
Das kann man wohl jeden Morgen so aufsagen.
via This isn’t Happiness
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Zum Inhalt springenIch hasse Schlangen und wenn ich das hier sehe, scheiße ich mir bei der nächsten Begegnung mit einer selbigen noch ein mal mehr zusätzlich in die Hose.
(Direktlink, via reddit)
Das Landgericht hat bereits vor einigen Wochen die Graffiti-Doku „UNLIKE U“ verboten. Und zwar, weil die Macher sich keine Drehgenehmigung für das Filmen von U-Bahnhöfen und Betriebsgeländen der BVG erteilen liesen. Verrückte Welt.
“Das Landgericht Berlin hat dem Produzenten und Regisseur eines Films über U-Bahn-Graffiti in Berlin auf Klage der BVG untersagt, selbst oder durch andere Personen ungenehmigte Filmaufnahmen von Verkehrsmitteln bzw. Betriebsanlagen zu vervielfältigen oder zu verbreiten, soweit diese innerhalb dieser Verkehrsmittel oder Anlagen aufgenommen worden sind. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) stelle das ungenehmigte Filmen eines Gebäudes und die Verwertung der Bilder eine Eigentumsverletzung dar, wenn das Gebäude von dem Grundstück aus gefilmt werde, auf dem es sich befinde, so die Zivilkammer 16. Ein solcher Fall liege hier vor. In dem beanstandeten Film seien Szenen zu sehen, in denen U-Bahnen mit Graffiti besprüht würden und die ersichtlich auf dem Betriebsgelände der U-Bahn aufgenommen worden seien. Die BVG habe die Herstellung dieser Aufnahmen ebensowenig gestattet wie ihre Verwendung. Ein Berechtigung hierzu lasse sich weder aus dem Urheberrecht, der Kunstfreiheit oder der Pressefreiheit ableiten. Das Gericht hat den Filmproduzenten darüber hinaus verurteilt, der BVG Auskunft über den Umfang der kommerziellen Nutzung des Films zu erteilen.”
Der Film war auf der Seite bis gestern zu sehen und ist mittlerweile offline, Youtube allerdings hat ihn noch in voller Länge.
2 KommentareHöchst interessante, auch krasse Doku, die in den Tiefen der menschlichen Psyche gräbt und viel dunkles ans Licht holt. Ich hatte mit meiner Psycho-Dozenten ewig andauernde Diskussionen zum Thema „Das Böse im Menschen“. Wenn ich die Doku so sehe, hätte ich schon mal wieder Lust auf eine derartige Debatte mit ihr, aber das steht auf einem anderen Blatt.
2 KommentareÜber Jahre leitete Susanne P. die sozialpsychiatrische Abteilung der JVA Straubing, bis ein Häftling sie am 7. April 2009 in ihrem Büro als Geisel nahm und mehrfach vergewaltigte. Erst nach sieben Stunden gab der Mann auf. Susanne P. kannte ihn gut, er war jahrelang ihr Patient und sie hatte bei ihm Fortschritte diagnostiziert. Sie sagt: „Ich hatte mich bei diesem Menschen geirrt und ganz offensichtlich etwas übersehen. Das quält mich beinah mehr als die Tat selbst. Es hat mein ganzes Vertrauen in mich, meine Wahrnehmung, meine Fähigkeiten und Sicherheiten dieser Welt erschüttert.“
Anfang der 40er Jahre trug der US-Psychiater Hervey Cleckley zum ersten Mal eine Fallsammlung von Patienten zusammen, die erschreckende Gemeinsamkeiten zeigten. Sie mordeten und vergewaltigten ohne Reue, rücksichtslos und brutal. Es fehlte ihnen jede Empathie, sie waren allein auf den eigenen Vorteil bedacht – und sie konnten doch wie die nettesten Menschen der Welt wirken, wenn man ihnen gegenübersaß. Psychopathen sind keine Fiktion, sie tauchen nicht nur in Krimis auf. Es gibt sie, und sie beunruhigen die Menschen zutiefst. Immer, wenn es um die Frage geht, wie die Gesellschaft mit psychisch gestörten Schwerverbrechern umgehen soll, ob man sie heilen und wieder freilassen kann, taucht die Angst vor dem Bösen auf, das durch menschliches Mitgefühl nicht erreichbar ist.
Warum töten diese Menschen ohne das geringste Anzeichen eines schlechten Gewissens? Was unterscheidet sie von anderen Straftätern? Wie sind sie so geworden, wie sie sind? Und schließlich: Können wir etwas dagegen tun? Das sind die Fragen, die sich Neurowissenschaftler und forensische Psychiater stellen. Und sie kommen dabei zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Sind diese „Monster“ wirklich anders als „wir“? Oder ist es so, wie der Neuropsychologe Thomas Elbert von der Universität Konstanz behauptet: „Prinzipiell glaube ich, dass man jeden Mann zu einem Killer machen kann.“
Ein wirklich ans Herz gehendes Video zum Greenpeace-Projekt „Safe the Arctic„. Musik kommt passender Weise von Radiohead, den Text gibt Jude Law zum Besten.
(Direktlink, via Willy)