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Autor: Ronny

Augenzucker: Layers – Art film by Maxim Zhestkov

Neues Optikschmankerl des Digitalkünstlers Maxim Zhestkov.

Layers is a 4K digital art film directed by Maxim Zhestkov exploring the juxtaposition of the outside and inside. Computer-generated dark and brutal geometric monoliths are dissected by invisible 3D objects to reveal the layers of the colourful and emotionally vibrant inner structures. At the intersections of the shapes we encounter complex structures which could be perceived as 3D representations of objects within a 4D universe.


(Direktlink, via Colossal)

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Doku: The History of the Drum Machine

Und wo wir gerade beim Thema sind, gleich noch diese noch recht neue Dokumentation über Drum Machines. Mit unser Lieblingsnervensäge und jeder Menge Trommelboxen.

Leon Theremin. Sly & The Family Stone. Prince. Drum machines have influenced our music and the way we perceive rhythm since the Rhythmicon popped onto the scene in the 1930s. Join William Kurk as he gives us a run-down of the evolution of the incredible drum machine.


(Direktlink)

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Moog One – A Meditation On Listening

35 Jahre hat die analoge Dame jetzt schon auf dem Buckel. Moog feiert das mit dieser Doku.


(Direktlink, via Johannes)

„Moog One – A Meditation On Listening“ is a film introducing the new Moog One Polyphonic Analog Synthesizer, the first analog polysynth released from Moog in over 35 years. Shot on both Super 8mm film and contemporary digital video, the film is a modern re-imagining of the original 1976 demo video for the Polymoog, Moog’s first polyphonic synthesizer, found here:


(Direktlink)

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Hilfe für die Freundin einer Freundin

Anne schreibt: „Die Tochter einer Freundin von mir hat Leukämie. Als Alleinerziehende hatte sie nie viel Geld und weil ihre Tochter gerade 19 geworden ist, bekommt sie auch keine Krankschreibung mehr.
Jetzt braucht sie Geld für Miete und alles andere.“

Um sie finanziell zu unterstützen hat sie für ihre Freundin eine kleine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wer mag und kann, kann dort etwas da lassen. Wer nicht mag oder nicht kann, der nicht.

Kann jeden treffen, bisschen Unterstützung kann dann auch jeder gut gebrauchen, denke ich.

Unsere Freundin Elisabeth (Name geändert) hat ihr Leben lang nicht auf Karriere gesetzt, sondern auf Freundschaften und auf soziale Projekte. Sie hat vieles ausprobiert und dabei war ihr ihre Unabhängigkeit immer wichtig. Sie hat nie zuende studiert und nie viel verdient, nichts großartig zur Seite gelegt.

Und wir können nicht glauben, dass ihr das nun so auf die Füße fällt! Ihre Tochter ist schwer krank – doch sie kann es sich eigentlich nicht leisten, sich richtig um sie zu kümmern. Denn als Mutter einer 19-Jährigen gibt es kein Krankengeld für die Mutter – es wird erwartet, dass diese ganz normal weiter arbeitet.

Kurz zum Hintergrund: Elisabeth ist alleinerziehend (Miras Vater hat sich noch während der Schwangerschaft von ihr getrennt). Und bei Mira wurde im Herbst Leukämie festgestellt, seitdem ist sie im Krankenhaus, bekommt Chemo und wird dort noch lange bleiben müssen. Zwischendurch kann sie auch mal nach Hause, aber die meiste Zeit muss sie im Krankenhaus sein.

Dass Mira gerade 19 geworden ist, führt dazu, dass sie nicht mehr auf der Kinderstation liegt, sondern wie eine normale Erwachsene behandelt wird. Für Elisabeth bedeutet das, dass sie keine Krankschreibung als Mutter bekommt. Ihre Kolleg*innen sind zwar sehr verständnisvoll, aber Geld braucht Elisabeth trotzdem, und sie hat jetzt viel weniger Zeit zu arbeiten: Sie bringt Mira jeden Tag Essen ins Krankenhaus, weil es ihr wichtig ist, dass Mira gut isst – und das Standardessen im Krankenhaus ist dabei eben keine große Hilfe.

Und natürlich ist es in dieser Situation schwer, überhaupt an etwas anderes zu denken als an Mira.

Bitte helft Elisabeth und Mira, damit sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht auch noch darüber Gedanken machen müssen, wie sie die Miete und alles andere bezahlen, und sich vielleicht sogar mal was Gutes tun können.

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Adventskalender 2018, Türchen #03: Janthe – Pump it like Jesus!


Es ergab sich einst, dass eine sympathische Jugendliche bei mir im Jugendclub auftauchte. Sie kam mit ihrem Freund, der am Deejaying interessiert war. Sie wurde dann so etwas wie eine Stammbesucherin. Wir sprachen über Musik, das Leben, die Liebe und wie man die Welt zu einem besseren Ort machen könnte.

Irgendwann trennten sich die beiden, er gab das Deejaying auf, sie ging nach Leipzig. So wie heute viele junge Menschen zum Studieren nach Leipzig gehen.

Ich mag Social Media in diesem Punkt immer noch sehr gerne. Ich sehe, was meine einstigen Clubbesucher so treiben und wie sie für sich den Welt entdecken und ihr Leben in dieser einrichten. So bekam ich mit, dass jene Jugendliche von damals heute als Janthe das Musizieren im Allgemeinen und das Deejaying im Speziellen für sich entdeckt hatte und mittlerweile ziemlich regelmäßig in dieser Mission hinter den Decks steht. Und dann dachte ich, sie muss einfach mit in den Kalender.

Und weil heute Montag ist, gibt es hier jetzt erstmal was zum wach machen. Eigentlich spiele sie Techno, meinte sie, das hier sei doch eher „housy“ geworden. Dafür aber ballert diese recht ordentlich und hat auch eine kurz nicht näher erläuterte Hintergrundgeschichte: „Das war ganz abenteuerlich – hinter dem Mix liegt einiges an kaputter Technik und sogar ein mini Autounfall.“

Vielleicht erzählen wir die ein anderes Mal ausführlicher. Jetzt erstmal alles auf laut – und Abfahrt.

(Direktlink)
Style: Techno
Length: 01:09:13
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Via Maris – Side Effects
Desert Sound Colony – I C Jangles feat. Baby Rollen (Instrumental)
Qnete – Segway City Tour
Desert Sound Colony – Tickle Me Pink
Spencer Parker – Three Dee NYC
Reptant – Hypnotik Psykotik
Jensen Interceptor – Planetary Mindset
Almaty – Gennaro (Endian Remix)
Randomer, Hodge – Slipping
Rees, Squane – Little Orphan Android
Robag Wruhme – Wabb Bodun
Ennio – Giza
Joy O, Ben Vince – Systems Align

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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