Viele von uns zeigen mit dem Finger gerne auf gewalttätige Polizisten in anderen Ländern. Vorneweg die Politik, die sich nur allzu selten dafür einsetzt, dass hier stattfindende Polizeigewalt auch tatsächlich mal angemessen verfolgt oder bestraft wird. Das passiert wenn, in den allerwenigsten Fällen und führt im Regelfall zu fast keinen Konsequenzen für die Täter. Wenn sie nicht freigesprochen oder die Verfahren eingestellt werden, kommen sie meistens mit einem Strafmaß davon, welches an ihrer beruflichen Perspektive nur wenig oder gar nichts ändert.
Das auch deutsche Polizisten ganz gerne mal ordentlich auskellen, weiß ich aus eigenen Erfahrungen. Diese liegen schon etwas länger zurück, aber immer wieder aktuelle Bilder zeigen, dass sich daran bis heute nichts geändert hat. Aufgrund der heute für jeden in der Hosentasche verfügbaren Aufzeichnungsmöglichkeiten hat man gar das Gefühl, Polizeigewalt würde eher zunehmen
Die Story im Ersten hat sich diesem Thema jetzt angenommen und recherchiert.
Immer häufiger tauchen Handyvideos von polizeilichen Übergriffen gegen Bürger im Internet auf. Sie zeigen Polizisten, die auf wehrlos am Boden liegende Menschen einschlagen, sie mit Füßen treten oder gar mit Schüssen töten. Es sind erschütternde Szenen, die emotional aufwühlen und die eine gesellschaftliche Debatte um Gewaltexzesse von Polizisten in Deutschland ausgelöst haben.
Das Kommunikationsguerilla-Team von Peng hat eine neue Aktion auf die Straße gebracht. Sie verteil im Namen der CDU Weihnachstgrußkarten der Kanzlerin. Da freuen sich die Passanten, obwohl es beim genaueren Hinsehen keinerlei Grund zur Freude gibt.
Aber nicht nur das.
Zusätzlich zur Straßenaktion hat Peng nach eigener Auskunft noch 2000 Karten an Prominente, Würdenträger und Politiker im Namen der CDU versandt. Von AfD-Chef Lucke bis zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz, sie alle haben eine Weihnachtskarte der Kanzlerin bekommen, sagt Hannes Böttger, einer der Initiatoren der Aktion.
Jetzt soll die Aktion weitergehen, heißt es auf der dazugehörigen Kampagnen-Webseite noxmasformerkel.de:
Wenn Sie an Merkels Asylpolitik denken, haben Sie auch eher unweihnachtliche Szenen im Kopf? Unter dem Hashtag #noxmasformerkel können Sie Beispiele für rassistische oder inhumane Zustände posten, die Merkel durch Nichtstun oder aktive Politik hinnimmt oder fördert. Sie können aber auch einfach ihre Meinung zu Merkels Asylpolitik teilen. Denn egal ob gläubig oder nicht, wer es wie Merkel als unchristlich bezeichnet, zuviele Geflüchtete aufzunehmen, hat Weihnachten nicht verstanden.
Vielleicht könnte man diesen kurzen Ausschnitt aus der Berliner Abendschau vom 28. September 1989 ja mal auf der nächsten Pediga-Demo laufen lassen. Die Leute vergessen ja immer viel zu schnell und viele von denen, die da heute mitwandern wollte im Westen damals auch keiner haben. Zumindest nicht vor der eigenen Haustür. Alles wie immer. Besorgte Westdeutsche gegen die Übernahme durch Ossis: BeWegediÜbduOs.
In drei noch unbewohnten Flüchtlingsunterkünften im Nürnberger Land hat es gebrannt. Die Staatsschutzabteilung der Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
An einem der Gebäude im mittelfränkischen Vorra wurden nach Angaben der Polizei auch Hakenkreuze und andere fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt. Die Gebäude – eine leerstehende Gaststätte, eine Scheune und ein leerstehendes Wohnhaus – waren umgebaut worden und sollten Flüchtlingen als Unterkunft dienen.
[Update] Mittlerweile ist das komplette Werk von Blu komplett schwarz übermalt. Alles was auf den beiden Wänden noch zu sehen ist, sind die Pieces der anderen und der Schriftzug „Your City“. Was für ein Move!
Damit dürfte die, wie ich finde, fast lächerlich Diskussion um Blus Mural an der Cuvrybrache in Kreuzberg wohl ein jähes Ende finden, geißelte sie schon mit einer Petition, die sich für den Erhalt des mittlerweile weltbekannten Wandbilds.
And it is not the city of Berlin doing that, neither it is the real estate developers who want to build a new residential complex at this empty spot.
In fact, it is being done by the people related to BLU — the artist who made this painting.
With his consent.
A sort of desperate statement: having learned that a new house would be built at that spot with a panning view on the paintings (that would be kept on the wall), the artists decided to paint them all black, so that nobody can take advantage of the original work. In a way, it is a “fuck you” gesture towards the city, towards the real estate company, but most of all – to all the people who love this artwork and everything that it’s come to represent.
The argument of the people who are doing that is that Berlin is not the same anymore, that the real estate company will just use the artwork to sell apartments more expensive, that a new statement needs to be made… In a way, they are doing exactly what the artwork says: “reclaim your city”.
Hier das damals mindestens einmal um die Welt gegangene Video, das die Enstehung des Bildes im Jahre 2008 zeigt.
Keine Frage, dass die Bild selber daran nicht ganz unschuldig ist. Man könnte dieses ohnehin bekloppte Bewertungssystem auch den Inhalten anpassen, machen sie aber nicht. [Update] Das Bewertungssystem wurde mittlerweile offenbar für diesen Artikel deaktiviert.
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