Zum Inhalt springen

Autor: Ronny

Slumber Session: Lusine

79890d7a2db311e3a3ec22000a9d0dfd_7

Die ersten Blätter verlassen die Bäume, draußen regnet’s, ich sitze hier so neben einer Tasse Tee und hoffe, dass das alles wieder ganz schnell vorbei geht. Wohlweißlich, dass 5-6 Monate alles andere als „schnell vorbei“ bedeutet.

Allein der Umstand, dass die kalten Tagen gemeinhin die Musikvorlieben meinerseits ein wenig entschleunigen, macht das alles irgendwie erträglich. Und da passt es hervorragend, das eine neue Slumber Session draußen ist. Eine, die kein Geringerer als Lusine vermischt hat. Die klingt nach fallenden Blättern, nach Regen und nach Tee mit Marzipan-Aroma. Die Tracklist ist ein Knaller. Also alles doch nicht so schlimm. Aber eigentlich schon. Irgendwie.

Seattle-based DJ and producer Jeff McIlwain aka Lusine makes electronic music that’ll make you want to get creative too. Giving him an excuse to take a quick break from scoring films, we asked the talented artist to take us on a sleepy journey through time and space. Sit back, relax, and enjoy the ride!


(Direktlink)

Tracklist:
1. Kid Smpl – I Think It’s Gone (DJAO Cover)
2. Lusine – Quiet Day
3. Philip Grass – All I Need
4. Shigeto – Ritual Howl
5. Rival Consoles – Soul (feat. Peter Broderick)
6. Chrome Sparks – The Meaning of Love
7. Dabrye – Magic Says
8. Nosaj Thing – Voices (Dorian Concept Remix)
9. Shinamo Moki – Rowena’s Wedding
10. Paul White – Hustle (Bullion Remix)
11. Teebs – Hi Hat (feat. Populous)
12. Fulgeance – Nightwalker
13. Letherette – Boosted
14. Nicolas Jaar – Variations
15. Sun Glitters – Insane

2 Kommentare

Kurzfilm: La Carnada

La Carnada ist ein wohl zurecht mehrfach ausgezeichneter Kurzfilm von Josh So­skin, der Manny, einen 13-jährigen Jungen aus Tijuana bei seinem ersten Drogenschmuggel zeigt.

„La Carnada“ is a short film that follows a 13 year old boy from Tijuana (Manny) as he embarks on his first drug smuggle across the „Devil’s Highway,“ a notoriously fatal stretch of desert on the Arizona/Mexico border.


(Direktlink, via r0byn)

2 Kommentare

Kunst und Ecstasy: Wandbilder aus Pillen

Chemical X macht Kunst aus Pillen. Und zwar mit jeder Menge Pillen. Er schafft quasi Ikonen aus MDMA. Das muss man nicht gut finden, aber interessant ist es alle mal, außerdem sieht das ziemlich großartig aus.

Das finden wohl auch andere, so das er ab Morgen in der Bear Cub Gallery eine Ausstellung mit dem Namen „The Ark“ aufhängen wird.

Sehr kurzweilig auch sein Facebook-Account mit ganz vielen bunten Pillen.


(via Mixmag)

4 Kommentare

Sheds Live-Vertonung von Nosferatu

Der Berliner Techno-Haudegen Shed hat im letzten November im UT Connewitz in Leipzig eine Aufführung von Nosferatu, des vielleicht ersten Horrorfilms überhaupt, live begleitet und dem Film eine von ihm in Sound geschneiderte, neue Jacke übergezogen. Ich mag derartige Projekte ausserordentlich gerne und finde, dass der Mitschnitt mehr als gelungen ist. Wahrscheinlich wirkt Film und Sound in der Summe noch mal ganz anders und sehr viel intensiver. Wer sich das mal so geben will: die Zeitstempel in der Playlist sind nicht umsonst dabei.

Live music made for the silent movie “Nosferatu” by Friedrich Wilhelm Murnau.
Recorded at UT Connewitz, Leipzig, 28th NOV, 2013.
All music by Shed/R. Pawlowitz.

TheNOSProject-660x660


[audio:http://www.nowt.de/audio/The_NOS_Project_Live_in_Leipzig.mp3] (Direktdownload, via FACT)

Schedule/tracklist:
Beginning Of Movie –
Intro – 0:00
Eupho Ⅰ – 1:22
Ease Ⅰ – 5:02
Inter Ⅲ – 10:31
Eupho Ⅲ – 16:27
Inter Dist Ⅲ – 24:43
Dist Ⅰ – 30:26
G3 Plus – 37:29
Ball Pick Up – 44:34
Ballistik VER2 – 47:55
Disto Ⅱ – 51:50
Ease Ⅱ – 1:00:20
Inter NOS F – 1:07:03
NOS Es Harp – 1:13:50
Inter RQ NOS – 1:18:38
RQ171 – 1:19:45
– END Of Recording

5 Kommentare

Samstag, Zyankali Bar, Berlin: 5 Jahre Echochamber u.a. mit Icke

10428675_10152317972523848_1532960092248188792_n

Der Berliner Dubpapst Saetchmo feiert am Samstag das nun 5-jährige Bestehen seiner immer Donnerstags gestreamten Echochamber. Ich höre seine Sendung regelmäßig, wenn auch nicht wöchentlich und finde, dass die eigentlich in einen klassischen Radiosender gehören würde, aber das habe ich ja nicht zu entscheiden.

