Zum Inhalt springen

Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wie ein Magnet nach einem Strandfeuer von hunderten Paletten Nägel aus dem Sand holt

Im niederländischen Scheveningen und in Duindorp werden zu Neujahr traditionell sehr, sehr große Strandfeuer entfacht, für die mittlerweile Hunderte Holzpaletten verbrannt werden. Vor drei Jahren kam es in Scheveningen dabei zu einer Katastrophe, die Schaden in Millionenhöhe nach sich zog, woraufhin diese Feuer eigentlich der Vergangenheit angehören sollten. Nach Bürgerprotesten fanden sie nun dieses Jahr aber doch wieder statt, allerdings bereits an Silvester, weil die Wetterprognosen für Neujahr eher ungünstig waren und man da kein Risiko eingehen wollte.

Jedenfalls müssen die Strände danach natürlich gesäubert werden und um die wahrscheinlich tausenden Nägel, die die Paletten zusammenhielten, einzusammeln, werden riesige Magneten benutzt. Hoffentlich ziehen die auch wirklich alle aus dem Sand. Wer will so ein Ding im Sommer am Strand schon im Hintern stecken haben. Ob derartige Feuer überhaupt noch zeitgemäß sind, will ich dabei als Thema gar nicht erst anreißen.


(Danke, Christian!)

Ein Kommentar

Die BBC mit und über Subkulturen auf den Straßen Londons 1983

Die BBC war für „Scene“ 1983 in London unterwegs und hat mit Protagonisten aus der Punk-, Skin- und Goth-Szene über sich, ihr Erscheinungsbild, ihre Einstellungen und die Toleranz der anderen gesprochen. Außerdem begleitet sie eine junge Frau dabei, wie sie zum Punk wird und währenddessen reflektiert, wie die Außenwelt darauf reagiert.

Scene takes to the streets of London, to find out how youth subcultures like punks, goths, rudies, skinheads and new romantics dress to express their outsider status. Should the way they dress really elicit such negative reactions from employers, pub landlords and the more conventionally-attired members of the population? Or should we all learn to be a bit more tolerant?


(Direktlink, via Nag on the Lake)

Einen Kommentar hinterlassen

Klimaaktivisten montieren Schilder für Tempolimit-Aufhebung an Autobahnen ab

(Symbolfoto: andreas160578)

Klimaaktivisten haben nach eigener Darstellung im Großraum Berlin und Brandenburg am Wochenende Verkehrsschilder zur Aufhebung von Tempolimits an Autobahnen abmontiert. Laut des Polizeipräsidiums in Potsdam sind 13 dieser Schilder als verschwunden registriert. Bevor hier wieder jemand „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“ blökt, ich sehe ganz ehrlich Vorteile, wenn die Leute stetig nicht zu schnell fahren und geblitzt wird die da ja wohl keiner haben. Wobei… Das wäre dann auch ein bisschen lustig.

Laut eines Sprechers von Extinction Rebellion wurden auf der A10 um Berlin herum Verkehrsschilder abmontiert. Die Gruppe will damit gegen das Bundesverkehrsministerium protestieren. Minister Volker Wissing (FDP) lehnt bisher ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ab.

9 Kommentare

Britisches Paar will Rechte an „Last Christmas“ kaufen und dann den Song abschaffen

Ein britisches Ehepaar hat sich vorgenommen, über eine Crowdfunding-Kampagne Geld zu sammeln, um mit diesem dann die Rechte an Whams „Last Christmas“ zu kaufen und den Song für immer zu verbannen. Finde ich ein klein wenig übertrieben, aber eben auch ziemlich ambitioniert, denn die Rechte dürften bis zu 20 Millionen Pfund kosten. Immerhin 50.000 davon haben die beiden bisher zusammen.

