Zum Inhalt springen

Kategorie: Kopfkinomusik

Electronic Groove Podcast 1011: Robag Whrume

Es sind die guten Tage, an denen du morgens einen frischen Mix von Robag Whrume in deinem Feed hast. Deshalb ist heute ein guter Tag, egal, was da noch kommen mag. Robag hier mit der 1011ten Ausgabe des Electronic Groove Podcast, in dem es zur Sache geht. Tanzmusik am Dienstag gibt es ja auch nicht jede Woche.

„Hello folks,

This is Robag.

*January*

The month in which many of my colleagues do *ayurveda*, don’t drink alcohol*, eat healthy, do *sports* like crazy and somehow try to let the *soul* dangle.

I can’t do that. too dangerous! *never change a running system*. i’m going through. i’ll hold the pole for everyone until you get back.

The only thing is different in January 2025:

*Once a year* a *rw* podcast comes, and it will be on *electronic groove.*

My booker from *triple one* thinks the mix is quite tight. i say:
*It’s even tighter*. no elevator has been up or down this fast. seriously!

Tracklist:
01. Joachim Spieth – Exosphere + Intro
02. Bonnie Cooth – Moblin Roller
03. Elijah & Grundy – Candy Cane
04. Varhat – Leū + Smapelschatull
05. Four Tet – Buchla (Robag Wruhme Edit) + Smapelschatull
06. Passarani – Wake Up – Shake It
07. Ero808 & Nxsty – Fame?
08. Deano – Faretrade (Conceptional Interpretation)
09. Tom VR – Functioin + Smapelschatull
10. Kevin Yost – One to One
11. Tal Fussman – Everybody
12. Alexi Delano – Acid Workout + Smapelschatull
13. Lokane – Neoprene
14. Oscar Mulero – Inalcanzable Visión
15. Mary Yuzovskaya – Astrometria
16. Aphex Twin – Ageispolis + Smapelschatull
17. Jens Zimmermann – Freak
18. Riccardo De Polo – Wahnstimmung + Smapelschatull
19. Ben Klock & Fadi Mohem – Prefix
20. Truncate – Bodega (Blenk Remix)
21. Sleeparchive – Radio Transmission + Smapelschatull
22. Jarduinage – Wtmf + Smapelschatull
23. Billy Delassandro – Digits + Smapelschatull
24. Jichael Mackson – Locus Pocus + Smapelschatull
25. Rosalía – Yo x Mi (Tiello Touch)
26. Mind Condition – [untitled]
27. DJ Rush – I Like It Like This (Avision Remix)
28. Aphex Twin – Flim (Robag Wruhme Edit)

Einen Kommentar hinterlassen

Sunday Crunch #10 – Zacharias

Starten wir den Sonntag mit einer zu ihm passenden Musik. Zacharias zurückgelehnt mit Crunch und toller Tracklist, die sehr sehr sonntäglich daherkommt.

Tracklist:
01 – Air – Playground Love [2000]
02 – The Lawries – Sailboats [2007]
03 – Qnete & Carmel – Canterburied [2019]
04 – Leftfield – Chant of a Poor Man [1999]
05 – Sempra – Clairvoyant Dub [2024]
06 – Augustus Pablo – Marabi [1974]
07 – The Notwist – Trashing Days [2002]
08 – George John – Passing Storm [2024]
09 – Force of Nature – Magic Hills [2004]
10 – Wink – Higher State of Consciousness (Album Version) [1995]
11 – Hiroshi Yoshimura – Singing Stream (Spring Mix) [1993]
12 – Not Even Noticed – Distractive [2021]
13 – Peter Licht – Lied gegen die Schwerkraft [2001]

Ein Kommentar

Djanzys Winter MixTape 2024/2025

Ich hänge gerade in der ersten Videokonferenz seit zwei Jahren und weiß ganz sicher, dass ich nichts daran vermisst habe. Aber zumindest bei mir läuft Musik. Gute Musik von Djanzy. Mikro ist aus. „Hören sie mich? Können sie mich sehen?! Halllooo? Mikro? Kamera?“ Ahhhhhhh! 🔥 Aber mit dem Winter MixTape geht es.

