Der Montag heute könnte mir egaler nicht sein. Ich habe Urlaub und hänge zum Saisonabschluss im Bulli an einem See in der Brandenburger Pampa rum, wo sich so ein Montag eigentlich ganz gut anfühlt. So von außen betrachtet. Aber dieses Glück hat ja nicht jeder – und ich bin ja eh ein mitfühlender Mensch. Kommt also gut in die Woche.
Weil ich gestern über Umwege mal wieder auf „All is full of love“ gestoßen bin und weil ich sie nach wie vor für eine unfassbar großartige Künstlerin halte, eine Doku über Björk und ihr Schaffen aus dem Jahr 1997, in dem ihr Album „Homogenic“ erschien.
Sehr hörenswertes Radio-Feature von Ralf Summer über Kruder & Dorfmeister bei Bayern 2 Zündfunk. Mit jeder Menge Musik der Beiden und mit ihnen selber zum 25. Jubiläum des Überalbums „K&D Sessions™“. Am besten gleich hören, gibt es nur noch 3 Tage in der Audiothek.
Peter Kruder & Richard Dorfmeister haben Musik-Geschichte geschrieben: mitten im Techno-Boom der frühen 90ern sorgten die beiden Österreicher mit ihrem neuen Sound für den nötigen Gegenpart. Als K&D machten sie warmen, soul-fullen und tempo-reduzierten Downbeat. Für manche war es der neue Kaffeehaus-Sound aus Wien. Und weil ihre Mischung so schnell boomte, häuften sich Remix-Anfragen – aus allen Genres: Depeche Mode, Madonna, Roni Size! Sie alle schickten ein Fax ins G-Stone-Studio der Beiden. Und wenn Peter und Richard nach ihren weltweiten Wochenend-DJ-Gigs am Montag zum Fax-Gerät gingen, mussten sie sich erstmal durchs Thermopapier kämpfen, das den Büroboden bedeckte. Am Ende sagten sie sogar Anfragen von David Bowie oder ihrer „Göttin“ Sade ab – wenn die Original-Songs nicht passend erschienen. Vor 25 Jahren erschien ihre Remix-Sammlung „The K&D Sessions“ – danach trennten sich die Wege der Beiden Richtung Solo-Projekte.
Bisschen den nicht vorgegebenen Bildungsauftrag trotzdem erfüllen, weil Mythos und so.
Five thousand years ago, ancient builders moved 30-ton stones across hundreds of miles to construct the iconic monument we know today—Stonehenge.
Despite modern research, how they accomplished this feat remains a mystery. Some theories suggest the use of wooden rollers and rafts, while others propose ramps and pulleys to position the stones with precision, revealing the builders’ sophisticated knowledge of design and possibly even astronomy.
While its exact purpose is still debated—whether a burial ground, a solar temple, or an astronomical observatory—Stonehenge continues to captivate us as one of history’s greatest enigmas.
Die Xiaomeisha Ocean World in China hat mit einem Walhai für sich geworben, der in echt ein Roboter und kein lebendes Tier ist. Dieser Umstand löste eine Welle negativer Bewertungen von Besuchern aus, die sich von der Werbung des Aquariums getäuscht fühlten. Einige forderten ihr Geld zurück, nachdem sie sahen, dass der Walhai nicht echt war. Das Aquarium verteidigte seine Entscheidung und erklärte, es habe Millionen von Yuan in die Entwicklung des Roboter-Walhais investiert, um den Tierschutzgesetzen zu entsprechen, die den Handel und den Fang echter Walhaie, der größten Fischart der Welt, einschränken. So ein Zoo voller Roboter-Tiere wäre da vielleicht eine Marktlücke. Ich würde hingehen.
Der Fotograf Noah Wetzel hat letzte Woche den Kometen „Atlas“ gefilmt, als dieser in die nördliche Hemisphäre eindrang. Sieht man so auch nicht alle Tage.
Der italienische Künstler Amedeo Capelli schuf ein makabres Orchester aus Skeletten, die alle von Hand geschnitzt und mit Drähten, Haken und Holzzahnräder an einem Griff befestigt wurden, die jeden der spielenden Musiker:innen dann in Bewegung versetzt.
It was supposed to be the special video for Halloween, but it turned out to be one of the most complex works I’ve ever made. Welcome to my wood carving workshop. It took me thousands of pieces of wood, rope, iron, aluminum and three weeks of intense work to finish this Macabre Orchestra, I hope it impresses you with the dark notes of Giuseppe Verdi’s Dies Irae.
Die Fernheizoper ist ein Film aus dem Jahr 2001, der im ehemaligen Heizkraftwerk am Wriezener Bahnhof, dem späteren Berghain gedreht wurde, als dieses nicht mehr als ein verlassener Ort war. Toni Traum war ein Friedrichshainer Junge aus einfachen Verhältnissen. In „Die Fernheizoper“ begleitet ihn die Kamera auf seinem Streifzug durch das ehemalige Heizkraftwerk am Wriezener Bahnhof – drei Jahre bevor dieses zu einem der berühmtesten Club der Welt wurde: dem Berghain. Der Film zeigt das Kraftwerk bevor er zum Club wurde. Und ist gleichzeitig Zeugnis des Beginns der Karriere eines Berliners, der unermüdlich für seinen Traum, Schauspieler zu werden, kämpft und Jahre später dann tatsächlich ein Schauspieler wird.
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