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Kategorie: Kopfkinomusik

Sommertanz mit Arschtritt: Nesjaja – Thats what i like

So. Schluss jetzt mit dem Handtaschengewackel-auch-in-High-Heels-tanzbaren-Sound. Schluss mit dem Off-Beat Shuffle Dubzeug. Schluss mit dem omniprästenten Dubstep. Jetzt ist Zeit für alte Leidenschaften, Zeit zum Stampfen – Zeit für Psytrance. Zumindest für über den Sommer.

Ich habe diesen Mix seit gut vier Wochen auf dem Player. Ich höre ihn fast täglich wenn ich draußen unterwegs bin. Es ist mittlerweile nicht mehr ganz einfach wirklich geile Psytrance Mixe zu finden. Die meisten Protagonisten ballern sich heute den herzlosen, manchmal auch gänzlich überkitschten Full On um die Ohren, andere machen das, was sich Dark Psy nennt – womit man bei mir auch keinen Pülzkopf Blumentopf gewinnen kann. Ich stehe definitiv auf das, was man irgendwann als den Psychedelic Trance klassifiziert hat. Auf genau sowas hier. Flummibeats aus knallharten Kickdrums, mit Hihats, die Melodien singen, jeder Menge Seele und den kleinen Melodien, die sich Takt für Takt immer tiefer in die Hirnrinde und das Rückenmark graben. Kein anderer Sound verschafft mir so regelmäßig Gänsehaut wie das hier. Kein anderer Sound sprüht soviel positive Energie. Im Sommer das draußen auf den Wiesen in der Sonne barfuß im Gras. Ich liebe es. Immer noch.

Nesjaja ist seit gefühlten Ewigkeiten Macher des Online-Radios Chromanova, welches sich auf genau jenen Sound spezialisiert hat, und nebenbei ein ganz sympathischer Zeitgenosse. Er fröhnt offenbar immer noch einem schleichend aussterbenden Sound, was okay ist wenn derartige Mixe davon übrig bleiben.


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arte Tracks über Bonaparte

Zugegeben, der Sound der lebendigen Freak-Show auf der Bühne ist nicht immer meines, aber ich mag die trotzdem. Kill with glitter und so. Außerdem finde ich die Story, dass Quentin Tarantino sie in Berlin mal für After Show Party gebucht hat, wirklich sehr lässig.


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Download: Marko Fürstenberg – Clubberia Podcast

Ich hatte hier schon lange kein Set mehr von Marko, fällt mir gerade auf. Um so besser. Hier der letzte Clubberia Podcast, einzig mit dem Sound des Dubtechno-Heilsbringers. Oder so. Ich weiß jetzt nicht, ob er den selber live zusammengeschraubt hat oder ob den wer gemixt hat. Wäre er online, würde ich ihn fragen, ist er aber nicht. Zumindest aber klingen die 74 Minuten so, als kämen sie von seinem Controller. Ganz weit oben auf dem nächstwöchigen Speiseplan für meinen Player.


(Direktlink, Direktdownload, via Murdelta)

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Mixotic 214: echtZEIT – dis.TANZEN

echtZEIT mixt die 124ste Mixotic und die Tracklist könnte glatt als Hommage an Marko Fürstenberg durchgehen. Dieser Mix ist der vielleicht perfekte Abschluss eines Wochenendes. Im Tiefflug durch die Welt des Dubtechnos.

[audio:http://www.mixotic.net/files/214/643/Mixotic_214_-_echtZEIT_-_disTANZEN.mp3]
(Direktdownload)

Tracklist:
1 – Christoph Schindling – Inside
Cism 007 (http://www.cismsound.net)
02 – Paradice – Sunday
Deepwise 007 (http://www.deepwise.de)
03 – Grit – Autumn
Cism 005 (http://www.cismsound.net)
04 – Marko Fürstenberg – Reactor3
Thinner 078 (http://www.thinner.cc)
05 – Frank Biedermann – Rumble The Bumblebee
Stadt 017 (http://www.stadtgruenlabel.net)
06 – Frank Biedermann – Warrior Wasp (Marko Fürstenberg Remix)
Stadt 017 (http://www.stadtgruenlabel.net)
07 – Laura Palmer – Borderline
Thinner 100 (http://www.thinner.cc)
08 – Marko Fürstenberg – T-Shape
Thinner 078 (http://www.thinner.cc)
09 – Marko Fürstenberg – Mimerlaven
Thinner 047 (http://www.thinner.cc)
10 – October Rust – Brainsaw
Digital Diamonds 003 (http://www.digital-diamonds.com)
11 – Frank Biedermann – Beetle Battle
Stadt 017 (http://www.stadtgruenlabel.net)
12 – Frank Biedermann – Troopers Stole My Speeder Bike
Stadt 004 (http://www.stadtgruenlabel.net)
13 – P.N.F.A – Seize
Deepwise 005 (http://www.deepwise.de)
14 – Marko Fürstenberg – Contract
Thinner 078 (http://www.thinner.cc)

