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Kategorie: kfmw.stuff

Download: Live Visuals und DJ-Mix von fALk und mir vom 27C3


(Direktlink)

Ich hatte im Dezember auf dem 27c3 wieder das Glück, mein DJ-Set visuell von Protobeama fALk begleiten zu lassen. Der hat davon 45 Minuten aufgenommen und ins Netz gestellt. Aufgrund der Userfreundlichkeit, habe ich das noch auf Vimeo abgelegt. Das Original MP4, bei dem die Qualität natürlich eine bessere ist, liegt hier.

Musikalisch ging es einmal durch die Tiefen des Dubtechnos mit allerhand Klassikern.

[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/Lounge_at_27c3_28.12.2010.mp3]
(Direktdownload)

Tracklist:
Das Kraftfuttermischwerk & Bastai – Runaway (Vox Edit) feat. Bastai
Pablo Bolivar – Escape Of Galaxy Five (Djorvin Clain Deep Constructed)
Quantec – Swayings
Salz – Riley Reinhold-Get A Splash (Salz. Dub O Lution Remix)
Fluxion – Waves (Solar Constant Mix)
Rhythm & Sound – Mango Drive
Rhythm & Sound W/Jennifer Lara – Queen in My Empire
Rhythm & Sound W/Cornell Campbell – King in My Empire
Rhythm & Sound with Paul St. Hilaire – Free For All
Paul St. Hilaire & Rene Lowe – Faith (Vox)
Echo_™ – Dub is the law
Dubsuite – Schlafschlauch
Roberto Bardini – Protest 09 (Original Mix)
Marko Fürstenberg – Espenhain
Radio Slave – Neverending
Beat Pharmacy Featuring Coppa – Rooftops (Minilogue’s Taqism Rmx)
Dom – Fackeln im Sturm (Original Grungerman Mix)
Kollektiv Turmstrasse – Slow Motion
Karraskilla – Tren Siete (Brendon Moeller Remix)
Silicone Soul – Hurt People (Bearweasel Remix)
Pablo Bolivar – Out Of Place (Original Mix)
Falko Brocksieper – Frantic Formula

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Saetchmos Echochamber feat. „Am Ende der Kirschallee“

Der geschätzte Herr Saetchmo hat in seiner gestrigen „Echochamber“ Ausgabe, die Ihr sowieso immer hören könnt, das „Ende der Kirschallee“ in die Mische genommen, was mich außerordentlich freut, denn ich wollte schon gerne mal wissen wie sich die Tracks in einem Mix machen. Gut, wie ich finde.

[audio:http://protobits.com/member/saetchmo/radio/bigvibez.110106.mp3]
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Ein Kommentar

CC-Album zum Download: Das Kraftfuttermischwerk – Am Ende der Kirschallee

So. Es ist nicht ganz einfach ein Album alleine zu machen, wenn man das bisher immer zu zweit getan hat. Andererseits schenkt genau das einem verdammt viele Freiheiten und man kann eben auch einfach mal genau das machen, was man immer schon wollte. Ohne Angst vorm Stopzeichen der Klischees, weg von Schubladen, manchmal auch kurz mit dem Heck den Kitsch anstoßend, ohne den es „Am Wolkenberg“ oder den EFTB Remix nie gegeben hätte. Einfach nur Dinge vom Herz über den Kopf in den Arm in die Maschine drehend. Liebend. Lachend. Vorne leise, nach hinten raus laut.



(Direktlink)

Klick: Album Download

Das hier ist es wohl, mein Solo-Album und hat alles dabei, was ich schon immer – und ganz besonders im letzten Jahr – mochte. Dubbige Offbeat-Pianos, die kleinen Melodien, die ich schon immer so liebte und auch ein bisschen kitschige Akkorde. Leise – nicht nervend. Downbeats, Dubtechno, 2-Step. That’s me. Und ich habe keine Ahnung, ob das so irgendwer auch nur annähernd so mögen wird, wie das ganze alte Zeug – und es ist mir egal. Ich habe dieses kleine Album in 10 Wochen zusammen geschraubt, weil ich so lange vorher nichts Konstruktives mehr gemacht hatte, weil ich es so wollte, und weil ich genau dann am besten bin, wenn ich etwas unter enormen Zeitdruck machen muss. Ich habe es darauf angelegt – ganz bewusst. Es sollte ein Härtetest sein. Für mich. Für Euch.

