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Schlagwort: Abandoned

Das verlassene Pontiac Silverdome Stadion in Detroit

Einst ansehnliches Stadion und in den Jahren 1975 bis 2001 die Heimspielstätte des NFL-American-Footballteams Detroit Lions ist vom Pontiac Silverdome Stadion in Detroit heute nur noch eine vor sich hin gammelnde Ruine übrig, die auf ihren Abriss wartet. 1982 noch Austragungsort des Super Bowl XVI und zur Fußball-WM 1994 Heimstätte für vier WM-Spiele verwaiste es später zunehmend und wurde 2007 mit der Suche auf einen neuen Verkäufer geschlossen, der sich 2009 fand. Danach sollte es zum Fußballstadion werden, aber es kam anders.

„Im Dezember 2012 wurde das Dach des Silverdome beschädigt. Der Grund dafür war der Ausfall von zwei der vier Öfen, die die Luft im Dach erwärmten, damit sich dort kein Schnee und Eis ansammeln konnten. Das entstandene Eis stürzte durch das Dach in den Innenraum. Die Beschädigung wuchs schnell und trotz Reparaturversuchs verschlechterte sich die Lage weiter. Am 3. Januar 2013 wurde das Belüftungssystem des Dachs dauerhaft abgestellt, um weitere Beschädigungen zu verhindern. Rund zwei Wochen später verwüstete ein Sturm das Dach und Teile des Innenraumes wie etwa die Pressetribüne.“

Im Oktober 2015 wurde gemeldet, dass der Silverdome endgültig abgerissen werden sollte, was bis heute nicht geschah. Bright Sun Films begab sich mit heutigem Stand auf die Spuren des Pontiac Silverdome – und ich stehe ja auf so was. Sehr.


(Direktlink, via Doobybrain)

Video-Aufnahmen der verlassenen „Buran“ Raumfähren in Baikonur

Ich hatte hier vor Jahren mal eine Fotostrecke, die zwei verlassene Orbiter vom Typ Buran im Inneren des Kosmodroms in Baikonur zeigte. Das Raumfahrtprogramm wurde 1993 eingestellt. Seitdem gammeln die Dinger in einem riesigen Hangar in der Steppe Kasachstans vor sich hin.

Jetzt sind ein paar Niederländer dahin gefahren, haben in dem Kosmodrom übernachtet und Bewegtaufnahmen mitgebracht.


(Direktlink, via Sploid)

Verlassene Autokinos

Ich war mein Leben lang noch nie in einem Autokino. Auf Usedom bin ich hin und wieder mal an einem vorbeigefahren, aber hatte nie das Bedürfnis, mich da mal reinzubegeben. Autokinos kenne ich aus Filmen, aus alten Filmen. Dort wurden sie immer als etwas Romantisches gezeigt. Irgendwie aber scheint die Zeit der Autokinos vorbei zu sein.

Die Fotografin Lindsey Rickert war in ihrer Kindheit wohl ziemlich oft in Autokinos. „Autokinos waren ein Eckpfeiler meiner Kindheit. Fangen spielen unter der Leinwand, viel zu viel Popcorn essen, oder, in Betttücher gehüllt, während einer Doppelvorführung einschlafen – Autokinos waren immer etwas Besonderes“, sagt sie. Und weil dem so ist, hat sich Rickert im September 2014 auf einen Roadtrip begeben, der sie 65 Tage lang durch 32 Bundesstaaten 12.000 Meilen zurücklegen lies, um 28 verfallende Autokinos zu fotografieren. Hier ihre Fotoserie Drive In Theaters.


(via SpOn)

Blick in ein verlassenen Bunker

Leider wird in dem Video nicht ganz klar, wo dieser bunkerartige und verlassene Bau liegen könnte. Die Wandzeitungen lassen auf Russland schließen.Es gibt auch generell keine weiteren Informationen dazu. Spannend ist der Blick ins Innere natürlich trotzdem.

While walking through the territory of a factory, located in the industrial area of the city, I noticed a weird concrete block with a metal gate on the side of it. I opened it and a latter climb later I was in a dark, small tunnel leading to an underground bomb shelter/safe house.


(Direktlink, via reddit)

Ein verlassenes Lada-Autohaus in Frankreich

Vor zwei Jahren ging die Geschichte der Deutschlandzentrale von Lada rum. Die saß zu der Zeit in Buxtehude und das passte wohl irgendwie auch ganz gut.

Der heute in Frankreich lebende Russe Ilya Karasev kommt wohl ursprünglich gebürtig aus der Lada-Stadt Toljatti. Als in Frankreich neulich durch die Gegend fuhr, entdeckte er ein Autohaus von Lada, das offenbar die besten Zeiten schon länger hinter sich hat. Er machte um den Laden herum ein paar Fotos, die er dann auf Facebook teilte. Sieht dann noch trauriger aus als die deutsche Lada-Zentrale damals in Buxtehude. Hatte ich mal erwähnt, dass ich schon immer mal einen Lada Niva haben wollte?

(via English Russia)

Bob Marley-Tonbänder, die 40 Jahre in einem Londoner Keller verschollen waren, wurden nun restauriert

Das sind ja so die Geschichten von Funden, die man selber auch ganz gerne mal machen wollen würde. In einem Keller eines heruntergekommenen Hotels in Kensal Rise, im Nordwesten von London, lagen 40 Jahre lang Tonbänder mit Aufnahmen von Bob Marley, die damals entstanden sind, während Marley und seine Wailers auf ihren Europa-Touren in diesem Hotel abgestiegen sind.

Die Bänder sind die originalen, hochwertigen Live-Aufnahmen der Reggae-Legendenkonzerte in London und Paris zwischen 1974 und 1978. Zu den aufgenommenen Songs gehören unter anderem „No Woman No Cry“, „Jamming“ und „Exodus“.

Von den 13 analogen Masterbändern konnten 10 vollständig wiederhergestellt werden, zwei waren leer und eines war nicht mehr zu reparieren. Wobei Experten sich da wesentlich weniger Hoffnung machten. Die Arbeit dauerte ein Jahr und kostete £ 25.000.
(via Vinyl Factory)

Nach 60 Jahren: Feuerwache in einem Fabrikkeller entdeckt

In Dudley, West Midlands, England, haben sie eine Feuerwache entdeckt, die dort 60 Jahre lang in einem Fabrikkeller so vor sich hin existierte.

A secret 60-year-old fire station – complete with firefighting equipment and uniforms – has been discovered in the bowels of a Black Country factory.

Staff at shopfitting company The Alan Nuttall Partnership have carried out a thorough investigation of the hidden fire base.

It had been tucked away at the large Dudley factory which has been the company’s home since 1986.

The room contained perfectly preserved uniforms, with the names of the wearers chalked above them. Scrawled names include I Silk, W Price and A Round.


(Direktlink, via Arbroath)