Zum Inhalt springen

Kategorie: Kopfkinomusik

Der erste singende Computer

1970 bei Wisconsin Telephone Co. Der erste Computer, der singen konnte. Heute schreibt KI uns Lieder. Klingt nicht wenig nach einem Vocoder.

„Daisy Bell“ was composed by Harry Dacre in 1892. In 1961, the IBM 7094 became the first computer to sing, singing the song Daisy Bell. Vocals were programmed by John Kelly and Carol Lockbaum and the accompaniment was programmed by Max Mathews. This performance was the inspiration for a similar scene in 2001: A Space Odyssey.


(Direktlink, via Book of Joe)

Einen Kommentar hinterlassen

Video: Fungo One feat. Jamz – Protz & Platte (Prod. by Jamz & Kudos)

Als ich vor nun schon fast 48 Jahren in 14482 geboren wurde, konnte ich nicht wissen, wie sehr ich diese Stadt später irgendwann mal lieben würde. Ich musste dort geboren werden, weil Krankenhäuser im Osten eher spärlich gesät waren und meine Alten eine kleine Bude und einen Garten in Potsdam-Mittelmark hatten und gebären damals nur in der Bezirkshauptstadt ging. Dann aufgewachsen in einem Kaff, dem ich bis heute nichts zu verzeihen bereit bin. Teltow. Da gab’s eigentlich nur Platte und jede Menge Nazi-Arschlöcher, weshalb ich mit 17 Jahren von dort aus Richtung Berlin Schöneberg abgehauen bin. Die Frau des Hauses ist dort dann schwanger geworden und wir dachten damals, dass es keine gute Idee wäre, in Berlin zu bleiben. Also ein Jahr zurück ins Kaff der Jugend und dann nach Potsdam. Seitdem Potsdam. Die perfekte Symbiose aus Provinz und Metropole. 30 Minuten zum HBF Berlin, aber in der Summe an sich auch sehr dörflich schön. Seitdem hier leben und wenn uns die seit Jahren zuschlagende Gentrifizierung vergisst, bleiben wir so lange es wie geht.

Viele richtig gute Leute sind von hier aus in den letzten 20 Jahren abgehauen, nach Leipzig gegangen, nach Dresden, nach Greifswald. Weg von ihr, weil hier zu wohnen halt nicht nur teuer sondern dazu auch noch schwierig zu bekommen ist. Wir können hier alle ganz viele Lieder davon singen. An denen, die bis hierher hierbleiben konnten halten wir uns fest.

Nerdcore-René, den ich hier ewig nicht erwähnt habe (weiß gar nicht, was der wohl jetzt so macht) meinte mal zu mir, dass Lokalpatriotismus genau so scheiße sei, wie nationaler. Ich habe das damals für mich reflektiert und kam zu dem Entschluss, dass ich diese, meine Stadt, einfach für immer lieben werde. Unser Potsdam. So lange wie geht. Zwischen „Rotz und Asche“.

Fungo One und Jamz haben unserem gemeinsamen Lieblingsort zum Sein jetzt einen Song gewidmet. Und ich kann all die Insider-Lines nur unterschreiben. Potsdam, the place to be.

„Zu der Mucke wird im Block mit dem Kopf gewippt.“

Auch hier in Bornim. Vielleicht auch in Waldstadt, im Stern, in Babelsberg und P-West sowieso und wenn es gut für die Beiden läuft vielleicht sogar im Schlaatz.

„Die letzte Tram, die an den Bahngleisen steht.“

Fühl ich hart.

„Von der Breiten Straße über die kleine Gasse“

sowieso.

Hier so lange bleiben können, wie es geht. Darum geht’s.

Und der hier mittlerweile einfach ikonische Fahrstuhl im RZ. Lieb’s.


(Direktlink)

Ein Kommentar

Verlosung: 2×2 Tickets für das letzte Meeresrausch Festival

Wie so oft im Leben hat alles mal ein Ende. Das trifft in diesem Sommer dann leider auch auf das lieblingsweltschönste Festival von allen zu; dem Meeresrausch. Ein letzter Tanz in Peenemünde auf Usedom. So viele unfassbar schöne Momente, Stunden, Tage und wilde Nächte werden dann Geschichte sein. Ein Grund, es in diesem Jahr noch einmal noch schöner und um so unvergesslicher zu machen.

Wer ein allerletztes Mal mit dabei sein möchte, hat hier jetzt die Möglichkeit 2×2 Tickets für das Meeresrausch Festival 2024 zu gewinnen. Die kosten nichts außer einen Kommentar, den Ihr unter Angabe einer gültigen Mail-Adresse hinterlassen müsst. Sollten das mehr als zwei Leute tun, entscheidet wie immer Random.org, an wen die Tickets gehen. Die Verlosung endet am Freitag, den 31.05.2024 um 14:00 Uhr, die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Wer nicht gewinnt, unabhängig davon sowieso Bock hat, an der Ostsee zu feiern oder einfach schon immer mal dabei gewesen wollte: ein paar wenige Tickets gibt es wohl noch. Wir sehen uns am Sonntag zu unserer letzten Platte auf dem Kinkerlitzchen – und können dann alle gemeinsam traurig sein. Aber erst danach. Bis dahin noch einmal alles geben! Hier unser Ständchen aus dem letzten Jahr.

138 Kommentare

Album-Stream: Philip Glass & Paul Leonard-Morgan – Tales from the Loop (Solo Piano Version)

Piano Soundtrack des Tages.

Tales from the Loop is a 2020 American science fiction drama based on the artwork of retro-futurist Swedish artist Simon Stålenhag. The series follows the interconnected lives of the residents of the fictional town of Mercer, Ohio. Mercer is home to a center for experimental physics and its underground facility known as the Loop. The drama unfolds against a score of an almost static beauty composed by Philip Glass and Paul Leonard-Morgan.
The original score was well-received, especially by fans, and immediately there was an online groundswell of hundreds of piano renditions of the music by amateurs and professionals alike. Leonard-Morgan was well aware of the tributes and immediately set about arranging and recording a number of selections from the score for solo piano for himself.


(via Kottke)

Einen Kommentar hinterlassen

Eine lange Nacht über die Neue Deutsche Welle: Jung, laut, dilettantisch

Das tolle Format der langen Nacht des Deutschlandfunks Kultur mit einer dementsprechend langen Sendung über die Neue Deutsche Welle, die in den späten 1970er Jahren über die Republik hinweg schwappte.

Die Neue Deutsche Welle war die deutsche Reaktion auf Punk, auf einen Epochenbruch, der von New York und London ausging. Musikalisch deckten die Bands ein breites Spektrum ab. Was sie einte, waren eine dilettantische Grundhaltung und deutsche Texte.


(Direkt-MP3)

Einen Kommentar hinterlassen

Boiler Room im Seniorenheim

Die Musiktherapeutin Sielke Defloo hat zusammen mit ihrem Freund einen Track mit Klängen aus dem Pflegeheim De Liberteyt nahe Gent produziert und dabei die Idee entwickelt, für die Bewohner*innen eine Art Boiler Room zu schaffen. Gedacht, getan und so ravten sich die Alten durch einen Abend. Never too old. Da sehe ich mich ja ein bisschen in 15 bis 30 Jahren.

Nursing home House Music 🔥

House Music All Life Long!

📍 De Liberteyt nursing home in Wondelgem, Belgium
💿 Nonkeltje – Erasing Age
🎥 Stad Gent

Gepostet von Defected Records am Donnerstag, 28. März 2024

(via Faze Mag)

Ein Kommentar