Das Kraftfuttermischwerk hat einen neuen Sound in der Pipeline und obwohl ich im Laufe diesen Jahres so einige Nachfragen bezüglich einer VÖ hatte, bringe ich ihn hier – und nur hier. Weil dieses Blog eines meiner Babys ist, weil Thinner tot zu sein scheint und weil ich mit anderen Netlabels irgendwie schwer tue. Mit physisch veröffentlichenden sowieso.

Mit dabei – das ist mir wichtig – sind dann doch andere, weil ganz alleine macht das alles ja doch keinen Spaß. Bastai, mit seiner mir die Gänsehaut über den Körper jagenden Stimme, P.Laoss als Remixer, den ich schon immer mal haben wollte, und Rudi Stöher, mit dem ich viel mehr machen könnte, wenn der nicht so verdammt nervöse Finger hätte, die gerne mal jeglichen Kontext auf nimmer Wiedersehen in die Effekte jagen.

Das Soundcloud-Set geht auf Tobis Label TFE Records. Und ihr tut gut daran, nicht nur den ersten Track anzuklicken, was ja wohl viele gerne tun. Das Foto des Covers ist von mir, die Typo von Renè.

Das ganze geht raus unter CC-Lizenz. Weil das genau so immer schon sein sollte. Auch ohne Netlabel. Und ich habe im Moment nicht die geringste Ahnung, wie ich das Ding nur annähernd adäquat live umsetzen kann. Aber da fällt mir was ein.

Habt Spaß. Liebt. Lacht. Lebt. Eine frohe Jahresendwoche für Euch alle!

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Morgen: CC-Album Release „Am Ende der Kirschallee“

Ich glaube es selber noch nicht so ganz, aber ich bin dann soweit und das genau 23 Stunden bevor es eigentlich so sein müsste. Vom Timing her ist das quasi schon mal perfekt – morgen kann man sich auch noch einige andere Dinge machen.

„Am Ende der Kirschallee“ wird die Kiste heißen, kommt mit 10 Tracks und unter CC-Lizenz. Morgen 18:00 Uhr, pünktlich zur Bescherung damit es auch ja keiner mitbekommt.

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Adventskalender 2010, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – tief #4

Heute ist ein optimaler Tag Geschenke zu machen. „Fear. Love. Hate. Pain.“ Irgendwie fällt mir zu mir jetzt auch nicht mal so ein Text ein, wie die Türchen der Kollegen sie bekommen haben und die zu schreiben mir in den letzten Tagen wirklich außerordentlich Spaß bereitet hat.

Also belasse ich es dabei zu sagen, dass es nun zum vierten Mal die Tickets für eine Zugreise durch die Täler des deepen und dubbigen Techno gibt mit kurzen Zwischenstopps auf unbekannten, aber sehr netten Bahnhöfen. Das Ding aufzunehmen war nicht ganz einfach, ich hatte einen schweren Migräneanfall und musste zwischendurch zwei mal kotzen gehen, auch wenn das keiner wissen will. Hören kann man es hoffentlich nicht. Aber es musste eben an genau dem Abend aufgenommen werden, weil ich immer alles auf den letzten Knopf mache und der Mix unbedingt heute kommen sollte, was sonst eben nicht geklappt hätte.


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Style: Dub & Deep Tech
Lenght: 01.13.30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Dublicator – Burning Echoes (Pulshar Remake)
Das Kraftfuttermischwerk – Runaway (Silence Edit)
Pablo Bolivar – Escape Of Galaxy Five (Djorvin Clain Deep Constructed)
Onmutu Mechanicks – Lupus Moon
Minilogue – Tzymbals
Kollektiv Turmstrasse – Deine Distanz
Quantec – Farsightedness (Original Mix)
Echologist – Just A Ride
Marko Fürstenberg – 070120
Mikkel Metal – Lommer
SCB – Hard Boiled VIP
Karraskilla – Tren Siete (Brendon Moeller Remix)
Brendon Moeller – Mobility
Falko Brocksieper – Frantic Formula
Roberto Bardini – Protest 09 (Original Mix)
Dadub – Fight Them Alone
Upwellings – Snow Motion
Yagya – Rigning Átta
Ocralab – Iridium (Dublicator Remix)

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.

