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Kategorie: Kopfkinomusik

Online-Archiv tausender geheimer Konzertaufnahmen

Seit Jahrzehnten nimmt ein gewisser Aadam Jacobs alle möglichen Live-Konzerte auf. Seine Sammlung von über 10.000 Konzerten seit 1984 umfasst Aufnahmen von Künstlern wie Nirvana, R.E.M., Tracy Chapman, den Pixies, Björk, Depeche Mode, Sonic Youth, The Cure und ganz vielen anderen. Dank der Unterstützung von Archivaren wird die gesamte Sammlung nun im Internet Archive veröffentlicht. Was für eine Fundgrube. Die Qualität der Aufnahmen schwankt, aber man hört halt immer die Live-Atmosphäre. Hier bei Tracy Chapman live im Cabaret Metro, 07.05.1988.

The growing Aadam Jacobs Collection is an internet treasure trove for music lovers, especially for fans of indie and punk rock during the 1980s through the early 2000s, when the scene blossomed and became mainstream. The collection features early-in-their-career performances from alternative and experimental artists like R.E.M., The Cure, The Pixies, The Replacements, Depeche Mode, Stereolab, Sonic Youth and Björk.

There’s also a smattering of hip-hop, including a 1988 concert by rap pioneers Boogie Down Productions. Devotees of Phish were thrilled to discover that a previously uncirculated 1990 show by the jam band is included. And there are hundreds of sets by smaller artists who are unlikely to be known to even fans with the most obscure tastes.

All of it is slowly becoming available for streaming and free download at the nonprofit online repository Internet Archive, including that nascent Nirvana show recording, with the audio from Jacobs’ cassette recorder cleaned up.

(via Kottke)

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Über 800 U-Bahnen, die Jazz spielen: Trainjazz

Das ist ein bisschen kakophonisch, aber die Idee irgendwie auch ziemlich cool: Trainjazz.

Every dot is a real subway train. Eight hundred of them, give or take, form a small jazz combo (walking bass, piano, sax, vibes, brushes) that has been playing without pause for over a hundred years. On the platforms they are hot, screaming, full of complaint. This is the music inside the noise.


(via MeFi)

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Underground Tapes Radio 01: Matthew Herbert at A-Club, Moskau, 09.01.1999

Die Leuddies von Downtempo, Baby! haben mit Underground Tapes Radio (UTR) eine Mix-Serie gestartet, die alte Kassetten mit dem damaligen elektronischen Sound ins Heute holt. Dabei soll es weniger um Nostalgie als mehr um Kontext gehen. Den Start macht dieses Set, das kein Geringer als Matthew Herbert 1999 im Moskauer A-Club gespielt hat, wohl ohne seine Einwilligung aufgenommen, was ihm nicht ganz so gut gefiel.

This recording comes from a rare night in Moscow, at A-Club — January 1999. It survived almost by accident.

As Anton Kubikov once told me, when Herbert realized the set was being recorded, he wasn’t happy. He started pushing the low end, overloading the bass, trying to disrupt the tape. Anton, at the sound desk, carefully pulled it back. A quiet duel — artist vs tape recorder.

What remains is more than a DJ set — it’s a raw fragment of a moment when a new sound was emerging, long before the idea of digital permanence.

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Plattenspieler als Drumsequenzer

Graham Dunning hat im Rahmen seiner Doktorarbeit, die er „Mechanical Techno“ nannte einen Plattenspieler zu einem Drumsequenzer umgebaut, der via Midi eben mechanischen Techno spielen kann. Unten die längere technische Dokumentation seiner Doktorarbeit.

Technical video to accompany my PhD thesis: Mechanical Techno: extended turntable as live assemblage, completed between September 2022 and December 2025 at London South Bank University.


