Sehr schöne Idee zu einem Video. Vier Seismographen, zeichnen einen Song gesplittet in vier Spuren nach. Das passt nicht immer, wobei man sagen muss, dass das mit vier Spuren etwas schwierig sein dürfte – egal. Die Nummer, „I’ll be gone“ von MARIO BASANOV & VIDIS feat. JAZZU von passt in die Kategorie luftig-leichte-Sommer-Pop-Konsens-Musike und haut mich nicht vom Hocker. Das Video ist trotzdem nice.
P.S: Das Ding ist schon älter, aber schön ist eben eine zeitlose Angelegenheit.
[Für die nicht Feed-Leser: dieser Artikel bleibt hier jetzt ein paar Tage oben hängen. Scrollen Sie runter, da gibt es Neues, was Sie unbedingt lesen wollen. Ich meine, deshalb sind Sie ja hier.]
So. Nachdem ich gesehen hatte, dass irgendwer den Song auf Youtube geladen hatte (was generell natürlich kein Problem ist), aber anstatt eines Videos nur das Bild einer aufreizenden Dame in das Video-Fenster legte, dachte ich, da müsse man was machen. Irgendwas, was auch nur halbwegs optischer ist, als dieses eine Bild. Auch, oder gerade weil es diesem Song nicht gerecht wird, wie ich finde.
Also habe ich mir was überlegt und mit meinen zugegeben eher bescheidenen Video-Kenntnissen was zusammengedreht.
India 1983
Ich habe vor gut 7 Jahren den Spleen gehabt, alte Super8-Filme zu kaufen, bei denen ich nie genau wusste, was auf denen drauf ist. Noch dazu einen Projektor, der diese Dinger auf einer Wand sehbar machen sollte. Ich fand das damals irgendwie schräg – finde ich heute immer noch.
Auf diesem großen Online-Auktionshaus habe ich mich dann in eine Sammlung von Super8-Filmen verbissen, die irgendwer 1983 auf einer Bus-Reise durch Indien, Pakistan und Kashmir aufgenommen hatte. Ich wusste nicht, was genau mich da auf den insgesamt 14 Spulen erwarten würde, habe mich aber dennoch mit den über 200€ für die Dinger ruiniert. Ich musste die haben. Unbedingt!
Dann zog ich zwei davon durch den Projektor, der diese gleich völlig verbrannte und unbrauchbar machte. Seitdem lagen die restlichen Bänder in der Garage. Irgendwann mal würde ich die digitalisieren lassen, dachte ich mir immer. Bis eben dieses o.g. Video auf Youtube auftauchte. Also habe ich drei der Bänder vor drei Wochen zum digitalisieren gegeben und gut 60 Minuten Urlaubsvideos aus Indien, Pakistan und Kashmir wiederbekommen, die ein echter Hammer sind! Man weiß ja: ich mag die Vintage-Optiken sehr. 4 Minuten davon stecken jetzt hier drin, mit dem Rest wird es außerdem eine nette Visual-Geschichte auf dem diesjährigem CCCongress geben. Aber was quatsch ich: hier ist das offizielle Video zu unserem Remix von EFTBs „Run!“
Vielleicht könnte ja auch mal jemand so nett sein und mir beim Hochdrücken meiner Kinnlade behilflich sein. Danke.
Monome ist ja soweit geläufig, denke ich? Wenn nicht, gibt es hier die ausführliche Erklärung. Kleine Kiste, ein paar Knöpfe – Samples rauf und los, um das verkürzt zu erläutern.
Edison nutzt das Dingen schon eine ganze Weile und dürfte spätestens nach diesem Video hier als Virtuose des Monomespiels durchgehen, denn das ist fantastisch! Er spielt die Nummer namens „Tonka Truck“ live. Und zwar ohne Loops zu loopen. So spielt er Musik auf dem Monome wie es liver nicht gehen kann. Dabei kommt in diesem Fall hier ein ziemlich fetter Track raus, der vermuten lässt, dass Edison auch mit 10 Fingern eine Computertastatur bedienen kann und auch am Klavier gute Chancen hätte. Hammer!
all one shot sounds…
no loops running….
64 buttons
64 noises….
shot on 2 HD cameras, 720p, 1 live take…..
with audio captured right to camera…..
