
(Danke, Thomas!)
-->
Zum Inhalt springen
Ich will das nicht werten, sondern nur fürs Protokoll hier mit drin haben. Auch weil es ein wenig an meinen DIA-Fund der DDR-Kaufhallen in den frühen 90ern erinnert. Außerdem mag ich das GIF. Sehr.
I’m not sure when this was filmed.. I visited Russia several time on productions. Coming from LA LA Land (USA) I was amazed by the condition of the country… The people are some of the most hard working, industrious, talented you will ever find. But they are in a system where you’re not reward for your hard work… I hope it’s much better now!
(Direktlink, via reddit)
Gregor Weichbrodt hat das Grundgesetz mit einem Algorithmus in die Sprache übersetzt, die viele der Pegida-Tröten, Besorgten und andere Patrioten bei ihren virtuelle Grabenkämpfen in den Kommentarspalten so nutzen. Wer mal aus Versehen in jenen Spalten gelandet ist, weiß, dass das mitunter schmerzhaft sein kann. Gerade für die deutsche Sprache. So entstand jetzt das „Gruntgesets“ in der Sprache eben jener, die es mit der selbigen mitunter nicht ganz so genau nehmen. Selbstredend komplett in Capslock!!!!
In „Gruntgesets“ wurde der Verfassungstext für die Bundesrepublik Deutschland neu geschrieben. Grundlage für die Bearbeitung war ein Schriftbild, das sich in Sozialen Netzwerken und Kommentarspalten im Internet wiederfinden lässt: aus dem Affekt niedergeschriebene, hasserfüllte Texte in Großbuchstaben, missglückter Rechtschreibung und überdeutlicher Interpunktion.
Während die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland das Ergebnis langer, diskursiver Kämpfe ist, scheint der Diskurs im Internet an seine Grenzen gelangt. Hier kann jeder schreiben und sich für seine rechtsnationalen Ausflüchte auf höhere Werte berufen, wie Patriotismus (Pegida) oder sogar auf das Grundgesetz selbst (Artikel 5: Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft – oder: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“).
Ich mache mich ungern über Schreibfehler anderer lustig, finde diese Arbeit allerdings dennoch sehenswert. Hier als pdf.
(via René)

(Gerade abgelaufen: ein vermeintlicher Ausweis des Deutschen Reiches)
Verwaltungen scheinen aktuell nicht einfach mehr nur genervt von den reichsbürgerlichen Knetbirnen, diese führen offenbar auch zu Problemen in Verwaltungsabläufen. Das Land Brandenburg sah sich deshalb wohl dazu verpflichtet, ein Handbuch für den Umgang mit diesen Menschen in Verwaltungen zur Verfügung zu stellen. Herausgegeben wurde das Handbuch „Reichsbürger“ (hier als pdf beim Verfassungsschutz ?) vom Brandenburgischen Institut für Gemeinwesen.
Ein KommentarKommunen, Landkreise und Finanzbehörden beklagten zunehmend, dass sie Einschüchterungsversuchen und Übergriffen ausgesetzt seien, betonte Verfassungschef Carlo Weber am Sonntag in einer Mitteilung. Auch ideologische Überschneidungen zwischen Reichsbürgern und Rechtsextremisten würden gesehen.
[…]
Vor allem Mitarbeiter in der Finanzverwaltung haben häufig (unangenehmen) Kontakt mit ’Reichsbürgern. Klar, ’Reichsbürger’ wollen keine Steuern an ein Land [die Bundesrepublik] zahlen, das in ihren Augen gar nicht existiert. Anders sieht es dagegen aus, wenn sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch empfangen.
Was Impfgegner so sagen. Wusste ich bisher auch nicht. Wirft allerdings die Frage auf, ob alle nicht Geimpften nicht masturbieren – und wenn doch, warum? Na?

(von Dinge, die Impfgegner sagen, klick für in groß, via reddit)
Ich war gerade draußen. Ich weiß nicht, ob von euch heute schon jemand draußen war, aber es ist kalt. Arschkalt.
Jetzt, wo ich wieder drin bin, sehe ich diese fantastischen Wolldecken von Anna Marinenko. Um diese anbieten zu können, hatte sie im letzten Jahr eine Kickstarter-Kampagne gestartet, bei der sie $20.000 sammeln wollte. Am Ende kamen über $200.000 zusammen, was belegt, dass offenbar viele Menschen so eine Decke haben wollen. Ich zähle mich dazu – wegen der Kälte an Tagen wie heute.
https://vimeo.com/146133668
(Direktlink, via Markus)
Super soft and smooth 100% merino wool blankets by Ohhio. They will warm you up on chilly evenings, and will be pleasant reminder of sunnier spring days.
Ein Kommentar
"Was ist mit deinen guten Vorsätzen?"
"Die sind joggen."
— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) January 2, 2016
Läuft gerade auf arte, wo ich mir die Doku aktuell ansehe. Nicht weil ich die Musik von Motörhead sonderlich schätzen würde, sondern weil ich glaube, Lemmy als Persönlichkeit zu schätzen. Weil er genau das war. Eine Persönlichkeit. Mit Haltung. Ein Punk, der Punk war, bevor Punk punk war.
Er trug bereits als Zehnjähriger in seiner walisischen Grundschule den Spitznamen „Lemmy“: der spätere Heavy-Metal-Pionier Ian Fraser Kilmister. Er war Gründer und treibende Kraft hinter der Band Motörhead und prägte mit seiner legendär rauen Stimme die Geschichte der Rockmusik wie kaum ein anderer.
In den über vier Jahrzehnten seiner Karriere war Rocker mit der charakteristischen Reibeisenstimme häufig dabei, wenn Rockgeschichte geschrieben wurde: Er erlebte die Beatles im Cavern Club, arbeitete als Roadie für Jimi Hendrix, war geistiger Ziehvater von Sex-Pistols-Frontman Sid Vicious und spielte ebenso in Beat-Gruppen, wie in psychedelischen Rockbands wie Hawkwind oder JHawk mit. Sein großes musikalisches Verdienst war es aber, dass er Punk und Metal zusammenführte und damit den Weg für Thrash-Metal-Bands ebnete.
Über die Jahre beeinflusste er Musiker wie Dave Grohl, Slash und die Mitglieder von Metallica. Sie alle kommen in dem Dokumentarfilm zu Wort, genau wie Kilmisters Weggefährten Ozzy Osbourne, Alice Cooper und viele andere.
Dazu passend und hörenswert: Podcast: Lemmy – Der heilige Rock’n’Roller.
Jeden verdammten Abend beweisen wir, dass wir eine Rock’n’Roll-Band sind. Das motiviert uns. We are the real thing. Wir sind sind nicht nur fünf Typen, die ab und zu ins Studio gehen. Wir sind immer on the road. Da, wo eine richtige Rock’n’Roll-Band nun mal hingehört. Wir sind keine Heavy Metal-Band, keine behämmerte Trash Metal-Band. Wir sind eine Rock’n’Roll-Band, das waren wir immer und werden es immer sein.
[audio:http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bP/_AJS/9-rf_Ary/151229_1905_Zuendfunk_Zum-Tod-von-Motoerhead-Saenger-Lemmy-Kilmis.mp3]
(Direktlink, via René)
Heute: Korn Cola. Ist ja auch eines der Rezepte, die man können muss. Oder so.

(via Dorfpunk)