Alle Mixe der tief #Serie:

[Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.]

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Ich glaube, wird eine gute kleine LP, im Dezember. Pünktlich am 24.12.2010 um 18:00 Uhr wird sie veröffentlicht. Hier – und nur hier. Weil alles andere im Moment nur wenig Sinn machen würde.

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Was dir so beim Bloggen passieren kann

Es wird mir ja mitunter nachgesagt, etwas scheu zu sein und deshalb bisher so wenige zwischenmenschliche Kontakte zu Leuten aufgenommen zu haben, die ich aus der virtuellen Welt kenne. Das stimmt nur bedingt. Zum einen fehlt mir tatsächlich meistens die Zeit, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen, auf denen sich viele der Bloggertwitterfacebookdingens-Bekanntschaften so treffen, zum anderen fehlt mir, ja, auch das, mitunter das Interesse. Das aber hat nichts mit den vielen tollen Leuten zu tun, die ich über das Netz in den letzten Jahren so kennen gelernt habe, sondern eher mit den dazugehörigen Veranstaltungen. Sei es drum.

Es gibt mittlerweile dennoch so einige, die ich schon persönlich getroffen habe. Einer davon ist der Logopäde, hier auf twitter, den ich mal sekundär während seines Hochzeitsfest kennen lernen durfte (Ich hatte ihm eine Musikanlage besorgt). Ich weiß, dass er hier regelmäßig mitliest, denn er lässt mir hin und wieder Infos oder Tipps zukommen.

Ich weiß, dass ich hier kein Flattr habe, was Gründe hat, die ich jetzt schon häufiger mal angesprochen habe. Es ist für die Art wie ich blogge einfach ungeeignet; punkt. Twittert das ganze Zeug, verlinkt es, verbreitet es – all so was. Da habe ich einfach mehr von als von so einem Flattr-Furz, zumal ich nicht, wie die ganzen Podcaster Aufnahmeequipment davon kaufen müsste. Man kann also nicht sonderlich viel dafür tun, um zu zeigen, dass das was ich hier mache, einem etwas bedeutet. Man kann kommentieren, eine Mail schicken, aber auch das passt manches Mal nicht so recht – das kenne ich auch von mir. Also nimmt man und bedankt sich innerlich dafür.

Aber was soll ich sagen: als ich heute Abend nach Hause kam, standen drei Flaschen Rotwein in der Küche, deren Übergabe die Fraudeshauses organisiert hatte, wofür (Und eben nicht nur dafür) für sie noch eine Flasche Prosecco raussprang. Von dem oben genannten Logopäden, weil er mein Blog so mag, für die vielen Stunden der guten Musik, weil er auf diese Art mal Danke sagen wollte. Und ich frage mich, wie verdammt geil bitte ist das denn?!? Und gebe gerne zu, dass ich ein wenig gerüht bin. Vielen lieben Dank, Ralph! So was hätte ich mir nie träumen lassen. Echt nicht.


[Überlege gerade, mir anstatt des Flattr-Buttons ein Rotwein-Button einzubauen. Zu den gleichen Bedingungen, auch klar.]

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Elektrolux und ich

Kaum ein anderes Label hat mich musikalisch so dermaßen geprägt, wie das Elektrolux (heute Elux) getan hat. Ja, das sind die mit den Space Night Compilations, ihr wisst schon. Ich dachte, als ich damit begann, Musik zu machen, „Wenn du da mal landen solltest, dann kannst du aufhören – dann hast du alles.“ Ja, und was soll ich sagen? Ich könnte jetzt aufhören. Ein Remix, den ich für Gabriel Le Mars „Nova Bluez“ gemacht habe, ist auf der aktuellen Doppel-CD „Elux Records pres. 2000 and Space“ gelandet, die Namen der anderen machen mich etwas nervös, die Kritiken sind bis zur FAZ durchgehend gut. Ick freu ma, wa? Und ihr könnt das Dingen kaufen, so denn ihr wollt, weil Elux kann man eh immer kaufen – habe ich immer getan und mich nie angeschissen. Ich auf Elux! Prost!

