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Kategorie: Kopfkinomusik

Mozart hat eine neue Single

Forscher haben tief in den Mozart-Archiven der Leipziger Stadtbibliotheken eine bislang unbekannte Komposition mit dem Titel „Serenata ex C – Eine ganz kleine Nachtmusik genannt“ gefunden, die Mozart wahrscheinlich als junger Teenager geschrieben hat.

„It looks as if—thanks to a series of favorable circumstances—a complete string trio has survived in Leipzig,“ says Ulrich Leisinger, head of the International Mozarteum Foundation. „The source was evidently Mozart’s sister, and so it is tempting to think that she preserved the work as a memento of her brother. Perhaps he wrote the trio specially for her.“


(Direktlink, via BoingBoing)

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Wie die Beatles „Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band“ aufnahmen

Der britische Video-Essayist Film Retrospective mit einer akribische Beschreibung der Aufnahmen des damals 1967 mit Spannung erwarteten Albums „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“. Musikgeschichte.

The Beatles 1966 World Tour was a living nightmare. They fled Manila fearing for their lives. Been met with an anti-Beatles backlash with public burnings of memorabilia inn the States and faced crazed fans at Candlestick Park. They were now done with touring. …Back in the UK, George is enraged. …Declares he’s leaving the band. Brian Epstein, their manager, frantically reassures him there will be no more touring on this condition he agrees to stay in The Beatles.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Generative Ambient mit alten Diktiergeräten

Der in Los Angeles ansässige Experimentalkomponist Alexey Seliverstov kombiniert mit alten Diktiergeräten diverse Samples von einem Klavier aus einem verlassenen japanischen Barockhotel auf der Insel Hachijo, DX7 Strings, einem Feld in Zambujeira do Mar in Portugal, künstlichen tropischen Vögeln, Nachtvögeln in Los Angeles und Geräuschen von einer Kreuzung vor seinem Fenster. Und schafft so das, was er Generative Ambient nennt. Mag ich.


(Direktlink, via The Kid Should See This)

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DJ Koze feat. Arnim Teutoburg-Weiss & The Düsseldorf Düsterboys – Wie schön du bist

DJ Koze, Arnim Teutoburg-Weiß (Frontmann der Beatsteaks) und die Düsseldorf Düsterboys mit einer berührenden Hommage an Holger Biege – einer, der legendären Architekten des ostdeutschen Souls. Sehr schön.

„Wie schön du bist“ ist nicht nur eine Reminiszenz an Holger Bieges Schaffen, sondern eine liebevolle Verbeugung vor seinem musikalischen Gesamtwerk. Es ist eine Hymne an die zeitlose Magie der Musik und die unvergängliche Kraft der Liebe, die uns alle verbindet.


(Direktlink)

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Jazzy HipHop – LoFi Rain

Ich bin heute am dritten Tag auf dem Bundeskongress der Kinder- und Jugendarbeit in Potsdam unterwegs, weshalb das Schätzchen hier ein wenig zu kurz kommt. Ab Morgen ist das wieder anders und bis dahin lasse ich euch ein bisschen verregneten und verjazzten LoFi HipHop hier. Da kannste ja grundsätzlich nichts verkehrt machen.


(Direktlink)

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Air – Moon Safari live at Royal Albert Hall, London

Ich bekam im Frühjahr viel zu spät erst mit, dass Air durch Europa tourten, um dabei zum ersten Mal seit 25 Jahren überhaupt ihr Über-Album „Moon Safari“ live zu performen. Die Karten für das altehrwürdige Theater des Westens in Berlin, was ich für einen absolut perfekten Rahmen für diese Idee empfand, waren alle weg. Ich guckte dann noch, ob es Karten in Wien gäben würde, die natürlich auch alle schon weg waren. Ich war ziemlich traurig, denn „Moon Safari“ ist für mich persönlich das beste Album aller Zeiten und wenn es jemand verdient gehabt hätte, dafür Tickets zu bekommen, dann ja wohl jemand, für den „Moon Safari“ das beste Album aller Zeiten ist. Aber es hat nicht sein sollen. Ich habe dann noch hin und wieder bei Kleinanzeigen geguckt, wo irgendwelche Arschlöcher die Karten für 250-300 Euro das Stück anboten. Da wollte ich nicht mitspielen. Wobei ich das getan hätte, wenn die Kohle dafür da gewesen wäre. Umso besser, dass Arte das Konzert, das Air im Mai in der Royal Albert Hall in London gespielt haben, aufgezeichnet hat und jetzt im Stream zeigt. Hach, Moon Safari, du eine Liebe meines Lebens. Besser kann das Wochenende schon jetzt gar nicht mehr werden.


(Danke, Gaya!)

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Djanzy – Vacanza in Italia (MixTape 2024_08)

Während ob der rasant sinkenden Temperaturen der Sommer hierzulande „Ciao“ sagt, weiß ich um welche, die diesen im Süden Europas noch voll genießen, was mir ein wenig Fernweh macht. Nützt ja nichts. Djanzy jedenfalls lässt ihn uns auch im vorherrschenden Grau schmecken. Ich verstehe kein Wort von dem dabei gesungenen, glaube aber es geht um Liebe, um die Sonne, den Strand und irgendwann auch mal um Kokain. Würde ich in der Summe (bis auf das Koks) jetzt auch gerne nehmen wollen. Aber: ich dazu eben 40 Kilometer auf dem Rad unterwegs gewesen und trotz des herbstliches Wetters mit einem sommerlichen Gefühl rumgefahren. Italo-funk, Boogie, Disco und immer wieder das Fender Rhodes. Ich kenne keinen dieser Songs und höre sie alle zum ersten Mal, was mal wieder ein Beweis dafür ist, wie unglaublich umfang- und facettenreich Djanzys Plattensammlung sein muss.

Tracklist:
01 Dov’è Liana – Ti Amo (Intro)
02 Eva Eva Eva – Tutto previsto
03 Pino D’Angiò – Un Pò D’Uva E Un Liquore
04 Umberto Rosario Balsamo – Crepuscolo
05 Rosa & Mystic Jungle – Sera a Posillipo
06 I Coccodrilli – Sabato Italiano
07 Pellegrino & Zodyaco – Quimere – Sognatrici Napoletane
08 Marco Castello – Beddu
09 Nu Genea & Tony Allen – Howls
10 Antonio Sorrentino – Luna Lù
11 Donn’Anna – Nun Ce Sta Nient a Fa
12 Francesco Calabrese – Lingua bitforcuta
13 Tony Esposito – Danza dell‘acqua
14 Eduardo De Crescenzo – Alle Sei Di Sera
15 Mario Acquaviva – Notturno Italiano
16 Enzo Carella – Barbara
17 Tom Hooker – Dove Andiamo (Italian Version)
18 Franco Califano – Balla Ba
19 Gianni Bella – Dolce Luna

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