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Kategorie: Kopfkinomusik

Mix der Woche: Echochord Shopcast mit Kenneth Christiansen

Little White Earbuds bringen heute die neue Ausgabe ihres Talking Shopcast. Nachdem beim letzten Mal Stephen Hitchell aka Soultek für Echospace [Detroit] die Fragen in schriftlicher Form beantwortete und ein wunderbares Set dazu ablieferte haben die sich wohl gedacht, so könne man stilistisch auch gleich weitermachen und sich nun Kenneth Christiansen von Echocord in´s Shopcastboot geholt. Dieser gibt natürlich wieder Antworten, legt nebenbei einen Hammer-Mix mit in die Pipeline und hält mich damit vom Remixen ab. Deeper Techno in Reinst,- und Bestform. Hulla!

Tracklist:

01. Luke Hess, “Agape Dub” [Modelisme Records]
02. Ovatow, “Phalaenopsis” [Frantic Flowers]
03. Rod Modell, “Untitled 14″ [DeepChord]
04. Sven Tasnadi, “Waiting” [Smallville Records]
05. Schwanbeck, “I Don’t Understand” (Quantec remx) [Echocord]
06. Martinez, “Organic Theme” [LoMidHigh Organic]
07. Even Tuell, “Untitled B2″ [Workshop]
08. Akiko Kiyama, “Vague” [Süd Electronic]
09. Luke Hess, “Shalom Dub” [FHXE Records]
10. D.P., “In Red” [Echocord]
11. Le Chien Perdu, “Sp’Ark Remix” (Secours Populaire Des Animaux) [Karat Records]
12. Mountain People, “Mountain006.2″ [Mountain People]
13. Luke Hess, “Platte” [Echocord Colour]
14. Levon Vincent, “Early Reflections” [Novel Sound]
15. Pole, “Alles Gute” [~Scape]

Little White Earbuds ist übrigens die Blogentdeckung des Jahres 09.

Info&Download: Talking Shopcast with Echocord

[Update:] Da der Downloadlink bei LWE falsch routet hier mal der Direktlink zum Set.

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Vintage Studiotechnik: Internet-Museum der deutschen Orchester-Elektronik

Hans Ohms hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Verstärker, Echogeräte und sonstige Studio-Peripheriegeräte für das Netz zu archivieren. Mit jeder Menge Aufwand und Liebe zum Detail hat er für etliche dieser alten Zauberkisten PDFs mit den technischen Daten und anderen Infos geschaffen. Außerdem bietet er für fähige Bastler unzählige Schaltpläne der alten Geräte an. Das Ganze nennt er dann durchaus treffend „Internet-Museum der deutschen Orchester-Elektronik“, in dem er

Einige Legenden aus den 60er und 70er Jahren von Dynacord, Echolette, Schaller, Hohner und VERMONA.

austellt.
Das Beste daran aber sind die vielen Fotos der alten Vintage-Kisten, die schon alleine vom Design her auch heute noch so einiges her machen. Ich habe für sowas echt eine Schwäche: Alte Studio-Technik, die nach dem Anschalten als ersten mal ein dickes Rauschen durch die Boxen schiebt. Ich würde einiges dafür geben, mich mit einigen der Teile für ein paar Tage im Studio einzuschließen.

Bild: Hans Ohms

Außerdem hat er einen wunderbaren Domainnamen: echolette.de. Nach genau diesem habe ich nämlich gesucht.

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Ambientes Mix-Video: Jeff Mills – Tomorrow

Das Jeff Mills einem ordentlich den Arsch versohlen kann, ist ja hinlänglich bekannt. Das er aber auch so ganz anders kann, zeigt dieser Ambient-Mix, der auf der Exhibitionist-DVD zu finden ist. Die 45 Minuten Ambient stammen durchweg von Jeff Mills selber und wurden hierfür visuell untermalt, was sich, zugegeben, sehr minimalistisch verhält. Allerdings steht hier auch eher der Sound im Vordergrund, der die sanfte Seite des Herrn nach außen bringt. Der perfekte Afterhour-Background.

