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Kategorie: Kopfkinomusik

Doku: Techno im Harz – Elektro, Bässe und Ekstase

Ich weiß genau, was damit gemeint ist, wenn hier gesagt wird, dass wir im Osten in den Jahren nach dem Mauerfall in einer kleinen Anarchie lebten. Tatsächlich waren es anarchistische Zustände, in denen wir uns weitestgehend komplett frei entfalten konnten. Über Jahre hinweg und für meine Wenigkeit einfach die wildeste und spannendste Zeit meines Lebens.

Wir fuhren jedes Wochenende auf einen anderen Rave oder in Clubs, die wir in Berlin nicht hatten – und davon hatten wir ja schon so einige. Trotzdem: Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Leipzig und manchmal verschlug es uns auch in den Harz, wo sich eine eigene Szene bildete. Diese Doku beleuchtet genau diesen Umstand von damals bis heute.

Techno, Trance und Transformation – zwischen DDR-Ruinen und postwender Euphorie formt sich im Harz eine Szene, die bis heute lebt.

Der Dokumentarfilm „Techno im Harz – Elektro, Bässe und Ekstase“ erzählt von einer Subkultur, die in den 1990ern aus leerstehenden Fabriken, improvisierten Raves und viel Idealismus entstand. Zwischen Blauer See, Ballenstedt und Vietnam wird klar: Techno war mehr als Musik – es war Ausbruch, Zusammenhalt und Widerstand.

Protagonist*innen wie Falk-Harro von Biela, Felix Schrader, Dimitri Hegemann (Tresor Berlin) und viele mehr geben Einblicke in 30 Jahre Clubkultur zwischen Anarchie und Aufbau.


(Direktlink, via Tanith)

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Elektronische Meditationen mit Tangerine Dream

Bestes Sonntagsmaterial bei Ö1 über das Schaffen von Tangerine Dream. Einer Band, die mich musikalisch mehr als nur ein wenig sozialisiert und nachhaltig geprägt hat und die hier immer wieder mal mit ihren älteren Platten durchläuft.

Leider nicht als Embed, aber der Klick mehr lohnt sich, wenn man Tangerine Dream mag.

Tangerine Dream gelten nicht nur als eine der global einflussreichsten deutschen Bands aller Zeiten, sondern auch als enorm produktive Wegbereiter der elektronischen Musik. Vergleiche mit ihren Zeit- und Geistesgenossen Kraftwerk oder Can sind durchaus angebracht. Nicht nur in den Genres Ambient, Trance und New Age oder Techno beruft man sich auf die Elektronik-Pioniere, auch als Schöpfer von Film-Soundtracks hat die Formation Spuren in der Populärkultur hinterlassen.

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Urlaub

So. Eine Woche Freibad, 100 Kinder, vier Tage Regen, sich ein daraus ergebenes Chaos, Aufbau, Abbau, beruflich das Jahreshighlight für alle Beteiligten und am Ende so gar keinen Bock mehr. Leute, ich bin durch und heilfroh, jetzt Urlaub zu haben. Ich hatte am Ende der Tage nicht mal mehr Bock, meinen Rechner aufzuklappen, weil halt wirklich durch… Das frühe Aufstehen: nicht so mein Ding. Das Scheisswetter noch weniger, aber geschafft.

Ich glaube ich hatte hier in den letzten 10 Jahren keine so lange unangekündigte Pause im Blog, aber das war okay. Generell hatte ich eine vergleichsweise sehr kurze Medienzeit, was in Zeiten wie diesen halt auch echt mal wirklich ganz gut tut. Verpasst habe ich, glaube ich, nicht so viel, und wenn doch, bin ich wahrscheinlich – oder sicher – auch ganz froh drüber. Die guten Nachrichten sind ja ohnehin eher spärlich gesät und besser scheint es diesbezüglich ja auch nicht zu werden.

Feedreader sagt 2397 Ungelesene. Die werde ich mir ganz sicher jetzt nicht geben. Ich habe im Garten noch ein paar Fahrradprojekte stehen, die angegangen werden wollen. Ich habe in den nächsten Wochen das 3000 Grad Festival, auf dem ich gemeinsam mit Rudi auf dem Meeresrausch Floor spielen werde, bin „Oberkapellmeister“ auf einer Hochzeit, fahre dann noch ein paar Tage nach Italien und Regionalliga ist auch endlich wieder. Heißt: ich habe zu tun. Hin und wieder werde ich mich hier melden. Mal mehr mal weniger intensiv.

Dazu GERDA.räubermädchens Opening im Acid Bogen // Rebellion der Träumer @ Kater Blau, ein Glas Sekt und jetzt hoffentlich mal so richtigen Sommer. Genau so will ich’s jetzt haben.

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Doppelt so gemütlich @ FreiKörperKüste, Fusion Festival 2025

Es sind diese Perlen, die fernab der ganz großen Bühnen gespielt werden und trotzdem eine verdammt gute Zeit transferieren. Für alle Beteiligten und als Konserve auch noch für jene darüber hinaus. Für uns. Sehr schönes Ding von Doppelt so gemütlich. Hach!

Der Himmel hing tief, als hätte jemand die Farbe rausgedreht.
Ein paar kamen mit Schlaf in den Augen,
auf der Suche nach Kaffee –
und vergaßen, warum sie eigentlich losgegangen waren.

Eine murmelte was von einem unbelievable Morgen,
ein anderer suchte das Hosenträgerfachgeschäft
und fand stattdessen ein Lächeln und einen Platz im Sand.
Unsere Freund:innen kamen,
blieben,
und füllten den Ort mit diesem Gefühl,
als würden wir genau hierhin gehören.

Manchmal braucht es keinen Plan,
nur Sand unter den Füßen
und eine Person, die bleibt.
Und wer weiß –
vielleicht passiert heut noch was.

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Schalenklang auf Wasser

Das klingt ein bisschen esoterisch, aber die Idee ist toll. Das Ergebnis erst recht.

Immersive installations aren’t always about thrills and adventure. In „Clinamen,“ artist Céleste Boursier-Mougenot creates music with nothing more than swirling water and ceramic bowls. By encouraging audiences to listen and contemplate, this exhibit turns the rotunda of the @boursedecommerce in Paris into a space of dreamlike tranquility.


(Direktlink)

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Chill Summer Guitars

Dave von Low Light Mixes schreibt:

It’s hot and muggy & I just want to sit on the deck with a Paloma or a Michelada and listen to some cool music. That’s what this mix provides – a soundtrack to hanging out and chilling out during these hot summer days.

Und nach dem erstmaligen Hören weiß ich, dass dieser Mix, wenn denn der Sommer endlich mal wieder vorbeikommen sollte, mich des Öfteren nachmittags am Pool begleiten wird.

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