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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Kurt Cobain hat ja hier bei mir eigentlich nur bedingt bis gar nichts zu suchen, den zu bashen wäre auch etwas offensichtlich. Hatte ich auch schon irgendwo. Joints im Kontext zu Cobain sind auch so offensichtlich, dass das keine Erwähnung wert wäre, aber: Joint aus Kurt Cobains Asche klingt so reichhaltig bescheuert, dass man da ruhig mal genauer lesen kann.

Kurt Cobains Asche hatte bis vor Kurzem einen sicheren Platz: In einer rosafarbenen Plüschtasche trug seine Witwe Courtney Love sie immer bei sich. Im Juni aber wurde die Tasche gestohlen. Nun behauptet Natascha Stellmach, die Asche, oder einen Teil davon, zu besitzen. Woher die aus Australien stammende Künstlerin die Überreste des Rockstars hat, sagt sie nicht, nur, dass sie zu ihr gekommen seien. Aus der Asche und etwas Haschisch hat Stellmach einen Joint gedreht und ihn in der Galerie Wagner + Partner ausgestellt. Rauchen will sie ihn auch – gemeinsam mit etwa acht auserwählten Personen. Wer darauf brennt, mit der Künstlerin Cobains Moleküle zu inhalieren, kann sich bei der Galerie bewerben.

(taz)

Das ist Kunst. Die spinnen doch alle!

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Herzlich willkommen im Mehrparteiensystem. Mir ist zwar schleierhaft, wie man es schafft, mit diesem Personal überhaupt auf 43% kommen zu können, aber das ist eine andere Sache. Dann mal viel Spass beim Koalieren mit den Gelben, die es tatsächlich in Bayern mal über die 5% geschafft haben. Ich weiß, wer heute Nacht vom Außenministerium träumen wird. Feucht.

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Jesus vs. Drum´n´Bass

Grandios zusammengemashtes Video, das total extatische Aufnahmen aus Gotteshäusern, Gottesdiensten (komisches Wort) und der sonntäglichen Messe mit Drum ´n´ Bass unterlegt. Das ist nicht nur zum Brüllen komisch, sondern wirft vor allem auch die Frage auf, welche Drogen die in solchen Einrichtungen wohl verteilen. Wirklich unglaublich, wie die da abgehen. Auch ohne D´n´B. Holy Shit!

(Direkt: Church of Drum´n´Bass, via Mogreens)

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Ich weiß gar nicht, wie man so viel Entsetzen in Worte packen kann: Männer in Lederhosen. Nicht die, die man zum Motorradfahren anzieht, auch nicht die, die die Bayern gerne tragen, sondern diese Dinger, für die sich manche Männer morgens fälschlicherweise gegen eine Jeans entscheiden. Schnitt: Karotte, Farbe: schwarz. Ein Grausen. Auch bei den Damen sehen diese Undinger als Beinkleid keinen Deut besser aus, selbst dann nicht, wenn man Ähnlichkeiten zu Tamara Danz vorweisen kann, der standen die Dinger nämlich auch nicht. Über Doro Pesch will ich erst gar nicht reden. Wie kann man nur glauben, diese eingeschwärzten Rinderhäute würden einen kleiden, ohne das andere darin einen Verstoß der alltäglichen Kleiderkulturordnung sehen. Klar, soll doch jeder wie er mag, gar keine Frage. Aber reicht es nicht die durch „Gerbung chemisch haltbargemachte Haut beziehungsweise Hautschicht mit oder ohne Haare oder Wolle, deren ursprüngliche Faserstruktur erhalten ist“(©) zu Hause zu tragen? Ich meine, man sieht zwangsläufig hin, wenn man sowas sieht. Man sieht zwangsläufig hin und man wundert sich. Auch zwangsläufig.

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Heute muss man sich als „Antiislamisierungs“kongresser schon ziemlich einsam und ungehört gefühlt haben. Und noch reichlich dämlich dazu, natürlich. Gut so. Ich hoffe, Ihr fahrt alle samt mit genau diesem Gefühl wieder nach Hause.

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Zwei Kokser im Gespräch. Die verstehen sich doch super, die beiden – erstmal. Dich und Du und Moral und Drogen und alles. Einem von den Beiden mag ich irgendwie so gar nichts mehr abnehmen, außer dem erigierten Gewissen und der peinlichen Attitüde. Dem anderen nur bedingt.

Fremdschämen gibt es gratis dazu.

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Diese total absurden Auswüchse des Kapitalismus hätte sich ein Marx nicht mal im Alptraum vorzustellen gewagt.

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