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Kategorie: Doku

Artes „Künstler hautnah“ über den Berliner Street Artisten Evol

Er gilt als Star der deutschen Streetart-Szene: Der 1972 geborene Künstler mit dem Namen Evol lebt in seiner Wahlheimat Berlin und gehört der jungen deutschen Kunstszene an. Sein Künstlername Evol geht auf einen Zufall zurück: So hieß die Marke seiner Turnschuhe, die er gerade trug, als er nach einem Namen für sich suchte.
Seit nunmehr 20 Jahren gestaltet Evol seine Werke vor allem mit Schablonen und Sprühdosen. Evol lässt sich bei seinen Bildern immer von der Stadt anregen und zeigt vor allem Straßenszenen, anonyme Wohnkomplexe und unbebautes Gelände. Pappe, Mülltonnen, Leuchtschilder und Stromkästen sind das Ausgangsmaterial für seine Kunstwerke, mit denen er kleine Stadtgeschichten erzählt. Seine Bilder zeigen häufig auch Häuser, die nach der Wende aufgegeben wurden. Vor allem um deren Schönheit festzuhalten, die es einmal gegeben habe, wie er sagt.
Dabei verfolgt er weniger einen nostalgischen, als einen stark dokumentarischen Ansatz, der auf das Alltägliche, nicht auf das Spektakuläre setzt. Basis sind Fotos, die auf Evols ausgedehnten Erkundungsgängen durch die Stadt entstehen. Mit seiner Kunst will er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Stadtleben lenken und daran erinnern, dass viele Gebäude einmal ein besseres Leben versprachen.
Claire Laboreys Film zeigt Evol in seinem Atelier in Berlin. Hier schafft er Werke, die nicht nur für die Installation im städtischen Raum, sondern auch für Galerien bestimmt sind. Die Kamera folgt ihm außerdem durch die Straßen bis zu einem Abrissgebiet, das er gerade „neu gestaltet“.


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Doku: 50 Jahre Amnesty International – Die Dokumentation

Sehenswerte WDR Doku aus dem Mai diesen Jahres.

Ein Überblick über 50 Jahre Engagement einer Bürgerbewegung von unten in das Bewusstsein aller Menschen.
Die globale militärische Wissenschaft von Folter und Unterdrückung der Menschen wird nicht nur Amnesty International weiter beschäftigen müssen. Die Menschenverachtung durch schäbige unzivilisierte Belohnungsanreize aus den globalen Wirtschafts- und Marktstrukturen sowie der „Overkill“ durch die Produktion/Verbreitung von Distanz- und Handfeuerwaffen, um Volksgruppen gegeneinander auszuspielen, muss bereits in den Nachrichtensendungen verachtet werden, sowie vor und nach Werbeblöcken (Nutzniesser sind auch Konzerne – Leid hat oft ein Logo ).


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Resident Advisor startet Musik-Doku-Reihe „Real Scenes“ in Bristol

Das Online Magazine für elektronische Musik hat gestern die erste Folge der neuen Musik-Doku-Reihe „Real Scenes“ ins Netz gewürfelt. Den ersten Halt machen sie dafür in Bristol, wo es noch viel mehr als nur Dubstep gibt, wie diese wirklich interessanten 15 Minuten zeigen. Klasse gemacht macht diese erste Folge ganz viel Lust auf die noch folgenden.

Real Scenes is a series of films in which we explore the musical, cultural and creative climate within electronic music’s key destinations. We’ll look at the role singular figureheads—producers, DJs, promoters—play in making their city’s music scene a point of world-wide interest. We’ll also look at places, spaces and inspirations, seeking out the essence of what gives these hyper-local scenes a truly global resonance.

The eyes of the world have turned to the UK in recent years and have found some of the most exciting, genre-defying young artists to emerge from electronic music. But while London’s scene can be fractious and hard to pin down, there seems to be something in the air in Bristol that unites its participants. Whether they’re creating dubstep, house, techno or something else entirely, the cross-pollination in Bristol is unique. In RA’s first official entry into video, we journey to Bristol to explore how the city has flourished in recent years, discovering why this small metropolis is one of the most influential electronic music outposts in the world today.


