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Schlagwort: Abandoned

Eine verlassene Spielhalle in Fukushima

Ein niederländischer Urbexer hat sich, warum auch immer, in die verbotene Zone von Fukushima geschlichen und dort eine Spielhalle besucht, in der es vor der Nuklearkatastrophe 2011 hoch her gegangen sein dürfte. Alles, was dort jetzt zu sehen ist, hat einen morbiden Beigeschmack.

Bob Thissen from Heerlen, The Netherlands, had to hike through bushes and streets, avoiding police patrols to reach the eerie games aracdae – located deep inside off-limits sections.

In contrast to a traditional SEGA Hall, spewing with loud sounds and colourful lights to entice gamers, Fukushima’s lie silent and sombre yet surprisingly intact.

Apart from looted vending and cash machines, the spot still had stacks of tokens, winnable cuddly toys and games galore – all surfaces covered in a thin layer of radioactive dust.


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Das Präparat eines Weißen Hais in einem Chemiebad eines verlassenen Wildparks

Vor Jahren haben sie in Australien einen Weißen Hai beim Tunfischfang mit aus dem Meer geholt. Da war er schon tot. Weil das Tier aber ein außerordentlich großes war, dachten einige wohl, es wäre eine gute Idee, den Kadaver zu konservieren, um ihn dann ausstellen zu können. Also taten die das, das Riesenpräparat kam in Chemie eingelegt in einen Wildpark bei Melbourne.

Der Besitzer dieses Parks aber hatte wohl nicht die notwenigen Lizenzen, um einen solchen Laden betreiben zu dürfen und die Anlage wurde dicht gemacht. Alle der dort damals lebenden Tiere kamen irgendwo unter. Nur Rosie, wie der Hai irgendwann mal getauft wurde, blieb zurück. Und sie rottet da nun so halb vor sich hin, in einem Chemiebad in einem verlassenen Wildpark.

Rosie is a 5m long shark who died in a tuna fishing net and is apparantly one the the biggest shark caught in Australia. This happens all too often with sharks in Australia and around the world and are mostly discarded without a thought. An Australian artist saw Rosie in the net, have her a name and due to her size and unscathed body preserved her in chemicals and gave her to Wildlife Wonderland as an exhibition here in Bass Victoria Australia. She still sits here silent, in the dark with her fin above the chemical line slowly deteriorating like everything else around her.

Wildlife wonderland closed abruptly because it’s owner didn’t have the licenses or permissions for the animals. They were moved to better places however the shark remains. Apparently 3 years ago Rosie was up for sale however when they tried to love her, the tank buckled and became an environmental and safety risk. It also would have jeapardized Rosie so this is why she remains here to this day.

The smell is powerful and strong. It hurts your eyes, ears and lungs to a point you can only stay near for no more than 10 seconds.

Vandals and disrespectful explorers have tried to smash their way into the tank, as well as throw old tvs, ironing boards and anything they could find. It’s horrible to see and terrible what happens here.


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Leben in den Ruinen eines verlassenen sowjetischen Sanatoriums

Das sowjetische Sanatorium in der georgischen Stadt Zqaltubo war zur Zeit der UdSSR nicht unpopulär, da die Besucher glaubten, dass das Wasser der Region heilende Kräfte hätte.

Nach dem Zusammenfall der Sowjetunion wurde das Sanatorium verlassen und dem Verfall preisgegeben bis 1992 Tausende von Kriegsflüchtlingen Zuflucht suchten. Heute, 25 Jahre und einige Generationen später, leben immer noch Hunderte von Vertriebenen in den Ruinen des Sanatoriums von Zqaltubo.

Der Fotograf Ryan Koopmans dokumentiert mit einer beeindruckenden Serie die bröckelnden Gebäude und die Menschen, die sie immer noch als Zuhause bezeichnen.

(Direktlink, via Neatorama)

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Die verlassene Luxusvilla des „Deep Purple“-Sängers Ian Gillan

Im Jahr 1973 kaufte sich der „Deep Purple“-Sänger Ian Gillan zusammen mit seiner Freundin ein Anwesen in Wallingford, Oxford. Sie steckten hunderttausende Pfund in die Renovierung, gaben dem Pool die Form einer Gitarre und genossen das Leben in der Bude.

1995 wurde daraus ein Hotel, das nun seit 2014 leer steht und vor sich hin rottet. Ein Zuckerstück für jeden Urban Explorer. Einer war jetzt drin und hat folgende Aufnahmen mitgebracht.

Inside the former Rockstar’s mansion turned hotel that went from Deep Purple to moldy green after being left to rot and decay.

The once plush property in Wallingford, Oxford, went from the sanctuary of a superstar to an abandoned abode, after rising upkeep costs cause the hotel to close four years ago.

It was owned by Deep Purple lead singer Ian Gillan and his girlfriend, in 1973, who reportedly spent £443,000 on renovations, including making a guitar shaped pool.

