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Bremen: Hauben sollen Polizei vor Spuck-Attacken schützen

Ich nehme mal die Überschrift von SpOn, weil ich nur diese lesend erst dachte, die Polizei würde da zukünftig mit Hauben auf dem Kopf rumlaufen. „Nun ja, sieht ganz schön blöde aus“, dachte ich erst, ich Trottelchen. Jetzt erst peile ich, dass die Hauben nicht für die Beamten, sondern für die Festgenommenen sein soll.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte schon vor zwei Jahren die Anschaffung angekündigt, darauf entbrannte eine heftige Debatte. Vergleiche mit Guantanamo und Afghanistan wurden gezogen. Das kann Senator Mäurer nicht nachvollziehen. „Ich halte die Hauben für verhältnismäßig und angemessen“, sagt er. Sie dürfen nicht präventiv eingesetzt werden, sondern nur, wenn der Festgenommene bereits gespuckt hat oder als notorischer Spucker bekannt ist.

Mit was die Polizei heute so zu kämpfen hat…
(via Max)

3 Kommentare

  1. marius18. November 2014 at 16:21

    http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/polizeibremenspucken100.html
    „Was Beamte im Juli bei einem Einsatz in Bremen erlebten, war aber besonders unschön: Ein an Hepatitis C erkrankter Drogenabhängiger spuckte im Streifenwagen wild um sich. Sekret landete nicht nur auf der Uniform und im Gesicht der Beamten, sondern auch am Mund einer jungen Polizistin.“
    Irgendwo dann doch berechtigt, zumal Streifenpolizisten selten in Vollschutz herumlaufen.

  2. Bernd18. November 2014 at 19:50

    Ich find das vollkommen in Ordnung. Du möchtest dich doch auch nicht anrotzen lassen.

  3. Alreech19. November 2014 at 18:33

    Die Bullen werden auch immer lascher.
    Wenn jemand früher so etwas abgezogen hat, ist er im Revier auf dem Weg zur Arrestzelle halt gestolpert und auf die Fresse gefallen…

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