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Doku: Alkohol in der DDR

„Wir hatten ja nüscht“, aber was es immer gab war Suff in allen Variationen. Vom Bier bis hin zu den harten Sachen. Und es wurde getrunken, was das Zeug hielt und was die Leber hergab.

Besonders interessant auch, wie man Bier trotz Mangel an den dafür nötigen Rohstoffen braute. Und wohin man es dann verkaufte.


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Arte-Doku: Folter – Made in USA

Ziemlich harter Tobak für einen Abend, aber auch das ist Teil unserer Welt. Eine Doku aus dem Jahr 2010 mit unveröffentlichten Archivmaterial und Zeugen, die zeigen, wie die USA massenhaft und systematisch Folter einsetzt. Lief vorhin auf Arte, jetzt für sieben Tage online auf arte+7.

Bereits einen Tag nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 leitete Vizepräsident Dick Cheney ein Geheimprogramm, das Folter als Verhörmethode legalisieren sollte – in Verletzung der Genfer Konvention, der von den USA unterzeichneten Antifolterkonvention und amerikanischer Gesetze wie dem War Crimes Act aus dem Jahr 1996, das den Einsatz von Folter mit der Todesstrafe beziehungsweise mit lebenslanger Haft ahndet.

Die Bush-Regierung war sich von Anfang an der Tatsache bewusst, dass sie sich durch die Missachtung des Völkerrechts und der amerikanischen Gesetze strafbar macht. Um sich vor eventuellen Klagen zu schützen, verließ sie sich auf Dick Cheney und Donald Rumsfeld nahestehende Juristen, die den Einsatz von Folter mit stichhaltigen Argumenten „rechtfertigen“ sollten. Zu den angewandten Foltermethoden gehört unter anderem die Technik des „Waterboarding“, ein simuliertes Ertränken.

Zum Schutz der eigenen Truppen beschloss das Pentagon, ein streng geheimes „Trainingsprogramm“ mit dem Namen „Survival Evasion Resistance and Escape“ durchzuführen, das von Psychologen geleitet wurde. Vor allem in Fort Bragg, der Militärschule der „Sondereinheiten“, sollte die Crème de la Crème der Offiziere ausgebildet und darauf vorbereitet werden, Folter zu widerstehen – für den Fall, dass sie in Kriegsgefangenschaft bei Feinden geraten, die sich nicht ans Genfer Abkommen halten.

Das Folterprogramm löste großen Widerstand im Außenministerium und bei den Militärchefs aus, die streng am Genfer Abkommen festhalten. Sie sträubten sich gegen diese „kriminelle Verschwörung“, wie Michael Ratner, Vorsitzender des Zentrums für Verfassungsrechte, es nannte.

Der investigative Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin beschäftigt sich mit der Frage, ob Mitglieder der Bush-Regierung wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht gebracht werden können.


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Doku: The Joy of Easy Listening

Ich persönlich mag den Begriff „Fahrstuhlmusik“ ja so gar nicht. Immer wenn das nämlich irgendwer sagt, stirbt ein Page in seinem Aufzug.

Da ist mir Easy Listening als Begrifflichkeit weitaus lieber und den Sound mag ich auch – mit Ausnahmen.

In-depth documentary investigation into the story of a popular music that is often said to be made to be heard, but not listened to. The film looks at easy listening’s architects and practitioners, its dangers and delights, and the mark it has left on modern life. From its emergence in the 50s to its heyday in the 60s, through its survival in the 70s and 80s and its revival in the 90s and beyond, the film traces the hidden history of a music that has reflected society every bit as much as pop and rock – just in a more relaxed way. Invented at the dawn of rock ’n‘ roll, easy listening has shadowed pop music and the emerging teenage market since the mid-50s. It is a genre that equally soundtracks our modern age, but perhaps for a rather more ‚mature‘ generation and therefore with its own distinct purpose and aesthetic. Contributors include Richard Carpenter, Herb Alpert, Richard Clayderman, Engelbert Humperdinck, Jimmy Webb, Mike Flowers, James Last and others.


(Direktplaylist, via Nerdcore)

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