Ich kümmere mich mal um meine Belegexemplare und vielleicht um 2-3 zum hier raushauen.

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Fünf Jahre Bloggerei

Heute vor genau fünf Jahren schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag ins Internetz. Eigentlich war es gar kein Beitrag, sondern eher ein unbeholfenes „Hallo“, welches ich damals noch bei Blogspot speicherte, da ich von WordPress oder dergleichen keine Ahnung, ja noch nicht mal etwas davon gehört hatte. Das Blog gibt es seltsamerweise immer noch und es hat immer noch eines der schönsten Blogdesigns ever.

Die Domain hier war primär nur dafür da, unsere Musik unter die Leute zu bringen und um auf die Partys hinzuweisen, an deren Organisation wir beteiligt waren. „Bloggen“ kannte ich nur aus dem Fernsehen Radio, Spreeblick hatte damals irgendwas über Jamba gebracht, was als große Info auf Radio Fritz vermeldet wurde. Allerdings las ich Spreeblick nicht, eigentlich las ich generell keine Blogs außer das eine von Mogreens, den ich schon ewig kannte, aber nie sah, weshalb ich mich auf seinem Blog immer darüber informierte, was er gerade so trieb. Es gab dort in erster Linie Persönliches, was ich gut fand, weshalb ich dort hinklickte. Und so was wollte ich auch, obwohl ich keine Ahnung hatte, wen mein kleines Dasein interessieren sollte – es war mir egal, ich wollte das für mich.

Ich machte hin und wieder ein paar Fotos und schrieb eigentlich nur das auf, was da draußen in der Welt um mich herrum passierte. Einfach nur so. Mal umfangreich, mal weniger umfangreich, aber immer strikt persönlich. Ich stelle fest, dass mein Bloggen damals mit meinem Bloggen heute nicht mehr viel gemein hat. Manchmal, ganz manchmal bedauere ich das ein wenig, weiß allerdings auch, dass mir eben nicht drei Mal am Tag eine gute Geschichte vor die Füße fällt, die auch erzählt werden muss.

Ich hatte nach vier Wochen um die 10 Leser täglich, was mich sehr freute. Der erste Stammleser war, so glaube ich mich zu erinnern, Murdelta, der sich damals mpirgendwas nannte. Außerdem lasen hier jede Menge Bekannter mit – wie das eben so ist, oder besser so war, denn heute ist das, soweit ich da beurteilen kann, nicht mehr ganz so.

Im September 2006 machte ich die alte statische html-Seite hier dicht, setzte WordPress auf und zog ich von Blogspot endgültig hier rüber. Meine Art zu bloggen änderte sich nach und nach, weg von den Geschichten, hin zu den Dingen, die ich im Netz fand, und die mich auf irgend eine Weise bewegten. Meistens optischer oder akustischer Natur. Hin und wieder gab es von irgendwelchen Leuten, die ich bis dahin nicht kannte, Trackbacks, was immer mehr Leser hier stranden lies. Besonders jene, die von Holgi und Renè kamen, spülten jede Menge Leute hierher. Und dann ging der ganze Wahnsinn los.

Ich meinte damals immer, wenn irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem mein Name in den Blogcharts landet, wäre das der beste Zeitpunkt aufzuhören, weil die Blogcharts empfand ich nur als allzu mainstreamig und dachte, dass meine (wie ich dachte) Nischenthemen da niemals nicht landen würde. Eine Fehleinschätzung wie ich heute weiß, denn irgendwie bin ich dann doch dort gelandet und hatte gar keine Lust aufzuhören. Ich lege keinen gesteigerten Wert auf diese Platzierung, sie ist mir vielleicht wirklich egal, obwohl ich da ein abschließendes Urteil noch nicht fällen konnte.

Manchmal frage ich mich ernsthaft, wen der ganze Quatsch, den ich hier fabriziere interessieren würde und wo diese ganzen Leute hier täglich herkommen. Heute weniger als noch vor 2-3 Jahren, denn ich habe mich damit angefreundet, zu glauben, dass es eben da draußen einige gibt, die bestimmte Sachen ebenso gerne sehen/hören, wie ich das eben tue und das meine Mixtur ja auch irgendwie angenommen wird. Fühlt sich gut an.

