Sie ist keine 25, ihr Körper, halb versteckt unter einer dunklen, fettigen Schürze, sieht aus wie die Hall of Fame einer städtischen Tattoo-Bude. Sie zeigt das gerne. Sie steht am Autobahnzubringer allein hinter einer dampfenden Gulaschkanone, aus der sie mit einer viel zu großen Kelle Erbsensuppe mit Würstchen verkauft. Nebenbei dreht sie auf dem Grill die “echte Thüringer”. Es ist ihr Holzverschlag, in Eigenregie zusammen gezimmert, ein Dach aus schon versifftem Acryl-Glas schützt vor dem Regen, die Wände mit Bauplanen gegen den Windzug bespannt, innen zwei fast immer gänzlich besetzte Bierzelt-Garnituren. Nicht schön ist es, aber ihres, ihre Existenz, ihr Leben. Wenn sie mal Zeit oder Pause hat, steht sie rauchend neben den LKW-Fahrern und schaut sich ernsthaft interessiert die Motoren ihrer 40-Tonner an, kriecht fast rein in die Öffnung, die durch die hochgeklappten Fahrerkabinen entstehen, die dann aussehen als wären sie hungrige Mäuler, die zu fressen sie versuchen. Manchmal legt sie dann ihre Schürze ab und zeigt den danach fragenden Truckern ihre Tattoos. Manchmal, wenn ich abends während der langsam einsetzenden Dunkelheit mit dem Bus an ihr vorbei fahre, sitzt sie mit den dort im LKW schlafenden Fahrern zusammen und trinkt mit ihnen Bier. Dann würde ich gerne immer aussteigen und sie nach ihren Träumen fragen.

Ein kleines Stück Route 66 mitten in Brandenburg.

Kabellose Welt

Sehr schönes Projekt von Arnall, was die Dinge veranschaulicht, die wir eigentlich nicht sehen. Damals kam der Strom aus der Dose, das Telefon hatte einen Stecker in der Wand, was W-LAN sein sollte, wusste gar niemand und Kabelsalat war ein nicht zu unterschätzendes Problem.

Hier werden die ganzen nicht sehbaren Energieflüsse imaginär sichtbar gemacht. W-LAN, Handystrahlen und so was. Und eines ist klar, Kabelsalat ist dagegen ein Nichts!


(Direktlink, via swissmiss)

Yosemite National Park timelapsed

Pure niceness.


(Direktlink)

Westerwelle in die Produktion


(Besserscheitern, via Fasel)

Blitze über Chicago in Slo-Mo

Blitze angemessen mit der Kamera festzuhalten ist eine ganz besondere Herausforderung, habe ich mir sagen lassen und ich glaube das einfach mal, denn ich habe es selber nie probiert. Nun macht es eine DSLR mit Video-Funktion sicher etwas einfacher, aber das Ergebnis ist dennoch in keiner Weise weniger beeindruckend. Und schon gar nicht nicht Slow Motion. Die Fotos dazu auf Flickr.


(Direktlink)

Just my daily two cents

R.I.P. Frank Giering | Testspiel
Weil die Szene aus “Absolute Giganten” die eigentliche bessere, die eigentlich Beste ist. Ein Poem mit der Musik von Notwist. Ich habe mir das Audio besorgt. Ich mache da einen Song drauß. Man lese Kommentar #4. Und ich werde diesen Film am Wochenende sehen. Mit der Großen. Weil es an der Zeit ist. Für sie.

Lee ‘Scratch’ Perry Live @ Primavera Sound – 2010-05-29 | Deepgoa
Die Warterei beim Download ist wirklich arschnervig, aber wann bekommt man Lee Perry heute schon mal als heute Live-Recording? Also habe ich gewartet und es hat sich gelohnt. Geiles Ding!

Soul Rebel


(via fuck you very much)

Lego Pinball Machine

“6 robots now control this NXT pinball machine. 9 touch sensors score the points, two motors are used for the ball return and two for the spinners.”
(Lego NXT Pinball)


(Direktlink, via 9GAG)

Zug fahren gif’d

Ob es nun vor- oder rückwärts geht, überlasse ich jedem selber. Ich fahre gerade rückwärts.

(via ffffound)

Aus gegebenem Anlass: einer der für mich besten deutschen Filmszenen, aus einem der vielleicht besten deutschen Filme überhaupt.

Und seitdem kicker ich nach ihren Regeln. Nach ihren Regeln heißt: “Fliegender Wechsel während des gesamten Spiels. Und… Torwarttor zählt doppelt!”

Video nach dem Klick, weil Autoplay: (mehr …)

Handgemalt: Pac-Man vs. Mario

Schöne handgemalte Animation von tvigle, die einen ganzen Haufen derlei Sachen machen.


(Direktlink, via DYT)

Trinken auf Ostdeutsch

Aus dem Flickr-Stream von nb-fotos, wo es einen ganzen Haufen derlei Dinge aus der ehemaligen SBZ gibt.

Für die Mutti und den Vati gibt es Likörchen. Prost!

Und für die Kleinen das hier. Die “Limonade” ganz rechts nannten wir übrigens “Antilopenpisse”. Weil die ja auch irgendwie so aussah.

Ameisen im Computer: “Altares de Silicio”

Und wenn ich gerade schon mal bei Innereien von Dingen bin, hier gleich noch ähnliches aus einem Comuter. Mit Bmeisen.


(Direktlink)

Animation vom Inneren einer Boombox: “Play”

Ohne jegliche Informationen, bis auf darauf das es als Projekt an der türkischen Anadolu Universität entstanden ist.


(Direktlink)

Die Bevölkerungsdichte der DDR von 1977 auf einem T-Shirt

Ideen haben die Menschen. Da weiß ich immer gar nicht so recht, in welchen Hirnwindungen ich danach suchen müsste.

Etsy-User Nonfictiontees hat offenbar generell einen Faible für Diagramme, weshalb er die auf T-Shirts packt. Eines davon ist dieses selten schöne und politisch völlig unaussagekräftige Shirt, welches einfach nur die Bevölkerungsdichte der DDR im im Jahre 1977 zeigt. Grandios, wenn mich einer fragt. Und bestellt.

Was Ähnliches gibt es dann auch noch von der BRD, das die Industriezweige aufzeigt.

Was also macht man am besten mit alten Schulkarten, die in den dunklen Kellern der Schulen einstauben? Richtig: T-Shirts.


(via @media_digest)