www.polizei-dresden.de ¯\_(ツ)_/¯

(via Daniel)
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Zum Inhalt springen„Wir sind ja keine Nationalisten, aber…“ Wahlweise lässt sich da zwischen den Gänsefüßchen auch „Rassisten“, „Nazis“ oder ganz krass auch „Faschisten“ einsetzen. „Wir sind ja ’nur‘ besorgte Bürger“ und so. Das verkaufen Bürgerinitiativen, wie eben jene gerade besonders aktive in Marzahn Hellersdorf, aktuell sehr gern. „Wir kümmern uns nur um die besorgten Bürger“. „Denen hört ja sonst kaum einer zu!“ und so.
Deshalb rattenfängt eben jene Initiative heute die „besorgten Bürger“ auch schon mal mit leicht abgewandelter NS-Propaganda. Jene, die das nicht peilen, liken dann den Beitrag auf Facebook auch schon schnell mal. Vermutlich waren die alle bei PB damals in ihrer Schulzeit gerade beim Arzt oder anderweitig, auch gerne geistig, immer abwesend.
Hier der Beitrag der Knetbirnen auf Facebook, hier das Original aus dem Jahre 1936.

(via Marax)
Wenn ein Staat nicht dazu in der Lage ist, ausreichend Hilfe für Bedürftige zu realisieren, muss man halt auf Angebote wie die Arche oder Tafeln hoffen. Ein ähnliches und sehr praxisorientiertes Projekt kommt jetzt von der Stiftung Friends with Benefits in Kooperation mit Mustafa’s Gemüsekebap in Berlin. Wenn es nach beiden geht, kann sich das gerne deutschlandweit etablieren. Inwiefern das dann tatsächlich wirklich Bedürftigen zu gute kommen wird, wird sich zeigen. Inwiefern sich das Konzept ausbauen lässt ebenso. Schwierig daran ist, dass sich so immer mehr Menschen neben der berechtigten Unterstützung vom Staat selber organisieren. Bleibt zu hoffen, dass dieser sich auch ob solcher Angebote nicht noch weiter aus der Unterstüztung zurückziehen wird. Wir leben schließlich in einem Land, in dem die CDU darüber nachdenkt, den Preis für Pfandflaschen zu erhöhen, damit jene, die die sammeln gehen, „auch etwas von ihren Bemühungen haben“.
Dennoch eine ziemlich gute und praxisnahe Idee, die erstmal von gestern bis zum 22.12.13 laufen soll.
Viele Menschen in Deutschland haben nichts zu Essen. Allein in Berlin ist jeder 5. von Armut bedroht und über 11.000 Menschen haben kein Dach über dem Kopf.
Aus diesem Grund hat sich Friends with Benefits etwas besonderes ausgedacht und gemeinsam mit Mustafa’s Gemüsekebap ein einzigartiges Hilfsprojekt gegründet: Die Essensmarke.
Die Marke beträgt den Preis eines Döners (3,20 €), davon gehen spendet Mustafa’s 1,00 € für einen gemeinnützigen Zweck.
(Direktlink, via Andi)
Nachdem in den letzten Tagen auch auf Facebook vermehrt ein Unverständnis über die geplante Autogrammstunde der Band geäußert wurde und die Social Media-Abteilung von Media Markt da offenbar eher auf Textbausteine setzte, kam es wohl auch in der besagten Filiale zu Prostest, der von Kunden mal mehr mal weniger dezent vorgetragen wurde. Die Bereichsleitung versteht das alles nicht, hat aber nun ob der angeblichen Drohungen und Beleidigungen den geplanten Termin abgesagt.
Der bis heute unentschiedene Streit zwischen Freiheit der Kunst und Rechtsrock ist nun auch in Jena angekommen. Seit bekannt ist, dass Frei.Wild zum Start des neuen Albums im Media-Markt an der Stadtrodaer Straße auftritt, bekommt der Markt E-Mails in denen die Mitarbeiter als Nazis beschimpft werden. „Der Höhepunkt ist der Auftritt eines jungen Mannes im Markt gewesen, der unsere Kolleginnen an der Information mit Nazischweine und Verbrecher titulierte und unser 33-Monate-Finanzierungsangebot als versteckte Anspielung auf 1933 bezeichnete“, sagt Andreas Blasche. Soviel Intoleranz in einer Stadt wie Jena ist für ihn erschreckend. „Es kann ja jeder seine Meinung haben und sie auch äußern, aber doch nicht andere beleidigen und bedrohen“, so Blasche. Die Aufregung um die Band kann der Musik-Verkäufer ohnehin nicht verstehen. „Das Album ist von den zuständigen Stellen geprüft worden und es gibt keine jugendgefährdenden Texte“, sagt Blasche.
