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Gehe zu Deinem Bücheregal, nehme ein Buch, schlage Seite 79 auf und lese den fünften Satz.

„Techno besass seine eigene Geschichte als eine starke Mutationsform aus späten Funk-, Electro-, Kraftwerk-, und EBM-Einflüssen, die sich Ende der achtziger Jahre der Geschwindigkeit und der Arrangements von House bereitwillig bediente, um schließlich zu dem Mythos zu erstarken, auf den sich Techno-Puristen allzugerne beziehen, wenn es heute um die Abgrenzung gegenüber Phänomenen wie Raves oder Kommerzialisierung von Techno geht.“

(Claus Bachor über Detroit in Techno)


26 Kommentare

  1. Knusper17. März 2011 at 22:49

    Dieses Ergebnis wird sich im folgenden als nützlich erweisen.

  2. Ronny17. März 2011 at 22:51

    @Knusper
    Sagt mal die Bücher mit an, wenn es nicht allzu unangenehm sein sollte. ;)

  3. Knusper17. März 2011 at 22:51

    U.E. Schröder – Gravitation
    (über die Newtonsche Näherung der Mechanik in der gekrümmten Raumzeit, d.h. im Gravitationsfeld)

  4. Cptz17. März 2011 at 22:51

    „Einen auf frischer Tat ertappten Diversanten konnte man keinem Kreuzverhör unterziehen, ja, ihn nicht einmal irgendetwas fragen, denn da er ein Synsekt oder eine künstliche Mikrobe war, war er stumm“

  5. Cptz17. März 2011 at 22:55

    Stanisław Lem – „Waffensysteme des 21. Jahrhunderts“

  6. Dcat17. März 2011 at 22:57

    Wladimir Kaminer, Ich bin kein Berliner
    „Andere, weniger demokratische Staaten, die ihre Kinder foltern, schneiden bei Pisa-Studien traditionell besser ab.“

  7. Anton17. März 2011 at 23:00

    „Draußen stand in einem alten Kaiserrock ein Mann von mittleren Proportionen, seinem Aussehen nach nicht eigentlich zur Arbeit an den Maschinen geeignet, und war doch – Schubal.“

    (Franz Kafka – Der Heizer, ein Fragment; aus: Franz Kafka – Die Erzählungen, Fischer 2008)

  8. Sebastian17. März 2011 at 23:10

    Wenn Nietzsche sagt: „Es scheint klar zu sein: die Hauptsache im Himmel und auf Erde ist, lange und in derselben Richtung zu gehorchen“.

    (Albert Camus – Unter dem Zeichen der Freiheit)

  9. Daniel17. März 2011 at 23:16

    Terry Pratchett – Gevatter Tod:

    Schliesslich fasste er sich lange genug, um hervorzustoßen: „Herr, wir sprachen über Mort!“

  10. sneaky17. März 2011 at 23:32

    Heinrich Böll/Lew Kopelew – Warum haben wir aufeinander geschossen?

    „Wir können heute nicht exakt angeben, wieviele Deutsche eigentlich wirklich in Gefangenschaft geraten sind“

  11. jb17. März 2011 at 23:34

    „Da sie beide aber halb polnisch und sehr hübsch waren, so verschlug es nicht viel, und als die Feierlichkeit überwunden war, tranken sie Hugo zu, gaben ihm einen Muhmenkuß, der so laut klang, wie wenn man ein Baumblatt auf der hohlen Hand zerkloppt, und sagten unter liebenswürdiger Drohung gegen die Braut, »alte Liebe rostet nicht«, was alles von Thilde mit großer Seelenruhe hingenommen wurde.“

    Theodor Fontane – Mathilde Möhring

  12. Tig3rch3n17. März 2011 at 23:55

    Dabei gab es nichts Schöneres, als durch die Stadt zu laufen, auch wenn es bloß wenige hundert Meter waren.

    >>Die Dedektivin<>Nikola Hahn<<

  13. Philipp17. März 2011 at 23:56

    „The hulking metal-plated robot with a reassuring smile causes fewer heart attacks than the one with a panel of fiercely blinking LEDs“

    (Daniel H. Wilson – How to survive a robot uprising)

  14. C-Gam18. März 2011 at 08:36

    Beim ersten Ordner handelst es sich um den Benutzervorlagen-Ordner auf der lokalen Festplatte der jeweiligen Benutzer.

    (Doug Lowe – Netzwerk für Dummies)

  15. gregoa18. März 2011 at 09:27

    Kris – Krise

    (Langenscheidts Universal Wörterbuch Schwedisch)

  16. gabriel18. März 2011 at 09:44

    Im wirklichen Leben würden wir den Gorilla natürlich bemerken, nicht wahr?
    (Alex Boese – Elefanten auf LSD)

  17. Andy18. März 2011 at 12:06

    Er trägt die gleichen Klamotten, hat aber kein Motorrad.

    (Das geheime Tagebuch der Laura Palmer)

  18. Simon Pfirsich18. März 2011 at 14:56

    „Es wird also, wenn Sie auf diese Weise richtig ausschreiben, was mit einer großen Zahl gewöhnlicher Aussagen gemeint ist, ein wenig kompliziert.“
    Bertrand Russel; aus: „Über Sinn und Bedeutung. Der Gedanke“
    in: Ursula Wolf (Hrsg.); „Eigennamen – Dokumentation einer Kontroverse“

    Oh mann, ey. Ich hätte doch was anderes nehmen sollen…

    „Eine beliebte Geschmacksverbindung ist Kirschlikör mit Rum.“
    Herbert George; „Likörbereitung“

    :)

  19. Andymann18. März 2011 at 16:11

    nach einem begrenzten angriff bliebe nämlich eine beträchtliche anzahl von menschen über der erde zurück, die eine überlebensschance gehabt hätten, wenn man sie nicht im stich gelassen hätte.

    jonathen schell, das schicksal der erde

    auh mann….

  20. Daniel18. März 2011 at 16:42

    „Aus dem Begriffe einer Triebfeder entspringt der eines Interesses; welches niemals einem Wesen, als was Vernunft hat, beigelegt wird, und eine Triebfeder des Willens bedeutet, so fern sie durch Vernunft vorgestellt wird. Da das Gesetz selbst in einem moralisch-guten Willen die Triebfeder sein muß, so ist das moralische Interesse ein reines sinnenfreies Interesse der bloßen praktischen Vernunft.“
    Kant, Kritik der praktischen Vernunft

  21. Enno20. März 2011 at 21:06

    Es sollte übrigens „nimm“ heißen.

  22. Sebastian20. März 2011 at 23:34

    Er stand auf und taumelte vom Gestank seines Erbrochenen fort, bahnte sich einen Weg durch diesen Friedhof vergangenen Ruhms, steuerte den dunkelsten Ort an, den er finden konnte, um sich zu verstecken; in seinem Kopf drehte sich alles.

    – ‚Coldheart Canyon‘, Clive Barker

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