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Kategorie: Kopfkinomusik

Doku: Schleimkeim – Otze und die DDR von unten

Im letzten Jahr erschien mit Schleimkeim – Otze und die DDR von unten eine Doku über Dieter „Otze“ Ehrlich, der auf einem Bauernhof in Stotternheim, ein Dorf in der Nähe von Erfurt, die erste Punkband der DDR gründete: Schleimkeim. Außerdem gibt sie Einblicke in die Punkszene der DDR, die halt wirklich eine ganz andere als die in der BRD war. Prädikat sehenswert.

Schleimkeim – eine Punkband, die die Subkultur in der Spätphase der DDR verwirklichte. Die Band war bunt, laut und vor allem beugte sie sich nicht dem System. SCHLEIMKEIM – OTZE UND DIE DDR VON UNTEN beschäftigt sich mit dem Werdegang der Band von ihrem Aufblühen bis zu ihrem Ende. Wie war es, eine Punkband innerhalb der DDR vor und während des Mauerfalls zu sein? Und wie danach mit der neu gewonnenen Freiheit und dem Wegfall des alten Feindbildes? Mit dem Fokus auf Frontmann Dieter „Otze“ Ehrlich durchschreitet der Film mehrere Bedeutungsebenen. Durch Zeitdokumente und Interviews mit verbliebenen Bandmitgliedern und Angehörigen entsteht eine dokumentarische Collage, welche Musik erfahrbar und den Preis der Freiheit sichtbar macht.


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Alle Radiohead-Alben auf einmal

Ich weiß nicht, wie Leute auf solche absurden Ideen kommen, aber irgendwas werden sie sich dabei schon denken, denke ich mir – und höre natürlich mal rein. Die Arbeit soll ja schließlich nicht umsonst gewesen sein.

I applied my „cursed“ recipe to Pyramid Song and combined it with the old Betty Boop cartoon Poor Cinderella. But here is the strange part. With this specific video, YouTube automatically generated a transcript (sometimes it does, sometimes it doesn’t) over the reversed and pitch shifted version of the song. And surprisingly, it showed no more or less that Thom is seemingly singing “Jesus is my God” in Russian. Any Slavic speaker of any Slavic language would understand it.

I know about The Wizard of Oz theory, and during those Kid A and Amnesiac sessions they were heavily experimenting with reversed recordings (we all know how Like Spinning Plates was made), so this finding is quite intriguing to me.

Also, black-eyed angels appear in the video, and that was not my intention when I created it.


(Direktlink, via Zwentner)

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Cuddle Cast #36 – Lyba

Hier sind Ferien, ich habe och eine Woche bis zum Urlaub und starte musikalisch hiermit in diese. Sonntag wäre schon irgendwie passender, aber die Wochentage kann man sich ja nicht aussuchen. Und gediegen in den Montag ist ja auch ganz fein. Nur nicht übertreiben. Cuddle Cast von Lyba.

We all know this moment, you are lying in bed with a loved one and the world stands still.

You put on some music to set the scene for rising temperatures under the sheets…

The set you put on suddenly brings you out of rhythm, but getting up to skip the track is no longer an option.

We have been scouting for the perfect Sunday morning sets for quite a while already and while „Eigentlich heissen wir Klaus“ & „Mattmosphere“ have been steady suppliers of them for us, we also developed the idea of asking befriended artists to record one hour of music, to which they like to stay in bed with a loved one.

It’s an intimate ask, but most of them said yes.

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Tiny Desk Concert: Tame Impala

Tame Impala mit euer Platte bei NPRs Tiny Desk Concert.

Kevin Parker’s team came back with two words: „all acoustic.“ I was dumbfounded, not only by the notion of an acoustic Tame Impala set but also by the idea of the band playing the real Tiny Desk. In 2020, Tame Impala was able to toe and, by some standards, cross the line for its Tiny Desk (home) concert. Here at NPR headquarters, Parker and the crew had to relinquish a certain level of control. „Let’s just try it and see what happens,“ Parker told me.


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Mother Earth’s „Plantasia“

Aus der Kategorie Kuriositäten im Plattenschrank heute: Mother Earth’s „Plantasia“.

Mort Garson war in den 1970ern einer der wenigen Menschen, die privat einen Moog Synthesizer nutzen konnten und produzierte mit diesem das erste Album an der Westküste der USA, das vollständig auf einem Moog komponiert wurde – Mother Earth’s „Plantasia“. Die Musik auf diesem Album wurde speziell für Pflanzen komponiert, die dadurch besser wachsen sollten. Das Album hatte nach seiner Veröffentlichung nur eine sehr begrenzte Verbreitung, denn es war für Leute erhältlich, die eine Zimmerpflanze in einem Laden namens Mother Earth auf der Melrose Avenue in Los Angeles kauften oder eine bestimmte Matratze die mit der Platte geliefert wurden. Infolgedessen erlangte das Album zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung keine große Popularität. Seitdem hat es jedoch als frühes Werk der elektronischen Musik Kultstatus erlangt. Mittlerweile gibt es das frühe Stück der elektronischen Musik natürlich auch auf Vinyl. Ohne Matratze oder Zimmerpflanze. Ob Pflanzen dadurch besser wachsen, wurde nicht endgültig geklärt.


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Hier am Stück.


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