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Kategorie: Kopfkinomusik

Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Wilde Möhre 2019

Richtig gutes und richtig dolles Wochenende gehabt. Nichts ausgelassen, Vollgas gegeben. Wilde Möhre 2019, du geile Sau. Zum Sonntag 0300 bis 0630 der Sonne entgegen auf der Scheune gespielt. Alles quer Beet, alles, was wir lieben. Ohne Genregrenzenshice. Auf die Zwölf. Emmanuel Tops „Acid Phase“ 10 BPM zu langsam, aber die jungen Leute haben es trotzdem oder gerade deshalb gefühlt. House, Techno und allerhand kleine Melodien. Und bisschen Pop. Die letzten 20 Minuten des Mittschnitts haben irgendwie nicht funktioniert. Es gab dorthin noch mehr House und ganz zum Schluss Meute, wozu wir beide selber auf den Dance gingen, auf dem uns gefühlt die Hälfte der Anwesenden gedrückt hat und irgendwie kurz für alle alles gut war. Ihr saht super aus. War wunderschön gut. Wirklich.


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Mixe voll mit Funk und Rock aus der Türkei der 1970er Jahre

Um ehrlich zu sein habe ich nicht die geringste Ahnung von Musik, die aus der Türkei kam oder immer noch kommt und habe mich da auch nie reingehört. Gestern allerdings bin ich über einen Mix von My Analog Journal gestolpert, in dem er türkischen Funk und Rock aus den 1970er Jahren auf Vinyl zusammenbringt. Und dann bin ich da hängengeblieben, weil das durchaus ganz geil klingt, auch wenn ich kein Wort verstehe. Mittlerweile hat er vier Mixe mit diesem Sound am Start und alle in eine Playlist gesteckt. Und darin verbirgt sich jetzt mindestens jede Menge dopes Sample-Material.


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Video: Egotronic – Kantholz

„Das Schicksal von Nazis ist mir vollkommen gleich.“ Egotronics neues Album „Ihr seid doch auch nicht besser“ am 13.09.19.

„Kein Rechtsruck nirgends“ lautet die erste Zeile der zweiten Auskopplung des kommenden Egotronic-Albums „Ihr seid doch auch nicht besser“. Torsun zitiert in den Strophen des Songs genau die Leute, die noch jeden Rassismus zu verharmlosen versuchen, nur um dann rhetorisch auf die Barrikaden zu gehen, wenn ein Rechtsradikaler durch Fremd- oder Eigenverschulden zu Schaden kommt, also ein Täter zum Opfer wird. Im von Wiglaf Drostes Text „Mit Nazis reden“ inspirierten Refrain bezieht die Band dann Stellung und macht unmissverständlich klar, dass Nazis nunmal bekämpft werden müssen.


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Mix: Mattmosphere – Laguna Exotique

Wieder mal ein ganz großartiger Mix von Mattmosphere, der sich stilistisch in so gar keine Schublade legen will. Soundscapes, Cinematic, Jazz, Downbeats. Eigentlich eher was für ein entschleunigtes Wochenende – wahrscheinlich läuft das Dingen hier deshalb auch schon seit dem letzten WE in Dauerschleife.

Just another day at the soft-rocky shore, drenched by sunlight and sea waves, gentle noises and music. Can you see it drfifting away? Above or below the surface – it doesn’t really matter.

Do you hear the sirens? Iasos, Susumu Yokota, Paul Bonneau & Yves Lamand, Alice Coltrane, Dorothy Ashby, Martha Raye & Phil Moore Orchestra, Les Baxter, Jiri Bezant & Jiri Malasek, The Blue Bells, The Melody Mates, Santo & Johnny, The Gabby Pahinui Hawaiian Band & Ry Cooder, Combustible Edison, Arthur Lyman, Lenny & The Thundertones, Joan Joyce Trio, Andre Brummer, Robert Drasnin, Martin Denny, Eden Ahbez, Bill & Jean Bradway, Lost Weekend Western Swing Band, Piero Piccioni, Paolo Renosto, Walter Wanderley, The Roger Webb Sound, Francis Monkman, Tonio Rubio, Larry Page Ork, Pierre-Alain Dahan, Haruomi Hosono, Pat Metheny, Kava Kon, The Jungle Book, Robert Maxwell, Pierre Bastien, Monster Rally, Drinks, Clyde Derby, Dick Hyman & Mary Mayo, Stan Getz & Luis Bonfa & Maria Toledo, Antonio Carlos Jobim, Suonano I Mark 4, Charles Dumont, Puccio Roelens E La Sua Grande Orchestra, Angel Pocho Gatti, Claude Vasori, Johnny Scott, Rovi, Paul Desmond, Sandro Brugnolini, Ugo Calise, Berry Forgie, Pierre Dutour, Midori Takada, Throbbing Gristle, Ariel Kalma, Vinyl Rips, Field Recordings.


