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Kategorie: Doku

Doku: Lohn ohne Arbeit – Das bedingungslose Grundeinkommen

Aktuelle Doku vom BR zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Das bedingungslose Grundeinkommen, Bürgergeld oder Existenzgeld, wie der garantierte Lohn für jeden auch genannt wird, ist kein Hirngespinst arbeitsmüder Müßiggänger oder linker Spinner. Die Riege der Befürworter reicht vom ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Dieter Althaus über den Präsidenten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, den Unternehmensberater Roland Berger bis zum Gründer der Drogeriemarktkette dm und Milliardär Götz Werner.

Die linken Kräfte im Land beißen sich dagegen die Zähne an dem Thema aus. Katja Kipping, für die Linkspartei im Bundestag, hat es nicht geschafft, ihre Partei von den Vorteilen eines bedingungslosen Grundeinkommens zu überzeugen. Teile der Linkspartei lehnen es strikt ab. Mit knapper Mehrheit hat die Piratenpartei das Grundeinkommen ins Bundestagswahlprogramm für 2013 geschrieben. Die Grünen konnten sich dazu nicht durchringen – obwohl auch sie den Sozialstaat reformieren wollen und es unerträglich finden, wie Hartz-IV-Empfänger in Deutschland drangsaliert würden.


(Direktlink, via Mogreens)

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Trailer: Bar 25 – Tage ausserhalb der Zeit

Ich weiß nicht genau, wer diesen Film sehen will, aber immerhin hatten damals jede Menge Leute 27000 Euro dafür gesammelt, dass dieser Film gemacht und gezeigt werden kann. Zu sehen ab 03.05.2012 und das hier ist der Trailer.

BAR25 – TAGE AUSSERHALB DER ZEIT ist ein faszinierendes Zeitdokument über
den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004
bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der
Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen
auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.


(Direktlink | Danke, Christoph!)

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„Mad World“, ein Dokumentarfilm zum Thema “Realität” beim Fernsehen

Peter Schillings Dokumentarfilm „Mad World“ schaut hinter die Kulissen der TV-Casting-Industrie und der Realsoaps und zeigt diesen ganzen Bullshit der Popstar-Macher. Es ist Schillings Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich “Intermediales Design” an der FH-Trier und ist nominiert für den Deutschen Webvideo Preis 2012. Dafür abstimmen kann man hier.

[Update:]Oh, Eikman weißt gerade darauf hin, dass der Webvideo Preis 2012 gestern verliehen wurde und Schilling mit seinem Beitrag die Publikumswertung gewonnen.


(Direktlink, via Murdelta)

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Doku: Die Hippies

Mitunter ziemlich kritische Doku vom History Channel, die offenbar mit semi-konservativen Stift entworfen wurde und dennoch sehenswert ist. Weil sie eine der größten gesellschaftlichen Umwälzungen skizziert, die die USA vielleicht jemals erlebt hat und deren Früchte auch heute noch gegessen werden.


(Direktplaylist)

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Doku über Christian „Flake“ Lorenz, den Keyboarder von Rammstein

Man muss Rammstein nicht mögen um ihre Geschichte zu kennen und diese zu respektieren. Flake fiel immer in den Dokus auf, in denen es um Punk in der DDR, und klar, deshalb auch um Feeling B ging, dem Ursprung von Rammstein. Das interessierte mich immer mehr, als die Musik von Rammstein, mit ich auch heute genau gar nichts anfangen kann.

Lorenz spricht über seine offensichtlich unbeschwerte Kindheit und Jugend in der DDR und wie das dann alles so weiter ging. Vieles was er über seine Kindheit hinter der Mauer sagt, würde ich so teilen. Und im Hinblick auf die Anfänge von Feeling B im Osten, bekommt man fast ein anderes Gefühl von Punkrock. Kuhler Tüp, wie mir scheint


(Direktlink)

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Dokumentarisches Portrait von Bud Spencer: Bud’s Best

Für mich ja der viel bessere Chuck Norris, den nämlich würde der Dicke in der Pfeife rauchen. Nachdem er ihm ein paar auf die Beißerchen gezimmert hat.

Wie viele Stunden meiner Kindheit ich mit Bud Spencer verbracht habe. Und über Politik will ich nichts hören.

