Zum Inhalt springen

Autor: Ronny

Praktisch an so einem lastfm-Account ist, dass man einen ziemlich konkreten Überblick darüber bekommt, wieviel man wovon und wann gehört hat in den letzten Wochen. Ich wusste, das ich zu viel Radiohead höre in der letzten Zeit.

2 Kommentare

Wichtig popichtig…

Rauchverbot ist ja auch zum Schutz der Bürger. Der Bürger wird demnächst gar nichts mehr selber machen müssen. Der wird geboren, kommt in so einen Karton, fährt durch die Gegend, wird gepflegt, gefüttert, wird geschützt vor allen Dingen. Dann werden ihm Filme gezeigt von Leuten, die mal geraucht haben, aus denen die Szenen, in denen John Wayne eine Zigarette hält, rausgeschnitten sind.

[…]

Ich bin Nichtraucher geworden. Habe mir aber neulich ein Päckchen Zigarren gekauft, weil mir das mit dem Rauchverbot irgendwie auf den Wecker geht. Ich habe gesagt, jetzt rauche ich erst recht noch mal eine. Ich war in Heidelberg, da gibt es gerade in der Altstadt wie leergefegte Lokale und alle stehen draußen. Ich fand es gut da draußen, es bilden sich immer ganz neue Grüppchen, die unterhalten sich. Wahrscheinlich ist das auch eine Maßnahme zur Ankurbelung der Wirtschaft, dann kaufen sich die Leute mehr Wintersachen.

Helge Schneider im Tagesspiegel.

Einen Kommentar hinterlassen

Es gibt diese Songs, die man niemals nicht aus dem Ohr verliert. Deshalb, weil sie einfach zu prägnant in der Birne kleben, und das seit dem Moment, als sie man ein erstes Mal zu hören bekam. Sie kleben dann auf ein Nimmerverschwinden da hinten irgendwo im tertiären Gedächtnis und sobald sie irgendwann in der Nähe auch nur anklingen, fangen sie dich ein, nehmen dich mit auf einen akustischen Flashback. Ganz genau so, wie diese Nummer. Es war irgendein Sonntagmorgen im Berliner E-Werk, Mitte der Neunziger. Sobald heute auch nur der erste Pianoanschlag davon irgendwo zu hören ist, gehe ich imaginär auf den E-Hof und schaue in die Sonne. So wie damals. Ich liebe es.

Aphex Twin – On

(Direkt Geplätscher mit Rumms, (via))

(Ach, wenn es doch nur länger wäre.)

2 Kommentare

Neues auf Tendenzen Freier Entfaltung. Die beiden verschallerten Briten nennen sich Bigger Than Jesus und machen eine EP, die locker als total durchgeknallt durchgeht. Genau so also, wie es der Name schon vermuten lässt. Remixe gibt es von Perc und Saint iBot. Wer hier Minimal erwartet, fährt gegen die Wand, die beiden drücken mal so richtig kräftig auf die Hupe. Vorhören geht hier, kaufen geht in jedem Recordstore. Der obligatorische Link zu mBeat.de muss hier mal wegfallen, die sind Offline, warum auch immer. Also ich würde die Scheibe glattweg kaufen, wenn da nicht… Und so.
Beatport, kompakt.mp3, Juno und alle anderen üblichen Downloadstores ziehen die Tage nach.
Behauptungen, die Platte könnte aufgrund des Namens in den Staaten auf dem Index landen, wurden als Unsinn abgetan.

Einen Kommentar hinterlassen