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Kategorie: Kopfkinomusik

Mix: Sunrise Serenade w/ Jini Piju & ELIZEN THE EMPEROR

Weil Musik bei mir immer auch eine Sache der aktuellen Stimmung ist, flagge ich mir manche Sachen und lasse sie ein paar Tage liegen, um sie dann zu hören, wenn ich die Ruhe dazu habe. So wie bei diesem akustischen Sahnetörtchen, das Jini Piju gemeinsam mit Elizen the Emperor zubereitet hat, zu dem ich heute recht früh aufgestanden bin und die Morgensonne im Garten genossen habe – ganz in Ruhe. Weil es meine Stimmung hergab.

Einsortiert unter „Ambient“, aber irgendwie auch cineastisch. Für den ganz eigenen Film im Kopf. Toll. Ganz vieles davon ungehört und dann überraschend berührt. Ganz wie ich es mag. Und deshalb läuft diese Perle für die Ohren hier jetzt auch gleich noch einmal. Und nochmal. Habt das Wochenende zuckersüß. Ich geh mal wieder demonstrieren. Nützt ja alles nix.

Since her mixtapes ‚Heavy Heart Affairs‘ touched me very deeply, there was no way around inviting @elizentheemperor for a cozy Monday morning at cashmere to co-create a special episode that will make you feel lighter even when your heart is heavy. While @elizentheemperor mostly developed the soundscapes on this one, I created poetry that matches some of the tracks hidden within the tape. Take some deep breaths with us, explore your deep space garden, a poem dedicated to the U-Bahn station Birkenstraße in Moabit & what it means to be a lover.

The sunrise serenades I am hosting are driven by the idea of curating mixtapes that express a deep gratitude for musical compositions that hit a soft spot & open up the possibility of being intimate with oneself through writing. This show experiments with sonic & poetic revelations. Inspired & guided by the tracklist, it will tell a different story each time. Explore the attempt to preserve a moment, your dream from last night, a feeling or the color in the sky at dawn through ambient soundscapes & their occasional interconnection with poetry or prose. Get cozy & listen closely.

Tracklist:
nostalgia – hania rani
forevertime journeys – naran ratan
psychic sweeping – patricia wolf
suite bergamasque: clair de lune, no. 3 – isao tomita
sister – caribou
delusion illusion – seb wildblood
now I wanna drown in your dark dreamy eyes – charlie megira & the modern dance club
por sato – peder, asger baden, peder thomas pedersen, asger baden jensen
I’m not in love – kelsey lu
coconut mango – arrangement
maps to the stars – nev cottee
antivalse – chapelier fou
portofino 2 – raymond scott
november, 1st in detroit – slow attack ensemble
du denkst an mich – 3LNA
deep space garden – rand aldo
lost in translation /1 – infinite bisous
how could you let me go – vashti bunyan & devendra banhart
shikako maruTen – can
yaeyama islands (setting sun) – yamaneko
if not depression, then what? – special costello
the swan (for liang) – christopher bear
joan – felicia atkinson
love can damage your health (feat. angela mcCluskey – télépopmusik
these foolish things – lester young
butterflies (feat. tim bernardes) – liana flores
for her breath is on all that hath life – the humble bee & offthesky
motherboard (drumless edition) – daft punk
idag – daniel ögren, anna ahnlund
those days (feat. leah yeger) – dal
veranda – bruno battisti d’amario
glasshouses (live) – maribou state & holly walker

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Das trommeln, was Aphex Twin programmiert hat

Wenn es gut läuft, bekomme ich am Schlagzeug gerade mal so den einfachsten Grund-Rhythmus auf die Reihe. Wenn es richtig gut läuft, gelingt es mir auch ein paar Toms reintröpfeln zu lassen. Mehr ist es nicht. Russell Holzman aka starpowerdrummer, den ich hier schon des Öfteren mal hatte, kann das Trommeln offensichtlich sehr viel besser. So gut, dass er das trommelt, was Aphex Twin einst für „Flim“ als Rhythmus-Grundlage programmierte. Allein, das zu programmieren dürfte einigen Kopfschmerzen bereiten, aber es zu trommeln… Chapéu! Wie zeitlos auch dieser Tune ist.