Bislang hat das Ehepaar knapp über 50.000 Pfund (etwa 56.000 Euro) von mehr als 300 Unterstützern gesammelt. Die Idee zur ungewöhnlichen Aktion hatte ein Freund, wie Hannah Mazetti der „South West News Service“ erzählte, der erklärte, dass es theoretisch möglich sei, den Song von allen Streamingplattformen zu nehmen, sobald man die Rechte daran besitze: „Wir fragten unsere Freunde, was sie bereit wären zu zahlen, wenn sie den Song nie mehr hören müssten. Und das war eine ganze Menge, wie sich herausstellte.“

Falls es gelingen sollte, die Masterbänder des Songs tatsächlich kaufen zu können, sollen sie in einem finnischen Atommülllager entsorgt werden – und das ist ja dann auch ziemlich konsequent.

2 Kommentare

Teenager verteilt gefälschte Knöllchen, um Bußgelder zu kassieren

In den USA ist es aktuell wohl ein Ding, dass irgendwelche Leute gefälschte Knöllchen verteilen, um so Bußgelder einzukassieren. Die Polizei hat in Santa Cruz, Kalifornien, jetzt einen 19-Jährigen festgenommen, der eben solche Strafzettel verteilte und gleich mal QR-Codes mit drauf druckte, damit die vermeintlich Bestraften direkt per Smartphone hätten zahlen können. Wie viele das tatsächlich taten, ist bisher unklar. Der junge Mann meinte, niemand. Nun wird er der rechtswidrigen Nutzung eines Computersystems und des versuchten Betrugs beschuldigt.

It’s just the latest report of a scam related to fake parking tickets. In recent years, police departments around the country — including Washington, D.C., Pensacola, Florida and Jefferson City, Missouri, among others — have warned drivers to be wary of scams involving parking tickets. Scams can involve email or text messages as well as the kind of fake tickets on cars that drivers in Santa Cruz found.

(via BoingBoing)

3 Kommentare

Blizzard macht aus Häusern Eisskulpturen

Ein Schneesturm und extreme Kälte der letzten Tage haben in den USA dutzenden Menschen das Leben gekostet. Eine echte Besserung der Verhältnisse ist aktuell nicht in Sicht. Diese Drohnenaufnahmen aus New York zeigen Häuser nach einem Blizzard, die dann wie künstliche Eisfiguren aussehen. Irgendwie ganz hübsch, aber eben und vor allem aber auch apokalyptisch. The Day After Tomorrow 2022.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Keinen Cheeseburger bestellen, keinen Cheeseburger geliefert bekommen, trotzdem bezahlen

Ich hatte hier mal Ähnliches in Form eines Videos, in dem sich jemand in einer McDonald’s Filiale einen Cheeseburger ohne alles bis auf den Käse bestellt hatte und dann eben nur eine Scheibe Käse bekam.

Rob DenBleyker war da jetzt noch mal einen Ticken konsequenter und hat sich einen Cheeseburger ohne alles, also wirklich ohne alles, bestellt. McDonald’s lieferte dann einfach eine leere Tüte. Für 9 Dollar. Keine Ahnung, ob guter Kundenservice oder einfach Kapitalismus.

Einen Kommentar hinterlassen

Verzehr von Babyspinat löst Halluzinationen aus

(Foto: ponce_photography)

In Australien mussten sich mehrere Menschen wegen lebensmittelinduzierter toxischer Reaktionen ins Krankenhaus begeben, nach dem sie abgepackten Babyspinat aus dem Supermarkt gekauft und gegessen haben. Sie alle hatten Babyspinat eines selben Herstellers konsumiert und über starke Übelkeit und Halluzinationen geklagt. Auch Herzrasen, Sehproblemen und Delirium, wurden diagnostiziert. Mittlerweile sind mehr als 120 Menschen betroffen, es wurden Ermittlungen eingeleitet und ich sehe Popeye jetzt mit ganz anderen Augen.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll nicht der Spinat selbst ursächlich für die Vergiftungserscheinungen sein, sondern eine Pflanze, die sich am Produktionsort ausgebreitet habe und zusammen mit dem Spinat verpackt worden sei.

Einen Kommentar hinterlassen