Das ist so nicht ganz richtig, denn anders als Bereichsleiter Blasche hier meint, wurden die Platten der Band bisher nicht geprüft, da bis letzter Woche kein diesbezüglicher Prüfungsauftrag vorlag. Die Thüringer Ministerin Heike Taubert (SPD), hat erst jetzt eine Prüfung der Liedtexte durch die BPjM angeregt. Vielleicht hat denen bei Mediamarkt keiner erzählt, dass erstmal alle CDs ungeprüft in ihre Regale kommen. Aber man kann ja auch nicht verlangen, dass das ein Bereichsleiter für Tonträger wissen müsste. Das ist schließlich nicht sein Job. Ähm…
Auch findet er, dass man Nationalisten mehr tolerieren könnte: „Ausgerechnet die Grünen, die sonst vorgeben, die Toleranz mit Löffeln gegessen zu haben, legen ein Gebaren wie früher die DDR-Funktionäre an den Tag“, beklagt Blasche nach einem Brief des grünen Landtagsabgeordneten Dirk Adams. Und weiter: „Wir haben uns da leider linken Krawallmachern beugen müssen, die im Internet Stimmung gegen uns gemacht haben und mit einer Demo drohten“. So ist das nämlich. Die linken Krawallmacher sind daran schuld. Die aus dem Internet! Nicht etwa der Umstand, dass man sich offenbar, ohne sich im Vorfeld zu informieren eine Band in den Laden holt, die kommerziell sehr erfolgreich und somit auch für Media Markt verwertbar, aber eben alles andere als unumstritten ist. Das tut da nichts zur Sache.
Das Problem daran leider aber ist, dass derartige Absagen, die immer wieder mal nach Protesten stattfinden, der Band eher nützen als schaden. Genau das stärkt die verkaufte wir-Underdogs-hier-unten-ihr-Lügenmedien-und-Ahnunglosen-da-oben-Attitüde der Band. „Informiert euch mal!“ und so. Besser wäre, man hätte diese Band nie dorthin eingeladen.
Und die Kommentare unter dem OTZ-Artikel. Man kennt das ja.
16 KommentareImmer dieses mistpack von intolleranten hasspraediger die vorgeben soziale und tollerante menschen zu sein… mir kommts hoch! Die NS zeit ist vorbei und von daher gibt es kein „nazizeug“ ect. Mehr. Man wird vom eigenen volk verachtet wenn man auch nur den geringsten schimmer von heimatstolz erkennen laesst. Klar, solange sich aus der sache noch kohle rausholen laesst, hoeren die gutmenschen auch nicht auf die hetzjagt weiter zu tteiben. Traurig, traurig. Luegen, hass, faschismus und gewalt, alles was sie angeblich vertreiben wollen schueren sie selbst! Nun werden auch noch musiker boykottiert die sich, wie kaum ein anderer musiker/ band, gedanken ueber texte mit aussage und inhalt machen. Als wenn das nicht genug ist, auch die kosten die in diesem beispiel dem MM entstehen und wodurch nun auch fremde menschen, außenstehende und unschuldige muessen nun den faschismus der gruenen ausbaden… sehr toll.
Ich hatte heute kurz den Live-Stream an, ich schloss den während der Rede von Innenminister Friedrich. Ich ertrage den nicht mehr, ich ertrage dieses ganze offenbar ordentlich durchchoreografierte Theater dazu nicht mehr. Ich würde bei Friedrich und Konsorten am liebsten den Ausschalter am Rücken suchen, betätigen und abbrechen wollen. So ein Schalter, wie sie das Weinen imitierende Puller-Puppen manchmal am Rücken haben. Das kann ich nicht tun – ich glaube, ich habe resigniert. Auch deshalb ertrage ich diesen Zirkus nicht mehr.
Steinmeier hatte ich dann kurz noch gesehen. Er scheint seine für Bissigkeit ja notwendigen Zähne irgendwo in einem Raum verlegt zu haben, in dem gerade die Koalitionsgespräche stattfinden. Keine Überraschung also.
