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1000 Enten statt Pestizide auf einem Weingut

Das südafrikanische Weingut Vergenoegd verzichtet fast komplett auf Pestizide und setzt stattdessen auf über 1000 Laufenten, die Weinreben vor Schnecken und Insekten schützen sollen. Das kostet rund sieben Mal mehr, als der Einsatz von Pestiziden und wird ganz sicher auf den Weinpreis kommen. Für die Qualität des Weines haben dann aber auch ein paar Enten gearbeitet.



The flock, which started with six ducks in 1983, gives Vergenoegd extra points in the wine industry’s sustainability certification process as the 57-hectare vineyard now uses so little chemicals it does not need to declare them, Jacobs said.

Parading on the farm each day, the soldier-like birds are guided by a herder and can clear between half a hectare and a whole hectare a day, of the snails that are, besides fungal diseases, considered as the main threat to vines at the farm.

However, the high costs of keeping the birds are a downside. On a similar sized farm, growers could spend about 50,000 rand ($3,200) a season for pesticides, compared with 30,000 for just a month on ducks, which are kept in protective pens and are fed grain to augment their snail diet, said Jacobs.
(Reuters)


(Direktlink, via Martin)

2 Kommentare

  1. Kasper Hauser1. Juni 2016 at 18:09

    Hehe, die wiss n anscheind nicht was die Enten fressen sobald kaum mehr Schnecken oder Insekten da sind.

    Ob da noch viele Trauben überbleiben, fragen wir dann zu gegebener Zeit nach ?

  2. Alreech4. Juni 2016 at 18:58

    Die fettgefressenen Enten kann man schlachten und verkaufen, was die 30 000 Rand für ihre monatliche Haltung relativiert.
    Zur Ente gibt es dann auch den passenden Wein.

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