Unser aller Lieblingsklavierspieler Nils Frahm hat für den 03.12.2021 ein neues Album mit dem Titel „Old Friends New Friends“ angekündigt, das auf Leiter erscheinen wird, dem Label, das Frahm zusammen mit seinem langjährigen Manager erst im letzten Jahr gegründet hat. Aus diesem Album erschien heute schon mal vorab die Single „All Numbers End“. Na das passt doch so gut wie fast nichts anderes in die kommende Adventszeit. Und natürlich freuen wir uns alle ob der 95 sekündigen Single auf deutlich mehr.
Old Friends New Friends ist eine Sammlung von 23 Klavier-Stücken, die zwischen 2009 und 2021 aufgenommen, jedoch bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht wurden. Weder ein völlig neues Werk noch eine einfache Compilation bestehender Stücke, spiegelt es laut Frahm „eine Anatomie all meiner Arten und Weisen, Musik zu denken und zu spielen“ wider. Dabei fügt er augenzwinkernd hinzu: „Vielleicht könnte man sagen, dass es ein Album ist, an dem ich über zwölf Jahre gearbeitet habe und nun endlich genügend Material hatte, um es zu veröffentlichen?“.
Old Friends New Friends wurde von Frahm während der Pandemie zusammengestellt, als er die Zeit nutzte, um seine Archive aufzuräumen und Ordnung in die Mengen an Aufnahmen zu bringen, die sich über die Zeit angehäuft hatten. Nachdem er seine Lieblingsstücke ausgesucht und in einem Durchgang angehört hatte, verstand er, dass sie gemeinsam ein „völlig neues Spektrum der Freiheit für mich eröffnen. Ich vergaß, dass manche Stücke zehn, manche nur zwei Jahre alt sind, und dass sie alle auf unterschiedlichen Klavieren aufgenommen wurden. Mir fiel auf, wie sehr ich solche Alben, als Fan, liebe. Bei vielen meiner Platten gibt es den Moment, wo man denkt, ‘Das ist das Kernstück‘, aber hier brauchte ich das nicht. Es fühlt sich trotzdem noch an wie meine Welt, und ich bin froh darüber, dass diese einzelnen Elemente nun ein großes Ganzes ergeben. Es war als würde ich Blumen einfach in eine Vase stecken, um dann zu bemerken, dass es so genau richtig aussieht.“
Ich hatte hier ewig keine Deep Heads Sachen mehr drin. Zum einen passiert doch deutlich weniger als vor noch ein paar Jahren, zum anderen habe ich mich ein wenig von dem Sound entfernt. Jetzt aber erschien nach Jahren die Smokin‘ Sessions Vol.2, für die kein Geringerer als Synkro den begleitenden DJ-Mix geliefert hat. Da dachte ich, dass wäre doch mal wieder ein Grund da rein zu hören. Und kiek an, ich wurde nicht enttäuscht. Irgendwo zwischen deepem Dupstep, Future Garage und neuerdings – natürlich – auch LoFi-Anleihen wabern die Bässe durch akustisch irgendwie herbstliche Atmosphäre. Mag ich. Zum Stream und/oder Download bei Bandcamp.
Bill McClintock hat sich einen Disco-Song von Leo Sayer und ein Metal-Brett von Metallica genommen und beides zu diesem erstklassigen MashUp zusammengelötet. Ich finde spätestens hiernach sollte man über ein Genre des Disco-Metals nachdenken.
Keine Ahnung, ob das tatsächlich Lego-, irgendwelche anderen Klemmbausteine oder gar nur digitale Arbeiten sind, aber Adnan Lotia kreiert ikonische Plattencover in Lego-Optik nach und da mag ich nicht nur die Idee, sondern auch die Ergebnisse.
Emily Hopkins hat ihre Harfe durch ein paar Effektgeräte gejagt und darauf dann „Aquatic Ambiance“ aus Donkey Kong Country gespielt und das klingt ziemlich bis sehr, sehr schön.
The Device Orchestra mit einer sehr elektronischen Interpretation von “Ghostbusters”. Und die Wackelaugen machen immer noch alles.
Ghostbusters theme played by 14 electronic devices including toothbrushes, card machines, typewriters, a steam iron, a body trimmer, an epilator, and a nail polishing device. One of the devices has disguised itself as a ghost.
Bisschen Musikgeschichte für den Wochenstart: Bei Arte gibt es jetzt die recht umfangreiche Doku-Serie „We Wear the Crown“ über 40 Jahre Rap aus Deutschland im Stream. Sieben Folgen zu verschiedenen Epochen des deutschen Sprechgesangs.
„We wear the crown“ ist eine dokumentarische Webserie über Songs und Ereignisse, die wichtig für die Entwicklung von Rap in Deutschland waren oder es noch sind. Manche davon zählen heute zu den großen Hits, einige andere hätten es werden sollen, haben aber trotzdem tiefe Spuren in diesem Genre hinterlassen.
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