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Download: Aphex Twin @ Pompidou, Metz, France, 15.05.2010

Ich wüsste jetzt gar nicht, ob ich überhaupt schon mal ein DJ-Set von Aphex Twin gehört habe, tendiere aber eindeutig zu nein. Aber hier ist eines, ein recht frisches sogar, aufgenommen im Pompidou – Parc De La Seille – Metz.

Tracklist:
12:40 – Aphex Twin – Rhubarb (Reversed) – Warp Records – 1995
22:09 – Mr Oizo – Hun – Ed Banger Records – 2008
24:39 – Aphex Twin – Unrealeased Track
40:24 – In Sync – Storm – Irdial Discs – 1992
45:34 – Rhythim Is Rhythim – It Is What It Is – Transmat – 1988
52:31 – AFX – Analord 08 – PWSteal.Ldpinch.D – Rephlex – 2005
61:35 – Blue Calx – Blue Calx – Rephlex – 1992
72:33 – Aphex Twin – Tha – Apollo – 1992
74:55 – Polygon Window – Audax Powder – Warp Records – 1992
79:09 – Aphex Twin – Radiator – Warp Records – 1992
84:39 – Aphex Twin – Vordhosbn (playing at 85% speed) – Warp Records – 2001
91:00 – Aphex Twin – Rhubarb (Reversed) – Warp Records – 1995
98:46 – Splash – Babylon (DJ Trace Mix PII) – Dee Jay Recordings – 1995

Download via DNBShare.
(via Deepgoa)

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Free Download: Icke & Er – Die Freetracks EP

Da ist es, das offizielle Nicht-Comeback-Album der eigentlich längst pensionierten Spandauer Icke & Er. Keiner hat es erwartet, aber seitdem ich davon weiß, freu ick mir. Is och klar, weil is sicher wieder schärftestens.

Das letzte Album der beiden nicht nur Spaßmacher, die sich zu letzt selber nicht sonderlich ernst zu nehmen scheinen, habe ich einige Tage am Stück gehört, was mich fast die ein oder andere intellektuelle Freundschaft gekostet hatte. Besonders die eine, die ich mit einem Germanistik Studenten pflege wurde dadurch auf eine ganz harte Probe gestellt. Meinen Vorwurf, „Ihr vasteht dit allet nich!“ wollte keiner so recht gelten lassen, aber ick fands jeil!

Ich hatte ja gehofft, das L.I.B.E. komplett als Album zum Download kommt. Das wäre rischtisch jeil gewesen, aber eine 4 Track EP mit den besten 4 der Album Tracks ist och rischtisch jeil. Download nach Abgabe der Mailadresse hier, das komplette MP-Album kostet €6,99 was auch noch klar geht. Und für die Germanistik Studenten sei noch gesagt: Ich kann da mal die 80-jährige Dame aus Charlottenburg, die für das Goethe-Institut arbeitete und immer schwer begeistert war, wenn sie da draußen endlich mal wieder einen fand, mit dem sie frei Schnauze mal anständig berlinisch reden konnte. „Das stirbt leider zunehmend aus,“ klagte sie. Ihr Gesprächspartner damals war ihr Maler, war ich.

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Mellow Mark – Revolution

Dieser Song hat jetzt schon einige Tage auf dem Buckel, was ihn allerdings kein bisschen schlechter macht. Ich liebe diesen Song, und ich schreibe selten ich liebe, man muss sparsam damit sein.

Es gab einen Sommer, da habe ich so gut wie nichts anderes als dieses Album gehört. Wir fuhren mit dem Bulli durch Osteuropa, es war heiß und wir träumten.

Jetzt endlich auch in annehmbarer Qualität, weshalb ich es hier einfach mal, wenn auch etwas verspätet, reinpacken will.

„Ihr sagt, dieser Staat ist nicht so schlecht und theoretisch habt ihr sogar recht.“


(Direktlink)

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