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Kategorie: Kopfkinomusik

Burials letztes Interview

Der Journalist Dan Hancox hatte im Jahr 2007 die seltene Gelegenheit, ein Interview mit Burial machen zu können. Ein Teil davon wurde später gedruckt, aber eben nur ein Teil. Das komplette Interview parkte er damals und bis heute auf einer externen HD, die er jetzt mal wieder angeschlossenen hat und hat danach hier nun die, seine, Geschichte des (bisher) letzten Burial Interviews veröffentlicht – und das letzte Burial Interview. Und das ließt sich, nach 18 Jahren, nicht so, als dass da alsbald noch eins kommen würde. Alles daran ist großartig. Wirklich alles.

I made them for my brothers — for my older brother, because he was around then and used to go to those raves, and used to make tunes when he was young. I wanted to recapture that lost sound for him.

But it’s still out there. There’s a signal, or a light. It’s like there’s one person holding a lighter in a warehouse somewhere. I think about it like that, I’m romantic as fuck about it. I don’t like this idea that club music should be a disposable thing, that’s bullshit.

That’s why I love dubstep, because it’s got that spirit. I don’t see it as independent genres, dubstep, jungle, hardcore — I see it as all one thing.

(Danke, Piet!)

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Autos und LKW auf Autobahnen werden zu Klanglandschaften

Wenn die Blechlawinen zu etwas gut sein können, dann für die Klanglandschaften die der Künstler und Komponist Matthew Wilcock aus Autos entwickeln lässt.

For each drone video, he assigns musical notes to the cars and trucks in specific lanes. “16 lanes in today, which depending on the frequency might be at the upper limit. Piano doing the bottom 12 lanes. SEM synth doing the top 4,” he notes. As they cross the center line, their unpredictable positions create rhythms that form the soundscapes.

Und so klingen Autobahnen gar nicht mehr so nervig.


(Direktlink, via The Kid Should See This)

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Doku über die Musik aus Wien in den 1990er Jahren: Out of Vienna

Diese Doku von Gerald Benesch und Barbara Weissenbeck aus dem Jahr 2016 zeigt uns sehr kurzweilig eine halbe Stunde über den Sound der von Wien aus in den 1990er Jahren die Welt der elektronischen Musik verändert hat. Die Wiener Schule um Kruder & Dorfmeister haben wahrscheinlich nicht nur meine Definition von elektronischer Musik grundlegend neu definiert. Zu dem hat der Sound mich musikalisch geprägt wie fast kein anderer. Aber es gab in der Zeit auch anderen Sound aus der österreichischen Hauptstadt.

„The Sound of Vienna“ beleuchtet ein Stück internationaler Musikgeschichte, das bis heute lebendig ist. Bisher unveröffentlichtes Filmmaterial zeigt das Duo Kruder&Dorfmeister, die Produzenten und DJs Rodney Hunter, Pulsinger&Tunakan, den VJ Fritz Fitzke sowie die Mitstreiter Makossa und Sugar B., den Sound-Tüftler Waldeck sowie die Techno-Avantgardistin Electric Indigo. Auch die BBC-Radiolegende Gilles Peterson erzählt von seiner persönlichen Entdeckung des SOUND OF VIENNA. Privates, noch nie gezeigtes Filmmaterial macht diesen Film zu einem umfassenden und doch auch persönlichen Portrait.


(Direktlink)

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Radiohead but it’s all jazz musicians

Kubla mit einer Jazz-Version von Radioheads „Creep“. Live, Open Air und bei bestem Wetter im Park. Könnte alles sehr viel schlimmer sein.

I used to hate this song then I realized I’m dumb it’s one of the GOAT and I’ve been playing it ever since. Radiohead won’t let me monetize this but that’s ok! You get to hear it anyway.


(Direktlink)

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Puddles Pity Party singt „Where Is My Mind?“

Es hat erstaunlich lange gedauert bis Puddles Pity Party sich den Pixies Klassiker zum singen ausgesucht hat, denn es passt ganz hervorragend zueinander.

Nachtrag: ich weiß jetzt wieder, warum ich meinte, dass das erstaunlich lange gedauert hat. Er hat den Song 2018 schon ein mal gecovert.

Oh hello. Here’s another interpretation of this magnificent tune from Pixies’ album Surfer Rosa. What does it all mean? You tell me. I may have played fast and loose with the lyrics. Lyrics can be slippery little fishes sometimes.


(Direktlink)

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Nirvana – Live at the Paramount Theatre, Seattle, 31.10.1991

Mit ein wenig Krach in die neue Woche starten. Macht ja gut munter. Und jetzt auch schon fast 35 Jahre her. Dabei dachte ich immer, die 70ger seihen so weit weg. Verdammt, sind wir alt geworden. Weia.

31. Oktober 1991, Paramount Theatre von Seattle: Rockband Nirvana spielt ein Konzert, das sie an die Spitze katapultiert. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung ihres Albums Nevermind, welches eine neue Ära in der internationalen Rockmusikszene einläutete, lieferten Kurt Cobain, Krist Novoselic und Dave Grohl eine raue, intensive und unglaublich authentische Performance ab.

Die drei Musiker auf der Bühne scheint eine unkontrollierbare Energie anzutreiben. Kurt Cobain, der schon damals in anderen Sphären unterwegs war, schreit seine Texte mit entwaffnender Wut heraus. Dave Grohl hämmert auf sein Schlagzeug, als ginge es um sein Leben, und Krist Novoselic trägt das Ganze mit seiner tiefen, hypnotischen Bassline. Gleich zu Beginn gibt Nirvana mit dem Coversong „Jesus Doesn’t Want Me for a Sunbeam“ der schottischen Alternative-Band The Vaselines, den Ton an: Es wird wild! Die Spannung steigt weiter und gipfelt in die Generationshymne „Smells Like Teen Spirit“, die das Publikum frenetisch mitschreit.


(Direktlink)

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