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Kategorie: Doku

24Seven – A Berlin Skateboard-Documentary

Klasse Doku, die sich um die Berliner Protagonisten auf den Brettern dreht, sie zu Wort kommen lässt und super schön fotografiert wurde.

Berlin ist unsere Hauptstadt, in jeder Hinsicht! Nirgendwo sonst in Deutschland lässt sich so gut die Zeit verbringen, wie dort. Viel Feierei, viele Menschen und mindestens doppelt soviele Subkulturen, wie in den anderen Großstädten Deutschlands. Auch wir Skateboarder haben unser festes Plätzchen in Berlin erhalten. Stets sieht man jemand mit seinem Brett durch die Straße cruisen oder mit einer ganzen Crew in Richtung Spot fahren. Grund genug, um einmal die „krawall-machenden“ Skateboarder genauer unter die Lupe zu nehmen und deren Leben in einer Dokumentation festzuhalten.


(Direktlink, via Nice Bang)

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Doku: Hip-Hop, The World is Yours

Für sieben Tage online sehen auf arte + 7.

Viele glauben, bereits alles über Hip-Hop zu wissen. Doch der Dokumentarfilm „Hip-Hop, The World is Yours“ sprengt alle Klischees, die mit diesem Musikgenre verbunden sind, und öffnet den Blick auf die einende Kraft einer globalen Bewegung. Aus den USA nach Europa und dann in die ganze Welt importiert, entstand der Hip-Hop in den 60er und 70er Jahren in den großstädtischen Brennpunkten. Geprägt von sozialen Unruhen und Rassismus, Gewaltbereitschaft und Intoleranz sowie der erstarkenden Identität der Minderheiten.
Auf packende Art vermittelt der Film eine optimistische Botschaft von Hoffnung und Versöhnung. Er demonstriert, wie die Musikgattung Hip-Hop ohne Tabus ganz unterschiedliche Menschen begeistert und im Protest zusammenführt: Berliner und Hamburger Rapper, Pariser Vorstadtkids, Juden aus Israel, Palästinensische Jugendliche und afrikanische Frauenrechtlerinnen. „Hip-Hop, The World is Yours“ ist die mitreißende Chronik einer explosiven Revolte an der Schnittstelle zwischen Politik und Kunst.


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Doku: Der Tag, an dem die Weißen kamen

„Im Jahr 1964 kam eine Gruppe von 20 Aborigines, die bis dahin unbehelligt ihr traditionelles Leben in der australischen Wüste geführt hatte, erstmals mit dem modernen Australien in Berührung. Die Aborigine Yuwali war 17 Jahre alt, als 1964 ihre erste Begegnung mit „Whitefellas“, den weißhäutigen Australiern, stattfand und gefilmt wurde. Die heute 62-Jährige berichtet über die dramatischen Ereignisse, die sich hinter diesen außergewöhnlichen Aufnahmen verbergen. Yuwali gehörte zu der aus 20 Ureinwohnern bestehenden Gruppe, die damals als letzte im weit abgelegenen Great Sandy Desert noch auf traditionelle Art lebte und von der modernen Welt nichts wusste und unberührt geblieben war. Im Mai 1964 sollte in dieser Region unweit der Percival Lakes die Mittelstreckenrakete „Blue Streak“ getestet werden. Um eventuell dort lebende Menschen vor herunterfallenden Raketenteilen zu schützen, schickten die australischen Behörden mit der Evakuierung beauftragte Patrouillen in die Wüste. Für die Dokumentation ist Yuwali ins Lake-Gebiet zurückgekehrt. In bewegenden Worten schildert sie, wie sie und ihre Gruppe bei dem Versuch, den „Devilmen“ in ihren „fahrenden Felsen“ – als solche empfanden die Aborigines die sie verfolgenden Jeeps – zu entkommen, Hunderte von Kilometern durch die Wüste gejagt wurden.“


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Der Sohn Pablo Escobars in einer Doku über: Die Sünden meines Vaters

Sebastián Marroquín ist der Sohn des legendären kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar. Seit dieser Pate des internationalen Verbrechens 1993 erschossen wurde, lebt Marroquín unter falschem Namen mit seiner Familie als Architekt im argentinischen Exil. Der Versuch eines Mitarbeiters, Marroquín und seine Mutter, die Witwe Escobars, zu erpressen, führte 2001 dazu, dass die echte Identität bekanntwurde. Vor der Kamera des Argentiniers Nicolas Entel erzählt er erstmals von seiner Kindheit im übergroßen Schatten Escobars, der von Medellin aus ein weltweites Drogenkartell steuerte und dessen Vermögen auf 25 Milliarden Dollar geschätzt wurde. Niemand wagte es, sich seinem Vater zu widersetzen, und wenn es welche taten, wie der kolumbianische Präsidentschaftskandidat Luis Carlos Galan oder der Justizminister Rodrigo Lara Bonilla, fielen sie Escobars Killerkommandos zum Opfer. Gegen Ende der Dreharbeiten, nachdem Marroquín langsam Vertrauen zu Entel gefasst hatte, überredete der Regisseur ihn, die Söhne jener ermordeten Politiker zu treffen.


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Doku: Die Bilder der Stasi

Eine Dokumentation aus dem Inneren der Staatssicherheit. „Der Film stellt die für Observation, Herkunft, Funktionsweise und Tarnungen gebräuchlichste Foto- und Filmtechnik des MfS vor. […] ‚Bilder der Stasi‘ ist ein Beitrag zur Geschichte der visuellen Überwachung.“
(MyGully)


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Doku: Reggae Britannia

Sehr gute BBC-Doku zum Thema Reggae in UK.

Showing how it came from Jamaica in the 1960s to influence, over the next 20 years, both British music and society, the programme includes major artists and performances from that era, including Big Youth, Max Romeo, Linton Kwesi Johnson, Jerry Dammers and the Specials, the Police, UB40, Dennis Bovell, lovers rock performers Carroll Thompson and Janet Kay, bands like Aswad and Steel Pulse and reggae admirers such as Boy George and Paul Weller.
The programme celebrates the impact of reggae, the changes it brought about and its lasting musical legacy.


(Direktlink, via Mururoar)

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arte-Doku: Welcome To The 80´s – Postpunk und Neue Deutsche Welle

Eine wirklich ganz tolle Doku unter anderem mit DAFler Gabi Delgado, Inga Humpe, Moritz R. von der Plan, Rocko Schamoni, Wire, Gang of Four, Devo, The Clash, The Specials, Autor Simon Reynolds und Daniel Miller von Mute Records über den Punk der späten 70er, dem Bruch damit und dem Weg zu neuen Ufern. Auch denen der elektronischen Musik. Eigentlich Teil der 6-teiligen Arte Doku-Reihe „Welcome to the Eighties“ und ich hoffe, dass die übrigen fünf Teile auch noch auf Youtube auftauchen.

Wie Punker gegen Hippies rebellierten, Synthie-Popper den Macho-Rock attackierten, sich im schwarzen Ghetto eine eigenständige, schwarze Kultur gegen den weißen Mainstream auflehnte, eine neue Lust am Kommerz die linke Kulturkritik beerdigte, eine schrille Partykultur Kopflastigkeit und kritische Distanz besiegte und bleich geschminkte Gothic-Freaks dem solariumgebräunten Körperkult der 80er eine düstere Welt aus Weltschmerz und Okkultismus entgegensetzten.


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