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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Einfach mal die Städte frei von Werbung machen

Die Bahnen, die Bahnhöfe, die Straßen. Ziemlich kuhle Aktion der skandinavischen Aktivisten von Free Public Transport, die sich für eine kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehr einsetzen, was ich ja grundsätzlich schon immer mal unterstützenswert finde.

Würde derartiges Tun hierzulande eigentlich den Tatbestand des Vandalismus erfüllen? Also das Entfernen von Werbeflächen.


(Direktlink, via reddit)

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Derweil in Russland

Ja, ich frage mich auch, warum der Penner mit der Kamera seinen Arsch nicht hoch und sein Maul nicht aufbekommt, aber dafür gibt es andere, die Zivilcourage der auch gerne schon mal rustikalen Art zeigen.


(Direktlink, via reddit)

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Megaupload am Arsch

Der Filehosting Dienst Megaupload wurde heute vom Netz genommen. Das US-Justizministerium wirft den Betreibern seit Jahren immer wieder Urheberrechtsverletzungen vor und hat offenbar jetzt nach richterlichem Beschluss den Stecker gezogen. Ich sehe das eher ambivalent: einerseits müsste denen demnach nachzuweisen sein, dass sie nicht nur den Dienst an sich zur Verfügung gestellt haben, sondern auch die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten aktiv mitzuverantworten haben. Oder zumindest dagegen nicht hinreichend vorgegangen sind. Andererseits ist das ein echter Schlag in die Fresse für jene, die da auf ganz normalem und legalem Wege Dateien parkten, von denen ich tatsächlich einige kenne. Wenn das so konsequent weiter durchgezogen wird, sollten die nächsten Rapidshare sein, auch ohne so schillernde Lichtfigur an der Spitze. Und dann kommt Uploading, Oron, Fileserve und und und. Es kommen da kurzweilige Zeiten auf uns zu in, denen man gegen Filehoster offensichtlich resoluter vorzugehen scheint als gegen bspw. Anbieter von Kinderpornografie. Der Vergleich mag krass sein, aber ich finde den gerade sehr treffend.

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Warum SOPA fürs Netz schlimmer als Krätze wäre, gif’d

Ich habe heute viel über SOPA gelesen und natürlich auch viel kreativen Protest gesehen. Am besten bringt es wohl oatmeal auf den Punkt, in diesem Gif. Notcot hat einige Ansichten blockoutender englischsprachiger Seiten, Sascha Lobo eine Liste von deutschen Blogs, die sich heute am SOPA-Protest beteiligt hatten. Ich weiß nicht wie vollständig die ist, und ein Script, welches alle Teilnehmer sammelt und gegenseitig bekannt gegeben hätte, hätte der Sache sicher auch ganz gut getan.

Wenn jetzt wer fragt, warum ich eigentlich nicht daran teilgenommen habe: es ist eine Mischung aus „Ich weiß es nicht.“ und „So bringt das nichts.“

Hier noch ein Video zum Thema SOPA und wer heute so gar nicht verstanden hat, was da los ist, kann sich noch diesen erläuternden Text auf SpOn geben.


(Direktlink)

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GEMA Statement zur Schließung von Grooveshark


Der Musik-Streaming-Dienst Grooveshark ist seit heute nicht mehr aus Deutschland raus zu erreichen. Grooveshark gab dazu folgende Erklärung ab:

Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt
Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein.

Wir werden Sie vermissen! Sie können uns gerne schreiben. Wir hoffen, eines Tages zurück zu kommen. Wenn Sie die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen wollen, können Sie eine höfliche Nachricht an die GEMA zu schicken.

Wir hoffen, dass Sie unserer Empfehlung folgen und den populären Musikservice simfy ausprobieren: http://simfy.de.

Daraufhin ersoff die GEMA auf Twitter förmlich in einem Shitstorm. Jetzt wurde von Seite der GEMA ein Statement veröffentlicht, die das alles natürlich ganz anders aussehen lässt.

Der Anbieter Grooveshark hat seinen Dienst in Deutschland – entgegen seiner Angaben – nicht wegen unverhältnismäßig hoher Betriebskosten eingestellt.
Vielmehr weigert sich Grooveshark grundsätzlich, den von ihm betriebenen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten.
„Grooveshark, die ‚Schurkenseite‘ unter den Musikstreamingdiensten“, wie netzwertig.com den Dienst bezeichnet, sieht sich daher aktuell bereits mit Klagen z.B. von Universal Music, Warner Music und EMI Music konfrontiert.
Auch Google und Apple haben kürzlich die Grooveshark-Apps aus dem Android-Market und dem Appstore verbannt.
Anlass der Schließung des Dienstes in Deutschland ist damit nicht, wie durch den Infotext auf der Website von Grooveshark fälschlicher Weise suggeriert wird, eine Uneinigkeit über die Vergütungshöhe, sondern die generelle Tatsache, dass Grooveshark Urheber und andere Rechteinhaber an seinen Umsätzen beteiligen muss.

Wie so oft, wenn es um die GEMA-Gebaren geht, dürfte die Wahrheit auch hier irgendwo in der Mitte liegen. Grooveshark jedenfalls ist somit vorerst Geschichte.

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