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50 Jahre Mauerbau – kleine Linksammlung


(Foto unter CC von m.joedicke)

Eigentlich hätte ich dazu heute gerne mehr gemacht, aber mir fehlte die Zeit. Deshalb hier ein paar Links zum Thema, die alle durchweg lesenwert sind.

Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren – Eingemauert in Ruinen | Sueddeutsche
„Und so waren nicht nur die Herren im Kreml und ihre Satrapen, sondern auch die Herren der westlichen Welt ganz zufrieden mit der Zementierung der Teilung Deutschlands.“

www.50jahremauerbau.de
Besonders die Fotogalerie ist hier beeindruckend.

Die Mauer schweigt | Zeit
„Vor 50 Jahren begann die Regierung in Ost-Berlin mit dem Bau des „antifaschistischen Schutzwalls“. Über die politischen Umstände ist viel geschrieben worden. Was aber hat die große Ab- und Einsperrung mit den Menschen der DDR angestellt? Mutmaßungen eines Insassen.“

Wie Berlin den Bau der Mauer erlebte | Tagesspiegel
„Die Trennung erfolgte am frühen Morgen. Der 13. August 1961 überraschte viele und riss tiefe Wunden in die Stadt. Doch der Tag war auch ein Anfang.“

Die wohl beste Berichterstattung zum Thema hatte übrigens SpOn. Mal am dortigen Tagesgeschehen vorbei, haben die seit Wochen auf einestages jede Menge guter Erlebnisberichte nebst Fotostrecken von Augenzeugen. Die für mich interessantesten pack ich hier mal mit rein.

Wie Berlin den Mauerbau erlebte – historischer Liveticker
Was passierte am 13. August in der Stadt Berlin? SpOn stellt das in Form eines Live-Tickers dar. Klasse Idee.

Die unsichtbare Todeszone | einestages
„Die Mauer kannte jeder. Doch wo während des Kalten Krieges die eigentliche Grenze zwischen West- und Ost-Berlin verlief, wussten nur die wenigsten. Vielen Menschen wurde dies zum Verhängnis – darunter fünf Kindern, die vor den Augen herbeieilender Retter ertrinken mussten.“

„Nicht ohne meine Bücher“ | einestages
„Erst die Schallplatten, dann die Literatur, zuletzt er selbst: Minutiös bereitete Günter Teske im Sommer 1961 seine Flucht aus der DDR vor und schmuggelte Stück für Stück alles über die Grenze, was ihm wichtig war. Doch noch bevor er das erste Buch in den Westen bringen konnte, wurde die Grenze dicht gemacht. Aus Liebe zu seiner Bibliothek blieb er schließlich doch in der DDR.“

Anfänge der Berliner Mauer – Mörderisches Flickwerk | einestages
„Sie konnten einander sehen, hören – und bewerfen: Dort, wo sich DDR-Grenzer und West-Berliner ab August 1961 gegenüberstanden, markierte zunächst nur ein Drahtverhau den Verlauf der späteren Mauer. Lange geheim gehaltene Aufnahmen aus dem Grenztruppenarchiv dokumentieren das provisorische Flickwerk.“

Generation Mauer | einestages
Hier alle Artikel zum Thema auf einestages.

Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke | Junge Welt
Hat heute auf jeden Fall für einiges an Aufregung gesorgt, gehört hier aber genau so in die Liste, wie alle anderen Links auch; Punkt.

So habt ihr dann einiges zu lesen für heute Nacht. Mal gucken, ob ich dazu noch einen passenden Mix finden kann.

2 Kommentare

  1. Basedow176414. August 2011 at 09:50

    Schöne Linksammlung. Gut auch der Erguss der jungen Reaktionäre als letztes.

  2. Basedow176414. August 2011 at 09:57

    Und noch was: Das Foto, das die „Junge Welt“ gewählt hat, war ein SED-Propagandafoto: Vier kampfbereite DDR-Bürger verteidigen ihren Staat gegen die „faschistisch-imperialistischen“ Angriffe aus Berlin-West.
    Das Foto wurde von der SED ganz schnell aus dem Verkehr gezogen. Alle vier machten nämlich rüber!

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