Und man kann von Ströbele halten was man will, ja. Er nervt mitunter, ja. Aber er stellt eben mitunter die richtigen Fragen, auch wenn wohl kaum einer der hier Gefragten ernsthaft darauf zu antworten bereit sein dürfte. Wieder einmal.
10 KommentareOury Jalloh wurde am 07. Januar 2005 in Dessau festgenommen. Er soll dort gemeinsam mit anderen Frauen belästigt haben. Laut Aussage der an dem Tag dort auf ihn treffenden Streifenpolizisten soll er diese beschimpft haben. Als aus Sierra Leone stammender, der keine Papiere bei sich hatte, wurde er festgenommen. Sein Asylantrag wurde zuvor abgelehnt, sein Aufenthalt wurde geduldet. Laut eines Gutachtens hatte der damals 37-Jährige, der sich selber als 21-Jähriger ausgab, mehr als zwei Promille Alkohol im Blut, außerdem Spuren von Cannabis und Kokain.
Soweit lassen sich die vermeintlichen Hergänge dieses Vorgangs halbwegs zusammentragen. Was danach mit und vor allem was Oury Jalloh geschah, ist bis heute nicht endgültig aufgeklärt. Die später alarmierte Feuerwehr konnte ihn nur noch tot bergen. Er war in seiner Zelle verbrannt. Beteiligte Polizisten gaben später an, bei der Durchsuchung Jallohs ein Feuerzeug übersehen zu haben, welches dieser dann wohl benutzt hatte, um seine Matratze und schließlich sich selbst zu entzünden. An dieser Darstellung gab es immer ganz zurecht starke Zweifel, zumal dieses Feuerzeug bei einer ersten Durchsuchung in der Zelle nicht gefunden wurde, später aber auf die Asservatenliste nachrückte. Zudem wurden an diesem keinerlei Spuren von Jalloh gefunden, die wohl aufgezeichneten Videobänder von der Durchsuchung der Zelle sind verschwunden.
Am 27. März 2007 begann vor dem Landgericht Dessau-Roßlau der Prozess um den Tod von Oury Jalloh. Der zuständige Dienstgruppenleiter musste sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten, der mitangeklagte Kollege wegen fahrlässiger Tötung.
[…]
Nach der Darstellung der Staatsanwaltschaft soll es Jalloh trotz der Fesseln gelungen sein, ein Feuerzeug aus seiner Hose zu holen, ein Loch in die kunstlederne Matratze zu bohren und den darin befindlichen Schaumstoff zu entzünden. Gleichwohl trügen der durchsuchende Polizeibeamte und der Dienstgruppenleiter Mitschuld am Tod des Gefangenen. Der durchsuchende Beamte habe bei der Durchsuchung Jallohs dessen Feuerzeug übersehen. Der Dienstgruppenleiter soll den mehrfach ausgelösten Feueralarm minutenlang ignoriert haben. Bei einer sofortigen Reaktion, so die Anklageschrift, „hätte er Oury Jalloh das Leben retten können“.
[…]
Am 8. Dezember 2008 wurden die Angeklagten freigesprochen. In seiner Begründung bekräftigte der Vorsitzende Richter Manfred Steinhoff das Urteil als „einfach nur ein Ende, das formal sein musste“. Dabei warf Steinhoff der Dessauer Polizei „Schlamperei“ vor und kritisierte die „Falschaussagen der Beamten“, die jede Chance auf ein rechtsstaatliches Verfahren sowie die Aufklärung des Sachverhaltes verhindert hätten.
(Wikipedia)
Gegen dieses Urteil Urteil legten sowohl Staatsanwaltschaft als auch Nebenklage Revision ein. Im Dezember 2012 wurde der Dienstgruppenleiter wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.800 Euro verurteilt. Mit dem Urteil ging das Landgericht Magdeburg über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die auf eine Geldstrafe von 6300 Euro plädiert hatte. Der Freispruch für den zweiten Polizisten war inzwischen rechtskräftig geworden.
Die „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ hat nun ein neues Brandgutachten erstellen lassen – es legt nahe, dass sich Oury Jalloh nicht selbst angezündet hat, wie die Polizei behauptet. Daraufhin erstattete die Initiative Strafanzeige bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe wegen Totschlags oder Mordes gegen unbekannte Polizeibeamte. Laut Gutachten sei es nicht möglich, ein Feuer dieser Art ohne die Zuhilfenahme von Brandbeschleunigern zu entfachen. Diesen in einer Zelle vorzufinden und dann in gefesseltem Zustand über sich schütten zu können ist schlicht unmöglich.
