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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Worüber lachen eigentlich AfDler

Lustiges Daten-Diagramm, das dem Datenauswertungsdingsi der Süddeutschen entspringt, das alle möglichen Facebook-Likes analysiert und aufgrund dieser Daten sein Standing in der eigenen Filterblase zu veranschaulichen versucht: der Facebook-Faktor.

„Für unseren Filterblasen-Test wird Ihr Facebook-Profil mit einer umfassenden Liste von Facebook-Seiten abgeglichen, die in den vergangenen Monaten während der datenjournalistischen Recherche in Facebook entstanden ist. Dazu werden Ihre Facebook-Likes – die Seiten, die Sie mit „Gefällt mir“ markiert haben – ausgewertet und mit den Rechercheergebnissen der SZ abgeglichen.“

Auf dieser Grundlage hat man auch mal geguckt, worüber Befürworter der verschiedensten Parteien so lachen. Alle ein bisschen über irgendwas. Außer die AfD, bei denen lacht man offenbar nicht ganz so gerne. Nicht mal über Dieter Nuhr. Gut, nach Mario Barth hat man hier nicht geguckt und vielleicht haben die dort auch einfach nur einen „ganz eigenen Humor“. Oder lachen generell nicht so gerne. Oder nur nicht über das, was über den gebührenfinanzierten Rundfunk gesendet wird. Oder immer noch über Heinz Erhardt, was mir für den ein bisschen leid tun würde. Aber man weiß es nicht.

„Das Umfeld der AfD ist eine weitgehend humorfreie Zone. Selbst beim Postillon und der heute-show, bei denen sich die Anhänger aller anderen Parteien so einig sind, dass sie auf den Top-100-Listen von Linken bis CSU landen, finden sich deutlich weniger AfD-Nutzer. Ähnlich bei Extra 3 und Dieter Nuhr, die bei den meisten anderen Parteien ebenfalls einen hohen Stellenwert haben. Die Grafiken zeigen die Beliebtheit von Satirikern und Satire-Sendungen in den verschiedenen Parteienmilieus. Je ausgeprägter die Ausschläge entlag der Achsen, desto höher die Popularität unter den einer Partei nahestehenden Nutzer. Je mehr Parteiachsen das farbige Feld umfasst, desto verbreiteter sind sie über Parteigrenzen hinweg. Die Leerstelle bei der AfD verweist also auf das Desinteresse der AfD-Nutzer an vielen Satireangeboten:“

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Tomatensorte unter Open-Source-Lizenz: Sunviva

Kurzer Artikel über die Tomatensorte Sunviva.

Sunviva ist die erste gezüchtete Tomatensorte, welche mit der Open-Source Saatgut Lizenz unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht wurde. Die Sorte wurde im Netzwerk des ökologischen Freiland-Tomatenprojekts der Universität Göttingen gezüchtet. Der ursprüngliche Saatguterzeuger ist Culinaris. Dank der Open Source Lizenz darf das Saatgut weiter vermehrt und für eigene Züchtungen genutzt werden, wenn diese ebenfalls unter die Lizenz gestellt werden.

Es handelt sich um eine aromatische süß-saftige Cocktailtomate Die Früchte sind leuchtend Gelb. Die Pflanzen sind robust und zeigen gegen Braunfäule eine Resistenz. Aussaat ab Mitte Februar.

Einer Freilandsorte mit gelben Früchten, die es wohl kaum in die Gemüseauslagen der Supermärkte aber auf die Teller des selbstanbauenden Tomatenfreundes schaffen dürfte. Das besondere an ihr: sie gehört zu den ersten Pflanzen, die unter einer sogenannten Open-Source-Lizenz in die Erde kommt und als Nutzungsregel mitbringt, dass sie niemals patentiert werden darf.

Die Sorte ist zwar geschützt, aber jeder darf sie kostenlos verwenden und weitergeben, auch Geld damit verdienen. Nur patentieren oder anderweitig schützen lassen darf er sie nicht. Das gilt ebenso für zukünftige Pflanzen, die auf Basis von „Sunviva“ entwickelt werden. So sollen große Konzerne keine Möglichkeit bekommen, sich die Züchtung unter den Nagel zu reißen.

Denn genau das passiere viel zu oft, beklagen Kritiker.