„Revolutionary dub vibrations (chapter one) is the first releases from the dub community dubvibrations. This release is presented as free download under a Creative Commons License for every body and proposes a very good line-up.
An outernational and dubwise distribution featuring: THE ORIGINATOR, DON FE, PRINCE JAMO, SOLOMON JABBY, DOC REMIX, JAHNO, ACKBOO, EL BIB, JAH BILLAH, MYSTICAL WARRIOR, HOTDROP […]“
Jah, man!
So hat man im Jahre 1997 über das Phänomen „Techno“ im ZDF berichtet, oder vielmehr über den Umgang mit den Drogen in diesen Kreisen und das ist wirklich sehr amüsant.
Zugegeben; ich habe jede Menge Menschen in dieser Zeit tief nach unten fallen sehen, nur das hier scheint mir dann doch etwas zu sehr mit dem Knüppel auf den Sack voller Klischees.
Zucker, meine Damen und Herren, Zucker für die Lauscher und für das, wo die dran anliegen.
Ich freue mich ja immer sehr, wenn ich im Netz über Sachen stolpere, die bisher an mir vorbeigegangen sind. So wie eben dieser DubShore, der ganz fantastische Mixe bäckt, mit einem Sound, wie ich ihn 1zu1 in auf meinen Player packen würde, so denn er da nicht drauf wäre. Dubbige Elektronik, die irgendwo bei Ambient startet und sich dann von MIx zu MIx weiter nach vorne bewegt. Vielleicht sollte mal einer aus den bisher fünf Mixen einen machen.
DubShore hat sich in diese gar nicht mal so neuen Dubsounds verliebt, die strikt elektronisch daher kommen, und eine Mixserie auf Soundcloud, die sich genau diesem Sound verschrieben hat. Anfänglich er gebremster, dann hinten raus, also aktuell, doch etwas Tanzflächen-orientierter.
Und weil ich heute im Laufe des Tages alle seiner 5 Mixe, die sich Lighthouse nennen, gehört habe, hau ich die hier rein. Auch weil sie locker als der perfekte Wochenendsoundtrack durchgehen.
Lighthouse Part VI
Sven Weisemann – Winter Tale (Essays) Steinhoff & Hammouda – Tonight will be Fine (Smallville Records) STL – Beautiful Mind [echospace(detroit)]
(Direktlink, Direktdownload)
Darauf habe ich so lange gewartet, ohne es gewusst zu haben. Hä? Ja, is‘ so. Das ist der vermutlich verrücksteste Mix, den ich seit langem gehört habe: Robag Wruhme – Robag’s Börneböll Mikks. Schon alleine das Schimanski-Intro – Kracher.
Wruhme ist natürlich für technoide Sachen bekannt, aber hier kommt wirklich jeder Musikliebhaber auf seine Kosten. Und gerade jene, die für Techno nicht sonderlich viel übrig haben, sollten sich das anhören. Ach, was sage ich, müssen sich das anhören. Das ist der definitive Anhörbefehl! Habe ich auch noch nie erteilt.
Robag Wruhme „mikkst“ den November-Podcast für Vakant und ich frage mich, wie verdammt geil ist das denn?
Außerdem hat er noch ein paar nette Worte für die geneigte Hörerschaft parat.
“
“
Alles klar? Klar, oder? Ist ja alles gesagt. Was für’n geiler Mix!
[Update] „Moment“ hat mir eben die Tracklist in die Kommentare geschoben. Danke dafür!
01. introo da good schimmi
02. high places – sandy feat.
03. erobique & jacques palminger – wann strahlst du?
04. the pharcyde – runnin`
05. devendra banhart – the beatles (i-tunes version)
06. the gentle people – mr. whisky
07. air france – collapsing at your doorstep
08. felix laband – hopeful
09. j dilla – first time (feat. baatin & the ruckazoid)
10. kitty, daysi & lewis – say you´ll be mine
11. manfred krug – ich brauche keine millionen
12. nightmares on wax – da feelin´
13. michael jackson -don´t stop ´til you get enough (original demo from 78)
14. rocko schamonie – heart of plastic
15. lennie hibbert – lights
16. georg benson – here comes the sun
17. vangelis – le petite fille de la mer
18. outroo – der schorfopa – die schlimme augenwurst
19. the bad plus – film (aphex twin öko interpretation)
Die Tage kam die neue Shpongle auf Twisted und versetzte offenbar nicht nur mich in helle Aufregung, und das ganz zu Recht, denn dieses Album ist großartig.
