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Kategorie: Kopfkinomusik

Video: Kummer – Nicht die Musik

Kummer macht Rap wieder weich, macht Rap wieder traurig. Das am 11. Oktober erscheinende Kummer-Album könnte eine echte Granate werden. Leider aber kann man sein aktuelles Video nicht außerhalb von Youtube sehen, solltet ihr aber dennoch tun, hier der Link dorthin.

„Weder Rap über Businessmoves, Motivation. Kein steh wieder auf, wenn du am Boden bist. Lohnt sich nicht, wir sind alle gefickt.“


(Direktlink)

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Easy-70th-Summer-Soul meets Deep-Rare-Groove-Classics: Dee-Bunk & Djanzy – Love Of Honey Vol. II

Manchmal ist mir ja nach altem Soul. Gerade dann, wenn er so sommerlich daher kommt, wie auf dieser neuen Mischkassette von Dee-Bunk & Djanzy.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Intro (by K&TG)
02. Tony Rubio – Bass In Action
03. Funk Factory – Rien Ne Va Plus
04. Frankie Beverly’s Raw Soul – While I’m Alone
05. Aaron Neville – Hercules
06. All Green – I’m Glad You’re Mine
07. Joe Cruz & The Cruzettes – Love Song
08. The Blackbyrds – Summer Love
09. H. Andrews – Steppin’ Out
10. Harold Melvin & The Blue Notes – You Know How To Make Me Feel So Good
11. Pleasure – My Love
12. The Counts – What’s Up Front That Counts
13. 24 Carat Black – Ghetto: Misfortune’s Wealth
14. The Peddlers – On A Clear Day You Can See Forever
15. Randy Brown – I Wanna Make Love To You
16. Jerzy Milian – Gacek
17. Roy Ayers Ubiquity – Ain’t Got Time
18. Charles Wright & The Watts 103re. Street Rhythm Band – What Can You Bring Me
19. Norman Harris – In Good Faith
20. Pucho And His Latin Soul Brothers – Cease The Bombing
21. Harvey Mandel – Cristo Redentor (Outro)

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Video: Max Cooper – Perpetual Motion

Sehr schönes Video, das Nick Cobby für Max Coopers „Perpetual Motion“ gebastelt hat. Luftaufnahmen, gemischt mit allerhand Glitch. Und der Track geht sowieso klar.

„Max’s idea for Perpetual Motion was to document the continuous movement of people, exploring how there is no inherent meaning in life, only our own meaning which we create through striving towards our goals. When we discussed the idea of the film, Max and I felt Mexico City was the perfect place to use as a canvas. A sprawling metropolis of 9 million people, all packed in tight and some really interesting land forms and architecture. I then got the idea of using drones when scouting for locations on Google Earth. There were some amazing geometric forms that when viewed from above give an entirely different perspective of the city. I was really interested in the juxtaposition of these orderly forms with the irregular, disorderly chaos confined within it. For me it really helped push the idea of living as part of a perpetual system. I collaborated with 3 very talented Mexican photographers who shot some incredible footage for me, Manuel Marañón, Roberto H and Santiago Arau. It was a pleasure to collaborate with them and I hope the film can be shown in Mexico some time soon. For the animation side, I collaborated with Andy Lomas and Jessica In, integrating their forms frame by frame into the drone footage with my own point data, aiming to create unexpected transitions and connections between reality, hyper realism and the hidden systems beneath.“


(Direktlink, via Maik)

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Podcast: Das Erbe der Tanzmusik – 30 Jahre Techno

(Foto: 453169)

Ein sich schön weghörendes Feature vom BR: Das Erbe der Tanzmusik – 30 Jahre Techno. Ich bin Anfang der 90er im gerade wiedervereinigten Berlin zum Techno gekommen und bis heute dabei geblieben. War geil. Ist immer noch geil. Und ich weiß gar nicht, wo ich heute ohne Techno stehen würde. Wirklich nicht. Er begleitet mich seit meiner Jugend wirklich täglich. Immer noch.