Im Frühjahr 2011 erlebte der deutsche Buchmarkt eine Sensation. Die Autobiografie der italienischen Filmlegende Bud Spencer alias Carlo Pedersoli landete auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestseller-Liste und hielt sich dort monatelang. Seither ist der inzwischen 82-Jährige begehrt wie lange nicht mehr. Tausende Fans pilgern zu seinen Autogrammstunden, oder – wie im vergangenen Sommer in Berlin – zur ersten deutschen Retrospektive seiner Filme, in denen Spencer vorzugsweise mit seinem Filmpartner Terence Hill glänzt. Die Filme tragen Titel wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Zwei außer Rand und Band“ oder „Das Krokodil und sein Nilpferd“ und gehören inzwischen zu Klassikern des europäischen Unterhaltungskinos.
Doch nicht nur wegen seiner Filmkarriere wird Spencer, der nie Schauspieler werden wollte, verehrt. Als mehrmaliger Rekordmeister im Freistil, Olympiateilnehmer und Ex-Mitglied der Wasserballnationalmannschaft gehört Spencer zu den Galionsfiguren des italienischen Schwimmsports. Was macht Leben und Karriere dieses nach eigenen Worten „ewigen Dilettanten“ Spencer so außergewöhnlich?
Der Dokumentarfilm macht sich auf die Suche nach dem Phänomen Bud Spencer und versucht zu erklären, woher Spencers überragende Beliebtheit bei seinen Fans rührt und was den Erfolg seiner Filmfigur ausmacht, die nach eigener Auskunft wenige Gemeinsamkeiten mit der Privatperson Carlo Pedersoli hat. Außerdem zeigen Filmemacher Friedemann Beyer und Irene Höfer auch das Privatleben Bud Spencers alias Carlo Pedersoli im Kreis seiner Familie.


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Doku: Syrien undercover

Der Name ist reißerisch wie passend, denn es ist kein Geheimnis, dass dort kein Journalist mehr seiner eigentlichen Arbeit nachgehen kann. Sofia Amara war trotzdem im letzten Jahr in Damaskus und Homs unterwegs und hat Schicksale dokumentiert, was alleine schon ergreifend ist und verdeutlicht, dass sich nicht mal erahnen lässt, was sich in den letzten Monaten dort tatsächlich abgespielt haben muss.

In Damaskus und Homs filmteSofia Amara, wie sich die täglichen Demonstrationen am Ausgang der Moscheen oder auf den Friedhöfen organisieren.
In Rastan konnte sie Kontakt zu desertierten Offizieren der syrischen Armee aufnehmen, die behaupten, ein „freies Heer“ aufgestellt zu haben. Diese Streitkraft mit angeblich knapp 300 Offizieren versucht mit dürftigsten Mitteln, der blindwütigen Repression durch den syrischen Staat zu trotzen.
Insbesondere in Hama beobachte sie, mit welchen Mitteln das Regime gegen die Protestbewegung vorgeht: systematische Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung, Schießen mit scharfer Munition auf Demonstranten, willkürliche Verhaftungen, Hinrichtungen ohne Prozess, Folter.
Anhand nie gesehener Bilder und Zeugenaussagen dokumentiert der Film die blutigen Militäreinsätze gegen die Demonstranten und belegt zum ersten Mal auch die unmittelbare Beteiligung von Mitgliedern der libanesischen Hisbollah und der iranischen Revolutionshüter an den Massakern.
Um einen Blick hinter die Kulissen der syrischen Revolution zu werfen, nahm die Filmemacherin viele Gefahren auf sich. Immer musste sie darauf achten, nicht den Verdacht der Geheimdienste zu wecken: beim Filmen der Demonstrationen, beim Umgehen der Panzersperren vor der Stadt und bei den heimlichen Treffen mit den Aktivisten.
Der mutige Film vermittelt die im Land herrschende Terroratmosphäre und veranschaulicht die Verbrechen des Regimes von Baschar al-Assad, dem zur Last gelegt wird, in fünf Monaten über 2.000 Menschen ermordet zu haben.


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Auf Arte über die Fender Stratocaster

Was haben Jimi Hendrix, Pink Floyd, Eric Clapton und die Shadows gemeinsam? Die Fender Stratocaster! Seit es sie gibt, ist sie die Gitarre der Rockstars und ein wahres Kultobjekt. Das Instrument vereint eine Vielzahl von Vorzügen auf sich: Es ist innovativ, von hoher Qualität, leicht zu spielen und dabei erschwinglich. Kein Wunder, dass die „Strat“ seit 1954 die meistverkaufte E-Gitarre ist und Generationen von Musikern begeisterte.


(Direktlink, via Popsuite)

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