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Wie Eulen mithilfe von Schall unter Schnee jagen

In einem Wald in Manitoba sitzt ein Bartkauz-Weibchen auf einem dünnen Ast. Dann, mit ausgebreiteten Flügeln, gleitet sie von ihrem Sitzplatz herab und schwebt über die Schneedecke. Ihr speziell angepasstes Gefieder ermöglicht ihr dies in absoluter Stille, um nicht mit eigenem Geräusch die Beute zu übertönen.

Die Dokumentation „The Nature of Things“ nutzt spezielle Akustiktechnologie, um zu visualisieren, wie Bartkäuze kleine Beutetiere in Tunneln unter tiefem Schnee aufspüren. Indem sie die durch die Schneedecke entstehenden akustischen Illusionen ausgleichen, navigieren diese Raubvögel durch winterliche Landschaften und finden so Nahrungsquellen, die für ihr Überleben in der extremen Kälte unerlässlich sind.

Und fernab von dem: wie majestätisch bitte wirken diese Tiere?


(Direktlink, via Kottke)

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