Techno lebt. Doch wer hätte vor 30 Jahren geglaubt, dass Techno bleibt? Als Musikstil, als Kulturtechnik, als Wirtschaftsfaktor? Der Beginn der Technobewegung fiel mit dem Ende des Kalten Krieges zusammen. Besonders in Berlin boten die Tracks eine Projektionsfläche für den Anbruch einer neuen Zeit. Auch sexuell und politisch war der Dancefloor ein Feld für Experimente jenseits klarer Grenzen. Doch solche Erfahrungen konnte man ebenso in der fränkischen Provinz machen, wie der Schriftststeller Max Wolf berichtet.
Berlin war und ist die Hauptstadt des Techno, die Clubs ziehen noch immer täglich tausende Besucher an. Ihren Namen aber bekam die Techno Music in Detroit. Dort war der Sound weder ganz neu noch feierte er die Grenzüberschreitung. In der krisengeschüttelten Stadt linderte Techno die Symptome und stand in der afrofuturistischen Musiktradition, die von einer besseren Zukunft träumte.


(Direkt-MP3, via Tilman)

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Doku: Lugau City Lights – Ein DDR-Dorf schreibt Popgeschichte

Eine sehr schöne Doku über jugendkulturelle Begehrlichkeiten in der DDR und über junge Leute, die es trotz aller staatlichen Widerstände einfach mal gemacht haben, was nicht ganz ungefährlich war.

In Lugau, einem kleinen Dorf im Spreewald, ist es still. Zu still. Der einzige Ort, der etwas Leben verspricht, ist die Kneipe. Kein Wunder also, dass der Ostfrust insbesondere bei der Dorfjugend allgegenwärtig ist. Das Leben von Alexander Kühne und seinen Freunden dümpelt geradezu dahin: Kohlebau, Weißkohlernte. Kurzum: viel Langeweile, wenig Coolness. Bei Bier und Zigaretten beginnen sie herumzuspinnen, malen sich aus, wie es wäre, ein Stück der pulsierenden Metropole nach Hause zu holen. Sie wollen etwas noch nie Dagewesenes schaffen, dem Mikrokosmus der DDR etwas ganz Großes entgegensetzen. Sie träumen groß – Spielen mit dem Gedanken, einen Musikclub zu gründen, in dem sich auch David Bowie wohlgefühlt hätte. Die Volkspolizei wittert eine Revolution, die Nachbarn Ruhestörung. Die Hürden scheinen unüberwindbar – und doch gelingt es. Aus der ehemaligen Dorfgaststätte wird der Jugendclub „Extrem“. Die größte Party ihres Lebens beginnt – mitten im Nirgendwo der DDR. Bis in die 90er zieht der Musikclub in der Provinz rockwütige Partygänger aus Berlin, Cottbus, Dresden und Leipzig an. Bands wie Rammstein, Fettes Brot oder Sandow bringen die Bühne zum Beben. Heute ist die Bühne verwaist, die Punkkonzerte von einst sind nichts weiter als bloße Erinnerung. 2017 reist Kühne zurück an den Ort, an dem er und seine Freunde einst das Unmögliche möglich machten. „Lugau City Lights“ zeigt überschäumende Popkultur, wo sie keiner vermutet – in einem Dorf zwischen Dresden und Berlin – und erzählt die Geschichte von jungen Menschen, die weder aus der DDR flohen noch sie bekämpften, sondern sie einfach ignorierten: mit einer musikalischen Revolution im einem Dorfsaal.

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Chill Collins: An Ambient Tribute to Phil Collins

„Chill Collins: An Ambient Tribute to Phil Collins is exactly what you think it is. Twenty artists doing twenty ambient covers of solo Phil Collins songs. It exists in the vague place between Music For Airports and Music From The Disney Motion Picture Tarzan.“

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