In 1995, the vast Tudor-styled property was turned into The Spring Hotel, named after the several springs that would feed into a local pond on the site.


(Direktlink, via SpOn)

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Verlassenes Breaking-Bad-Mobil in der Wüste

Schon strange, dass Leute ihre Autos einfach so irgendwo im Nichts abstellen und sie dort sich selber überlassen. Aber vielleicht findet sich ja irgendwann wer dafür. So Into the Wild mäßig.

We couldn’t believe our eyes, finding this abandoned and stripped Fleetwood Bounder, which immediately reminded us of the „Breaking Bad: TV show. Sad to see this „kind of trash“ being left on public lands, but hopefully the authorities will be able to identify the last owners and make them pay for removal and cleanup. We often remove trash left by unscrupulous campers, but this would have been a bit much to handle.


(Direktlink | Danke, Bemme!)

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Arte-Doku über Autofriedhöfe: Im Reich der Rostlauben

Ich habe bisher immer nur über Fotos gestaunt, die Autofriedhöfe aus der ganzen Welt zeigten. Ansonsten habe ich darüber nicht weiter nachgedacht. Jetzt sah ich diese Doku und lernte, dass es sogar philosophische Ansätze gibt, warum Menschen Leidenschaften für alte Autos mit Patina pflegen. Und ja, irgendwie verstehe ich das.

Auf Autofriedhöfen vollziehen sich oft faszinierende Verwandlungen: Edle Karosserien verrosten und verschmelzen langsam mit der Natur; viele von ihnen bieten wilden Tieren und Pflanzen ein neues Zuhause. Eine Zeitlang versenkte man entkernte und entgiftete Autowracks sogar bewusst im Meer, um die unterseeischen Landschaften zu bereichern und die Herausbildung neuer Ökosysteme zu fördern. In den letzten Jahren hat sich der Wind gedreht; immer mehr Autofriedhöfe werden geräumt. Das ist bedauerlich, denn Autowracks können faszinierende Zeitzeugen sein, die faszinierende Einblicke in die Bauart und Ästhetik der Automobilproduktion im 20. Jahrhundert geben. Angesichts der jüngsten Krisen und Skandale in der Automobilindustrie in Europa und den USA stellt sich zudem die Frage: Wandern künftig vielleicht auch Tausende Neuwagen direkt auf die Schrotthalden? Ist das Automobil ein Auslaufmodell? Autofreaks, Kulturliebhaber, Sammler, Künstler, Fotografen und Wrackjäger setzen sich für Erhaltung der Orte ein, an denen sie ihren Kultobjekten auf ihre Weise gedenken können.

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Geisterstadt in Kalifornien zu verkaufen

Eingebettet zwischen zwei Nationalparks in Kalifornien kann man sich dort aktuell mal wieder eine Geisterstadt kaufen: die 1867 gegründete, verlassene Silberminenstadt namens Cerro Gordo. Geneigte Käufer müssen dafür etwas weniger als eine Million Dollar auf den Tisch legen. Verglichen mit hiesigen Grundstückspreisen ein echtes Schnäppchen.

Located in Owens Valley near the town of Lone Pine, the $925,000 property comes with over 300 acres of land, mineral rights, and no shortage of peace and quiet. There are 22 structures on site, including a historic hotel, bunkhouse, saloon, chapel, and museum—plus all of the artifacts that come with it.

“The site has been extremely well protected from diggers, artifact looters, and Mother Nature herself,” reads the listing, posted on a website specially created for the property that’s aptly named ghosttownforsale.com. “Restoration has been undertaken on most of the buildings, and the rest are in a state of protected arrested decay.”


(Direktlink, via BoingBoing)

Zugabe: ein Video aus dem letzten Jahr, das etwas mehr Details zeigt.


(Direktlink)

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Drohnenflug über ein verlassenes Fischerdorf in China

Das kleine Fischerdorf Houtouwan auf der chinesischen Insel Shengshan wurde in den 1990er Jahren von seinen Bewohnern verlassen. Grund dafür war die verschärfte Konkurrenzsituation mit dem nahegelegenen Shanghai, der die Inselfischerei dort nicht standhalten konnte, so das die Menschen sich woanders um Arbeit bemühen mussten.

Heute wird die Geisterstadt nur von Touristen besucht, die die Häuser mit Weinranken und leeren Gebäude sehen wollen. Der in Shanghai lebende Fotograf Joe Nafis besuchte das Gebiet letztes Jahr zusammen mit einem Kollegen. Sie brauchten fast 36 Stunden, um das Dorf zu erreichen, da es keine Fähren oder Verbindungen aus anderen Städten zu der Insel gibt. In der Stadt erkundete Nafis die Gegend zu Fuß und von oben mit seiner Drohne und das ist ziemlich beeindruckend.

(Direktlink, via Collossal)

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