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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Es gibt ja so Tage an denen kommt man nach Hause, ist im Arsch und denkt sich so: einfach nur noch auf die Couch knallen, Glotze an und bissl TV gucken. Da sitzt man dann, drückt auf die Knöpfe wie ein Blöder und hofft, dass man bei der Zappingfrequenz keinen epileptischen Anfall bekommt. Wegen der gefühlten Zappframerate von mindestest 134 Bildern pro Sekunde. Man kennt das ja. Nach einer Stunde gibt man es auf, weil man wieder mal die Erkenntnis gewinnt: Die wollen einen doch verarschen, das können die doch nicht ernst meinen. Tun sie aber…
Nichts Neues, aber musste mal raus.

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Schwarz-weiß kariertes Kapuzensweatshirt, schwarz-weiß karierte Kapuzensweatshirt-Jacke, schwarz-weiß karierte Kappe im Military-Style, schwarz-weiß karierter Gürtel, schwarz-weiß karierte Vans.

Schachspieler?

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Michel Friedmann im ausführlichen Gespräch mit Horst Mahler.
Part 1| Part 2.
Ungekürzt und unverblümt. Schockierend. Nicht weil es erscheint, sondern weil er das wohl wirklich glaubt, was er da sagt, der Mahler.

(via)

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Warum eigentlich sind Frauenklos grundsätzlich ranziger, als die der Männer? Darüber sollte man mal nachdenken. Und jetzt erzählt mir hier bitte keiner was von Klischees und so. Auf fast allen Frauenklos auf denen ich, aus welchem Grund auch immer, zu tun hatte, ist das so.

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Sie ist Anfang zwanzig und sitzt im Bus ganz hinten. Sie will unbedingt verdammt kuhl wirken und nimmt sich schon vor dem Erreichen der Endhaltestelle eine Zigarette, um diese schonmal in den Mund zu stecken. Wer weiß, vielleicht hat sie das bei Uma Thurman gesehen. Dieser nämlich versucht sie ähnlich zu sehen, was ihr nicht gelingt, nicht mal ansatzweise. Nervös nestelt sie in ihrer Handtasche und sucht nach ihrem Feuerzeug. Dabei fällt ihr die Dose raus, in der sie ihre Zigaretten aufbewahrt. Es ist so eine kleine aus Metall. Auf dieser lacht einem die Diddl-Maus entgegen.

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Um die vierzig Kinder, im Alter von circa 8 Jahren, steigen in den Bus in dem ich schlafen möchte. Eher so dösen kurz vorm Schlaf, man kennt das ja. Da trifft es sich natürlich bestens, dass ich ausgerechnet heute meine Kopfhörer vergessen habe. Dösen kannste vergessen, bei dem Schwarm akustischer Piranhas um dich rum, die dich quasi einkesseln. Aber Kinder machen nunmal Krach, also kein Grund zur Aufregung, was meine Nerven allerdings anders sahen, aber dankbarerweise nichts sagten zu den Kindern. Sie hielten sich dezent zurück. Viel schlimmer als die Lautstärke war der Geruch, den sie mit in den Bus brachten. Sie rochen alle sehr intensiv nach Schulspeisung, also nach dem Raum, in dem sie diese ausgeteilt bekommen. Das ist auf leeren Magen aüßerst unangenehm.
Schön zu sehen hingegen ist der Umstand, dabeizu sehen zu können, dass die Lehrkörper auch heute an Regelschulen immer mehr mit sich selber zu tun haben, als mit den Kindern. Zumindest im Bus unterhält man sich nur untereinander und ignoriert vehement auch das lautstarke Rufen der Kinder. Da musste ich dann meine Nerven noch mal an die Kandarre nehmen. Da wollten die schon durchgehen. Thema bei den Lehrern: Tapete.

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Ich habe nie verstanden, was Menschen dazu treibt, in ihre Autos Anlagen einzubauen, die lauter sind als eine PA in einem Club oder einer Diskothek. Fährt man allein, kann das ja Sinn machen. Dann ballert man sich anständig die Bässe um die Ohren und in den Magen und freut sich, wenn man den hinter einem fahrenden Tüpen samt seinem Gehupe nicht wahrnimmt. Auch auf die lästigen Noteinsatzfahrzeuge kann man nicht mehr achten. Warum auch, die sind eh schon immer zu laut an einem vorbeigefahren. Um eben diesen Nervfaktor auszuschliessen, kommen eben 6 KW in die Karre und dann hat man seine Ruhe, was in diesem Kontext ja auch irgendwie relativ erscheint. Etwas schwieriger wird es, wenn man Beifahrer mitnimmt. Sich unterhalten ist dann schlecht irgendwie wenn man „mal voll aufdrehen“ möchte. Also, entweder Konversation, oder Musik. Beides in zufriedenstellendem Masse gleichzeitig hinzubekommen gestaltet sich wohl schwierig.
Imponiergehabe, wie es gerade bei jungen Männern an der Tagesordnung ist, könnte eine Rolle spielen. Zumindest anderen jungen Männern gegenüber, die dann just auch 6 KW im Auto haben wollen. Mindestens. Im Optimalen Fall jedoch auch gerne etwas mehr. Das diese Monsteranlagen die jungen Frauen hingegen nicht imponieren kann, hat ihnen niemand gesagt. Also laden sie diese in ihre Karren und knallen den Volumeregler gen Anschlag. Warum auch immer. Genau jetzt allerdings bekommen sie Probleme, denn die Dame wird mit Sicherheit irgendwann sagen: „Jetzt mach doch mal Xavier Naidoo an. Ich hab auch die CD hier in meiner Tasche. Da ist sie schon.“ Tja, und was soll er machen, so denn er sie will? Er lässt es geschehen, ballert dann im Wechsel erst Trompetentechno, irgendwo zwischen Scooter und Paul van Dyk aus den Boxen (sowas hören die fast immer), gefolgt Xavier Naidoo. „Geh davon aus, dass mein Herz bricht… Laaaallllaaaaalllllaa.“ Spätestens dann jedoch hat auch die sonst vom Lärm genervte Umwelt etwas davon. Diese nämlich muss sich nicht mal um einen Lacher bemühen, sorgt er doch selber dafür. Habe ich mich bis heute gefragt, warum man denn so teure Technik verbaut um dermassen billige Musik zu hören, frage ich mich heute, warum man denn die Anlage nicht wenigstens runterdreht, wenn sowas wie der Herr Naidoo aus den Boxen zu psalmen beginnt.

Ein großer Spaß, Herr Golffahrer.

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