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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die ans digitale Zeitalter angepassten Fragen eines Jobcenters – Infos über Klienten per Google

Musiker Tapete sprach beim Arbeitsamt vor um sich Leistungen zu erbitten, die er offenbar braucht um sein Leben leben zu können. Wie gewohnt schickt ihm das Amt einen Katalog mit Forderungen, den sie „Aufforderung zur Mitwirkung für Bezug von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes“ nennen. Man achte in diesem auf den gekennzeichneten Abschnitt. Das Amt informiert sich demnach offenbar per Google über seine Klienten.


(via Fasel)

Tapete selber dazu: „Heute bekam ich folgenden Schrieb von meinen Fans beim Jobcenter (Die mittlerweile hier mitlesen). Beachtet mal vor allem den, von mir, rot markierten Bereich. Das Zitat, auf das sie sich beziehen, haben die nicht von meiner Webseite sondern, aus der aktuellen Ausgabe von Melodie & Rhythmus, auf die sie stießen, nachdem sie meinen bürgerlichen Namen gegoogled haben.“

Das ist unfassbar krass und stellt natürlich die Frage, wie weit es in diesem Bezug mit der Meinungsfreiheit gestellt ist.

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Warum ACTA stinkt

Diese erklärende Grafik ging vor ein paar Tagen schon mal in englischer Version rum. Ich weiß natürlich um die Problematik, ging aber bisher davon aus, dass alle auf diesem Kanal hier um die Problematik wissen und wurde in der Woche um SOPA eines besseren belehrt.

Gut 60% meines gesamten Traffics kommen hier mittlerweile über Facebook. Keine Ahnung, was das jetzt über das Blog hier aussagt, das können wir an anderer Stelle gerne mal analysieren. Es ist nur so, dass genau von dort, von Facebook, die meisten Fragen kamen, was es denn mit „diesem SOPA“ auf sich hätte. Darüber kann man jetzt Witze machen, ich weiß, aber das muss ja nicht sein. Fakt ist: alles was im Netz passiert, kommt früher oder später auch auf Facebook an. Meistens dauert es etwas länger, aber es kommt da an. Und weil ich will, dass auch genau dieses Thema da ankommt, packe ich das jetzt hier rein. Kurz und übersichtlich erläutert. Denn eines ist mal klar, ACTA geht auch Facebook an, weil es nämlich sein kann, dass etwas von diesem ganzen geilen Content, den Blogs nun mal generieren und der auf Facebook so gerne angenommen wird, dann nicht mehr ins Netz kommt. Genau genommen nämlich ist jeder Mix, den ich hier blogge ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Mit den ganzen Fotos will ich gar nicht erst anfangen. Und wenn ACTA kommen sollte, könnte es durchaus passieren, das mir mein Provider hier einfach mal von heute auf morgen die Bude dicht macht und ihr weder Musik noch sonstige Unterhaltung habt. Das könnte auch jetzt schon passieren, allerdings müsste das dann ein Richter entscheiden und nicht mein Provider. Das mal nur ganz kurz zusammengefasst, der Rest dazu auf der Grafik. ACTA geht uns alle an und würde irgendwann dafür sorgen, dass irgendwer etwas von seinem Internet vermisst.

Das mag jetzt nach einem egoistischem Anliegen klingen, ist es aber nicht, denn ACTA bringt noch viel mehr unschöne Dinge mit sich und irgendwie muss man euch ja kriegen.

Und wenn jetzt so ein Schlaumeier kommt und meint, dann blogge doch nur das, was frei ist von Urheberrechten, dem sei gesagt: dann kann ich hier dicht machen.


(klick für in groß, übersetzt von daMax, via Netzpolitik)

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„Don’t be evil“ Browser-Toolbar

Entwickler bei von Facebook, Twitter und MySpace haben mit Focus on the User dieses perspektivische womöglich durchaus sinnvolle Tool entwickelt, welches Suchergebnisse auch zukünftig so darstellt, wie man es heute gewohnt ist: ohne das andere soziale Netzwerke gar nicht, oder erst ganz weit hinten zu sehen sind.

Funktionieren soll das ganze wohl so. Alle weiteren Erläuterungen dazu finden sich hier.

When you search for „cooking“ today, Google decides that renowned chef Jamie Oliver is a relevant social result. That makes sense. But rather than linking to Jamie’s Twitter profile, which is updated daily, Google links to his Google+ profile, which was last updated nearly two months ago. Is Google’s relevance algorithm simply misguided?

No. If you search Google for Jamie Oliver directly, his Twitter profile is the first social result that appears. His abandoned Google+ profile doesn’t even appear on the first page of results. When Google’s engineers are allowed to focus purely on relevancy, they get it right.

So that’s what our „bookmarklet“ does. It looks at the three places where Google only shows Google+ results and then automatically googles Google to see if Google finds a result more relevant than Google+.

Ich weiß nicht, ob das schon alles ist, was Google mittlerweile nicht mehr ganz so lieb erscheinen lässt, aber die jetzt mitunter schon bei mir ausgespuckten Suchergebnisse lassen mich daran erheblich zweifeln und das muss ja nicht noch schlimmer werden.


(via TDW Geeks)

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