Das es für diese Erkenntnis nun fast 9 Jahre brauchte, ist nahezu unfassbar. Was genau an diesem Tag auf dem Revier geschah, ist für keinen genau nachvollziehbar. Außer eben für jene Polizisten die Vor Ort waren und sich scheinbar erfolgreich der Wahrheit verwehrend durch mehrere Instanzen gelogen haben, und dafür zum einen mit einem Freispruch, zum anderen mit einer Geldstrafe belohnt wurden.
Bleibt zu hoffen, dass die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe jetzt endlich mal den Finger zieht, und für Klärung und vor allem für Aufklärung im Fall von Oury Jalloh Sorge trägt. Nach 9 Jahren wäre es dafür an der Zeit. Auch dafür, festzustellen, was in den bisherigen Ermittlungen und Verhandlungen schief gelaufen ist. Denn schaut man sich an, welche Ungereimtheiten es gerade im Hinblick auf die Ermittlungen zu geben schien, muss man sich fast zwangsläufig fragen, ob da nicht vielleicht ganz bewusst Fakten übersehen und verschwiegen wurden. Soll mal wieder einer sagen, dass es so was in Deutschland nicht geben könnte.
Hier das Video der heutigen Pressekonferenz der Initiative.
2 KommentareIch habe Ähnliches in den letzten Tagen öfter mal im Netz gesehen. Für irgendwas müssen die großen Werbeflächen der Fast Food Multis ja schließlich auch gut sein. Irgendwer also fährt da umher und schreibt ganz einfache Rezeptzutaten auf die Burger bewerbenden Plakate. Eigentlich muss man die dann nur zusammenhauen und fertig ist ein einfaches, aber durchaus ausgewogenes Essen.
Bisher gesehen: Spaghetti und diese Rezeptur für eine Reispfanne, fotografiert in Köln.
Next Level wäre dann, das ganz deutschlandweit auszudehnen und ein Kochbuch daraus zu machen.

(Foto: Ludwig Zweifel, via StreetArt in Germany)

(via Leka)
Dazu gehört allerdings noch etwas Möhre und Sellerie.
37 KommentareIch möchte das nicht weiter kommentieren. Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Aber… „Mit unsern Golf auf der Autobahn“. Und der Mittelfinger, ey. Der Mittelfinger! In unsern Golf auf der Autobahn.
(Direktlink | Danke, Tom!)

(Foto unter CC von Wildxplorer)
Ich finde kein Tier auf der Welt ekeleregender als Schlangen. Alle Schlangen, egal ob giftig, würgend oder auch nur einfach irgendwie so da. Bei Schlangen nehme ich sofort die Beine in die Hand und suche das Weite, so denn mir mal eine begegnen sollte, was hin und wieder schon mal vorkam. So eine Ringelnatter, die sich über einen See schlängelt, in dem ich gerade schwimmen will: HÜLFE!
Rationell ist das nicht, aber welcher Ekel vor Tieren ist schon rationell. Dafür stören mich Spinnen nicht sonderlich, oder sonstiges Getier, aber bei Schlangen ist definitiv Schlumilu*!
(*Schluss mit lustig)
Gerade deshalb schüttelt es mich gerade bei der Story. Eine Mutter in England backt für ihren Sohn eine Peperoni-Pizza in einem Herd. Die Pizza ist fertig und wird verspeißt. Wie man das halt eben so macht. Zwei Stunden später geht ihre Tochter an den Herd und sieht einen zwei Meter langen Python. Heilige Scheiße! Ich würde nie wieder den Ofen öffnen. Ich würde ihn zubetonieren!
Karen Jackson of Northumberland, England, had used her gas oven to cook a pepperoni pizza just two hours before her daughter had discovered a python inside. The two-foot-long reptile had slithered into a cool spot while the pizza was being cooked and then emerged later when the oven was no longer hot.
After contacting the company who sold her the appliance, she learned that the snake belonged to a factory worker’s daughter.
Später stellt sich raus, dass die Schlange wohl der Stieftochter eines Arbeiters des Herdherstellers gehört und sie „Lilly“ heißt. Lilly im Herd. Kurz nach der Pizza.
(via TDW)