Ich denke, dass hat eben auch damit zu tun, dass ich heute dieses Blog so betreibe, wie ich es nun mal betreibe, denn nur die wenigsten interessiert es wohl, welcher Opa denn auf welcher Oma durch die Bahnhöfe reitet. Sollte mir allerdings so was extrem auffällig Erzählenswertes unterkommen, landet es trotzdem hier drin, so denn ich Lust habe. Aber nicht nur ausschließlich.

Soweit ich das beurteilen kann, lesen heute kaum noch Leute hier mit, die ich aus meinem Umfeld kenne – zumindest kommentieren sie so gut wie gar nicht mehr. Generell sind hier alle, gemessen an den Besucherzahlen, ziemlich kommentarfaul, was mir mittlerweile toootal egal ist, weil ihr ja trotzdem hier seid.

Hin und und wieder (in letzter Zeit häufiger) kommen diverse Anfragen bezüglich von Werbung auf meinem Blog rein, die ich grundsätzlich nach wie vor ablehne. Weil ich es so will, und weil ich mein Geld anderweitig verdiene. Es gäbe da sicher Ausnahmen, wie einen Soundcloud Pro-Account, für den ich hier ein Banner einbauen würde, aber grundsätzlich bleibt der Kasten hier werbe- und Flattrfrei. Ich mag Flattr, ganz ehrlich, aber ich mag mich hier nicht für etwas bezahlen lassen, für dessen Existenz ich nicht verantwortlich bin und quasi nur als Multiplikator diene, wenn ihr versteht. So, wie ich ursprünglich mal mit dem Bloggen angefangen habe, so würde ich mich auch Flattrn lassen, so wie ich das heute tue, müsst ihr euren Klick woanders machen, was kein Problem sein sollte bei der Fülle an nach wie vor guten Blogs.

Ich habe während der letzten fünf Jahre hunderte großartige Blogs gesehen, habe 400 im Reader und ich liebe diesen Shice! Wirklich. Täglich. Einige der Blogs, die zu lieben ich lernte, und die ihren Dienst mittlerweile eingestellt haben, fehlen mir. Manche sehr. Manchmalö denke ich darüber nach, dass hier alles platt zu machen – Schicht im Schacht, Ende im Jelände. Meistens verwerfe ich diese Idee dann ganz fix wieder. Wenn das irgendwann mal nicht der Fall sein sollte, erfahrt ihr es als erstes.

Was habe ich damals über twitter gewettert! Heute möchte ich es ebenso wenig missen wie mein Blog, auch wenn es mein Blogverhalten radikal geändert hat, weil einfach vieles dort landet. Manchmal bedauere ich das, kann es aber nicht ändern, da vieles was ich im Netz mache, ungeplant, unkalkuliert und fast immer spontan passiert. Da klickt man dann „publish“ und schon ist es weg. Nächstes Thema.

Ich habe keine Ahnung, wie lange das hier noch weitergeht. Noch macht es Spaß, und so lange das der Fall ist, fülle ich täglich neue, für mich spannende Dinge in mein Schatzkästchen namens „Weblog“. Wenn andere darüber diskutieren, ob Blogs nun endgültig tot sind, lächele ich, setz die Kopfhörer auf und suche mir was Feines – macht doch alle, was Ihr wollt.

Ich habe keine Ahnung, was genau ich jetzt eigentlich vermitteln wollte und es ist mir auch egal. Heute ist Geburtstag, da kann man auch mal sein Blog einen saufen lassen – zusammen mit dem alten Russen. Prost!

Und Ihr; Ihr seht super aus! Alle!

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – tief #3



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Das ist der Mix, den ich am Freitag im HdO gerne gemacht hätte, was nicht ging, da mir Traktor gänzlich den Dienst verweigert hatte, ich auf meinen Zweitrechner und somit auf etwas ältere Tracks zurückgreifen musste. Sei es drum: Hier der dritte Mix mit dem Namen „tief“.

Tief #1 gibt es hier, tief #2 dort.

Tracklist:

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