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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Boards of Canada – Tape 05

Na das ist ja ein Tag heute. Erst kommen Massive Attack nach 10 Jahren mit neuer Musik um die Ecke und nun auch, wie ja irgendwie schon angekündigt, Boards of Canada. Nach 13 Stille kommt da ganz wahrscheinlich auch bald schon noch mehr. Und wer, so wie ich, BoC schon damals tief in sein Herz geschlossen hat, kann daran einfach nichts Schlechtes finden.


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Massive Attack / Tom Waits – Boots on the Ground

Nach zehn Jahren der Stille tauchen Massive Attack aus dem Nichts auf und veröffentlichen neue Musik. Als wäre das schon nicht genug, machen sie das gemeinsam mit Tom Waits. So klingt es, wenn sich musikalische Giganten zusammen tun. Das Video zeigt Bilder des US-amerikanischen Fotokünstlers thefinaleye.

This montage work portrays a momentous American epoch that is yet to be named, and comes in the aftermath of the largest public protests in American history – focused on opposition to ICE raids, the militarisation of domestic forces, and state authoritarianism.


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Weltweit wurden Plakate von Boards of Canada gesichtet

Eine Reihe von Postern, die den unverkennbaren Stil von Boards of Canada und ein mit dem Geschwisterduo assoziiertes Logo aufweisen, sind auf der ganzen Welt aufgetaucht. Die Poster sind an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt aufgetaucht, darunter in der Mare Street und in Soho in London, im Tokioter Club Liquidroom, an Restaurantfassaden in New York und auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Fans begannen Anfang dieser Woche, Fotos der Poster im Reddit-Thread „Boards of Canada“ zu teilen, bevor Warp Records, das langjährige Label der beiden, die Spekulationen bestätigte, indem es gestern ohne jeglichen Kontext ebenfalls Fotos der Poster teilte.

Auf jedem der Poster befindet sich in der unteren Ecke ein sechseckiges Logo. Das gleiche, das auf mysteriösen VHS-Kassetten zu sehen war, die letzte Woche über den Vertriebsdienst von Bleep an regelmäßige Käufer von Warp-Veröffentlichungen verschickt wurden.

Ein Fan bemerkte, dass die verzerrte Musik des Tapes eine Stimme „rückwärts“ gespielte Version von „Little Star“ von The Elegants sei, das das schwer fassbare schottische Duo in ihrem „Societas X Tape“ verwendete, einem zweistündigen Mixtape, das 2019 auf NTS Radio ausgestrahlt wurde.

Offiziell ist das alles noch nicht, aber es würde mich wundern, wenn dann jetzt bald ein neues Album kommen wird. Es würde auf „Tomorrow’s Harvest“ im Jahr 2013 folgen, das ebenfalls mit einer kryptischen Vorabkampagne angekündigt wurde. Wenn das mal kein Grund zur Vorfreude ist.

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Online-Archiv tausender geheimer Konzertaufnahmen

Seit Jahrzehnten nimmt ein gewisser Aadam Jacobs alle möglichen Live-Konzerte auf. Seine Sammlung von über 10.000 Konzerten seit 1984 umfasst Aufnahmen von Künstlern wie Nirvana, R.E.M., Tracy Chapman, den Pixies, Björk, Depeche Mode, Sonic Youth, The Cure und ganz vielen anderen. Dank der Unterstützung von Archivaren wird die gesamte Sammlung nun im Internet Archive veröffentlicht. Was für eine Fundgrube. Die Qualität der Aufnahmen schwankt, aber man hört halt immer die Live-Atmosphäre. Hier bei Tracy Chapman live im Cabaret Metro, 07.05.1988.

The growing Aadam Jacobs Collection is an internet treasure trove for music lovers, especially for fans of indie and punk rock during the 1980s through the early 2000s, when the scene blossomed and became mainstream. The collection features early-in-their-career performances from alternative and experimental artists like R.E.M., The Cure, The Pixies, The Replacements, Depeche Mode, Stereolab, Sonic Youth and Björk.

There’s also a smattering of hip-hop, including a 1988 concert by rap pioneers Boogie Down Productions. Devotees of Phish were thrilled to discover that a previously uncirculated 1990 show by the jam band is included. And there are hundreds of sets by smaller artists who are unlikely to be known to even fans with the most obscure tastes.

All of it is slowly becoming available for streaming and free download at the nonprofit online repository Internet Archive, including that nascent Nirvana show recording, with the audio from Jacobs’ cassette recorder cleaned up.

(via Kottke)

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Ein Apartment in der Spitze des Eiffelturms

Heute lernte ich, dass oben in der Spitze Eifelturms damals eine private Wohnung errichtet wurde, damit der Konstrukteur Gustav Eiffel dort ungestört arbeiten konnte. Das private Refugium hoch über Paris, erbaut vom Ingenieur Gustave Eiffel, verfügte über tapezierte Wände, luxuriöse Möbel und sogar ein Klavier – fast 300 Meter über Paris. Mir stellt sich zwangsläufig die Frage, wie das Klavier da hochkam.

Während die Wohnung für die damalige Zeit schon viel Luxus bot, wurde sie während und nach dem Zweiten Weltkrieg hauptsächlich als technisches Lager genutzt. Mittlerweile wurde restauriert und dient als Museum, das das Werk von Gustav Eiffel würdigt.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Eine Liebeserklärung an alte Diaprojektoren

Randnotiz: ich habe erst Vorgestern jede Menge Dias an einen Sammler verkauft, die hier seit Jahren im Keller lagen. Wir haben als Familie bis vor vielen Jahren ewig in einer WG gewohnt, in deren Keller immer mal was von Ausziehenden zurückgelassen wurde. Mit dem Satz: „Hol‘ ich später irgendwann ab.“ Aus dem Irgendwann wurde nie und so hatte ich hier jetzt eben diese Dias. Aus der WG sind wir seit 15 Jahren raus, die Dias sind immer mal mit umgezogen. Nun brauchte ich mal Platz im Keller und wollte die loswerden. So um die 1000 müssen es gewesen sein, in jene Karusselle sortiert, wie wir hier eines im Vorschaubild sehen.

Der Käufer war ein Sammler, der mittlerweile 80.000 Dias zusammengetragen hat. Warum auch immer. Ich hatte mir letzte Woche extra noch einen Projektor besorgt, den ich selber nicht hatte, um zu sehen, was genau ich dort zum Verkauf angeboten hatte. Dann saß ich hier abends allein und klickte mich durch die Erinnerungen eines mir völlig fremden Menschen. Urlaub in Marokko, Urlaub in der Türkei, in Afrika, die Berliner Kantstraße und der Potsdamer Platz in den 1980ern. Irgendwie faszinierend, dachte ich und hatte den Teil der Antwort auf ein Warum?

Der Technikjournalist Posy mit schwärmenden Blick auf alte Diaprojektoren und den dazugehörigen 35-mm-Bildern. Und der damals als langweilig besetzte Begriff der Dia-Show hat sich bis heute noch gehalten.


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Über 800 U-Bahnen, die Jazz spielen: Trainjazz

Das ist ein bisschen kakophonisch, aber die Idee irgendwie auch ziemlich cool: Trainjazz.

Every dot is a real subway train. Eight hundred of them, give or take, form a small jazz combo (walking bass, piano, sax, vibes, brushes) that has been playing without pause for over a hundred years. On the platforms they are hot, screaming, full of complaint. This is the music inside the noise.


(via MeFi)

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