch schon, viel zu popig, viel zu sauber, viel zu leise, viel zu glatt. Ich mag es trotzdem. Genau wie die letzten drei Alben auch schon. Entweder bin ich alt geworden oder erwachsen.