Tracklist:
01. The Kimba Unit – Tezeta (ትዝታ)
02. Wax Machine – Guardians of Eden
03. Chip Wickham – Sais (Egypt)
04. Jeremy Talon – Stank Face Patrol
05. Molly Lewis – Satin Curtains
06. Don Leisure & Amanda Whiting – Walk with Us
07. Adriana Vasques – Bianco
08. Greg Foat – Sapphire Dreams
09. Gianni Brezzo – Il Sole
10. Tanhai Collective – Sal’s Groove
11. HaHa Sounds Collective – Silk Rock (feat. Laetitia Sadier)
12. Madone – Turquoise
13. Gaby Hernandez – I Will Keep You (feat. Dexter Story & Kamasi Washington)
14. Apifera – Beyond the Sunrays
15. Espen Horne – Bakeren (feat. Faye Houston)
16. Aldorande – Beauty Island
17. SHOLTO – Vampire
18. Sven Wunder – Easy Going
19. Scone Cash Players – Necking

Einen Kommentar hinterlassen

Pilze spielen Piano

BionicandtheWires haben ein irgendwie seltsames System entwickelt, das Sensoren verwendet, um elektrische Schwankungen in einer Pilzpflanze zu erkennen. Diese Signale werden dann verwendet, um Magnetspulen auszulösen, die Schlägel bewegen und die Tasten anschlagen. Dabei entsteht genau die Art von Musik, die ich von einer Gruppe von Pilzen erwarten würden.

This is a mushroom playing keyboard for her friends in the mushroom farm. The attached sensors measure electrical fluctuations in the mushroom. The fluctuations are converted into signals that control the mushroom’s bionic arms. The keyboard plays a synth in Ableton.


(Direktlink)

4 Kommentare

Punks, Gruftis, Pioniere – Jugendkultur der DDR

Jugendkultur in der DDR war immer mehr als nur ein Lifestyle. Wer zu bunt oder zu dunkel war, war immer im Auge der Staatsmacht, die halt auch durchzugreifen bereit war, um den Gleichschritt zu bewahren. Und trotzdem gab es Gruftis und Punks. Die hatten es nicht leicht, aber sich dafür entschieden, zu sein, wie sie waren.

Die MDR-Doku DDR in 10 Minuten über Punks, Gruftis, Pioniere in der DDR.

In der DDR war ein Großteil der Jugend in die staatlich organisierte Freie Deutsche Jugend (FDJ) eingebunden. Mit ihren charakteristischen Blauhemden prägten sie das Bild bei offiziellen Appellen und Paraden. Doch nicht alle Jugendlichen fügten sich dem strengen Korsett der sozialistischen Erziehung. Viele von ihnen suchten ihren eigenen Weg – zwischen Anpassung und Rebellion.

Während die Partei versuchte, den Musikgeschmack und die Lebensweise der jungen Menschen zu kontrollieren, entwickelten sich vielfältige Subkulturen. Punks, Gruftis und andere Gruppen rebellierten mit westlicher Musik, auffälliger Kleidung und eigenem Lebensstil gegen die strengen Vorgaben der Partei. Jeans und bunte Haare wurden zu Symbolen für Freiheit und Protest.


(Direktlink, via Spontis)

Ein Kommentar

Raveline-Online-Archiv

Ich habe damals alle Fanzines aufgesaugt wie ein trockener Schwamm. Weil ich einfach alles über das neu aufkommende Kulturgut Techno wissen wollte. Flyer, Frontpage, Groove, Raveline, später das Mushroom Magazine. Und ich habe die bis heute alle im Keller, nachdem ich sie mehrere Male vom Sperrmüll gerettet hatte. Die Frau des Hauses hat mehrfach gedacht, dass ich mich davon mal lösen könnte. Ohne mich zu fragen. Schwierig. Aber jetzt könnte das Papier vielleicht wirklich mal in die Tonne. Natürlich nur im Konjunktiv. Aber die Raveline von damals lesen geht es auch digital. In diesem Online Archiv, das alle damaligen Ausgaben sammelt.

Zwischen 1993 und 2012 erschien das bis dato erfolgreichste und auflagenstärkste Magazin für elektronische Musik in Deutschland. Angefangen als schwarz-weiß kopiertes Blättchen fand die Raveline 1995 den Weg an den Kiosk und war bis 2012 eine feste Institution in der hyperaktiven Techno-Landschaft.

Außerdem soll es wohl auch digital Neues in vorm eines Magazines geben. Gucken wir mal, wie lange und aktiv das durchgehalten wird.


(via Groove)

Einen Kommentar hinterlassen