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Kategorie: Doku

Doku: Bild. Macht. Politik.

Lief gestern Abend im Ersten. Ich sah die Hälfte und schweifte dann aber irgendwie ab. Wenig Neues, mit nicht all zu sehr kritischen Blick auf die Damen und Herren von Springer.

Ich hatte damals während meiner Zivi-Zeit vieles von Günter Wallraff gelesen und mit dem Thema Bild dann auch ganz schnell abgeschlossen. Aber für jene, die wissen wollen, warum die Bild eigentlich so „shice“ ist und fast über unerträglich viel Macht verfügt, taugt diese Doku allemal.

Millionen Menschen lesen jeden Tag die BILD. Die Boulevard-Zeitung lockt mit einer Mischung von Prominenten-Geschichten, nackten Frauen und der Berichterstattung über Aktuelles aus Politik und Gesellschaft. Die Autoren Christiane Meier und Sascha Adamek fragen in der ARD-Dokumentation ‚Bild.Macht.Politik‘, wie es BILD gelingt, über Jahrzehnte ein beliebter, täglicher Wegbegleiter für Millionen zu bleiben und welchen Einfluss sie auf Politik und Politiker hat.
Die Boulevard-Zeitung und die Polit-Prominenz, das sind oft auch Geschichten großer Nähe und tiefer Zerwürfnisse – vom Aufstieg und Fall des Karl Theodor zu Guttenberg, dem BILD bis heute die Treue hält, bis zur Affäre um Christian Wulff, die BILD aufgedeckt hat. Wie stark hängen politischer und persönlicher Erfolg von der Berichterstattung und der Zusammenarbeit mit den Blattmachern ab?
Selbst Linken-Politiker Gregor Gysi gesteht offen ein, dass er auf BILD als Sprachrohr nicht verzichten kann.
Die Doku untersucht die Frage, wie mächtig die Boulevard-Zeitung tatsächlich ist und wie sie hineinwirkt in die Gesellschaft. Bedient sie den Mainstream und ist damit Sprachrohr der schweigenden Mehrheit – oder macht sie in politischen Fragen aktiv Stimmung?

Die Autoren sprechen mit Lesern, Kritikern, Machern und dem Chefredakteur von BILD, Kai Diekmann. Sie untersuchen, womit die Zeitung Auflage macht und Geld verdient, wie sie mit der Privatsphäre von Prominenten und Nicht-Prominenten umgeht und ob es ihr gelungen ist, das Schmuddel-Image langsam hinter sich zu lassen.


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Dokumentarfilm über „Boot Camps“ in den USA: Im Namen der Liebe

Ein amerikanischer Vater lässt seinen eigenen Sohn entführen, weil er ihn von Herzen liebt. Er tut diesen Schritt, weil er spürt, dass sein Kind ihm entgleitet, dass es auf einen falschen Weg geraten ist und in eine Welt abzudriften droht, aus der es nicht mehr zu retten ist. Aus dieser Angst bezieht der Vater für sich die Berechtigung, die Entführung in Auftrag zu geben als den letzten Versuch, den Sohn zu retten, der ihm längst nicht mehr vertraut.
Der Sohn wird von seinen Entführern in Los Angeles aufgespürt. Mit verbundenen Augen wird er in ein militärisch geführtes „Boot Camp“ gebracht, das sich weit ab von allem, was der Junge bislang kennengelernt hat, in einem von Stacheldraht umgebenen Motel befindet. Immer häufiger werden in den USA Jugendliche auf Veranlassung ihrer Eltern an trostlose Orte in Kalifornien, New Mexico oder sogar jenseits der Grenze nach Mexiko gebracht. Dort sollen sie wieder zu gesellschaftlich akzeptierten Wertvorstellungen bekehrt werden. Eine ganze Industrie hat sich rund um „Kindesentführer“ und von Eltern finanzierte „Boot Camps“ entwickelt. Meist sind es ehemalige Soldaten, die diesen Service für beträchtliche Honorare anbieten. Jetzt erproben sie ihr in verschiedenen Kriegen erworbenes Wissen an aufsässigen Jugendlichen mit zum Teil kruden Armeemethoden.
Der Dokumentarfilm zeigt ein zeitgenössisches Vater-Sohn-Drama, das sich in einem gutbürgerlichen Vorort von Los Angeles und hinter dem Stacheldrahtzaun eines Motels mitten in den roten Rocky Mountains von Utah zuspitzt – eine Geschichte über Liebe und Verzweiflung.


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Tour-Doku „Vollkommen Gefangen im Schattenreich von die Ärzte“ komplett online

Irgendwer war so gut und hat einen Klassiker der deutschen Musikdokumentationen komplett auf Youtube geladen. Das 3,5 Stunden lange Ärzte Tour-Video „Vollkommen Gefangen im Schattenreich von die Ärzte„, welches sich eigentlich aus zwei Tour-Videos zusammensetzt.