Kaufen kann man die Samen hier. Schöner Ansatz, der gerne ausgebaut werden kann. Für mehr Open Source in den Beeten.

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Aktivisten trollen Trumps Denunziations-Hotline „Criminal aliens“


(Foto: Pixabay)

Die US-Regierung hat gestern eine neue telefonische Hotline geschaltet, in der Anrufer Verbrechen von „criminal aliens“, so der dort benutze Ausdruck für etwaig kriminelle Ausländern, gemeldet werden können und sollen. Ein ganz klassischen Denunziationsinstrument. Die Aktion verlief dann anders als erwartet, denn etliche Anrufer blockierten die Leitungen, um UFO-Sichtungen zu melden. Gestern war in den Staaten „Aliens-Day“, dazu dann die behördliche Aufforderung, „criminal aliens“ zu melden. Klar, dass dann alle ihre UFO-Sichtungen mitteilen wollten. Fragt ja sonst keiner nach.

Alexander McCoy, a Marine Corps veteran and activist, was one of the first to tweet out the call for trolls. He told Buzzfeed that he thought of the campaign when he noticed that „#AlienDay“ was trending. He thought it would „be a catchy way to fight back against the Trump administration’s use of bigoted language and racist stereotypes of criminality.“

(via The Fader)

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Modder-Jeans für über 400,00 EUR

Wenn ich als Kind vom Spielen mal so nach Hause kam, was ziemlich häufig vorkam, schlug meine Mutter die Hände über dem Kopf zusammen und fragte in steter Regelmäßigkeit, „Wie soll ich das denn bitte wieder rauskriegen!“? Ich wusste darauf keine Antwort, meine Kernkompetenz war es auch eher, die Hosen dreckig zu machen. Außerdem bekam sie die Buchsen dann doch immer wieder sauber.

Mit diesen hier wird das nicht gelingen. Die sehen zwar aus, als hätte sich ihr Träger im Modder gesühlt, sind aber mit Farbe „getunet“. An sich keine Sache, kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer so durch die Stadt laufen möchte. Und wenn, dann tut es vorher auch eine Woche Baustelle. ABER! Die Hose kostet über 400,00 EUR. Über vierhundert! Design und so. Denen hat doch irgendwer den Hut flambiert. Oder wie Krang T Nelson schreibt, „Sunset in the garden of late capitalism“.

Heavily distressed medium-blue denim jeans in a comfortable straight-leg fit embody rugged, Americana workwear that’s seen some hard-working action with a crackled, caked-on muddy coating that shows you’re not afraid to get down and dirty.

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Die PARTEI NRW auf die Frage, ob Schülerinnen und Schüler gemeinsam bis zur 10. Klasse beschult werden sollen

Am 14. Mai bestimmen die Wähler in Nordrhein-Westfalen über ihren nächsten Landtag. Dafür stellen sich 31 Parteien zur Wahl. Der dafür gefütterte Wahl-O-Mat hat alle Positionen der antretenden Parteien, wobei ja selten Einigkeit unter allen herrscht. Es gibt viele zu beantwortende Fragen, man kennt das.

Ich habe mich da mal durchgeklickt und das Ergebnis überrascht mich nicht sonderlich, aber das ist eine andere Geschichte.

Man kann von Die PARTEI halten, was man will, aber was sie hier auf die Frage, ob die Schülerinnen und Schüler gemeinsam bis zur 10. Klasse beschult werden sollten, antworten, ist an Plausibilität schlicht nicht zu überbieten. Das ergibt sowas von Sinn! Kannste nichts anderes sagen.


(via Lizas Welt)

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Skrillex in Handschellen, weil wohl die Musik in seinem Auto zu laut war

Vor zwei Tagen wurde Skrillex in Hollywood von der Polizei angehalten. Der Grund dafür: die Musik in seinem Auto wäre wohl zu laut gewesen.

Er feixte dann später, dass die Anlage in seinem Tesla einfach zu gut wäre.

In die vorübergehenden Handschellen kam er wohl aber, weil er keine ihn als solchen ausweisenden Papiere dabei hatte. Aber wer hat die auch schon immer dabei?

Jedenfalls filmte ein weiblicher Fan die Aktion und gab der Polizei dabei auch musikalisch einen Hinweis, wen genau sie dort wohl in der Acht hatten. „It’s Sonny.“

Ob das wohl geholfen hat?

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