Das musikalische Programm in der Zyankali Bar wird eher dubbiger Natur, was genau ich dort auf die Teller packen werde, weiß ich noch gar nicht so genau, denn ich hatte den Termin bis vor ein paar Tagen tatsächlich total verpeilt. Nun aber hab ich’s wieder im Kopf. Los geht’s um 22:00 Uhr und musikalisch wird der Abend neben Saetchmo von Welle One Love, Grizdub vom Dubocalypse Wednesday und mir untermalt. Wer Bock hat, kommt auf ein Gläschen rum, der Eintritt ist frei, zum sich darauf Einstimmen gibt es hier ab 21:00 Uhr die heutige Ausgabe der Echochamber.

Ein Kommentar

Videoaufnahmen aus dem vom IS besetzten Rakka in Syrien

Eine syrische Studentin hat in Rakka, einem Ort im Nordosten Syriens, diese Videoaufnahmen gemacht. Die Stadt wurde im Jahr 2013 vom IS eingenommen und wird seit dem vom selbigen kontrolliert. Nun hat sie das Video zwei französischen Fernsehsendern übermittelt, die seine Echtheit versichern. SpOn hat dazu diesen Artikel.

A Syrian woman from Raqqa chose to carry a hidden camera to record what life is like inside the northern Syria city after it was taken over by Islamic State almost 18 months ago.

Filmed in February and April this year, the footage shows men – and women – carrying weapons as they go about their business in busy streets. A veiled woman with an AK-47 slung over her shoulder can be seen holding a child’s hand as they enter a playground.

At one point a man in a car pulls up and beckons to the undercover videographer to come forward before berating her for not sufficiently hiding her face under her veil.
The video, which was aired on France 2 this week, also shows French women talking with relatives in France in an internet cafe. They insist they are happy in the city and have no intention of returning, despite their families‘ desperate pleas.
(Telegraph)


(Direktlink)

Hier das Video auf Französisch mit englischen Untertiteln.

3 Kommentare

Die Porn-Site Pornhub mag jetzt auch in Musik machen

Nachdem das mit Coolio schon recht gut funktioniert hat, will Pornhub, die vielleicht täglich am meisten Internet-Traffic verursachende Seite überhaupt, jetzt auch mehr mit Musik machen. Die neuen Vertriebswege sind offenbar unergründlich und erschließen sich mir letztendlich nicht wirklich. Aber was weiß ich schon. Einige der jungen Musikanten wird es womöglich freuen, auch wenn $5000.00 noch weniger sind, als man bei im Falle eines „Gewinns“ bei heutigen hiesigen Casting-Formaten mitnehmen kann.

Bei FACT nennen sie diese Idee süffisant „Record Label“, worauf sie am Ende sicher nicht hinauslaufen wird.

Pornhub’s head of PR Matt Blake told Billboard that he felt that the company had “always seen a strong music presence from the beginning,” saying that artists had been uploading their own R-rated versions of songs, for example. Certainly Falty DL used the site to premiere his ‘Some Jazz Shit’ video from earlier this year, but bizarrely it didn’t feature anything untoward, apart from the groaner of a title.

Vice President Cory Price explained that while Coolio had achieved a large amount of interest in his masturbation anthem ‘Take it to the Hub’, the label were actually “looking for acts that aren’t necessarily porn-focused.” Not the word “necessarily” there, we’d guess that it would certainly be a help if they’re looking for pageviews. We can’t really see people visiting Pornhub to watch an experimental video of some CG shapes moving through space at high speed. Price does at least seem to understand this, admitting ”we’re an ad-based network looking for content that appeals to our demographic. Mature lyrics for an adult audience; no boy bands or teen-pop, for instance.”

Einen Kommentar hinterlassen

1998, die Bravo rät: Schummeln per Internet

Die Lehrer für die Hausaufgaben online bescheißen. Klappte damals offenbar ziemlich gut, heute nur noch die Hälfte davon. Lehrer werden schließlich und zum Glück auch jünger und die Anzahl der in den letzten Jahren als gefakt aufgeflogenen Dissertationen steigt vierteljährlich. Und das Lehrer locker auch mal locker bis zu 300 Wörtern in Suchmaschinen finden können, ist heute selbst unter Schülern kein Geheimnis mehr. Wohl denen, die damals mehr Glück hatten.

Schulhilfen.com gibt es heute nicht mehr, Referate.de wird wohl mit heute anderem Konzept in ein paar Jahren, wenn nichts dazwischen kommt, sein 20stes Jubiläum feiern. Und wir alle wissen schon warum.

schummeln-internet-1998-1


(via Von Gestern)

3 Kommentare