(Direktlink)


(Direktlink, via The Awesomer)

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Boards of Canada verschicken mysteriöse VHS-Kassetten an Fans

Es sieht so aus, als ob Boards Of Canada etwas im Schilde führen. Vor zwei Tagen posteten Fans auf Reddit, dass sie mysteriöse VHS-Kassetten mit dem sechseckigen Logo von Boards Of Canada per Post erhalten hätten. Die Kassette ist offiziell auf Discogs aufgetaucht – wohl von BOCs langjährigem Label Warp – und die Audioaufnahme wurde natürlich bereits gerippt und online hochgeladen.

Laut den selbst erstellten Audio-Rips enthält das VHS-Band keine Musik – nur etwa eine Minute verrauschtes, abgehacktes Monolog-Geräusch. Das dazugehörige Video ist ebenso vage und unverständlich.


(Direktlink)

Es ist zwar kein expliziter Teaser für ein neues Album, aber falls doch, wäre es das erste neue Album von Boards Of Canada seit über zehn Jahren und da wäre es ja wirklich mal wieder an der Zeit.

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Thom Yorke | Live at Sydney Opera House

Thom Yorke | Live at Sydney Opera House ist ein Konzertfilm, der während Thom Yorkes zweitägigem Gastspiel im Sydney Opera House im Jahr 2024 aufgezeichnet wurde. Das intime Set präsentiert Yorkes unglaubliche Stimme, seine magnetische Bühnenpräsenz und umfasst 16 Songs von Radiohead, seinen Soloarbeiten und Nebenprojekten, darunter „Let Down“, „Black Swan“, „Rabbit In Your Headlights“ und „Everything In Its Right Place“. Ich habe die Tage noch Urlaub und da passt das ganz hervorragend.


(Direktlink)

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Doku: „Our House“ – Wie Madness Bandgeschichte schrieb

Ein wenig Musikgeschichte über einen Hit, der in unserer Dorfdisko damals in Heavy Rotation lief – und über die Band, die ihn geschaffen hat: Madness.

Von den Hinterzimmern der Pubs von Camden bis auf das Dach des Buckingham Palace beim Thronjubiläum der Queen: Die Londoner Band Madness bereicherte die britische Geschichte und die ganze Welt wie keine andere mit ihrem spektakulären Auftritt. In der Doku blicken Bandmitglieder und Weggefährten auf die Ska-Welle ihrer Anfangsjahre und die Fortentwicklung in den 80ern zurück.

Ein musikalisches Erdbeben: Als die Fans der britischen Band Madness bei einem Konzert im Finsbury Park im Sommer 1992 zu den ersten Takten des Songs „One Step Beyond“ im Takt sprangen, schlugen die Seismographen in London aus. Damals feierten Madness nach sechsjähriger Trennung ihr Comeback und Großbritannien begegnete ihnen mit einer bis heute währenden Liebe. Die zunächst siebenköpfige Band, bestehend aus jungen Männern der Arbeiterklasse von 1979, hatte ihre ersten Auftritte in einem Pub in Camden.
Das Markenzeichen von Madness war eine mitreißende Mischung aus jamaikanischen Einflüssen und Punk namens Ska. In den Zeiten von Wirtschaftskrisen und wachsendem Rassismus brachte das in Coventry und Birmingham entstandene Genre schwarze und weiße Musiker zusammen.


(Direktlink)

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15 Years Anniversary: Mira & Chris Schwarzwälder 12h @ Levee 2011

Na das nenne ich mal Osterei. Mira und Chris Schwarzwälder feiern gemeinsames 15-jähriges Bühnenjubiläum und geben uns zu diesem ihr im Jahr 2011 erstes aufgenommenes 12-Stunden-Set. Welch lange und schöne akustische Zeitreise.

It feels like yesterday, yet 15 years have passed like nothing.
To celebrate, we’ve dug up a relic: our first-ever recorded 12h marathon set from Levee (2011).
We hope you enjoy this trip down memory lane with us.
Love, hugs, and as always—thanks for dancing!
Mira & Chris

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