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Brian Enos „Ambient 1: Music For Airports“, gestreckt auf sechs Stunden

Für alle, die es heute gaaaaannzz laaaaannnggsaaaamm anngehen lassen wollen: jemand hat Brian Enos das Genre Ambient prägende Album „Ambient 1: Music For Airports“ auf sechs ganze Stunden ausgedehnt, was die ohne schon ambiente Platte noch sehr viel ambienter macht. Vielleicht lass ich das hier so bis zum Feierabend laufen.


(Direktlink, via Kottke)

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MP3-Player DJ-Set

Ich mache das jetzt ja auch schon ein paar Jahre. Habe an Plattenspielern gestanden, an den ersten noch frontladenen, pitchbaren CD-Playern im Rack, an den ersten bis zu den aktuellen CDJs und schließlich auch an allen möglichen Controllern. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mit zwei ordinären MP3-Playern auflegen zu wollen. harper2k macht das einfach. Das ist auf seine Weise ganz wunderbar nerdig und hat ein bisschen Aphex-Twin-Vibes. Zugegeben: die Qualität der Übergänge ist dabei durchaus ausbaufähig, aber falls mal gar nichts anderes zur Hand sein sollte, geht das schon. Das Clipping und die mitunter miese Qualität gibt es gratis dazu.

Kind: Können wir bitte ein paar CDJs bekommen, Mama?
Mama: Wir haben CDJs zu Hause, Sohn.
Die CDJs zu Hause:


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Der KiKA über Drum’n’Bass

Beim KiKA gibt es mit Behind the Beats eine Serie, die sich mit der Geschichte verschiedenster musikalischer Genres befasst und diese kurz und kindgerecht aufbereitet. Ziemlich gut gemacht. Und so kommt es, dass der KiKA den Kindern die Geschichte des Drum’n’Bass näher bringt. Featuring Roni Size. Das hätte ich jetzt so auch nicht auf dem Zettel gehabt.

Dub Meets Funk: Drum‘n’Bass ist die Inspiration für Skrillex. Aber woher kommt Drum‘n’Bass? Begleitet Roni Size zu seiner afro-karibischen Community, wo er über die Soundsysteme die Genres Dub und Funk kennenlernt. So wie seine Liebe für die Beats wächst, wird klar: Er will Musik machen. Erfahrt, wie ein Jugendzentrum Ronis Leben und die Musikgeschichte verändert, und er aus Dub und Funk etwas Neues macht: Drum‘n’Bass.


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Mixtape: Julian Falk – For the Fullness of Being in All Moments #2

Sonntags lass ich manchmal Soundclouds Algorithmen entscheiden, was hier aus den Lautsprechern kommt. Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut. Gestern gab es passend zu meiner Stimmung hiermit einen Volltreffer. Julian Falk mischt sich dafür durch Musik, die ich eher seltener höre und die ich ganz wertfrei unter „Hippiemusik“ einkategorisieren würde. Leicht melancholisch, mit viel Text und viel Gitarre. Hat für mich gestern sehr gut funktioniert und passt auch jetzt zum Start in eine neue Woche. Ich hoffe, bei euch auch.

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Bills Records

Ein dokumentarischer Kurzfilm über den damals 74-jährigen Bill Wisener, der mit „Bills Records“ 46 Jahre lang in Dallas, Texas, den einst größten unabhängigen Plattenladen des Landes betrieb.

Director Chuck Przybyl and his crew had filmed with Bill from 2014 – 2019. This short film was created from 2015-2017.
Bill passed away in January of 2020 as we were filming the yet to be released documentary Love and Records about Bill, his life and his legacy.


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