Sehr schön gemachte, wenn auch zu kurze Kurz-Doku über den Stand der Schallplatte heute und über drei ihrer Liebhaber. Lief auf arte Tracks, glaube ich.
Arte+7 hat gerade eine wirklich interessante und deshalb sehenswerte Doku über Fraktale online. Und weil ich hier an einem Freitagabend mit Tee sitze, kann dieses Thema uns jetzt mal schön Gesellschaft leisten – mir und dem Tee.
Fraktale sind allgegenwärtig wie die Luft zum Atmen, auch wenn der Mensch sich dessen nicht bewusst ist. Diese unregelmäßigen, sich wiederholenden Gebilde finden sich in Wolkenformationen und Baumgeäst, Brokkolistrünken, zerklüfteten Gebirgszügen und sogar im Herzrhythmus des Menschen.
Aber wie sind die Regeln der fraktalen Geometrie zu entschlüsseln? Jahrhundertelang wurde angenommen, dass sich die unregelmäßigen fraktalen Gebilde außerhalb des mathematischen Verständnisses befänden, aber schließlich betraten Mathematiker auch dieses Neuland. Ihre bemerkenswerten Ergebnisse vertiefen unser Verständnis der Natur und regen eine Reihe von wissenschaftlichen, medizinischen und künstlerischen Innovationen an, von der Ökologie des Regenwaldes bis hin zum Modedesign.
Die Dokumentation zeigt vielfältige alltagstaugliche Anwendungen von Fraktalberechnungen, zum Beispiel bei der Vermessung von Küstenlinien, der Herstellung von Spezialeffekten im Film oder der Herstellung von immer kleineren Drahtantennen. Fraktale tragen auch zum besseren Verständnis der menschlichen Physiologie und zur Beantwortung der Frage bei, warum größere Tiere Energie effizienter nutzen als kleinere.
Michael Schwarz und Bill Jersey, die bei dieser Dokumentation für Regie und Produktion verantwortlich sind, verweben neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer ergreifenden mathematischen Kriminalgeschichte.
Ein Mann der seine Leidenschaft zum Glas in Kunst mit dem selbigen zum Ausdruck bringt. Ich mag die semi-professionellen Dokumentationen über das, was da irgendwann mal goldenen Boden gehabt haben sollte: Das Handwerk. Außerdem finde ich, dass jegliches Handwerk einen sehr ehrenwerten Stellenwert haben sollte, aber die Leute bashen viel zu gerne. Mit Vorliebe die „Handwerker“. Sollen sie sich doch mal ihre Heizkörper alleine an die Wand zimmern.
David A Smith is a name that has become synonymous in Sign-Writing and Glass gilding circles, with high quality, hand crafted reverse glass signs and decorative silvered and gilded mirrors.
In this short documentary, we reveal behind the scenes work, techniques and visions that Dave uses when carrying out his passion as a glass embosser – One of the few remaining traditional UK glass artists.
Die sehr gute Graffiti und Streetart-Doku Bomb it! ist auf youtube gelandet.
BOMB IT is the explosive new documentary from award-winning director Jon Reiss investigating the most subversive and controversial art form currently shaping international youth culture: graffiti.
Through interviews and guerilla footage of graffiti writers in action on 5 continents, BOMB IT tells the story of graffiti from its origins in prehistoric cave paintings thru its notorious explosion in New York City during the 70′s and 80′s, then follows the flames as they paint the globe. Featuring old school legends and current favorites such as Taki 183, Cornbread, Stay High 149, T-Kid, Cope 2, Zephyr, Revs, Os Gemeos, KET, Chino, Shepard Fairey, Revok, and Mear One. This cutting edge documentary tracks down today’s most innovative and pervasive street artists as they battle for control over the urban visual landscape. You’ll never look at public space the same way again.
Ich mochte die Sampler von E-MU immer lieber, der Filter wegen. Was da gerade bei dem alten EMAX II ging, war zumindest durch die Akais nicht zu übertreffen. Dennoch hatte ich mal einen Akai und war immer von der Klarheit des Sounds beeindruckt. Wie auch immer – hier eine kurze Doku über den Sampler, den wohl jeder kennt, der auch nur annähernd irgendwas mit Produktions-Hardware zu tun hat.
Ein Einblicke schaffendes Gespräch mit Carsten Fiebler, Regisseur der großartigen Dokumentation „Ostpunk! too much future„, die ich hier schon mal komplett hatte.
Die Aktion, initiiert von der EU, ist sicher nicht die schlechteste Methode Beamte, die täglich Entscheidungen über das Leben von anderen treffen, ein besseres Maß an Sensibilität und Einfühlungsvermögen nahezubringen. Das könnte man dann gleich mal ausweiten oder gar als Weiterbildung reindrücken.
Sie arbeiten in verantwortungsvollen Positionen in Ministerien, als Sozialarbeiter oder als Leiter einer Polizeibehörde, in verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Polen, Norwegen, Malta. Aber ab dem Moment, in dem sie im holländischen Tilburg ankommen, ist ihr Status nichts mehr wert… Sechs Tage begeben sich 15 Teilnehmer des bislang einzigartigen Workshops „Die andere Seite der Medaille“, in die Position derer, über die sie tagtäglich entscheiden, für die sie Gesetze entwerfen, die sie zu Integrationskursen schicken: Migranten.
Diese großartige Doku über Mods und Rocker ist noch für wenige Tage auf arte+7 online.
1964: Tausende Jugendliche aus dem ganzen Land liefern sich im südenglischen Badeort Brighton brutale Straßenschlachten. Das Ereignis nimmt Ausmaße an, die sich nicht mehr unter reinem Hooliganismus verbuchen lassen. Die feindlichen Lager bestehen aus Anhängern zweier unterschiedlicher Jugendsubkulturen, den Mods und den Rockern.
In ihrem Konflikt geht es um Kleidung, Reviere, Musikgeschmack und eine diametral entgegengesetzte Lebenseinstellung: Die Rockers erwarten nichts von der Gesellschaft, die sie als Maschine zur Zerstörung ihres Außenseiter-Individualismus verstehen; die Mods hingegen wollen das System mitprägen, sich einen Raum schaffen, in dem sie ihre Codes, ihre Vorlieben und ihre Ästhetik ausleben können.
Die Dokumentation deckt die Hintergründe dieser Eskalation auf und veranschaulicht die Wünsche und Motivationen dieser radikalen Jugend. Außerdem wird erzählt wie sehr die britische Jugend nicht nur die Paradigmen ihrer Eltern über den Haufen warfen, sondern auch die internationale Musikszene und Mode prägten.
Youtube hat sie auch, aber der letzte Teil ist dort der Regulierungswut von UMG und Studio Hamburg zum Opfer gefallen.
Auf jeden Fall schon etwas angestaubt, aber deshalb kein bisschen inaktueller, denn manche Dinge ändern sich nicht. Inklusive Interview mit William Gibson. Gesendet im Jahr 2005.
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