(Direktlink)

Tracklist:

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Tosca über „No hassle“

eb.at hat ein sehr lesenswertes Interview mit Tosca am Start, in dem es natürlich um die neue Platte geht, über den Weg dorthin und die Arbeitsweise. So weit, so gut. Aber: Die fragen Richard Dorfmeister dann auch ganz konkret, wie es mit Kruder & Dorfmeister weitergeht, ob da überhaupt nach was geht und so weiter, worauf er folgendes antwortet:

Es erscheinen nur sehr sporadisch Sachen, wir wollen uns diese mysteriöse Aura erhalten. Plötzlich ist es da. Von Zeit zu Zeit machen wir Sessions, aber da wir nach wie vor keinem verpflichtet sind, gibt es keinen großangelegten Schlachtplan. Ich finde das auch ehrlich gestanden extrem cool. Je länger dieses unglaubliche Phänomen um Kruder & Dorfmeister besteht, desto besser finde ich es. Eigentlich ist es schwachsinnig und entspricht weder einer Businessnorm noch irgendeinem logischen Verständnis, nichts zu releasen. Aber es hat sich so ergeben. Es wundert sich jeder und genau deswegen finde ich es so cool. Bis uns ein Track nicht komplett umhaut, releasen wir bestimmt nichts! Auch sicher keine Session Nummer zwei. Das wäre auch totaler Blödsinn.

Ich mag diesen Tüpen.

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Dieser Jacob Korn Remix für Didem Suzens „My Sweet March“ macht mich gerade ganz schön dolle an. Komm schon, Sommer.

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Grandioses Netrelease: Para – Motion dub EP

Aquietbump ist ja nach wie vor noch so etwas wie ein Geheimtipp unter den Netlabels, was sich mir nicht ganz erschließt, denn die haben einen wirklich exorbitant guten Output. Die neue EP, die jetzt hier von Para kommt allerdings, setzt selbst für Aquietbump neue Maßstäbe. Ich behaupte jetzt mal, dass ich so eine perfekte Mischung zwischen Roots-, und E-Dub in EP-Format bisher auf keinem Netlabel gehört habe. Ich bin begeistert. Die 5 Tracks laufen seit zwei Stunden im Repeat und glänzen bei jeder Runde mehr und mehr. Auch für Ambientfreunde dürfte das Teil ein Ohrenschmaus sein. Unbedingt anhören, weitersagen, kopieren und verteilen was das Zeug hält, damit Aquietbump endlich den Geheimtippstempel in die Tonne hauen kann. Diesen nämlich brauchen nur elitäre Schnösel, was dem so gar nicht gerecht wird. Bestes Netrelease des Jahres bisher.

Info & Download: Para – Motion dub EP

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Und endlich unendlich

Die nach den Scherben größte deutsche Band ever ist seit heute auch endlich musikalisch zurück und ich habe mir soeben das neue Album gekauft. In der „Deluxe Version“. Auf iTunes. Inklusive etlicher Bonis in Form von Videos und der 50 minütigen Doku „Von Selig bis Selig“. Und genau deshalb ist genau jetzt mal wieder der Zeitpunkt zu sagen, wie phänomenal ich das Internet finde. Natürlich kann man auch zu einem Händler latschen, aber weder lege ich wert auf die Haptik einer CD, noch wollte ich bis morgen Früh warten. Außerdem haben sie es netzmäßig auch ganz gut angestellt. Soweit ich das blicke, gab es bis eben keine Torrents oder sonstige Leaks des Albums im Netz. Und selbst wenn dem so gewesen wäre, hätte ich das Album gekauft. Klar.

Jetzt bin ich selig und weiß schon die Platte(n) der nächsten Woche.

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