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Kategorie: Kopfkinomusik

Album-Stream: Chillhop Essentials Summer 2024

Der Sommer kommt und mit ihm die pro Quartal immer sichere Chillhop Essentials Compilation. Dope- und Downbeats für laue Sommernächte und die Zeit dazwischen. Download bei Bandcamp.

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Doku-Serie: Millennial Punk – Eine Subkultur in Zeiten der Digitalisierung

Deutscher Punk war Anfang 1990er Jahre genau mein Ding. Dann kam für mich erst HipHop, später Techno und der ist bis heute das Größte geblieben, was mir kulturell je passiert ist, weshalb ich für „Millennial Punk“ eigentlich auch schon etwas zu alt bin. Dennoch großartig gemachte Doku-Serie über über Punk in den 00er Jahren in der ARD-Mediathek, bei der auch ich noch dazu lernen konnte. Ist ja Wochenende und ihr habt eh nichts zu tun.

Die vierteilige Serie „Millennial Punk“ beweist in einer kurzweiligen Reise durch ein Vierteljahrhundert Deutschpunk das Gegenteil. Hier geht es im Gegensatz zu den meisten Dokumentationen nicht um die Ursprünge und das „Ende“ des klassischen Punkrock, sondern die Entwicklung der Subkultur in den Nullerjahren.
In der Doku Serie kommen fast siebzig Protagonist*innen der deutschen Punkszene zu Wort und erzählen chronistisch von ihren ersten Berührungspunkten mit der Subkultur und ihrer Vorstellung darüber, was das längst popkulturelle Phänomen Punkrock im neuen Jahrtausend für sie ausmacht. Es geht um das Internet, Politik und Aktivismus.

Ⓐ Folge 1: #THROWBACK – Nostalgie der Nullerjahre (S01/E01)
Ⓐ Folge 2: #AKTIVISMUS – Die politische DNA von Punk (S01/E02)
Ⓐ Folge 3: #NEULAND – Die digitale Revolution (S01/E03)
Ⓐ Folge 4: #Fortschritt – Neue Genres & Feminismus (S01/E04)
(Danke, Fabio!)

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Ein sprechendes Klavier

Ein normales analoges Klavier, das von einer computergesteuerten mechanischen Maschine gespielt wird, und es klingt, als würde jemand sprechen. Deus Cantando ist das Werk des Künstlers Peter Ablinger. Er nahm einen deutschen Schüler auf, der einen Text rezitierte, und komponierte dann eine Melodie für den mechanischen Spieler, die wie die Rezitation klang. Jason Nobles darüber:

This is not digital manipulation, nor a digitally programmed piano like a Disklavier. This is a normal, acoustic piano, any old piano. The mechanism performing it consists of 88 electronically controlled, mechanical “fingers,” synchronized with superhuman speed and accuracy to replicate the spectral content of a child’s voice. Watching the above-linked video, it may seem that the speech is completely intelligible, but this is partially an illusion. The visual prompt of the words on the screen are an essential cue: take them away, and it becomes much harder to understand the words. But it is still remarkable that the auditory system is able to group discrete notes from a piano into such a close approximation of a continuous human voice, and that Ablinger was able to do this so convincingly using a conventional instrument (albeit, played robotically).


(Direktlink, via Kottke)

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Doku-Trailer: Midnight Oil – The Hardest Line

Midnight Oil, die ich als junger Mensch sehr liebte und deren Musik lange begleitete, haben eine eigene Doku bekommen. Mal gucken, ob es die ab Juli dann auch in deutsche Kinos schafft. Würde ich mir ansehen.

Contrary. Passionate. Outspoken. Over 45 years Midnight Oil helped shape modern Australia.
This is their trailblazing story for the first time on film.
Midnight Oil: The Hardest Line is the definitive story of the seminal Australian rock group tracing their origins from the politically charged atmosphere of the 1970s to their rise as global icons.
Midnight Oil: The Hardest Line, coming only to cinemas from July 4.


(Direktlink)

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Das Sounddesign von „Dune“

Ein 30-minütiger Kurzfilm aus der SoundWorks Collection über das Sounddesign von Dune, in dem die Tonteams des Films darüber sprechen, wie sie die Geräusche der Wüste von Arrakis, des Sandwurms und der Ornithopter erzeugt haben. Und was Lee Scratch Perry damit zu tun hat.

That’s something which – I learned a trick from Lee Scratch Perry, who I worked with in Switzerland about 10 years ago. He’s the pioneer of dub reggae, which must be the genre of music with the most bass. And one of the tricks that he used was to record a bass line and then to play it back through a huge speaker in a room that’s resonant…and record that. So it enhances the resonance of the bass. You also hear something of the shaking of the room. So that was one of the tricks that we used to give a sort of a very tactile sense to this spiritual adventure that Paul’s going on.


(Direktlink, via Kottke)

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Doku: Klaus Dinger – Urvater des Techno

Sehenswerte Doku von Jacob Frössén aus dem Jahr 2019 über das Schaffen von Klaus Dinger.

Die Geschichte des Techno beginnt mit einem gebrochenen Herzen. Für den jungen Musiker Klaus Dinger endet der Sommer 1971 alles andere als erhofft: sein Liebesglück mit einer jungen Schwedin ist zerbrochen. Zuflucht und Trost findet er an den Drums. In seinem Liebesleid schafft Dinger einen Stil, der Generationen von Musikern inspiriert – darunter Brian Eno und David Bowie.

Ein junger Musiker, schier unüberwindbarer Liebeskummer und ein paar Drums – das sind die Zutaten, die es braucht, um Musikgeschichte zu schreiben. Als Klaus Dinger im Sommer 1971 mit gebrochenem Herzen nach Düsseldorf zurückkehrt, hätte wohl niemand gedacht, dass er aus seinem Liebesleid heraus einen Musikstil erschaffen würde, der Generationen von Musikern inspiriert. Der junge Musiker ist verzweifelt: Seine Liebe zu einer jungen Schwedin ist zer- und sein Herz gebrochen. Trost findet er jetzt nur noch an seinen Drums. Die ständige Wiederholung eines pulsierenden Beats wirkt geradezu hypnotisch und gibt ihm das beruhigende Gefühl, nicht aufzugeben. Der auf den ersten Blick simpel anmutende Stil geht als „Motorik“ in die Musikgeschichte ein und spricht vielen Musikern aus dem (gebrochenen) Herzen. Für Dinger ist Rhythmus wie das Leben: „Es geht darum, weiterzumachen.“ Und Dinger macht weiter – mit seinen Bands Neu! und La Düsseldorf. So wird der Düsseldorfer Krautrock zum Soundtrack der 80er – und Dinger zum Urvater des Techno. Der Dokumentarfilm widmet sich der Entstehung dieses besonderen Beats. Jacob Frössén lässt dabei Künstler und Musiker wie Iggy Pop, Emma Gaze oder Stephen Morris zu Wort kommen. Und auch die musikalische Beigabe darf nicht fehlen. Eigens für den Film schafft er neue Kompositionen für Percussion und Schlagzeug. Natürlich im Motorik-Stil – aufgepeppt und neu interpretiert mit Elektro-Schlagzeugen und traditionellen indianischen Trommeln.


(Direktlink)

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