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Doku: Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten

Ein wirklich großartige Doku mit jeder Menge Archivaufnahmen über das vielleicht verrückteste Festival aller Zeiten, das in diesem Jahr vor genau 50 Jahren stattfand und zumindest meine Festivalkultur in vielen Belangen bis heute geprägt haben dürfte. Und nicht nur das. Ich behaupte einfach mal, dass es das Leben vieler Menschen nachhaltig verändert haben dürfte. Mega gut.

Zu sehen in der Mediathek des Ersten.

Woodstock ist zur Legende einer ganzen Generation geworden, der Höhepunkt der Hippiebewegung. Bislang unveröffentlichte Szenen von 1969 zeigen, wie ein Festival einer zerrissenen Gesellschaft zeigte, wie ein Miteinander möglich ist.

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213 Ping Pong-Bälle spielen Offenbach auf einem Xylophon

Ich liebe es, dass Menschen sich die Zeit nehmen und Mühe machen, so einen vermeintlichen Nonsens zu bauen. Es ist großartig.

What do 213 ping pong balls and a kids toy xylophone have in common? Absolutely nothing. Nonetheless, I built a contraption that bounces them together to make music playing “Can Can” by Offenbach.


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🌈 Rammstein in Moskau 🌈

Ich mag die Musik von Rammstein nicht sonderlich. Ich mag auch deren Attitüde nicht, mit der sie sich verkaufen – und wahrscheinlich kann nichts das ändern. Bis auf Flake, aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls haben Rammstein in den letzten Tagen während ihrer aktuellen Europa-Tour jede Menge Statements dort hinterlassen, wo es auch klingeln dürfte. Zuletzt in Moskau. Und das finde ich dann doch irgendwie ganz geil. Denn wo bitte schön kämen wir denn hin, wenn Menschen sich vorschreiben lassen sollten, wen genau sie lieben dürfen?!

Gepostet von Rammstein am Dienstag, 30. Juli 2019

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Webradio mit entschleunigten Sounds und Retro-Design im Browser

Wahrscheinlich hören die Wenigsten Online Radio über den Browser. Ich tue das so gut wie nie. Bei Poolside FM allerdings kann man gerne mal eine Ausnahme machen. Die haben nicht nur Musik, die sich gut so weghören lässt, sondern auch ein Retro-VHS-Webdesign, das an das Mac Interface der 90er erinnert und durch Videoclips aus dieser Zeit aufgewertet wird. Ziemlich cool, wie ich finde.


(via Kolos)

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Ordnungsamt rückt zur Senioren-Disco aus – und pegelt die Musik runter

Es können auch die Ältesten nicht in Ruhe feiern, wenn das den missgünstigen Nachbarn nicht gefällt. So am Wochenende in Düsseldorf geschehen, wo DJ Theo Fitsos im Quartier Boheme die Teller für eine Senioren-Disco drehte. Aufgrund der doch heißen Temperaturen hatte man dort die Fenster geöffnet, so dass der Sound, der offenbar nicht jedermanns Sache ist, auch außerhalb der Disco-Veranstaltung wahrzunehmen war. Anwohner fühlten sich gestört, riefen das Ordnungsamt, das dann kam und die Musik leiser machte.

„Eigentlich ist das nicht zum Lachen. Die Senioren hatten einen Heidenspaß und dann auf einmal stehen drei Polizisten in der Tür. Da habe ich kein Verständnis für“, sagt Theo Fitsos, der sich später korrigierte: „Es war nicht die Polizei, sondern das Ordnungsamt. Aus der Entfernung sahen die Mitarbeiter aus wie Polizisten.“ Seiner Meinung nach war die Musik gemessen an seiner technischen Ausstattung bei weitem nicht zu laut. „Sie war wirklich noch im grünen Bereich. Bei anderen Veranstaltungen ist sie im orangenen oder roten.“

Nicht mal im Alter lassen sie einen in Ruhe ausgelassen dancen, dabei hatten die Besucher ihren Spaß.

Wenn du mit 97 im Mittelpunkt stehst .
❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

Gepostet von Theo Fitsos am Sonntag, 28. Juli 2019

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