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Schlagwort: Abandoned

Verlassene Autokinos

Ich war mein Leben lang noch nie in einem Autokino. Auf Usedom bin ich hin und wieder mal an einem vorbeigefahren, aber hatte nie das Bedürfnis, mich da mal reinzubegeben. Autokinos kenne ich aus Filmen, aus alten Filmen. Dort wurden sie immer als etwas Romantisches gezeigt. Irgendwie aber scheint die Zeit der Autokinos vorbei zu sein.

Die Fotografin Lindsey Rickert war in ihrer Kindheit wohl ziemlich oft in Autokinos. „Autokinos waren ein Eckpfeiler meiner Kindheit. Fangen spielen unter der Leinwand, viel zu viel Popcorn essen, oder, in Betttücher gehüllt, während einer Doppelvorführung einschlafen – Autokinos waren immer etwas Besonderes“, sagt sie. Und weil dem so ist, hat sich Rickert im September 2014 auf einen Roadtrip begeben, der sie 65 Tage lang durch 32 Bundesstaaten 12.000 Meilen zurücklegen lies, um 28 verfallende Autokinos zu fotografieren. Hier ihre Fotoserie Drive In Theaters.


(via SpOn)

Blick in ein verlassenen Bunker

Leider wird in dem Video nicht ganz klar, wo dieser bunkerartige und verlassene Bau liegen könnte. Die Wandzeitungen lassen auf Russland schließen.Es gibt auch generell keine weiteren Informationen dazu. Spannend ist der Blick ins Innere natürlich trotzdem.

While walking through the territory of a factory, located in the industrial area of the city, I noticed a weird concrete block with a metal gate on the side of it. I opened it and a latter climb later I was in a dark, small tunnel leading to an underground bomb shelter/safe house.


(Direktlink, via reddit)

Ein verlassenes Lada-Autohaus in Frankreich

Vor zwei Jahren ging die Geschichte der Deutschlandzentrale von Lada rum. Die saß zu der Zeit in Buxtehude und das passte wohl irgendwie auch ganz gut.

Der heute in Frankreich lebende Russe Ilya Karasev kommt wohl ursprünglich gebürtig aus der Lada-Stadt Toljatti. Als in Frankreich neulich durch die Gegend fuhr, entdeckte er ein Autohaus von Lada, das offenbar die besten Zeiten schon länger hinter sich hat. Er machte um den Laden herum ein paar Fotos, die er dann auf Facebook teilte. Sieht dann noch trauriger aus als die deutsche Lada-Zentrale damals in Buxtehude. Hatte ich mal erwähnt, dass ich schon immer mal einen Lada Niva haben wollte?

(via English Russia)

Bob Marley-Tonbänder, die 40 Jahre in einem Londoner Keller verschollen waren, wurden nun restauriert

Das sind ja so die Geschichten von Funden, die man selber auch ganz gerne mal machen wollen würde. In einem Keller eines heruntergekommenen Hotels in Kensal Rise, im Nordwesten von London, lagen 40 Jahre lang Tonbänder mit Aufnahmen von Bob Marley, die damals entstanden sind, während Marley und seine Wailers auf ihren Europa-Touren in diesem Hotel abgestiegen sind.

Die Bänder sind die originalen, hochwertigen Live-Aufnahmen der Reggae-Legendenkonzerte in London und Paris zwischen 1974 und 1978. Zu den aufgenommenen Songs gehören unter anderem „No Woman No Cry“, „Jamming“ und „Exodus“.

Von den 13 analogen Masterbändern konnten 10 vollständig wiederhergestellt werden, zwei waren leer und eines war nicht mehr zu reparieren. Wobei Experten sich da wesentlich weniger Hoffnung machten. Die Arbeit dauerte ein Jahr und kostete £ 25.000.
(via Vinyl Factory)

Nach 60 Jahren: Feuerwache in einem Fabrikkeller entdeckt

In Dudley, West Midlands, England, haben sie eine Feuerwache entdeckt, die dort 60 Jahre lang in einem Fabrikkeller so vor sich hin existierte.

A secret 60-year-old fire station – complete with firefighting equipment and uniforms – has been discovered in the bowels of a Black Country factory.

Staff at shopfitting company The Alan Nuttall Partnership have carried out a thorough investigation of the hidden fire base.

It had been tucked away at the large Dudley factory which has been the company’s home since 1986.

The room contained perfectly preserved uniforms, with the names of the wearers chalked above them. Scrawled names include I Silk, W Price and A Round.


(Direktlink, via Arbroath)

Ein Drohnenflug über das verlassene North Brother Island in New York

North Brother Island ist eine kleine unbewohnte Insel im Stadtgebiet von New York, die bis 1885 das Quarantäne-Krankenhaus „Riverside Hospital“ beherbergte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Insel für ein Wohnprojekt für Veteranen, später für ein Drogenentzugsprogramm genutzt. Seitdem ist auf der Insel nicht viel passiert.

Gegenwärtig ist die Insel unbewohnt und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die verfallenen Gebäude sind zugewachsen. Die geschützte Lage begünstigt eine große Kolonie von Nachtreihern.

Die Leute von Abandoned NY haben da jetzt mal eine Drohne drüber fliegen lassen. Komplett abandoned. In New York.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Das Berliner Luft- und Badeparadies „Blub“ 1989


(Direktlink)

Blub_logo


Ich war da vor gefühlt 20 Jahren mal baden und 20 Jahre könnte tatsächlich hinkommen. Weiß, dass das Gebäude immer noch steht und vor sich hin gammelt. Sara war vor zwei Jahren mal einer Freundin dort und Fotos gemacht. So „paradiesisch“ wie in den 80ern waren die dortigen Zustände in den späten 90ern wohl nicht mehr.

„Frisch erklärte, dass der öffentliche Charakter, den das Blub hatte, maßgeblich zum Niedergang beigetragen hat. Es gab erhebliche Gewaltprobleme mit Jugendgangs, die die Schwimmbecken als ihr Territorium betrachteten. Dagegen wurden drei Sicherheitsfachkräfte eingestellt, die dagegen aber nichts ausrichten konnten. Das und der zunehmende bauliche Verfall schreckten vor allem Familien ab.

Im Dezember 2002 wurde das Blub vom Gesundheitsamt wegen akuten Rattenbefalls, Vogeldreck und der seuchenhygienischen Zustände geschlossen. Gesundheitsstadtrat Michael Freiberg hatte nach Beschwerden von Besuchern Kontrolleure in das Britzer Bad geschickt. Der Rattenbefall soll vom nahegelegenen Teltowkanal auf das Gelände gekommen sein. Der Kanal vom Außen- ins Innenbecken wurde ab dann abends zusätzlich mit einem Maschendrahtzaun gesperrt. Schon 2002 gab es einige Bereiche, die vom Gesundheitsamt geschlossen wurden. Aus diesen Gründen wurde 2003 Insolvenz angemeldet, danach suchte Harald Frisch einen Investor.

In der Berliner Morgenpost vom 25. Juli 2004 wurde das Blub auf Platz 67. der „Unsere 100 Besten: Die uncoolsten Orte der Stadt“ gewählt.

Am 1. Februar 2005 schloss das Blub.“
(Wikipedia)

Heute sieht es dort so aus.


(Direktlink)