Hinter Shpongle stecken der Alt-Goa-Recke Raja Ram und eben Simon Posford. Von meinen 50 Lesern, die ich hier täglich habe, kennen mindestens 35 diesen Namen, denn auch deshalb lesen die ja hier. Simon Posford ist zumindest musikalisch eine lebende Legende, denn er kann scheinbar alles. Und das beste daran: er macht mir Musik zugänglich, die ich eigentlich nicht mag, die viel zu viel Ethno ist, zuviel Eso und zu viel Kitsch. Aber keiner kann das so gut und verspult verbinden, wie eben Simon Posford es tut.
Shpongle’s debut album, „Are You Shpongled?“ , exploded on the psytrance scene back in 1998 and was hailed worldwide as the finest album of psychedelic electronic ambient music to date. The following two releases , „Tales Of The Inexpressible“ ( 2001 ) and „Nothing Lasts“ ( 2005 ) were met with a little less enthusiasm as the group’s sound deviated somewhat from the the formula that worked so well in their debut effort. Fortunately for all us Shpongle fans they are back on track and better than ever. In this mix you can hear tunes from various projects that Posford has been involved in over the last 15 years or so.
Die Macher von psy-amb haben jetzt ein völlig geilen Mix gemacht, der 17 Produktionen von Posford aus nun mehr 15 Jahren verbindet und haben zu jedem der Tracks eine kurze Story, was ich am grandiosesten finde. Das ist der ultimative Posford-Mix und ich liebe ihn. Das ist psychedelic trippy Chill Out at it’s best! Das ist die perfekt akustische Joint-Begleitmusik, wovon ich natürlich keine Ahnung habe.
Tracklist: 1.Anubis – Invocation – 1998
Members : Simon Posford , Chris Deckker 2. North Central Positronics – Smell The Glove ( Slight Return ) – 1994
Members : Simon Posford , Ben Kempton 3. Binah – Crescent Suns – 1999
Members : Simon Posford, George Barker & Jewel Stanbridge 4. Hallucinogen – The Herb Garden – 1999
Members : Simon Posford 5. Walter Ego – We’re High – 2000
Members : Simon Posford 6 . Dub Trees – Magnetica – 2000
Members : Simon Posford, Greg Hunter & Martin Glover 7. Purple Om – Armageddon Dub – 1999
Members : Simon Posford , Nick Barber 8. Shpongle – Divine Moments Of Truth – 1998
Members : Simon Posford, Raja Ram 9. Younger Brother – Crumblenaut – 2003
Members : Simon Posford & Benji Vaughn 10. Gargoyles – Evil Do’ers – 2003
Members : Simon Posford & Ott 11. Celtic Cross – Jade Gates (Beauty Knows No Pain Mix) – 2009
Members : Simon Posford, Saul Davies & Martin Glover 12. Hallucinogen – LSD (world sheet of closed string mix) – 2002
Members : Simon Posford 13. Younger Brother – All I Want – 2007
Members : Simon Posford & Benji Vaughn 14. Shpongle – Around The World In A Tea Daze (OTT rmx)
Members : Simon Posford, Raja Ram 15. Shpongle – Circuits Of The Imagination/Linguistic Mystic/Mentalism – 2001
Members : Simon Posford, Raja Ram 16. Shpongle – I Am You – 2009
Members : Simon Posford, Raja Ram 17. Hallucinogen – E – 2001
Members : Simon Posford
Ich stehe ja nicht so auf Trailer, aber diese DVD hier scheint verdammt sehenswert zu sein und deshalb mache ich da mal eine Ausnahme.
Die Neubauten spielten am 21. Dezember 1989 ihr ersten Konzert in der noch DDR. Und zwar in der Wilhelm Pieck-Halle des VEB Elektrokohle Berlin, kurze Zeit später dann ein Klub, der zu so etwas wie einer kleinen Legende wurde, auch wenn ich ihn nie wirklich leiden mochte.
Der Film ist auf DVD zu haben und läuft wohl auch in dem ein oder anderem Berliner Kino. Mehr Infos auf Side-Line.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.