„Warum nur eine einzige Musikdokumentation auf eine DVD pressen, wenn das Speichermedium auch Platz für zwei bietet?“ Das fragten sich Die Ärzte und antworten mit Vollkommen gefangen im Schattenreich. Sie fassen hier die Tourvideos Gefangen im Schattenreich und Noch mehr gefangen im Schattenreich, die zuvor einzeln auf VHS-Kassette erhältlich waren, auf einer Digital Versatile Disc zusammen. So kommt man jetzt also gebündelt in den Genuss von Songs wie „FaFaFa“, „Teddybär“ und „2000 Mädchen“. Und auch die Publikumsfavoriten „Westerland“, „Elke“ und „Frank’n’stein“ sind hier in mitreißenden Bühnenfassungen vertreten.

Keine Ahnung, wie lange die dort zu sehen sein wird – ich buffere mal eben beide Teile.


(Direktlink Part 1)

Zweiter Teil nach dem Klick.

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Doku: The Black Power Mixtape 1967-1972

Interessante Doku über die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA, Ende der 60er bis in die 70er Jahre. Schwedische TV-Reporter hatten damals bei mehr als 20 Reisen in die USA jede Menge Material gefilmt, welches dann in den Archiven des schwedischen Staatsfernsehens verschwand und erst über 30 Jahre später wiederentdeckt wurde. Der Dokumentarfilmer Göran Hugo Olsson nahm sich diesem an, sichtete es, mixte es und schickte den dokumentarischen Film um die Welt, wo er bereits auf Festivals zu sehen war. Arte zeigte ihn in gekürzter Fassung – das Originalversion von Olsson ist 40 Minuten länger. Auf SpOn mehr Infos über den Film.

Ende der 60er Jahre reisten schwedische Journalisten in die USA, um die Hintergründe des US-amerikanischen Bürgeraufstandes der farbigen Bevölkerung zu recherchieren. Schnell fanden diese interessierten Europäer Zugang zu den Anführern des Black Power Movements – unter anderem zu Stokely Carmichael, Bobby Seale, Angela Davis und Eldridge Cleaver. Und es gelang den Reportern, diese Ikonen des Aufstands in sehr intimen, privaten Momenten zu filmen und bemerkenswert offene und ehrliche Interviews mit ihnen zu führen.
Dennoch verschwand das Material in den Archiven und wurde erst mehr als 30 Jahre später von dem schwedischen Filmemacher Göran Hugo Olsson wiederentdeckt. Der Regisseur macht es nun in seinem Dokumentarfilm „The Black Power Mixtape“ den Augen der Welt wieder zugänglich.


(Direktlink, via Testspiel)

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Doku: Lohn ohne Arbeit – Das bedingungslose Grundeinkommen

Aktuelle Doku vom BR zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Das bedingungslose Grundeinkommen, Bürgergeld oder Existenzgeld, wie der garantierte Lohn für jeden auch genannt wird, ist kein Hirngespinst arbeitsmüder Müßiggänger oder linker Spinner. Die Riege der Befürworter reicht vom ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Dieter Althaus über den Präsidenten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, den Unternehmensberater Roland Berger bis zum Gründer der Drogeriemarktkette dm und Milliardär Götz Werner.

Die linken Kräfte im Land beißen sich dagegen die Zähne an dem Thema aus. Katja Kipping, für die Linkspartei im Bundestag, hat es nicht geschafft, ihre Partei von den Vorteilen eines bedingungslosen Grundeinkommens zu überzeugen. Teile der Linkspartei lehnen es strikt ab. Mit knapper Mehrheit hat die Piratenpartei das Grundeinkommen ins Bundestagswahlprogramm für 2013 geschrieben. Die Grünen konnten sich dazu nicht durchringen – obwohl auch sie den Sozialstaat reformieren wollen und es unerträglich finden, wie Hartz-IV-Empfänger in Deutschland drangsaliert würden.


(Direktlink, via Mogreens)

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Trailer: Bar 25 – Tage ausserhalb der Zeit

Ich weiß nicht genau, wer diesen Film sehen will, aber immerhin hatten damals jede Menge Leute 27000 Euro dafür gesammelt, dass dieser Film gemacht und gezeigt werden kann. Zu sehen ab 03.05.2012 und das hier ist der Trailer.

BAR25 – TAGE AUSSERHALB DER ZEIT ist ein faszinierendes Zeitdokument über
den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004
bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der
Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen
auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.


(Direktlink | Danke, Christoph!)

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„Mad World“, ein Dokumentarfilm zum Thema “Realität” beim Fernsehen

Peter Schillings Dokumentarfilm „Mad World“ schaut hinter die Kulissen der TV-Casting-Industrie und der Realsoaps und zeigt diesen ganzen Bullshit der Popstar-Macher. Es ist Schillings Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich “Intermediales Design” an der FH-Trier und ist nominiert für den Deutschen Webvideo Preis 2012. Dafür abstimmen kann man hier.

[Update:]Oh, Eikman weißt gerade darauf hin, dass der Webvideo Preis 2012 gestern verliehen wurde und Schilling mit seinem Beitrag die Publikumswertung gewonnen.


(Direktlink, via Murdelta)

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